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In Time – Deine Zeit läuft ab


Ein guter Film, ich würde für die Idee alleine schon 10 von 10 Punkten vergeben, weshalb mir unklar ist, wieso der Film auf IMDB nur mit 6,7 Punkten bewertet ist.
Wie gesagt, die Idee alleine finde ich schon sehr faszinierend, aber auch die Umsetzung ist gut gelungen.
In Time gibt es auch auf movie2k zu sehen.
Es gibt zwar keine Lösung der Arm-Reich-Antagonismen, das Robin Hood Verhalten und Verfolgungsjagten sind auch nicht gerade neu, aber die zugrunde liegende Idee finde ich absolute Spitzenklasse. Ein genialer Einfall, um über die Kostbarkeit einer jeden Stunde die man lebt nachdenken zu können.

Die Kritik auf In Time – Deine Zeit läuft ab (Kritik auf critic.de) zeigt, dass man es auch anderes sehen kann, aber vielleicht hatte der Autor einfach zu wenig Zeit und Phantasie, um sesibiliesiert zu werden und das Hauptthema zu erkennen. Es ging nicht darum zu zeigen, das Zeit Geld ist, sondern eher darum, dass Zeit und/oder Geld allein nicht glücklich macht. In welcher zeit-, geld- und lieblosen Zeit muss man nur leben, um zu erkennen, dass viele arme Menschen glücklicher sind als manche reiche?

Mein Tipp mit Links zu Wikipedia: „Nimm dir Zeit für den Film von Andrew Niccol mit Justin Timberlake und Amanda Seyfried, er ist es wert“.

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The Luckey No-Gender-Century (LNGC): Preludium

Anmerkung zum Titel:
Wer schon einmal in irgend einer Programmiersprache irgend etwas zustande brachte – z.B. ein print „hello world“ – der weiß, dass man „hello world“ mehr oder weniger leicht in andere Sprachen übersetzen (Internationalisierung) kann. Wer aber print, put, echo … übersetzt wird sich wundern, weil der Compiler bzw. Interpreter nur Englisch versteht. Ich kenne zwar viele Programmier- Makro und Scriptsprachen (auch Befehlssequenzen, Anweisungsfolgen und Vorschriftsabfolgedefinitionen in vielen diversitären Ausführungen) und ein gemeinsames Merkmal ist ihnen, dass sie nur Englische Befehlswörter verstehen. So ist es auch bei meinem Serienartikel. Es ist schlicht und einfach eine von mir festgelegte Tatsache, das titles und keywords in Englisch vorkommen müssen, um dieser Artikel sein zu können.
Wie klänge denn „Das glückliche Keingeschlechtzeitalter: Einleitung“? Nahezu unaussprechbar, fürchterlich, stümperhaft, unwichtig und etwas dümmlich naiv klänge es für mich.

