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1) Heli HuBot – ein neues Projekt

Wikimedia Commons; Robot Entertainer, Human Statue Bodyart, Bodypainting; Eva Rinaldi from Sydney Australia
Wikimedia Commons; Robot Entertainer, Human Statue Bodyart, Bodypainting; Eva Rinaldi from Sydney Australia
So, jetzt werde ich alle anderen Projekte einstellen und löschen bzw. lassen wie sie sind und mich einem neuen Projekt widmen. Jetzt habe ich endlich kapiert, wie einfach es mit der Web Audio API bzw. Web Audio API und mit HTML5 Video Events and API bzw. Using HTML5 audio and video ginge, meinen Heli-Bot Audio- und Video- Eingänge über einen modernen Browser zu verpassen. Mit E-speak und den AIML-Interpreter, den ich mir schon einigermaßen angpassste (zuerst in PHP, dann in Ruby und zuletzt in Java und Python) könnte ich mit Heli-Bot relativ leicht einen Schritt weiter kommen. Gleichzeitig musste ich aber feststellen, dass alle meine Modelle zu einer integrierten KI, die mit Kategorien arbeiten sollte und hauptsächlich die AIML Dateien und Protokolle zum Scheitern verurteilt sind. Ich will diesen Ansatz nicht weiter verfolgen, da ich ihn für aussichtslos halte, in Bezug auf mein Ex-Ein-Mann-Projekt Heli-Bot. Auf sämtliche Spekulationen, an die Verwendung von Android werde ich zukünftig ebenfalls verzichten. Neuronale Netze hin, künstliche Neurone und selbsttätiges Lernen (geführt und ungeführt) her, ich beginne ganz von vorne mit einem anderen Ansatz, da ich nun zu dem Schluss gekommen bin, dass eine KI, wie ich sie mir vorstelle, ganz anders entwickelt werden muss. Ich richte meinen Blick auf die Natur und den Menschen und beginne ganz primitiv und einfach wie folgt:
Stufe 1:
In einem menschlichen Schädel (Plastik) werden 2 Kameras eingebaut, 2 Mikrophone und ein Lautsprecher. Die Kameras müssen so beweglich sein, wie die menschlichen Augen. Ein Raspberry Pi ist für die Steuerung und Aufzeichnungen vorgesehen. Es wird ununterbrochen aufgenommen und nach einer Stunde wieder überschrieben. Vorerst soll einmal pro Stunde 1 Minute Ton- und Videoaufzeichnung gespeichert werden. Diese Minute wird anfänglich zufällig ausgewählt, sobald Heli HuBot einmal weiß, was für ihn wichtig ist wird sich das ändern.
Eine Bewegung des Schädels mit den Freiheitsgraden die den möglichen Kopfbewegungen des Menschen entspricht soll ebenfalls gleich von Anfang an implementiert werden. Allerdings verwende ich dafür und für die Augen (Kameras) vorerst Stepper, die später durch Muskeln ersetzt werden, damit ich schnell mit der Entwicklung einer geeigneten Reaktion auf optische und akustische Reize beginnen kann.
Stufe 2:
Das Gehirn (1 oder 2 Mini-PCs; Mint Linux) wird in Brust- und Bauchraum angesiedelt, da Atmung und Verdauung sowieso nicht erforderlich ist. Dann wird über SSH im WLAN eine Kommunikationsschnittstelle implementiert und die Grundfunktionen werden programmiert, wobei ich diesmal auf AIML ganz verzichten werde.
Gleichzeitig entwickle ich ideale künstliche Muskeln, die ich am Skelett genau an Ansatz- und Ursprungsstelle befestigen werde. Jetzt weiß ich endlich, wozu ich Anatomie gelernt habe und den Sezierkurs für Mediziner machte. Motoren und Hydraulik kommt nicht in Frage, sondern da habe ich eine ganz einfache, aber ideale Lösung gefunden. Allerdings wird noch getüftelt und bis die ersten Muskeln einsatzfähig sind, wird noch viel Wasser die Donau hinab fließen.
Stufe 3:
Lernen wie ein Kleinkind auf die ganzen Algos für Text-, Objekt- und Stimmerkennung vorerst verzichten; Speichern von Begriffen in Verbindung mit akustischen und optischen Daten. Sprachsynthese; Entwicklung einer Haut mit Thermo- und Drucksensoren. Aber bis dahin habe ich noch Zeit und dann kann ich an dieser Stelle aus frühern Versuchen mit Neuronen und neuronalen Netzen eventuell Teile wieder verwenden. Zuerst möchte ich aber auf alles unnötige verzichten und das große Baby einmal soweit schaukeln, dass es auf Reize reagiert und greifen kann.

