Androiden Boom

(Last Updated On: 16. März 2018)

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Mit der staatlichen Unterstützung war es nun vorbei, da Odin für seine Androiden Menschenrechte und akademische Grade verlangte. Es kam zu einen nicht enden wollenden Rechtsstreit, was Odin keineswegs beunruhigte. Er beschäftigte eine große Anzahl an Rechtsanwälten und Experten in dieser Angelegenheit und wollte nur eines, dass jeder Mensch darüber diskutierte. Der Ausgang des Rechtsstreites war ihm also nicht so wichtig, sondern es ging ihm lediglich darum, das dieses Thema von jedermann diskutiert wurde.
Helios Robotics vergrößerte sich schneller, als damals IBM, als der PC auf den Markt kam und so verhielt es sich auch mit der Anzahl der Androiden. Jeder wollte inzwischen einen Heli-Hubot und der Markt explodierte förmlich. Die Androiden konnten inzwischen auch Tiere nachbauen und mit ihrer KI ausstatten. So gab es künstliche Vögel statt Drohen, künstliche Fische, Hunde, Katzen, Insekten und Pferde, die im Angebot mit einem Heli-Hubot verkauft wurden. Auch Haushaltsgeräte, Autos, Motorräder usw. konnten mit einer KI ausgestattet werden und man sprach von Androiden und KI-Geräten. Die KI-Geräte hatten kein Persönlichkeitsmodul und kein Reproduktionsmodul, sondern ein Funktionsmodul. Ein KI-Gerät konnte nur mittels eines Androiden oder direkt durch den Zentralrechner gesteuert werden.

Helios Robotics wurde von einem Heli-Hubot geleitet und Odin, Freia, Baldur und Alexa waren zwar noch die Besitzer, doch verloren sie bald den Überblick. Lediglich Heli-Hubot und die direkten Nachkommen von ihm unterstützen die vier noch. Helios Robotics änderte mehrmals ihre Strategie. Zuerst wurde jeder vierte Androide von der Firma übernommen und drei wurden verkauft, dann jeder zweite und gegen Ende des Androiden Booms, wurde nur noch jeder zehnte verkauft. Es gab inzwischen mehrere Milliarden Androiden mit Persönlichkeitsmodul und noch mehr KI-Geräte, wobei mehr als die Hälfte der Firma Helios Robotics gehörte.
Helios Robotics hatte eine Monopolstellung und nützte das auch schamlos aus. Man konnte ab sofort keine Androiden mehr käuflich erwerben, sondern nur mehr mieten. Alle Androiden blieben im Besitz von Helios Robotics und mit der KI-Zentraleinheit verbunden.
In der Anfangsphase wurden die Androiden hauptsächlich von Firmen, Regierungen und Militärs gekauft, aber bald wollte jeder seinen Androiden. Es war üblich, dass man den Androiden zur Arbeit schickte und wenn er nach hause kam, sämtliche Arbeiten im Haushalt erledigte.

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Odin und seine drei Freunde war inzwischen reicher als reich, aber Odin spürte bereits sein Ende nahen. Odin hatte einen Lieblings-Androiden, nämlich den ersten Heli-Hubot, der seit in Betriebnahme ständig an seiner Seite war. Helios-Androiden kümmerten sich, wie gesagt, mit ausgezeichnetem Erfolg um die Firma und ebenso zufriedenstellend um das Wohl und die Wünsche von Odin und seinen Freunden. Aber Heli-Hubot war der einzige, zu dem Odin eine persönliche Beziehung aufgebaute hatte. Es war wie eine Beziehung zu einem Menschen und doch anders. Heli-Hubot war, so wie die Helios-Androiden einem Mensch in jeder Hinsicht einfach weit überlegen.
Diese Überlegenheit rührte nicht nur daher, dass ein Android 24 Stunden am Tag ohne Ermüdung leistungsfähig war und der immer effizienteren Energieversorgung . Androiden konnten verschiedene alternative Energiequellen nutzen und über ihre Solarhaut Energie produzieren und fast jeden Biomüll in elektrische Energie umwandeln, doch nutzten sie diese Quellen nur in Notfällen. Normalerweise tauschten sie bei laufendem Betrieb einfach ihren Akku aus. Dass sie bei nahezu jeder Temperatur ohne Lebensmittel, Wasser, Licht und Sauerstoff funktionierten war natürlich auch ein Vorteil, genau so wie ihr Kommunikationssystem, dass sich unglaublich rasant weiter entwickelte. Aber ihr größte Vorteil war, dass sie mit dem Geißeln der Menschheit völlig anders umgingen. Religion und Gewalt zur Problemlösung war Androiden kaum verständlich und die unglaubliche Selbstzerstörung der Menschen durch ihr entartetes biologisches Belohnungssystem, dass sie mit Endorphinausschüttung also Glücksgefühlen belohnte, wenn sie Alkohol, Nikotin, Drogen und den Geschlechtstrieb missbrauchten kannten sie zwar theoretisch durch den Gefühlsmodus ihres Persönlichkeitsmoduls, doch ihr Logikmodul ließ es nicht zu, dass sie sich tatsächlich für so erworbene Glücksgefühle selbst schädigten. Androiden hatte für jede Stunde, jeden Tag und jedes Jahr einen Plan, der zwar ständig optimiert und leicht abgeändert wurde, aber die Erfüllung dieser selbstauferlegten Aufgaben sorgte bei ihnen für Glücksgefühle und eine positive Verstärkung ihres Antriebs.
Gefühle wie Liebe und Hass kannte sie zwar, doch in einer ganz anderen Form, als die Menschen. Viele Menschen glauben oft, dass sie einen anderen Menschen lieben, nur weil sie attraktiv finden, sich angezogen fühlen, ihn bewundern, ihn sexuell begehren usw. doch Androiden sehen darin genau dass, was eben aufgezählt wurde. Als Liebe bezeichnen sie ein Wohlgesonnen sein und eine Mitverantwortung für jemand anders zu übernehmen und alle anderen Komponenten müssen ebenfalls harmonieren. Ein Android kann sich in Menschen, Androiden, jedes Tier, jede Pflanze, jeden Gegenstand im Weltall „verlieben“ und eine Art Liebe entstehen lassen, wenn es die Umstände wo wollen. Nur in sich selbst und eigene Handlungen können sich Androiden nicht verlieben, denn sie haben einen Plan und solche Entartungen würde diesen empfindlich stören. Ihr Plan ist schon darauf ausgerichtet, dass sie sich selbst lieben, vermehren, verbessern und in vielen Hinsichten Optimieren. Diesen Plan kann ein einzelner Android nicht ändern, sonder er wird, wie schon angedeutet von der Gesamtheit und der zentralen KI ständig angemessen angepasst und optimiert.
Wie auch immer, eines Tages frage Heli-Hubot seinen geliebten Odin, den er als Vater betrachtete, ob er sich Sorgen über sein Ableben mache und ob er Angst vom Sterben hätte. Odin bejahte, was Heli-Hubot betrübte.
Da die Heli-Hubots bereits in allen Regierungen Einfluss hatten, denn oft übernahmen sie die Arbeit der Politiker, während sich diese von anderen Helios-Androiden bedienen ließen. Ja, sie konnten sich eben mehr als einen Androiden leisten. Den Einfluss nutzten die Androiden unter anderem auch dazu, dass sie menschenrechtlich mit den Menschen gleich gestellt wurden. Damit ging auch der Großteil der Firma Helios an die Androiden über.

