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PASSIVDENKEN ist viel gefährlicher, als Passivrauchen

800px-Kobold_artlibre_jnlGestern sah ich wieder Talk im Hangar 7, wo es um den Schutz der Nichtraucher,  bzw. um die Hexenjagd auf Raucher ging. Mich kotzt dieses Thema an. Wenn Nikotin und Passivrauchen so schädlich ist, warum verbieten sie es dann nicht? Haschisch ist ja auch verboten. Aber zuerst den Verkauf besteuern und dann die Raucher kriminalisieren, das ist ja wohl das letzte. Rauchen ist sicher schädlich,  aber ich rauche seit meinem 15. Lebensjahr und fühle mich mit meinen 57 Jahren gesund und fit. Fit momentan nicht so besonders,  aber das liegt daran, dass ich mich seit Monaten zu keiner sportlichen Aktivität überwinden kann.
Ich habe fast immer ganz starke Zigaretten ohne Filter geraucht wie, 3er, C, Johnny ohne Filter, Roth-Händle usw. Erst in letzer Zeit rauche ich leichte und auch nicht mehr 60 am Tag, wie fast mein ganzes Leben lang. Ich war ein sehr ausdauernder Sportler und habe mir bei Trainigsläufen, die über 20 km lang waren, nichts mitgenommen, außer zwei Zigaretten und ein Feuerzeug. Vor dem Start beim Orientierungslauf, der auch immer über 10 km lang war, rauchte ich noch schnell eine. Nur wenn ich ins Ziel kam brauchte ich nicht sofort eine Zigarette. Ich hatte mir extra ein Sturmfeuerzeug zugelegt, damit ich beim Radfahren nicht stehen bleiben musste, wenn ich eine Zigarette rauchen wollte.
Zurück zur Diskussionsrunde: Es ist einfach nicht zum Aushalten, wie verblödet manche Menschen doch sind. Da wirft einer ein, dass die Abgase der Autos auch passiv von Fußgängern eingeatmet werden und der Mediziner meint, der Vergleich sei unzulässig, denn man müsse zuerst die schädlichsten, bzw. gefählichsten Gifte bekämpfen. Herr Professor, ich lade Sie gerne zu einen Versuch ein. Sie sperren sich in ihre Garage bei laufendem Motor eine Nacht lang ein und ich sperre mich in eine Garage und rauche eine Packung oder meinetwegen eine ganze Stange Zigaretten.
Dann werden die anderen ja sehen, was giftiger und schädlicher war.
Dabei sind am Auto nicht nur die Abgase, die in Höhe von Kindernasen ausgestoßen werden schädlich, sondern die meisten Toten gibt es im Straßenverkehr (oft auch wegen alkoholisierter Lenker) und von Lärm, Feinstaub, Salz, Rohstoffverschwendung u.a. will ich hier gar nicht reden. Aber den Herrn Professor kann man ja nicht einmal zumuten, dass er ein Elektroauto benutzt, obwohl er es sich leisten könnte, wie soll man da verlangen, dass er mit der Bim oder anderen Öffis fahren soll? Die Kleinkinder, die den Gürtel überqueren müssen, können es ich nicht aussuchen, ob sie die lebensgefährlichen Gase von ihrem Statussymbol einatmen müssen, Herr Professor Dr. Sounso. Und die Todesopfer können es ich auch nicht aussuchen, ob sie eine öffentliche Straße benutzen. Nichtraucher hingegen müssen nicht in ein Raucherlokal gehen. Die sollen in einen Nichtraucherlokal gehen oder eine der unzähligen öffentlichen Einrichtungen benutzen, wo sich kein Raucher darüber aufregt, dass er dort nicht rauchen darf, obwohl der die öffentlichen Einrichtungen mitfinanziert.
Es ist ein Witz!
Obwohl dieser Unverstand auch schon an Passivdenken grenzt, meine ich damit aber etwas anderes. Als das Gefährlichste für Menschen überhaupt, bezeichne ich das Passivdenken und meine damit: vorauseilenden Gehorsam, Fanatismus und Intoleranz. Genau die Eigenschaften, die das Denunziantentum in der NS-Zeit kennzeichneten. Diese Denunzianten, die Juden verraten haben, sind in meinen Augen genau so Mitschuld an der unbeschreiblichen Behandlung und Ermordung der NS-Opfer, nicht nur die Henker und SS-Chargen selbst. Man muss natürlich nicht so weit zurück gehen, sondern nur einen Blick in das Gebiet der IS-Terroristen sehen. Leute, die einer Gehirnwäsche unterzogen wurden (Radikalisierung) sind unter anderem Passivdenker für mich und die sind die größte Gefahr für den Menschen.

