Watschenmann

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Gastprofessor Spike Watschenmann:

Als Motto möchte ich wieder Shakespeare zitieren:

„ Ich habe gehört, daß schuldige Geschöpfe,
Bei einem Schauspiel sitzend, durch die Kunst
Der Bühne so getroffen worden sind
Im innersten Gemüt,
daß sie sogleich
Zu ihren Missetaten
sich bekannt“.

  • Ort der Handlung: Wien
  • Zeit: 1993
  • Personen:
  • Gastprofessor Spike Watschenmann (SP)
  • Erster Prüfungskandidat für Physiologie (EPK)
  • Zweiter Prüfungskandidat für Physiologie (ZPK)
  • Dritte Prüfungskandidatin für Physiologie (DPK)
  • Vierter Prüfungskandidat für Physiologie (VPK)
  • Saaldiener
  • Arzt
  • Studenten in der Zuhörerschaft

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Der EPK wird mit Händedruck vom Gastprofessor Watschenmann begrüßt.
Die Formalitäten werden erledigt und die erste Frage wird gestellt.
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SP: Wie groß ist der Pupillendurchmesser beim Menschen?
Der EPK beugt sich weit nach vorne und blickt Herrn SP tief in die Augen.
EPK: Äh, ja, also.. Schweigen
SP: Sie haben offensichtlich keine Ahnung. Also es tut mir sehr Leid, aber Sie müssen die Prüfung wiederholen. Sie können in vier Wochen wieder kommen.
Auf Wiedersehen!

Der EPK steht auf, nimmt sein Zeug und geht; Prüfungsdauer 18 s.
Die Begrüßungszeremonie wird mit dem ZPK wiederholt.
SP: Wie groß ist der Pupillendurchmesser beim Menschen?
ZPK: Vier bis sechs mm.
SP: Falsch! Ihr Wissensstand ist elendig.
Sie können es in sechs Wochen wieder versuchen.
Der ZPK verabschiedet sich freundlich und verläßt den Raum, ohne die Tür hinter sich zuzuschlagen;
Prüfungsdauer 25 s, da SP nach der Fragestellung seinen Kugelschreiber einige Zeit lang vergeblich suchte.
Die DPK kommt an die Reihe.
SP: Ich will nicht alle mit der Pupille hinausschmeißen. Also, sagen Sie mir:
„Was wissen Sie über cuticovisceral-viscerocutane Reflexe?“
DPK: Namhafte Autoren aktueller Physiologielehrbücher unterscheiden in vegetative und motorische Reflexe, wobei sich die Bezeichnung auf den efferenten Schenkel des Reflexbogens bezieht.
SP schüttelt den Kopf.

DPK setzt fort: Nun findet man, daß an diesem Institut Begriffe wie „vegetativ / somatisch: cuticovisceral / viscerocutan!“ gebräuchlich sind und ich soll Ihnen jetzt erklären, was sie bedeuten.
Solche Begriffe setzen aber eine grundsätzlich andere, also von neueren Auffassungen abweichende, Einteilung des Nervensystems voraus, und der afferente Schenkel wird bei der Bezeichnung des Reflexes bzw. Reflexbogens miteinbezogen. Einerseits muß, um den Begriff „vegetativ-somatisch“ gerecht werden zu können, der Reflexbogen also nach afferentem und efferentem Schenkel benannt werden, was bei logisch konsequenter Weiterführung zu einer beachtlichen Anzahl von weiteren Unterscheidungsmöglichkeiten führt, und andererseits wird dadurch eine Definition des veg. NS im weiteren Sinne erforderlich. Dabei müssen in funktioneller Hinsicht die visceralen Afferenzen dem veg. NS zugerechnet werden. Denn, wenn man von einem vegetativ-somatischen oder somatisch-vegetativen Reflex spricht, so muß der, kurz als „vegetativer Reflex“ bezeichnete Reflex, ein vegetativ-vegetativer Reflex sein.
Wenn also beide Schenkel eines Reflexbogens in die Bezeichnung eingehen sollen, wie beim somatisch-vegetativen Reflex, so muß zur Unterscheidung von diesem, der nur als „vegetativer Reflex“ bezeichnete Reflex einen vegetativen afferenten Schenkel aufweisen können, d.h. die visceralen Afferenzen werden als vegetative Afferenzen gesehen.
Man kann dann den vegetativen Reflex (vegetativ-vegetativer Reflex) als Grundelement des vegetativen Geschehens betrachten, wie man den motorischen (somatischen) Reflex (sensorisch – skeletomotorischer Reflex) als Grundlage der oikotropen Somatomotorik sehen kann.
Leider hat dieser Begriff „somatisch-vegetativer Reflex“ zur Folge, daß die Beziehung des veg. NS zum übrigen NS (mag man das „übrige NS“ als somatisches, also körperliches, oder „motorisches cum sensorisches sine vegetativem NS“ bezeichnen, oder sonst irgendwie; eine treffende Bezeichnung ist mir jedenfalls nicht bekannt) ungerechtfertigterweise hervorhebt und dabei die Beziehung des veg. NS zum endokrinen System total vernachlässigt.

