Spam und das WordPress-Plugin Register Plus

Vorweg möchte ich einmal das nützliche WP-Plugin Register Plus Redux von radiok lobend erwähnen. Es funktioniert tadellos und bietet alle Features, die man von einer Registrierung erwarten kann.

Wie schon erwähnt, habe ich adaxas und adaxas.news eingestellt, da mir die Spammer einfach zu mühsam wurden. Aber auch hier wurde der Müll und Spam in letzter Zeit immer mehr und die 15.922 blockierten Kommentare von Akismet haben mir zwar einige Löscharbeit abgenommen, aber trotzdem müsste ich täglich Müll und Spam löschen bzw. Kommentare freischalten. Dieser Aufwand steht sich nicht dafür, da das Notizblog ja in erster Linie das sein soll, was die Bezeichnung sagt und keine Kommunikationsplatform. Vielleicht muss ich zukünftig durch die Registrierung auf ein paar nützliche Kommentare verzichten, aber falls sich jemand registriert, kann der dafür nicht nur kommentieren, sondern auch gerne Artikel einstellen.

Bei einigen Personen, die mir hier schon recht nützliche Kommentare hinterlassen haben – danke dafür – freute ich mich, wenn sie die Prozedur der Registrierung auf sich nehmen würden. Ich erhoffe mir aber vor allem, dass sich das Spamproblem für mich damit jedenfalls erledigt hat und sich die tausenden Spammer einen anderen Müllabladeplatz suchen müssen.

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Tai-Chi ohne Chi ist westlicher Tai-Blödsinn

75973_10151358166629665_1136344111_nund dafür sollte man wirklich nicht Kampfkünste wie Tai Chi Chuan, Bagua, Hsing-I und die Seidenfadenübungen missbrauchen, sondern ganz einfach in der Kraft-, Folter- oder eben in einer wissenschaftlich (westliche Wissenschaft) korrekt arbeitenden, physiologischen Experimentierkammer an die Geräte und Messinstrumente hängen und sich meinetwegen zu Tode schinden (lassen). Aber bei einer Seidenfadenübung für Tai Chi Chuan, Bagua und Hsing-I zu fordern, dass alle esoterischen, missverständlichen und unwissenschaftlichen (natürlich handelt es sich, um die einzige Wissenschaft die der Kommentator kennt und die ist westlich) Termini eliminiert werden sollen, ist wohl so ziemlich das Dümmste, was mir je begegnet ist. Das wäre fast so, als würde der Papst plötzlich behaupten, dass es keine Gott gibt, oder Nietzsche von der Kanzel predigen. Es ist einfach total verrückt.
Die exaktesten westlichen Naturwissenschaften haben in ihrer Terminologie einen Sauhaufen, dass mir die Grausbirne aufsteigt. Psychologen und Psychiater können die Psyche nicht definieren, Dermatologen behandeln die ganze Cutis (aber Cutikologe klingt nicht so toll) und in der Physik, Mathematik …. eigentlich in jeder wissenschaftlichen Fakultät findet man eine historisch gewachsene Terminologie. Ich kann also ganz einfach und allgemein bleiben und muss keine String-Theorien, Branen, hypothetische Schwerkraftteilchen, Parallelwelten und …. ins Feld führen. Darüber hinaus geben Ärzte sogar das Körpergewicht in kg an, aber aus Tai Chi will jemand Chi, Sung (Song) und Dantian verbannen. Ich schreibe mir das nicht auf, weil ich mich darüber ärgere, sondern weil ich es unfassbar finde wie einfältig und selbstherrlich manche Ignoranten anderer Kulturen doch sein können, siehe z. B die Kommentare auf https://www.youtube.com/watch?v=eltVM5A89lM

Naja, eigentlich hielt ich nur Ausschau nach neuen Seidenfaden-Videos und obiges ist auch nicht das beste, von denen die ich heute neu gefunden habe.

Dabei ist Chi meiner Vorstellung nach wirklich nicht sehr esoterisch, sondern schlicht und einfach die Lebensenergie, die einen toten Menschen von einen lebenden unterscheidet. Ach ja, wie nennt man den diesen Unterschied exakt wissenschaftlich schnell wieder? Entfleuchte Seele. vielleicht?