So, das war mein Rauchzeichen heute und die Friedespfeife habe ich nun endgültig vergraben, sie hat den Menschen zwar schon vor tausenden Jahren als Zeichen des friedlichen Zusammentreffens gedient, aber jetzt ist sie unangebracht.

Wie es in anderen Ländern gehandhabt wird, ist auch immer wieder ein Argument von Passivdenkern, die selbst nicht dazu fähig sind ihr eigenes Gehirn zum Denken zu nutzen. Wenn ein Herr Professor noch vom Nachahmen lernen muss, sollte man ihn in die Krabbelstube zurück versetzen, oder als Entertainer im Affenkäfig beschäftigen. Die armen Tiere bräuchten eh ein wenig Abwechslung und rauchen tun sie auch nicht.
30 Jahre lang wurde mir eingeredet das Rauchen cool und toll sei. Im TV und bei großen sportlichen Events duurfte die Marlboro Werbung nicht fehlen. Habe den Cowboy in der weiten Prärie heute noch vor Augen.
Ich habe 2 jüngere Geschwister, die ein paar Jahre weniger lang rauchen und mir ist nichts von Schäden bekannt. Mein Cousin hingegen hat Nikotin und Alkohol verabscheut. Leider ist er vor 15 Jahren an einem Herzinfarkt verstorben. Er stammte aus einer Nichtraucher-Familie und seibe Mutter, also meine Tante starb frühzeitig an Krebs. Da erlebte ich als Jugendlicher den ersten Leichenschmaus und verstand nicht, wie die Leute nach dem Begräbnis „feiern“ konnten. Mir war absolut nicht danach zumute, ich trauerte um meine geliebte Tante. Meine Mutter rauchte nie und hat eine unheilbare schwere Krankheit. Mein Vater rauchte viel, bis etwa zu seinem 60. Lebensjahr und ist heute noch gesund.
Natürlich sagt das nicht viel aus, aber das der Affenzirkus, der heute aufgeführt wird, wegen des Passivrauchens, völlig unangebracht ist, dessen bin ich mir sicher.
Aufklärung- und Erziehungsarbeit leisten für eine gesunde Lebensweise – ja, unbedingt. Aber die süchtig gemachten jetzt entmündigen und als asozial darstellen – nein, auch unbedingt.
Schützt uns lieber vor der größeren Gefahr, vor dem PASSIVDENKEN.

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Raucherentwöhnung durch Hypnose

Hat jemand Erfahrung damit? Ich überlege es mir gerade, denn ich bin durch die unzähligen Versuche über Jahre hinweg so frustriert, dass ich es sowieso nicht schaffe, wenn ich nicht einen neue Methode versuche. Alles andere mir bekannte hat schon oft genug fehl geschlagen. Aufhören will ich aber trotzdem wirklich, glaube ich zumindest.
Über andere Vorschläge wäre ich auch dankbar, vielleicht ist etwas dabei, das ich noch nicht versucht habe. Bitte schreibt mir nicht, ich soll einfach keine mehr rauchen, denn für mich das ist nicht so einfach.