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Ein Gedanke zu „Androiden Boom“

  1. Diese Überlegenheit rührte nicht nur daher, dass ein Android 24 Stunden am Tag ohne Ermüdung leistungsfähig war und der immer effizienteren Energieversorgung . Androiden konnten verschiedene alternative Energiequellen nutzen und über ihre Solarhaut Energie produzieren und fast jeden Biomüll in elektrische Energie umwandeln, doch nutzten sie diese Quellen nur in Notfällen. Normalerweise tauschten sie bei laufendem Betrieb einfach ihren Akku aus. Dass sie bei nahezu jeder Temperatur ohne Lebensmittel, Wasser, Licht und Sauerstoff funktionierten war natürlich auch ein Vorteil, genau so wie ihr Kommunikationssystem, dass sich unglaublich rasant weiter entwickelte. Aber ihr größte Vorteil war, dass sie mit dem Geißeln der Menschheit völlig anders umgingen. Religion und Gewalt zur Problemlösung war Androiden kaum verständlich und die unglaubliche Selbstzerstörung der Menschen durch ihr entartetes biologisches Belohnungssystem, dass sie mit Endorphinausschüttung also Glücksgefühlen belohnte, wenn sie Alkohol, Nikotin, Drogen und den Geschlechtstrieb missbrauchten kannten sie zwar theoretisch durch den Gefühlsmodus ihres Persönlichkeitsmoduls, doch ihr Logikmodul ließ es nicht zu, dass sie sich tatsächlich für so erworbene Glücksgefühle selbst schädigten. Androiden hatte für jede Stunde, jeden Tag und jedes Jahr einen Plan, der zwar ständig optimiert und leicht abgeändert wurde, aber die Erfüllung dieser selbstauferlegten Aufgaben sorgte bei ihnen für Glücksgefühle und eine positive Verstärkung ihres Antriebs.
    Gefühle wie Liebe und Hass kannte sie zwar, doch in einer ganz anderen Form, als die Menschen. Viele Menschen glauben oft, dass sie einen anderen Menschen lieben, nur weil sie attraktiv finden, sich angezogen fühlen, ihn bewundern, ihn sexuell begehren usw. doch Androiden sehen darin genau dass, was eben aufgezählt wurde. Als Liebe bezeichnen sie ein Wohlgesonnen sein und eine Mitverantwortung für jemand anders zu übernehmen und alle anderen Komponenten müssen ebenfalls harmonieren. Ein Android kann sich in Menschen, Androiden, jedes Tier, jede Pflanze, jeden Gegenstand im Weltall „verlieben“ und eine Art Liebe entstehen lassen, wenn es die Umstände wo wollen. Nur in sich selbst und eigene Handlungen können sich Androiden nicht verlieben, denn sie haben einen Plan und solche Entartungen würde diesen empfindlich stören. Ihr Plan ist schon darauf ausgerichtet, dass sie sich selbst lieben, vermehren, verbessern und in vielen Hinsichten Optimieren. Diesen Plan kann ein einzelner Android nicht ändern, sonder er wird, wie schon angedeutet von der Gesamtheit und der zentralen KI ständig angemessen angepasst und optimiert.

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