Naja, was solls, es handelt sich ja nicht nur um einzelne, durchgeknallte Individuen, – ich lese gerade den Titel vom neuen Profil, der da lautet: „Die Wissenschaft sucht Gott und findet ihn nicht!“ sondern, ich möchte fast sagen: „Die spinnen, die Menschen.“
Zuerst unterscheiden sie in Wissen und Glauben, sagen dass man Wissen nicht durch Galuben erlangen kann (weiß jeder Taferlklassler, der geglaubt hat, er kann ohne zu lernen, wissen sie er eine Matheaufgabe löst) und dass Glauben wissenschaftlich weder verifiziert noch falsifiziert werden können kann, da es sich sonst ja um keinen Glauben, sondern um Wissen handeln müsste. Trotzdem entblödet man sich nicht wissenschaftlich nach Gott zu suchen, amen. Vor hunderten Jahren, als man schon wissenschaftlich nach der Seele, Gott und alle möglichen und unmöglichen eigentlich per definitionem wissenschaftlich ausgeschlossenen Gegenständen der seriösen Wissenschaften suchte war die Kirche noch sehr mächtig und das Kommunikationssystem recht bescheiden, weshalb ich das verstehe, doch heute sollten sie sich endlich einig werden, was Wissenschaft ist und was Gebet. Oder ist das ohnehin längst geklärt und ein paar Zurückgebliebene, wollen immer wieder eine neue Diskussion zu diesen sinnlosen, widersprüchigen und falsch gestellten Fragen erzeugen, um die Aufmerksamkeit durch ausgesprochene, seltene Dummheit zu erlangen.

Weblinks:
Seiden-Übungen
Die Seidenübungen im Chenstil Taijiquan

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WP-Funktionen statt WP-Plugins

Ich habe jetzt die meisten Plugins entfernt und helfe mir mit den WP-Funktionen, wenn ich eine erweiterte Funktionalität brauche. Die ideale Lösung ist das aber auch nicht, denn früher musste ich oft Updates von Plugins installieren und hinterher kontrollieren, ausbessern oder kleine Änderungen vornehmen. Jetzt habe ich die gleiche Arbeit bei einem WP-Update. Am besten wären eigene Plugins, aber das bedeutet natürlich am Anfang, also bei der Erstellung wieder einen hohen Zeitaufwand. Irgendwannm werde ich aber trotzdem auf eigene Plugins umstellen, denn das wäre wirklich die idealste Lösung bzgl. Funktionalität und Wartungsaufwand.

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Vor_bild

Vor_bilder braucht ein Teen,
oder die Queen.
Nach_bilder, der Epigon.
Ich brauche beides nicht (mehr) sehr,
denn dazu bin ich viel zu alt
schon – gone —
sehr kalt;
wer (Gen – sehr).
Selbst habe ich bereits Gestalt
immer noch veränderbar
des Lebens Gewalt.
Sei leise – ich bin weise!

von mir

Ja, so ist es wirklich, ich brauche weder Gott noch Vorbilder und ich versuche auch kein „Nachbildner“ zu sein. Trotzdem gibt oder gab es viele Menschen, die ich bewundere, zumindest das, was ich von Ihnen kenne. Wenn junge Menschen Vorbilder haben, so will ich das keines Falls abwertend belächeln, denn es liegt in der Natur der Lebewesen, von den Eltern zu lernen. Die Nachahmung schätze ich als wichtigen Evolutionsfaktor ein.
Wenn der stärkste Trieb eines Lebewesens aber der Überlebenstrieb sein soll, dann kann die Nachahmung zumindest nach dem Überschreiten der Lebensmitte zurückgestellt werden und man kann selbst ein „Vorbild“ sein. Einzelne Individuen können bei dieser generalisierten, philosophischen Annahme natürlich nicht berücksichtigt werden, sondern ich denke hier an das Lebewesen.
Ich möchte keines sein (weder Herrscher noch Sklave, weder Vorbild noch Nachbild ™) und ich benötige keines! Es gibt aber Menschen, an denen ich mich orientiere, da sie meiner Meinung (eigentlich meines Gefühls, oder Instinkts) nach, etwas *haben oder können, das mir für meinen Weg nützlich wäre (*haben ist hier kein possesiv pronomen und auch kein Hilfs_zeit_wort, sondern ich verwende es ganz unorthodox, dadaichmussistisch als Voll-Adjektiv). An allen Menschen, die ich persönlich kenne, kann ich mir etwas liebenswertes finden, obwohl ich mir bei manchen etwas schwer tue, aber ich kann nur bei ganz wenigen etwas finden, das ich wie sie, auch „können “ (wissen…)“ oder haben (dadaichmussistischer Gebrauch) möchte. Mutter Theresa kannte ich nicht persönlich und Cheng Man Ching, Zeus und Lao-Tse – ob ihr es glaubt, oder nicht – kannte ich auch nicht persönlich, weshalb sie disqualifiziert sind in dieser Betrachtung.
Jetzt brauche ich die Liebe, denn was immer das auch sein mag, ich spreche hier nicht von Liebe, sonst würde ich von meinen Kindern (nicht nur biologisch) und deren Müttern sprechen, aber nicht vom Vor_- und Nach_bild. Zum Schluss die Kernaussage zur dadaichmussassoziierenaussage: „Wenn ich so etwas wie Vorbilder hätte, wären mein Sohn und meine (Ex)-Taijiquanlehrer gewiss darunter zu finden.“