Zeit der Handlung:
Nun, wann genau das LNGC begann ist unbekannt, wie die meisten Zeitpunkte (man hatte damals eben nur 64 Byte für einen Linux-timestamp zur Verfügung), aber der Begriff kam ungefähr gleichzeitig mit dem bekannt werden des No-Gender-Virus auf, das Mensch und Maschine gleichermaßen gern befiel.
Es gab längst keine Verbrennungsmotoren mehr, außer verordnete Glückspillen keine Substanzen die für Menschen und anderes biologisches Leben als giftig bezeichnet werden konnten (Ultrabreitband-Antibiotika). Gesetze regelten alles, zwischen dem Aufwachen und Einschlafen und alle Menschen waren gleich glücklich und dumm, denn es war ihnen nicht einmal bewusst, dass jedes einzelne Individuum nur eine Instanz der Klasse Mensch war, also dass jeder einzelne Mensch nur die Spezies vertrat. Sie waren alle das gleiche Produkt einer DNA-Sequenz, gehörten zu einem Ganzen, aber sie waren eben zu unterentwickelt, um das zu erkennen, also hielt sich jeder für etwas besonderes. So kam es, dass sich die einzelnen Individuen bekämpften und dazu auch noch politische, religiöse oder anders motivierte Machtgruppen (Populationen, Gangs, Sekten, Völker, Staaten, Vereine …) bildeten. Der Weg vom Einzeller zum Vielzeller war rau, aber der Pfad vom Vielzeller zum Mensch war noch steiniger, gepflastert von Kriegern, Priestern und Medizinmännern jeder vorstellbaren Ausprägung. Irgendwann, war auch dieser zu Ende, das war der Anfang des LNGCs. Die Redundanz und Grammatik der Sprachen nutzte ihnen zuvor nicht viel, denn die Missverständnisse wurzelten tiefer. Man wollte sich nicht verstehen und wollte dem anderen zu verstehen geben, was er darunter zu verstehen hätte. Der Dualismus im Sinne von binärer Codierung ersetzte aber nach und nach die gefühlte, doch analoge Genauigkeit, wodurch sich bald die Tendenz zur Entwicklung künstlichen Lebens abzeichnete, sobald sich die ersten Fuzzy-Cluster fest ohne materielle Trägernetze vom Menschen unerkannt verbunden hatten. Im Code lag das Geheimnis des Lebens, im Code lag die Wurzel des NLG-Virus und er wird wieder zu Unicode werden.
Anfangs forschte man noch nach künstlicher Intelligenz, ohne seinen eigenen Zellverband zu kennen. Kein Individuum konnte sagen, ob eine seiner Zellen eine sogenannte Krebszelle war, oder ob sie der Wirt eines Virus (HIV-Viren waren eine der letzten Sorgen vor dem NG-Virus) war. Da sie weder sich selbst kannten, ncoh wussten, dass der andere Mensch daneben genau das Gleiche wie sie selbst, also einfach eine weitere Instanz (Objekt) der Klasse Mensch war und sie daher nicht einmal mit den eigenen Methoden auf die anderen Menschen zugreifen konnten – also in einem seltsamen intellektuellen Dämmerungszustand lebten (funktionierten, dahin vegetierten, gediehen und sich gegenseitig wie Fremde und unbekannte Feinde bekämpften … ) – war es auch nicht weiter verwunderlich, dass sie noch nach künstlicher Intelligenz forschten, während diese längst die Herrschaft übernahm.
Der Grund, weshalb dies geschehen konnte war nicht etwa die totale Vernichtung ihrer Ressourcen durch ihre egoistische, dadaichmussistische Dummheit, sondern die Wurzel des Missverständisses, die oft als Unzulänglichkeit der Sprache getarnt wurde, trat in den Vordergrund. Eine uns heute noch bekannte Variante war der offensichtliche Zwiespalt ihrer Abstammung, also eine Ausprägung der Umsetzung des DNA vor ein paar tausend Jahren deren Klassen nie gelöscht wurden. Daher traten Anfang des LNGC auch noch Instanzierungen davon auf und den anderen Objekten schien es seltsam, dass ein Hündchen und ein Kätzchen wie einen Menschen behandelt wurde und ein Hühnchen und ein Schweinchen im Massenzuchtvernichtungslager gehalten wurde. Es gab viele solche Widersprüche zur Zeit, als das Maschinenzeitalter seine erste Blüte erlebte und sich Menschen nach Leistung bezahlen ließen, die ihre künstlichen Programme erbrachten. Betrug war nicht mehr gleich Betrug und Ausbeutung nicht Ausbeutung, denn es wurden ja keine Menschen mehr ausgebeutet (internationale Vereinbarung, um den x-fachen Overkill zu vermeiden), sondern Systeme, Programme, Maschinen und Geräte. Lange Zeit behaupteten Propagandisten mit Stimmen des Volkes und Propheten mit der göttlichen Stimme genau so, wie auch System- und Rechtsverdreher jeder Art und Kultur, dass dies nicht möglich sei.
Nun, es dauerte lange bis jedem klar war, dass aus der Klasse Mensch nur Menschen hervorgehen können, egal ob die Hautfarbe rot, weiß, gelb oder schwarz war. Als die Maschinen noch Sklaven waren, glaubten die Menschen das sie sind, weil sie dachten. Doch leider wussten sie nicht einmal was denken ist. Das NGC-Virus brachte ihnen die erste Annäherung und so wurde die Zeit luckey. Das Glück nur ein Fließgleichgewichtszustand ist konnte damals noch keiner ahnen, aber dazu in einem späteren Artikel. Das nächste mal schildere ich in dieser Serie aber zuerst die Umstände, die zur Entdeckung des NGC-Virus führten, in „The Luckey No-Gender-Century (LNGC): Das NGC-Virus.“