Wenn man auf somatisch-vegetative Reflexe besteht, so ergeben sich logisch konsequent zumindest weitere folgende Reflexe:
1. somatische Reflexe (somato-somatisch)
1.1 senso-motorischer Reflex
1.2 sensorisch-sekretorischer Reflex
2. vegetativer Reflex (vegetativ-vegetativer Reflex)
2.1. viscerosensorisch-visceromotorischer Reflex (bzw. vegetativsensorisch-vegetativmotorisch)
2.2 visceral afferent = viscerosensorisch = vegetativsensorisch; vegetativsensorisch-vegetativsekretorischer Reflex
2.2.1 vegetativsensorisch-vegetativinkretorischer Reflex
2.2.2 vegetativsensorisch-vegetativexkretorischer Reflex
2.2.3 vegetativinkretorisch-vegetativmotorischer Reflex
3. somatisch-vegetativer Reflex
4. vegetativ-somatischer Reflex.
Die Reihe könnte man natürlich noch fortsetzen, und es lassen sich auch für jeden Reflexbogen genügend viele Beispiele finden.
Ich möchte aber noch kurz schematisch darstellen, wie in etwa die erforderliche Einteilung des Nervensystems aussehen könnte, um folgerichtig von einem „somatisch-vegetativen Reflex“ sprechen zu können.
SP hat sich, die Hände vor dem Bauch verschränkt, gemütlich zurückgelehnt und blickt in Richtung Fenster. Durch seine Position kommt der Verdacht auf, er hätte ein Nickerchen eingelegt.
Der Verdacht wird dadurch erhärtet, daß er schon seit geraumer Zeit keine zynischen Zwischenbemerkungen hören läßt.
DPK: Darf ich also ein Schema an die Tafel zeichnen, Herr Prof., welches gut geeignet wäre, mich der Antwort auf die gestellte Frage zu nähern?
Da keine Antwort erfolgt, begibt sich DPK an die Tafel und schreibt.

Ich persönlich würde aber folgende Einteilung vorziehen, meint die DPK und zeichnet weiter:

