Darabos bringt mich in Verlegenheit

(Last Updated On: 24. Januar 2011)

Eigentlich interessiert mich nationale Parteipolitik ja schon lange überhaupt nicht mehr. Es gibt keine Idealisten mit Rückgrat, die Entscheidungen treffen können, wenn es ungewiss ist, ob es ein eigener Vorteil ist, dachte ich. Normalerweise übertreffen sich die Parteien nur in Opportunismus und noch wichtiger ist ihnen der eigene, materielle, persönliche Vorteil. So sind die Volksvertreter eben, dachte ich. Von graduierten Personen in Verteidigungsangelegenheiten, handelt es sich nun um eine schwarzen Gürtel, einen Orden, einen militärischen Rang oder was auch immer, halte ich mich gerne fern, weil ich fühle, dass sie nicht meine Umgebung sind. Ich könnte auch ehrlich sagen, dass sich bei mir meist gesellschaftliche Stellung, Rang und Orden, also künstliche Autorität, proportional umgekehrt zur Sympathie offenbart. „Meist“ deshalb, weil ich natürlich versuche, keine Vorurteile zu haben. Aber es kann nur ein Versuch bleiben, egal wie sehr ich mich auch bemühe.
Ich mag das schmutzige Geschäft Politik nicht, ich habe keinen Glauben, keine Partei, keine Menschen die mir Vorbilder sind, niemand den ich mehr bewundern könnte, als jedes andere Leben, besonders jeden Menschen, außer Fabelwesen natürlich, wie Laotse, Buddha, Aristoteles, Bach, Einstein, Mutter Theresa, … Cheng Man Ching.
Darabos bewundere ich daher natürlich auch nicht, aber gefällt mir, obwohl ich nicht weiß wie er aussieht. Aber er macht mir sogar die lokale (nationale) Parteipolitik interessant. Er hat doch tatsächlich Entacher abberufen, siehe Heftige Kritik gegen Wehrpflichtreform.
Da kann sich die Schwammerlpartei so einiges abschauen, die jetzt die Gelegenheit gehabt hätte, ihr langes Engagement und ihre langjährige
Arbeit endlich auf den Tisch zu bringen. Ich sehe, dass die grüne Tasche genau so groß ist wie die blaue. Breitmaulfrösche gibt es in grün und braun, Entschuldigung, in blau wollte ich sagen, aber rot ist das Blut und mein Herz.
So, das war jetzt eine theatralisch-pathetische, dadaichmussistische Solidarisierungserklärung an Darabos, der mich wirklich in Verlegenheit bringt. Gibt es tatsächlich noch ehrliche, konsequente Politiker?

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