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Jährlicher Gedanke zum Nichtraucherschutz

Ich weiß nicht wie viele Jahre ich mir nun schon immer wieder, unaufhörlich, ständig und überall, die selben Blabla-Argumente anhören muss, sind die Nichtraucher wirklich so einfallslos, um immer wieder das Gleiche wiederholen zu müssen? Wo sonst noch überall cancerogene Stoffe enthalten sind und ob das überhaupt relevant ist, wenn man sich sonst mit Lebensmittel, Pharmaka und Kosmetika vollstopft von denen man nur weiß, das sie am Markt erhältlich sind und eventuell noch, dass dafür im TV gerade eine Werbung läuft und es daher „in“ ist, sei dahin gestellt. Naja, manche Mainstream-Opfer halten durch die massive Volksverblödung unter der Schirmherrschaft einiger akademischen Gesundheitsgurus ja sogar schon das lebenswichtige Cholesterin aus dem sie selbst gebaut sind (Bestandteil der Zellmembran) generell für Gift.
Ich verzichte auf ein Auto, weil ich auf meine Mitmenschen und meine Umwelt Rücksicht nehme und daher mit den öffentliche Verkehrsmitteln und dem Fahrrad auskomme, aber ich muss mir immer öfter dieses Nichtraucher-Gefasel anhören und mich an immer mehr Vorschriften halten. Bin gespannt, wann mir so eine Kellerassel das erste mal vorschreibt, dass ich nicht mehr ohne Sonnenschutzfaktor 20 das Haus verlassen darf.
Vielleicht sollten sich die Nichtraucher, die ein Auto besitzen einmal einen gemütlichen Nachmittag bei laufendem Motor in ihrer Garage machen, damit sie sich vorstellen können wie es mir – und meinen Kindern natürlich – geht, mit ihren Abgasen.
Ein Kind am Schulweg auf einer Gürtelkreuzung, wo die Abgase der Lenkwaffen (häufigste Todesursache sind Verkehrsunfälle) genau in Höhe der Atemwege der Kinder aus den Giftröhren (Auspuff) kommt. Schaue ich dann, wer im Auto sitzt, stelle ich fest, dass es meist eine einzige Person ist. Dieses absolut gemeingefährliche, asoziale Verhalten ist aber nicht der Rede wert. Hauptsache wir können eine Menschengruppe terrorisieren und wir haben ein neues Feindbild.
Sehe ich mir die akademischen Experten an und versuche naturwissenschaftliche Beweise für die Schädlichkeit der angegebenen Substanzen zu finden, stolpere ich über Statistiken, die belegen, dass der Brustkrebs auf die Antibabypille zurückzuführen ist und ….. und dass ein sehr hoher Anteil aller Krankheiten idiopathisch sind und auch nach langjähriger Ursachenforschung von Krankheiten, ist idiopathisch ein essentieller Begriff in der Medizin. Wäre es nicht die Aufgabe der Regierung Fakten auf den Tisch zu legen und zu informieren, statt abschreckenden Blödsinn auf die Zigarettenpackungen zu drucken. Autofahren kann lebensgefährlich sein und schädigt unschuldige Kinder. Sie schnüffeln die Abgase nicht absichtlich ein, meine Damen und Herren, sondern werden von den Gescheitis, die gerade zu einer Raucherverfolgung unterwegs sind meinen Kindern und mir direkt in die Lunge geblasen.
Bin ich froh, dass ich das ganze Geschwätz nicht ernst nehme und mich nur dem Terror der Nichtraucherfanatiker beuge, wo es eben sein muss. Übrigens versuche ich seit Wochen mit dem Rauchen aufzuhören und bin trotz einigen Rückfällen mit der Entwicklung diesbezüglich zufrieden. Nach täglich etwas 60 Zigaretten über 37 Jahre hinweg habe ich einfach genug, obwohl es mir die Nichtraucherkampagnen schwer machen, denn eigentlich möchte ich nicht zu diesen Nichtrauchern gehören. Ich werde ein heimlicher Nichtraucher werden, da ich mich für die Intoleranz, Dummheit und „Ferngesteuertheit“ der meisten Nichtraucher einfach genieren würde.
So, jetzt brauche ich aber eine Aufheiterung, denn dieser Psychoterror der Nichtraucher über sämtliche Medien, also Zeitungen, auf Plakaten, im Radio und TV ist wirklich anstrengend. Meinetwegen sollen sie es haben, das totale Rauchverbot, ich möchte trotzdem lieber das totale Verbot von sinnlosen, unökonomischen, privaten, asozialen, gemeingefährlichen, lauten, vergiftendem und eben tödlich gefährlichen Benzinkutschen mit 2, 3 und 4 Rädern.
In dieser Lärmhölle – Blei- und Kohlenstoffmonoxid-Suppe sitzend kommt mir der sarkastische Gedanke: „sicher werden die Raucher an der Klimaveränderung und der Umweltzerstörung schuld sein, sogar das Ozonloch haben sie vermutlich mit einer brennenden Zigarette gebrannt.“
Über die Legalisierung von Marihuana brauchen wir nun wenigstens nicht mehr nachdenken, aber zum „Motorsport“ (welch schönes Wort), also dem Formel 1 Grand Prix im TV passt ein Doppler oder ein paar Bier ohnehin besser.