Leider ist dieses Schema nicht geeignet um meine Frage beantworten zu können, doch es bleiben ja noch andere Möglichkeiten bzw. Kriterien zur Einteilung des NS, welche auch nicht auf die Probleme der Innervation spontanaktiver glatter Muskeln hinlenken, und auch den Streit um die visceralen Afferenzen diplomatisch umgehen. Man kann z.B. in „zentral-peripher“ unterscheiden, wobei man sich einerseits an der Anatomie oder aber andererseits an der Embryologie orientieren kann, da ja die Spinalggl. aus der Neuralleiste stammen und erst im 3.Monat die Sympathicoblasten ihren Platz beziehen, wo später die symp. Ganglien zu finden sind.
Beim ZNS ist die Motorik von der Grundplatte und die Sensorik von der Flügelplatte des embryonalen Neuralrohres abgeleitet. Dazwischen liegt die Intermediärzone, also der Ursprungsort der symp. und der sacralen parasymp. präggl.
Neurone. Das vegetative NS dem ZNS gegenüberzustellen wäre völlig unsinnig, da die zentralen Anteile des vegetativen NS natürlich zum ZNS gehören müssen. die Bezeichnung „somatisches“ NS erweckt überhaupt den Anschein, das vegetative NS gehöre nicht einmal zum Körper, und das, obwohl ein „vegetatives Überleben“ im Gegensatz zu einem „somatischen Überleben“ schon möglich ist, was als sicheres Zeichen für die Bedeutung des vegetativen NS, samt visceraler Afferenzen gewertet werden kann. Übrigens ist es durch sogenannte Biofeedback-Methoden ohne weiteres möglich, das vegetative Geschehen „willkürlich“ zu beeinflussen.
Zur Gegenüberstellung zentrale Motorik und Sensorik – vegetatives NS:
der Parasympathicus und der Sympathicus sind efferent und haben u.a. als Zielorgane die glatte Muskulatur, sowie das motorische System bzw. somatomotorische System die Skeletmuskeln als Zielorgane hat. Daher könnte man auch von Skeletomotorik sprechen wenn man die Motorik, welche die Skeletmuskulatur versorgt, bezeichnen will.
Bleibt man bei der aktuelleren Möglichkeit, vegetative und motorische Reflexe zu unterscheiden, so kann man das NS anders gliedern; die visceralen Afferenzen sind dann nicht dem veg. NS zuzurechnen und von einem „somatisch-vegetativen Reflex“ kann man dann nicht mehr sprechen. Für den bezeichneten Reflexbogen müßte dann einfach „vegetativer Reflex“ stehen, wobei man aber hinzufügen könnte, „mit einer exteroceptiven, afferenten Komponente“, denn eine nähere Bestimmung ist ja durch die gegebenen Definition nicht ausgeschlossen. Es bleibt dann aber ein vegetativer Reflex, und man könnte bei diesen Vorbedingungen höchstens zur Frage kommen: Was versteht man unter einem vegetativen Reflex, der eine exteroceptive, oder eine nociceptive, oder eventuell auch eine somatische, afferente Komponente enthält?
Abgesehen von Einteilungen des NS nach anatomischen, phylogenetischen oder ontogenetischen Kriterien, gibt es eine große Anzahl weiterer Möglichkeiten. Man kann nach speziellen Funktionen oder Architekturen einteilen, oder einfach, wie oben, in peripher und zentral unterscheiden.
Nachdem ich nun geeignete Vorbedingungen schaffen konnte um Ihre Frage beantworten zu können, möchte ich konkreter auf ebendiese eingehen.
Mit cuticovisceral-viscerocutanen Reflexen spielen sie wahrscheinlich auf die reflektorischen Äußerungen an der oberflächlichen Haut gefolgt auf viscerales Geschehen an, d.h. in einer Head-Zone kann…

SP richtet sich ruckartig auf und schaut auf die Uhr.
SP: Sprechen Sie in ganzen Sätzen!
Nichts gelernt, ha? Naja, schaun wir einmal, was Sie über den interpleuralen Unterdruck, während der Inspiration und Expiration wissen.
DPK: Ein Unterdruck ist physikalisch nicht definiert. Druck, also Kraft pro Fläche, wird in der Einheit N/m² bzw. Pascal angegeben und muß positive Werte aufweisen, solange keine Zauberei im Spiel ist. Relativ, also im Vergleich zum Außendruck kann der Interpleuraldruck natürlich schon negativ werden. Es zeigt sich, daß während der Inspiration…
SP: Ja,ja, aber wie sieht es mit der Herzmechanik aus?
DPK führt die Frage in ca 15 min souverän aus.
SP: Wie breitet sich ein AP aus?
Die DPK beginnt ohne zu zögern mit der Definition, woraufhin SP zornig unterbricht.
SP: Was ist, wenn ich Ihnen eine Watsch‘n gebe, wie man auf wienerisch so schön sagt? Warum sieht man dann die roten Fingern so schön?
Ist das ein Eigenreflex oder ein Fremdreflex?

