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SUMP-Steuer ertwittern

01.01.2030: S(uper) U(ltra) M(ega) Progressiv-Steuer

oder Trockenlegen des weltweiten sozialen Sumpfes.
Zeit: 2030
Ort: Welt
player 1: Erlöser
playermenge 2: X
playermenge 3: Y

Erlöser: 3 * 109 Xes verdienen weltweit monatlich so viel, dass sie gerade einmal für ausreichend Ernährung, Kleidung, (Not-)Unterkunft aufkommen können und 1 * 109 Xes verdienen weltweit gar nichts und können nur irgenwie überleben oder auch nicht.
0,00000001 * 109 Yes (sprich: üpses) verdienen weltweit monatlich soviel, dass mit dem „Verdienst“ eines einzigen Yes Millionen Xes gut leben könnten, daher brauchen wir eine SUMP-Steuer, die das Paradies auf Erden ermöglicht und fast alle Probleme löst. Als maximale Einkommensgrenze wird das beste Verdienst eines Xes genommen und wird als Life-Niveau bezeichnet. Dann wird die Steuer so eingestellt, dass kein Unternehmen und keine Einzelperson mehr als das Live-Niveau verdienen kann. Mag sein, dass dann Superstars aus Fußball, Formel 1, Unterhaltung schlecht hin (Sänger usw) nur mehr ein paar Tausend € im Monat verdienen, genau so wie Spitzenpolitiker, Abzocker, Spekulanten, Goolge, FaceBook und Co, aber mit Einführung der weltweiten SUMP-Steuer wird es keine Armut und keine Kriege mehr geben auf dieser Welt.
Ein Y: Nie und nimmer, illegal, welche Partei, was soll der Schwachsinn?
Eine Milliarde Xes: Yes, we do!
Ein anderes Y: Was wollen die? Was soll das? Es gibt Gesetze! Das ist verboten!
Eine andere Milliarde Xes twittert: Wir gründen die internationale SUMP-Partei. Xes die keinen Zugang zum Internet haben, ersuchen andere Xes, ihnen zu helfen und die machen das gerne.
4 * 109 Xes gründen die SUMP-Partei und die Armut war besiegt. Der Druck des Überlebenskampfes war aus der Gesellschaft entwichen und Themen, die vorher noch zu Mord, Totschlag, Krieg und Terror geführt haben waren verschwunden. Man unterhielt sich nur ab und zu freundschaftlich darüber.
Erlöser twittert: Seht ihr, es geht, man muss es nur machen.
Alle Xes und Yes twittern: Ab jetzt nennen wir uns Alphas.
Erlöser twittert: Me, too.

dadamusstenwir glücklich und zufrieden sein bis ins nächste Jahrtausend


Falls jemand mehr von meinen dadaichmussischtischen Kreationen lesen möchte, findet er/sie eine Auswahl im oben eingeblendeten Buch „Dadaichmuss“.
Als helmeloh, habe ich übrigens vor Jahren dazu auch schon auf Google Groups ein wenig mit anderen darüber gesprochen, wo ich mich nun gerade wieder fand mit:

morgenrot

ohne brot
erde dreht sich
es wird wohl, eventuell zu heiß
ich weiß
! t. bernhard’s publikums scheiß
ohne brot – dreht sich
morgen tod
abendrot
(von mir)

morgenblau

diese sau
sei sie schlau
ohne bau
ich bin rau
aber tod ist die widerbetätigung
es lebe die ich betätigung
(von mir)

Letzteres könnte man als Dadaichmuss mit Hendiadioineinsatz und Paradoxonzusatz bezeichnen, wenn man zumindest Französich kann und mit der Revolution per du ist. Sonst bleibt vielleicht nur die Frage nach dem „h“ in rau. Liebe Leute das brauchen wir nicht mehr, außerdem war es sowieso stumm und stimmlos und damit wahrscheinlich (war scheinlich) sinnlos.

Heute sage ich dazu:

Welche Worte wählt 1 Werwolf?