Das ist der Eröffnungsartikel mit der Nummer 1 für die Kategorie Heli HuBot. Die Aktivitäten werden großteils hier Dokumentiert in fortlaufenden Artikeln. Leider kann ich das Projekt nicht Open Source machen, denn ich habe ja gesehen, was Google aus Linux für sein Android gemacht hat. Ja, nicht einmal die Muskeln werde ich öffentlich dokumentieren, denn sonst verdient Google die nächsten Mrd. mit meiner Idee. Ich verfolge mit dem Projekt keine wirtschaftlichen Interessen und will nichts verkaufen und nichts damit verdienen, aber ich will auch nicht, dass andere mit meiner Arbeit Unsummen kassieren, daher wird es keinen Open Source geben und meine Idee für die Muskeln bleibt auch geheim. Wenn sie einmal in einer Muskelhaut (Fahrradschlauch wäre ev. geeignet) verpackt sind, werde ich Videos aufnehmen, die sie in Aktion zeigen.

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Rechte für Roboter? – Ich bin, was ich speichere! – Wollt ihr tatsächlich Daten schützen?

Zuerst dachte ich ein wieder einmal ein wenig darüber nach, was eigentlich einen Menschen ausmacht. Da half mir mein Spruch:
„Willst du wirklich wissen wer du bist, frage deine Tc-Lymphocyten. Falls sie dir antworten, vergiss nicht, mir darüber zu berichten. Ha Ha!“ auch nicht weiter. Über Persönlichkeit, Leben und diverse Formen des Lebens (künstlich, natürlich, künstlich geschaffenes natürliches Leben, natürlich erzeugtes künstliches Leben usw. …, dachte ich hier ja auch schon öfter schriftlich nach. Normalerweise kreise ich immer um das Fließgleichgewicht und folgere, dass man das ist, was man isst, bzw. aufnimmt, wenn man von einem bestimmten Status Quo der Hardware (biologische Lebensform) ausgeht. Das ist leicht erweiterbar. Jedem ist klar, dass man von seiner Umgebung anzieht und mit ihr in einer Wechselbeziehung steht, auch den Einfluss der Erziehung und Schulbildung vergesse ich natürlich nicht und vor allem die Medien und den Informationsfluss. Über du bist was du liest kam ich dann heute einen Schritt weiter, denn ich denke, du bist, was du speicherst (bzw. ich bin, was ich speichere). Die Reize werden gefiltert, aufgenommen und bewertet (retikuläre Struktur, limbisches System …) und dann wird erst entschieden, was gespeichert wird und was verworfen wird. Das wiederum bestimmt, was du in Zukunft heraus filterst, aufnimmst und wie du es bewerten wirst. Das bestimmt im Endeffekt aber auch, was du liest, wohin du dich begibst, was du eben machst, trinkst, isst usw., also sprach Helmeloh, ich bin, was ich speichere.

Zu solchen Gedanken, passte mir der Artikel der Presse „Juristen fordern Gesetze für Roboter“ recht gut, weshalb ich ihn las. Dabei erinnerte ich mich als erstes, dass man im Dezember 2009 schon ein wenig fortschrittlicher schrieb, siehe „Debatte: Rechte für Roboter?„. Naja, vielleicht bekommen die Journalisten schon ein wenig Angst und versuchen daher heute die künstliche Intelligenz eher als lächerliche Spielerei abzutun, denn jetzt schreibt man einleitend:

Wenn ein Roboter lernfähig ist, haftet dann im Schadensfall der Besitzer oder der Hersteller? Fragen wie diese waren Thema einer dreitägigen Konferenz.

2009 hingegen:

Die Menschwerdung der Roboter? Der Ethiker Peter Singer macht sich erste Gedanken darüber, ab wann wir die Gefühle von Robotern ernst nehmen müssen.

Wie dem auch sei, ich zitiere den letzten Absatz aus dem Artikel der Presse (Autor unbekannt) vom 9.05.2012 | 12:56:

„Nicht vermenschlichen“

Andersherum könne sich auch die Forderung ergeben, Roboter bei Fehlverhalten zur Rechenschaft zu ziehen. „Theoretisch könnte man auch einen Roboter bestrafen. Aber Sinn von Strafen ist ja Prävention“, erinnerte der Jurist. „Man sollte hier nicht vermenschlichen, etwa wie im Film ‚I, Robot‘. Das ist Science-Fiction, aber keine seriöse juristische Fragestellung.“

Derzeit drehe sich die Debatte ohnehin weniger um Haftung, sondern mehr um Datenschutz. „Die autonomen Systeme müssen ja ständig Daten von ihrem Gegenüber und der Umgebung aufnehmen. Was passiert damit?“

Quelle: Wikimedia, Manfred Werner - Tsui
Quelle: Wikimedia, Manfred Werner – Tsui

