Rauchen: Erster persönlicher Rückschlag 2011

(Last Updated On: 13. April 2014)

Ich habe wieder keinen neuen persönlichen Rekord im Nichtrauchen geschafft. Nach 2 Tagen habe ich jetzt gerade die erste Rauchpause. Mir ist kotzübel, ich bin frustriert und es stinkt schon wieder furchtbar in der Wohnung. Aber ich werde trotzdem noch ein paar Zigaretten rauchen, um die Niederlage deutlich zu erkennen. Dann alles säubern, lüften, Taijiquan üben und noch einmal anfangen. Vielleicht schaffe ich wenigstens einen persönlichen Rekord in meinem Nichtraucherurlaub. Ich habe ab heute nämlich 4 Wochen Urlaub mit nur zwei Vorhaben: „Rauchen aufhören und Taijiquan üben“.
Übrigens , ein Professor der Sozialmedizin, meinte in einem Vortrag, dass sich nach 20*20 (zwanzig Jahre lang täglich 20 Zigaretten) mit Sicherheit bemerkbare Gesundheitsschäden einstellen. Ich rauche jetzt seit 38 Jahren fast täglich 60 Zigaretten und merke nur bei Taijiquan bzw.Qigong oder Medidationsübungen (taoistische Atmung bzw. Langlebensatmung zu versuchen ist mir quasi unmöglich als Raucher), dass es mich beeinträchtigt. Sonst ist es nur eine sinnlose, stinkende, teure, dumme, schlechte Angewohnheit für mich, die ich aber nicht so leicht los werde.

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2 Gedanken zu „Rauchen: Erster persönlicher Rückschlag 2011“

  1. Ich weiß nicht, weshalb das so schwer ist, man braucht doch nur keine zu rauchen. Habe schon wieder gesündigt und ich habe eine Video gesehen, wo angeblich einer der besten Ärzte der TCM, der auch über eine unglaubliche Kräutersammlung verfügt sich nach getaner Arbeit auf sein Hausbankerl setzt und sich ein unglaublich großes Ding anzündet. Habe so etwas noch nie in Wirklichkeit gesehen, ein großes (Holz- oder Bambusrohr) mit einem Loch vorne und auf der Seite, aber offensichtlich genießt der sehr betagte Herr die Pafferei und der wird schon wissen was er tut.
    Vielleicht sollte ich mir so etwas oder eine Friedenspfeife zulegen, wäre sicher auch gemütlich und vermutlich nicht so schädlich wie diese verhassten und geliebten Glimmstengel.
    Naja, danke jedenfalls für die Ermutigung, falls es mir im Jänner nicht gelingt, muss ich mir etwas extremere Methoden ausdenken, wie Kloster, Abenteuerurlaub in der Wildnis, Antarktis oder in diese Richtung und keine Zigaretten einpacken. 😉
    Wünsche dir schöne Ferien.

  2. Oh je, 60 am Tag ist ein bisschen herbe. Aber 10, 15 und bei Ausgehtagen auch mal 20, das habe ich mir auch gut und gerne 20 Jahre angetan. Wenn ich aufhören wollte, hat eine kleine Reiberei in der Familie, später dann mit Frau zum sofortigen Wiederanfangen geführt. Viele Taiji-Freunde und vor allem Schüler haben mir das Rauchen schon oft vorgehalten.
    Dann kam die Wende: Gerade zurück aus Taiwan reichte mir ein Freund einen Goldmann-Ratgeber (Du kennst diese flachen Schriften?), wo folgender Kniff mir von heute auf morgen half: Nicht an die Lunge, an die Geldbörse oder ans Raucherbein denken, nicht ewig das Mantra „Ich soll nicht Rauchen“ singen, nein, viel relaxter vorgehen:
    Rauchen?
    Habe ich doch nicht nötig, muss ich nicht, und bei Streit mit wem auch immer: Wegen Die fange ich doch nicht wieder zu rauchen an.
    Hat gewirkt, seitdem bin ich ein „trockener Raucher“, mehr als 15 Jahre. Da es in Taiwan keinen Tabak zum Selbstdrehen gibt, auch kein Problem. Als ich aber im Sommer in der Münchner Innenstadt aus 50m Entfernung einen Typen aus dem Tabakladen kommen sah, wie er einen frischen Tabak öffnete, sich genüßlich ein drehte, da hat es mich unendlich gejuckt. Erst als er seine Kippe angezündet hatte und mir der Gestank bewusst wurde, war der Bann gebrochen.
    Trotzdem, wie mit Alk bleibt man ein ewiger Raucher, halt „trocken“. Es ist und war für mich einfach eine unglaublich rituelle Handlung, nach dem Frühstück, zur Zeitung…
    Ich fühle mit Dir, wünsche Dir aber trotzdem neue Rekorde.

    PS: Wegen der Dantian-Rotation hast Du schon recht, mehr versuchen und Dein Ding selbst finden. — Meine Ferien beginnen Ende nächste Woche, Bsuch aus DL, viel Trainieren, Übersetzen und etwas die Sights zeigen.

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