Ernüchtert sag ich dada:
nebelschwaden auf
Raucher hin
Gesetze her
Aschenbecher gibt es nimmer mehr
immer mehr Verkehr
verkehrt pervers
der Vers
Raucher hin
Verbote her
Entwicklung gibt es nimmer mehr
Kontrolle nicht zu machen
verbietet doch das Lachen
illegaler Raucherknecht
wird dir schlecht?
Das ist Recht.
Superschnitzel, Gammelgfras
Autorennen das macht Spaß
grünes Gras – schnell gib Gas;
laufen lassen wir uns voll
yuupi ist das toll
fühl dich megawohl
im Bildungsstau
hege keinen Groll
HerrInnen superschlau
sklavengau
kaukau
Rauchersau
Gedankenststau
Sturm im Hirn
der Krebs hat Krebs
das Risiko gewisser Risken ist sicher
am sichersten die Gewissheit, dass
das Leben lebensgefährlich ist und mit dem Tod endet.
Achtung, Leben macht süchtig!
Achtung. Leben ist tödlich!
Verbieten wir es doch!
Raucher hin
Gesetze her
bald gibt es nicht mehr mehr
denn jede Dummheit endet auch
so war’s seit 1000 Jahren Brauch
rauchwölkchen
friedens pfeif dir was
denn, dadaichmusseswissen
was gut ist für dich
ich schütze dich
mit Gesetzen
bin besorgt um euch
will euch doch nichts gebieten
und verbieten was euch schadet
denn ich liebe euch
so sehr und mehr und mehr


Siehe dazu auch:
Ab 01. 01. 09 wird zum Halali auf die Raucher geblasen (mit Umfrage) und Wollt Ihr das totale Rauchverbot?

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Nichtraucherorden für Smonky

Dada muss ich ihn verleihen.
Die Nichtraucher wurden immer militanter und agressiver. Man musste nicht mehr mit einer Zigarette erwischt werden, oder nach Tabak riechen, es genügte, ein tolerantes Wort für Ex-Raucher auszusprechen, um gelyncht oder inhaftiert zu werden. Daher erfand man Geschichten, wollte man etwas über Raucher oder Tabak sagen. Irgend wer hat auch diese erfunden, möglicherweise war ich es sogar selbst.
Ort: Amerika, in dem Land, wo alles möglich ist
Zeit: nach 2009
Personen: Billi the Smoker, Jo the Talker, Häuptling Smoky, Smonky und andere Nichtraucher