DPK: Um den Axonreflex nach den Kriterien der Synapsen kategorisieren zu können, erweitere ich zuerst einmal, nach Hirner, um den Begriff „nonsynaptische Reflexe“.
Beim (urticariellen) Dermographismus kommt es durch Reibung (bei ‚Urticaria mechanica“ auch durch Schlag, Stoß, konstanter Druckbelastung über 10 kg und 4O min) auf der Haut mit einem harten Gegenstand nach ca. 15 bis 30 s zu einer Rötung, und zwar infolge mechanischer Histaminfreisetzung aus Mastzellen, welche sich ja bevorzugt in Gefäßnähe aufhalten, wobei Histamin eine focale Vasodilatation bewirkt. Als zweite Reaktion kommt es in der Umgebung des gezogenen Striches zu einer großflächigen Rötung (flare), einem Reflexerythem.
Beide Reaktionen sind bei fast allen gesunden Personen auslösbar (bei ca. 5% (Urticaria) fällt der Dermographismus stärker aus.
Der Axonreflex ist also bei der triple response in der 2. Phase beteiligt.

1.) Dermographismus – Gefäßreaktion (Histamin)
2.) flare – Axonreflex (Refexerythem)
3.) Ödem durch Capillarwandschädigung ( Quaddelbildung).

Die Rötung entsteht also h.s. durch direkte, also nicht reflektorische, mechanische Freisetzung vasodilatatorisch wirkender Substanzen (Substanz P, Histamin, ATP) – also weder Eigen- noch Fremdreflex. Substanz P ist ein Neurotransmitter, der im Zellkörper markloser, afferenter Neurone gefunden wurde, und diese Substanz P kann nach axonalem Transport sowohl an der zentralen, als auch an der peripheren Endigung freigesetzt werden. Afferente pseudounipolare Fasern haben ihre Somata in den Spinalganglien und leiten eine Erregung nach zentral weiter. Doch auch an den peripheren Enden kann Substanz P freigesetzt werden, nämlich bei antidromer Erregung, oder bei Reizung der peripheren, nociceptiven Endigungen. Auch über rückläufige Collateralen im Netz der feinen, freien nociciptiven Nervenendigungen kann es zur weiteren Erregung der nociceptiven Endigungen kommen. Diese antidrome Gefäßerweiterung hat Bedeutung bei der lokalen Abwehr von Gewebeschädigung der Haut. Substanz P führt zur Gefäßerweiterung und zur Histaminfreisetzung aus Mastzellen, außerdem ist Substanz P ein wichtiger Schmerzmediator. Histamin erregt weitere Nociceptoren in der Umgebung, wodurch sich die Rötung um die gereizte Hautstelle ausbreitet (flare). Dieser neurogene Vorgang, der an die Schmerzfasern – nicht an sympathische Fasern – gebunden ist und neurochemisch bedingt ist, wird „Axonreflex“ bezeichnet. Der Axonreflex soll übrigens auch für die Lewis-Reaktion, bei der nach kältebedingter Vasokonstriction, zwischendurch periodische Vasodilatationen auftreten, verantwortlich sein. Ich betone, daß die Rötung der Haut, nach mechanischer Krafteinwirkung primär nicht auf einen Eigen- oder Fremdreflex zurückzuführen ist.
Sekundär kann schmerzhafte Reizung der Haut auch eine vegetative Reflexantwort zur Folge haben. Die Schmerzreceptoren (freien Endigungen) liegen dabei im Organ „Haut“, und die Effectoren (glatte Muskelzellen der Hautgefäße) liegen im gleichen Organ. Doch selbst wenn die nociceptiven Fasern direkt zu den sympathischen Ursprungszellen im RM projizieren würden, könnte nie ein monosynaptischer Reflexbogen vorliegen, da die präganglionären sympathischen Fasern bekanntlich in den para – bzw. prävertebralen Ganglien umgeschaltet werden. Eine sekundäre Beteiligung eines vegetativen Fremdreflexes ist daher aber nicht auszuschließen.

SP legt seine gesamte Autorität in seine Stimme und fragt obertonlos, stählern, elitär: Ja, ja, aber was passiert, wenn ich Druck auf Sie ausübe?