Ach ja, früher dachte ich doch glatt,
alles was sich reimt, besser sich einschleimt.
Heute bin ich darüber längst hinweg, ich benutze keinen Speck.
Denn er hat einfach was zu sagen,
der Wolf in mir;
und er kann es wagen –
dieses Tier.
Wer Wolf?
+Ouuuuuu0 -uuu00000 +uuuuu000 (3 Byte langes Wolfsgeheul mit Vorzeichen (zweimal gut und einmal schlecht geheult, wer will, kann gerne ein Datenwort daraus machen und hängt dazu 8 Nullen an)


Artikelbildquelle: simfans.de

Erdoğan lässt Twitter sperren

Damit nähert sich die Türkei in Bezug auf Meinungsfreiheit China und Nordkorea an. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass sich die türkische Bevölkerung das bieten lässt. Gibt es da einen Wettstreit zwischen Putin und Erdoğan, wer als erstes abgesetzt wird?

So sehr ich gegen anonyme Proxies usw. bin, in diesem Fall erweisen sie sich als nützlich. Man suche sich (dafür gibt es unzählige kostenlose Programme und Listen; z. B. einfach „Proxy Liste“ in Google eingeben) einen anonymen Proxy, stelle die IP unter Proxy bei Internetverbindungen ein und schon ist man ein Benutzer aus Irgendwo, mein lieber Herr Erdoğan. Die türkischen Kinder, Jugendlichen und mittelmäßig gebildete Twitterer werden das im Gegensatz zum Regierungschef auch wissen.

Was sagen die Medien dazu:
Süddeutsche Zeitung – Regierungschef Erdoğan lässt Twitter sperren

Twitter-Nutzer können in der Türkei die Seite des Kurznachrichtendienstes nicht aufrufen. Zuvor hatte der türkische Ministerpräsident Erdoğan auf einer Wahlkampfveranstaltung das Verbot angekündigt….

Zeit online – Erdoğan will gegen Twitter vorgehen

Erst Facebook und YouTube, jetzt will der türkische Premier Twitter abschalten – ungeachtet dessen, was die internationale Gemeinschaft dazu sagt…..

Die Presse – Türkei: Erdogan wettert über „Twitter und solche Sachen“

Zehn Tage vor der Kommunalwahl in der Türkei hat Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seine Drohungen gegen soziale Medien verschärft. „Twitter und solche Sachen werden wir mit der Wurzel ausreißen. Was dazu die internationale Gemeinschaft sagt, interessiert mich überhaupt nicht“, zitierte die türkische Nachrichtenagentur Anadolu den Regierungschef am Donnerstag….

2 Klicks für mehr Datenschutz – FaceBook, Twitter, Google+ betreffend

Erfreulicher weise gibt es jetzt von jQuery ein Plug-In, das zum Beispiel von Sméagol für WordPress, als Plugin „2-Klicks-Button – Socialshareprivacy Plugin“ zur Verfügung gestellt wird. Eine vernünftige Lösung, die ich übrigens auf „MIETEN WIEDER LEISTBAR MACHEN“ (die Grünen) erstmals entdeckte.
Die erste Suche nach dem Plugin führe mich zu dem Artikel „2 Klicks für mehr Datenschutz“ von Jürgen Schmidt im c’t magazin. Ich zitiere aus dem Artikel und verwende die Skizzen, um selbst keine Screenshots anfertigen zu müssen:

Immer mehr Web-Seiten binden die Gefällt-Mir-Buttons von Facebook, Google+ und Twitter ein; auch bei heise online stand das auf der Todo-Liste. Allerdings werden durch diese Buttons schon beim Laden der Seite – also ganz ohne dass der Anwender etwas dazu tut – Daten an die Betreiber der Netzwerkplattformen übertragen. Die enthalten neben der URL der aktuellen Seite unter anderem eine Kennung, die zumindest bei dort angemeldeten Nutzern direkt mit einer Person verknüpft ist. Facebook & Co können also komplette Surfprofile ihrer Nutzer erstellen; Details dazu erklärt der Artikel Das Like-Problem. Da dies mit unseren Vorstellungen von Datenschutz und Privatspäre nicht vereinbar ist, hat heise online eine zweistufige Lösung entworfen, die nur mit Zustimmung der Anwender Daten übermittelt.

Ich halte das für eine wirklich gute Lösung und bedanke mich durch die Verwendung.

Weitere Weblinks:

jQuery Plug-In socialshareprivacy – Dokumentation
Hinweise zum Datenschutz