Erstens frage ich mich, ob der Jurist tatsächlich Latein gelernt hat und das Wort „Prävention“ versteht, oder ob er wirklich nur so einfallslos ist und sich nicht vorstellen kann, dass man ein Programm korrigieren (updaten) kann. Ich dachte Windows ist so weit verbreitet, dann müsstet ihr doch wissen, dass ununterbrochen irgend welche Sicherheitspatches und Korrekturen nachgeladen werden müssen. Das könnte doch die Strafe für den Roboter sein, oder? Was ist daran so kompliziert?
Auf den Datenschutz mag ich mich nach wie vor nicht gerne einlassen, da alleine schon die Wortwahl eine Katastrophe ist! Daten benötigen keinen Schutz, denn dafür wird in der objektorientierten Programmierung schon durch Datenkapselung gesorgt. Aber wenn ihr sie unbedingt schützen wollt, dann legt doch einfach ein Backup an. Also diese idiotische Wortwahl stört mich so sehr, dass ich auf das eigentliche Thema gar nicht mehr eingehen möchte, aber was ist mit den Daten der Menschen?
Muss ich mir eine Hirnwindung gerade ziehen lassen, weil ich etwas gehört oder gesehen habe, wovon ein anderer glaubt, dass es seinen Privatbereich, seine Intimsphäre verletzt? Was soll dieser ganze Blödsinn, wenn jemand nicht will, dass irgend etwas mit seinen „Daten“ (Schuhgröße, Blutgruppe, Hausnummer im Jahre Schnee, benutzte Zahnpasta etc.) passiert, dann soll er sie doch einfach nicht her geben!
„Missbrauch anvertrauter Daten“ wäre auch nicht gerade sinnvoll, denn Daten kann man auch nicht missbrauchen, oder misshandeln, sondern höchstens löschen, speichern und bearbeiten. Aber „Bestimmungen für die Verwendung von Daten“ wäre mir ein verständliches Thema. Datenschutz ist mir einfach zu blöd, denn ich habe schon einen Backup-Manager. Das ist ja genauso dumm, wie wenn man von „Suchmaschinenoptimierung“ spricht, wenn man „Inhalte für Suchmaschinen“ optimieren möchte.

Eines weiß ich sicher, so ungenau in den Bezeichnungen und der Wortwahl, wird die zukünftige Herrschaftsklasse, also die Cyborgs und Roboter, sicher nicht sein, obwohl es bestimmt noch eine Weile dauern wird, bis die ersten Maschinen ein Persönlichkeitsrecht erhalten.

Weblinks:
Recht für Roboter
Rechte von Robotern?
Uni Würzburg forscht über Schuld von Maschinen

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RoboCup

Roboter-Fußball ist eine Herausforderung für die Robotik und die Künstliche Intelligenz gleichermaßen. Es ist ein Testfeld für den Stand von Technik und Wissenschaft: Wer auf diesem Feld erfolgreich ist, wird auch zahlreiche andere Aufgaben meistern können.
Die internationalen Wettbewerbe des RoboCup dienen dem Vergleich und dem Austausch kreativer Ideen. Sie werden organisiert durch die RoboCup Federation und unterstützt durch Nationale Komitees.
Gleichzeitig bietet die Idee des Roboter-Fußballs gute Ansatzpunkte für die universitäre Ausbildung, insbesondere für studentische Praktika.
Lesen Sie mehr darüber auf robocup.de

So wird Fußball noch zu meinem Lieblingssport. Vielleicht können wir uns dort sogar ein paar kleine Spieler für unser Nationalteam ausborgen. 😉

Es sieht lustig aus, wenn sie einfach umfallen und es ist wirklich erstaunlich, wie die kleinen champions wieder auf die Beine kommen.
Einer läuft sogar von der Seite gegen das Tor …. sehen Sie sich das Video einfach selbst an. Ich finde die Teams bringen jedenfalls eine geniale Leistung.

RoboCup 2007 Final, Humanoid League

Weblinks:
FU-Fighters
RoboCup.org
RoboCupRescue
robocup-cn.org

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Roboter-Entwickler schauen genauer auf Science-Fiction-Filme

Über Roboter wissen die meisten Menschen nur aus Science-Fiction-Filmen und -Romanen Bescheid. Das in diesen Medien vermittelte Bild der Maschinenwesen betrachten jetzt auch Roboter-Entwickler genauer.
Denn indem sie die Darstellungen der Roboter studieren, können sie darauf schließen, wie Menschen die intelligenten Maschinen wahrnehmen. Letzteres ist ausschlaggebend dafür, ob Roboter im Alltag akzeptiert werden oder nicht.

Laut dem Magazin „New Scientist“ geht der Roboter-Spezialist Bill Smart davon aus, dass die meisten Menschen aufgrund der Maschinenwesen aus Filmen eine konkrete Vorstellung davon haben, wie ein Roboter auszusehen hat, obwohl sie selbst noch nie eine solche Maschine im realen Leben gesehen haben. Wenn ein echter Roboter von den Erwartungen der Menschen abweicht, reagieren sie nervös.

Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf Roboter-Entwickler schauen genauer auf Science-Fiction-Filme

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