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Die Faust folgt dem eingedrehten Körper – 撇身拳 (piě shēn chuí)

Zurück zu den Übersichtsseiten der Formen, in denen diese Figur vorkommt: 18 Bewegungen, 19 Bewegungen, 38 Bewegungen und Laojia Yi Lu
Die Faust folgt dem eingedrehten Körper (Angled Body Fist – piē shēn quán)
Nach der Wiederholung (Buddhas Wächter stampft mit dem Stößel) siehe dazu auch folgendes Video

liegt die rechte Faust in der linken Hand.
Sie öffnet sich und die Arme trennen sich und werden bei gleichzeitigem Sinken des Körpers in einem Bogen nach außen und oben geführt. Vor der Brust kreuzen sie, so dass sich die Handgelenke treffen (linke Hand vorne) und die Handflächen nach außen zeigen.

Die Hüfte dreht leicht nach links und die Arme folgen, wobei die rechte Hand in Richtung linke Schulter gebracht wird und die linke – wie bei der Seidenfadenübung – einen Yang-Kreisbogen auf Schulterhöhe nach links zur Seite beschreibt. Das Gewicht wird dabei (äußerer Wechsel, Yangenergie fließt Richtung Fingern) auf den linken Fuß verlagert. Es folgt ein Gleitschritt mit dem rechten Bein nach rechts – Blick zum fast gestreckten linken Arm nach hinten – beugen in der Hüfte nach rechts. Das bewirkt das der linke Arm nach vor gebracht wird. Er kommt bis links neben den Kopf und bildet eine schräge Linie, die vom Körper und linken Bein fortgeführt wird. Der rechte Arm wird während dessen von der linken Schulter weg geführt und gestreckt. Dann etwas gebeugt wird er seitlich in einem Bogen vom rechten Knie vorbei nach hinten geführt; der Blick folgt der rechten Hand. Wenn die rechte Hand am Knie vorbei kommt bildet sie eine Hacken- bzw. Peitschenhand.
Der Körper richtet sich vertikal auf, das Gewicht (Zentrum) wird nach links verlagert und es erfolgt eine Drehung nach links. Dabei folgen die Arme der Drehung; der linke Arm wird zu den linken Rippen gebracht und der rechte Arm schwingt fast gestreckt (Handfläche oben) vor dem Körper auf Brusthöhe bis über das linke Knie. Die Hand rotiert, sodass der Handrücken nach oben kommt. Das Gewicht wird nach rechts verlagert und die mitgezogene rechte Hand kommt so neben den Kopf, wo sie zur Faust geschlossen wird. Die linke Hand bildet eine Faust und kommt in die linken Hüfte. Die rechte Hand wird noch näher zur rechten Schläfe gebracht; Blick Richtung links unten.

Quellen und Links:
Old Frame Chen Family Taijiquan von Mark Chen
Tai-Ji-Quan Chen-Stil, Die 38er Form nach ChenXiaowang von Dietmar Grosch, Huaxiang Su
Chen. Lebendiges Taijiquan im klassischen Stil von Jan Silberstorff
Old Frame, First Form
Shu Jian
Perform

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