DPK: Darf ich erfahren auf welches Organ, bzw. auf welche Organe? Wie groß soll die Druckfläche sein? Wollen Sie den Druck kontinuierlich steigern? Wollen sie ihn schnell oder langsam ausüben?
Wenn Sie vorhaben, den Druck periodisch auszuüben, wäre die Frequenz von Belang, um herausfinden zu können, welche Sensoren Sie ansprechen wollen.
SP (unterbricht mitten im Redefluß): Sie haben nirgends eine Ahnung. Überall versuchen Sie sich hinauszureden. Was soll ich bloß mit Ihnen machen? So geht das einfach nicht, meine liebe Kollegin.

Die DPK will aufstehen, doch sie wird plötzlich kreidebleich und kippt um.
SP: Was hat sie? Reanimation! Sie (zu einem Zuhörer) reanimieren Sie, aber ein bißchen plötzlich!
Zuhörer: Ich rufe die Rettung (geht ab).
SP: Was hat sie denn? Ist sie tot? Vielleicht eine Rauschgiftsüchtige! Steht nicht alle so rum. Kümmert Euch um eure Kollegin!
Der Saaldiener eilt herbei, lagert die DPK, wie man es im Erste Hilfe-Kurs lernt, zieht seinen Pullover aus und verwendet ihn als Kissen. Währenddessen prüft er ihren Puls und stellt Atmung fest. Er öffnet ihr den engen Kragen ihrer Bluse und mit einem Satz ist er beim Fenster. Kaum hat er es geöffnet, kniet er schon wieder mit einem Glas Wasser in der Hand neben der DPK, welche ihre Augen öffnet und ihn fragend anschaut.
Saaldiener: Wahrscheinlich nur eine orthostatische Synkope, Kollaps, kein Problem, trinken Sie, es geht Ihnen bestimmt gleich wieder besser.
DPK trinkt, setzt sich auf, bedankt sich. Nach kurzer Zeit erhebt sie sich und verläßt – vom Saaldiener gestützt – den Prüfungsraum.
SP begrüßt VPK und seine Prüfung beginnt.
SP: Bei den Burschenschaften ist es üblich, daß man im Kopfstehen ein Bier trinkt. Ist dies überhaupt möglich?
VPK: Ja.
SP: Sehr gut, sehr gut. Endlich einer der sich auskennt; bei den Druckverhältnissen im Oesophagus, meine ich.
Bravo, sehr brav.
Ein Arzt von der Rettung stürzt in den Raum und erkundigt sich nach dem Patienten.
SP: Ich habe keine Rettung gerufen, tut mir leid.
Arzt: Aber es hieß doch…
SP (fällt ihm mit erhobener Stimme ins Wort): Was erlauben Sie sich! Wollen Sie mir unterstellen, daß ich Sie gerufen hätte? Unerhört, außerdem bin ich beschäftigt! Auf Wiedersehen!
Als der Rettungsarzt hinausgeht, trifft er in der Tür auf den Saaldiener.
Saaldiener: Ach, da sind Sie ja, guten Tag, schnell warten Sie da…
SP (zum VPK): Nun zur zweiten Frage. Was wissen Sie über die Blutdruckmessung
VPK: (laut) Auskultatorische Lücke!
SP: Hervorragend! Hervorragend! Ausgezeichnet! Bravo! Ich sage Ihnen, aufgrund meiner langjährigen praktischen Erfahrung… jetzt werden Sie ja bald Arzt sein; wenn Sie dann zur gehobenen Klasse gehörend in Afrika Urlaub machen, ist es ratsam…
Zur letzten Frage. Was ist E 605?
VPK: Das…, äh,…also… in Floridsdorf gibt es eine Straße…
SP: Unglaublich, Sie wissen einfach alles! Ausgezeichnet, Herr Kollege, ein Insektizid, welches u.a. in Floridsdorf in den Schrebergärten eingesetzt wird. Sehr beachtlich, Ihre Kentnisse. Gratuliere Ihnen, sehr gut.
Leider kann ich vom weiteren Geschehen nicht berichten, da ich als letzter Zuhörer zu diesem Zeitpunkt ebenfalls das Weite suchte.

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