In einer radioaktiv verseuchten Gegend in Nevada sollte Smonky von Smoky den Nichtraucherorden verliehen bekommen. Nicht weil er nicht rauchte, das tat ja ohnehin kaum jemand, außer ein paar verwegene Outlaws wie Billi und Jo, sondern weil man bei der Beantragung des Nichtrauchernachweises bemerkte, dass er schon in der 4. Generation ein reinrassiger Nichtraucher war. Also immer beide Elternteile seit 3 Generationen nachweislich reinrassige Nichtraucher waren. Smonky und seine Frau Donky waren natürlich geborene und überzeugte Nichtraucher und dafür, ja und auch ein wenig für die Anzeige eines Rauchers in West Virginia sollte Smonky heute den Nichtraucher Orden von Häuptling Smoky bekommen.
Es war alles gut vorbereitet und zwei große Lagerhallen standen für die Zeremonie in der verstrahlten, weiten Einöde bereit.
Die wirklich unmöglichsten Vogelfreien von den ganzen Staaten, sprich Billi und Jo, wollten eine Störaktion starten und freuten sich ebenfalls auf die Feierlichkeit. Sie parkten ihre Fahrräder in Halle B und checkten noch schnell ihre Tschikpackerl. Ein Klick kam von Jo’s Zippo als er meinte: „Alles voll, die Party kann steigen, die pofeln wir ein, das der Rauch aufsteigt.“
Es war extrem kalt. Die etwa 100 Partygäste, alles Nichtraucher natürlich, die in etwa 100 Autos zur Feierlichkeit kamen, froren. Ein Blizzard näherte sich hurrikanös schnell und die Nichtraucher flohen mit ihren Lenkwaffen in Halle A. Smoky warnte noch, lasst die Benzinkutschen heraußen, aber die Bequemlichkeit machte sie taub.
Jo schloss die Tür von Halle A, um sich dann mit Billi in Halle B zu verbarrikadieren.
Jo: Billi, möchtest du auch nur mit einem einzigen nichtrauchenden Autofahrer in einem Raum sein?
Billi: Nö, nicht einmal wenn der Raum so groß ist wie die Erde samt Hülle.
(das Radio am Handy bringt Nachrichten)
Billi weiter: Hörst du das Rauschen nicht? Schalte die Fernsteuerung ab!
Jo (mit einer Zigarette im Mundwinkel): done!
(er nimmt die Zigarette heraus und während die brennende Zigarette lässig ein paar Thumbspins dreht, meint er weiter) War doch nur das beknackte uralte Gehirnwäschemuster. Bist du dagegen noch immer nicht immun? Egal, es ist aus.
(das Radio ist aus)
Atü und ade, das tut weh.
Beruhigt hat sich das Wetter, es war schon alles vorbei, als der 200 g schwere Orden in einem riesigen Track herangekarrt wurde.
Die Gäste waren samt Smonky im Abgas gestorben, doch der Orden zierte die Leiche und man spielte eine Hymne zu ehren der armen Verfallenen. Der Trackdriver erhob seine Stimme zur feierlichen Ansprache: Gott ist groß … doch er wurde von Billi aktiv gestört und unterbrochen, der da schrie: „ja, über einen Meter achtzig, doch die Geld- und Machtgier, die Arroganz und die Dummheit der Menschen sind größer!
Trackdriver rief das Eliteeinsatzkommando des Nichtraucherkommitees, welches sich sofort mittels Heli-Apachen näherte und die verdammten, gottlosen Schwerverbrecher Billi und Jo durch die radioaktiv verseuchte Wüste Nevadas jagte.
Manitu hat nichts gesehen,
Atü und ade, das tut weh.

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1. Tag ohne Nikotin

Nach langer Vorbereitung mit Qigong und Taijiquan, täglichen Übungen im Freien und unzähligen Versuchen, habe ich zumindest einmal einen neuen persönlichen Rekord geschafft: ein ganzer Tag ohne Zigarette! Da ich über 35 Jahre lang sehr viel geraucht habe, täglich ca. 60 Zigaretten, rechne ich aber noch mit ein Rückschlägen.
Allerdings nicht heute, denn jetzt gehe ich auf die Wiese im Prater, um die frische Morgenluft zu genießen und ein wenig Taichi zu üben.
Bei akutem Verlangen hilft es mir wirklich, ein wenig an Lavendel- oder Fichtennadelduft zu schnuppern.
Meine Idee von gestern war also ganz gut, außerdem kann ich an dem Duftöl sogar in der Straßenbahn riechen, denn früher war nach den ersten rauchfreien Stunden die Sensibilisierung meines Riechorganes immer ein Problem. Egal ob durch Schweißgeruch, billigem Parfum, oder einer Leberkässemmerl zum Frühstück, mir wurde jedenfalls immer übel in den öffentlichen Verkehrsmittel.

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