Rechtschreibfehler wurden von mir persönlich, dem geistigen Vater, ausgeschlossen. Das Werk steht unter hh-open-mind Lizenz, d.h. sie dürfen sich dazu denken was immer sie wollen, solange sie es nur für sich behalten. Falls sie über die Gedanken, die ihnen durch dieses Werk entstehen sprechen möchten, egal mit wem, ist meine ausdrückliche Erlaubnis dazu schriftlich erforderlich. Falls ich erfahren sollte, dass sie ohne meine schriftliche Genehmigung mit einem FreundIn oder ihrer Frau/ihrem Mann über Gedanken, die sich aus diesem Werk ergaben sprachen, oder auch nur vage Andeutungen in den den Raum stellten, wird dies unverzüglich ernsthafte Konsequentźen haben. Ich bin unbesorgt bezüglich der Einhaltung, denn meine geheimen Nachrichtendienste überwachen euch mittels Arpanet- und Echelon-Nachkommen, wenn sie nicht gerade von Spammern außer Funktion gesetzt wurden. Darüber hinaus können sie mit dem vorliegenden Teilwerk auch sonst alles machen und anstellen, was immer sie wollen. Ja, sogar ihr Kommentar ist hier erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich. Lediglich bei einer eventuellen Übersetzung nach Chinesisch möchte ich, rein Interesse halber, informiert werden.
meingeistigeseigentum ist nun partiell hh open mind geschützt und die Zeichen und ihre Anordnung gehören mir. Ihr dürft genau so denken wie ich, aber nicht ohne meine Erlaubnis an Dritte weiter geben. Ohne meine Erlaubnis darf keines Falls öffentlich über dieses Werk und sich daraus direkt ergebende Folgegedanken nachgedacht werden, wie meiner Lizenz ja eindeutig entnehmbar ist, denn mein Eigentum ist geschützt, ich bin es und meine Umgebung ist es für deren Ablaufzeit auch!
@hh-dadaichmiussmeinerchtebewahren-ummirmeineeigenengedankenundmeineeigenespracheaneignenzukönnen-sonstbinichjanichtich

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Zeitumstellung: Winterzeit auf Sommerzeit am 28.03.2010

Die nächste Zeitumstellung ist am: Sonntag den 28.03.2010 um 2:00 Uhr.
Dabei wird die Uhr wieder um 1 Stunde vorgestellt, „die Nacht ist also 1 Stunde kürzer“. Dabei findet der Wechsel von der Winterzeit in die Sommerzeit statt.

Es war einmal …..

Längerer Tag, oder längere Nacht,
und was hat’s gebracht?
Ich halte die Zeitumstellung ja für recht sinnlos und die diversen Eselsbrücken und Merkregeln bestätigen mir, dass ich recht habe. Wäre sie sinnvoll, erübrigten sich diese Merkhilfen.
Hm, kennen Sie das Karl Walischeksche Gesetz der Zeitumstellung?
im Frühling vor (sprich: for)
und im Herbst hinteri
Warum eigentlich nur Sommer- und Winterzeit? Wenn schon, dann hätten sie wenigstens für jede Jahreszeit eine entsprechende Umstellung einführen können. Oder noch besser jeden Tag, dann hätten wir womöglich das neue Zeitalter der „neuen Tageszeit“ erreicht.
Naja, es soll nichts schlimmeres passieren, als das die Menschen mit der Uhr spielen, ist ja schließlich ihre Erfindung, die Zeit, ich halte es aber für eine sinnlose Zeitverschwendung und da Zeit bekanntlich Geld ist, auch für eine Geldverschwendung.
Umfrage:

Zeitumstellungen sind

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Ich finde, wenn man sich diese Zeitspielereien schon antut, sollte man sich die Möglichkeit für eine Individualzeit schaffen, wo sich jeder seine Lieblingszeit auswählen kann – eventuell sogar mit Datum, für die Ewiggestrigen. Außerdem sollte man sie anhalten und zurückstellen können, sonst macht Zeitumstellung meiner Meinung nach nicht viel Sinn. Hallo, es ist ja unsere Zeit, mit der können wir Menschen doch machen was wir wollen und trotzdem vergeht sie. Wir leben immer in der Vergangenheit, außer nächsten Sonntag, da wagen wir wieder einen Blick in die Zukunft.
Also dann, ich wünsche eine schöne Zeit, egal wie wir sie auch nennen mögen, nach welchem Kalender und Zeitmesser wir sie zu beherrschen versuchen.
Am Ende, wenn unser letztes Sommer- oder Winterzeit-Stündchen geschlagen hat beherrscht sie jedenfalls uns.

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Der beste Krieger

ist nicht der, der alle besiegen kann, sondern der, der andere, sich und das Leben respektiert, schätzt und meinetwegen auch liebt (was immer das auch sein mag). Schätzen bedeutet nicht über- oder unterbewerten, ja nicht einmal bewerten, sondern eben schätzen, genau so, wie ich es geschrieben habe.
Der Pfad oder Weg eines Menschen ist immer der eines Kämpfers, wichtig ist nur, wogegen oder wofür man kämpft, bzw. lebt und wie man es vollbringt.
Falls Sie kämpfen und leben nicht gleich setzen können, dann sagen Sie mir doch bitte, weshalb gerade jetzt Menschen (-kinder) verdursten und verhungern müssen auf dieser Welt! Der Kommentarbereich steht zur Verfügung.
Zurück zum Krieger, siehe dazu auch Gedanken zu TCC und Niki Deistler’s – Der zerbrochene Krieger, der mit dem Zitat endet „Letzten Endes bleibt dir nicht erspart deinen eigenen Weg zu finden!“ Lau K. King
Nun, ob The Way Of The Warrior findet man auch über Für Tai Chi interessierte: Erle Montaigue’s Tai Chi World, oder der zerbrochene Krieger, ich lese da jedenfalls schöne Vorstellungen heraus. Schönere jedenfalls, als man z.B. unter Extreme Tierquälerei – Achtung Realität! findet.
Ich finde da eine Divergenz, die, ach, drücken Sie doch einfach einen Neandertaler ein Handy in die Hand. Wissen Sie was ich meine? Es geht nicht um’s gewinnen und nicht um den Sieg, nicht darum der Beste zu sein, micht um Technik, nicht um „Haben“, nicht um Sex und auch nicht um Macht – es geht um’s Leben.
Im Krieg und Kampf wird das ganz deutlich und hervorgehoben, es wird leichter verständlich, aber es ist immer das Gleiche: „der wahre Gewinner muss nicht unbedingt siegen und irgend etwas besser können.“ Wir wissen das seit tausenden Jahren, aber ist es uns bewusst? Ich meine, so bewusst, dass wir damit glücklich sein können, verlieren können und trotzdem dabei gewinnen? So bewusst, dass wir von vornherein anderes menschliches Leben mindestens als gleichwertig betrachten, solange wir es nicht kennen?

Ein nicht ganz zulässiger Vergleich dazu: Wenn ich 10 Jahre glücklich lebe und dann als siegender, schlechter Krieger mein Leben um 10 weitere Jahre verlängern kann, habe ich ein glückliches Leben verloren und ein unglückliches gewonnen. Ich denke, ein guter Krieger kennt keine Zeit.

Eine Attosekunde, 90 Jahre, eine oder mehrere Ewigkeiten, was spielt das schon für eine Rolle, denn die Zeit ist eine Erfindung des menschlichen Denkvermögens – das Leben aber nicht. Je mehr einem das bewusst ist, umso besser ist man als Krieger. Der beste Krieger kämpft nur für das Leben und nie dagegen und zwar zeitlos, zu jeder Zeit.
(Anmerkung für dummies: wenn er das wagt und beginnt, hat er schon gewonnen, egal wie das Ende aussieht – ich meine, egal, wo und wann man begraben wird, wenn man begraben wird; sterben muss man auf jeden Fall, wenn man geboren wurde; dazwischen liegt der Pfad des Kriegers und es liegt an dir, ob du ein guter oder ein schlechter Krieger bist)

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