Schlagwort-Archive: Liebe

Die Liebe ist am totesten!

Liebe existiert nicht. Es ist nicht nur nur ein Wort, sondern es gibt sie nicht, genau so wenig und viel oder oft, wie Götter oder Göttinen. Schade, aber Liebe ist keine Verhaltensweise, sondern eine göttliche Illusion, ein religiöser Wunschtraum, eine persönliche Sehnsucht, ein Wahn und ein Traum – sonst nichts. Ein Manko, ein Verlust, eine übersteigerte Egozentrie, ein natürlicher Rausch der Gefühle, der Hormone – eine natürliche Illusion, ein falsches Hologramm deiner Wünsche, deines Paradieses, deines GottesInnen, deiner selbst – du, oder das Bild von dir ist falsch. Ist der Fotogaf falsch, der Fotoapparat, oder der Spiegel – du doch nicht, du bist echt und wahr und ehrlich und treu und gut und schön und ……….. reich an Illusion.
für kurze Zeit, aber dann bist du nichts – tot – Pflanzenfutter – für die Mutter
Erde
Vater?
Wasser, Meer – Frau schlau? Frucht, Liebe – Ich -du – wir – sie: nie!
I?
st!
Du möchtest glauben?
Du willst lieben?
An dich soll man glauben!
Dich soll man lieben!

dada, bist du Mensch und Wurm

eine Illusion – der Gedanke – ein Nichts!
Selbst „ein Stein“ beständiger ist, als du
es bist
isst
ist
is
i

(403)

Ist Liebe nur ein Wort, oder doch ein Instinkt?

Fand gerade eine gute Darstellung und Zuzammenfassung der „Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“ auf Wikipedia:

So schreibt Lorenz im Kapitel I („Struktureigenschaften und Funktionsstörungen lebender Systeme“), es sei „irreführend, den Menschen als ‚Instinkt-Reduktionswesen‘“ [4] zu bezeichnen, und er begründet dies so:

„Zweifellos fehlen dem Menschen lange Ketten obligatorisch aneinandergekoppelter Instinktbewegungen, aber soweit man aus den an hochentwickelten Säugetieren gewonnenen Ergebnissen extrapolieren darf, kann man vermuten, daß er nicht über weniger, sondern über mehr echt instinktive Antriebe verfügt als jedes Tier.“

Als Beispiele für solche „menschlichen Antriebe“ führt Lorenz „Haß, Liebe, Freundschaft, Zorn, Treue, Anhänglichkeit, Mißtrauen, Vertrauen usw. usf.“ an und erläutert, diese Worte der Umgangssprache „bezeichnen sämtlich Zustände, die den Bereitschaften zu ganz bestimmten Verhaltensweisen entsprechen, nicht anders als dies die von der wissenschaftlichen Verhaltensforfschung geprägten Ausdrücke ebenfalls tun, wie Aggressivität, Rangordnungsstreben, Territorialität usw. (…).“

Ich habe unter Humanethologie gestöbert, weil mir ein bestimmter Zusammenhang zwischen der allgemeine Zustandsgleichung für ideale Gase und dem Verhalten und Aktivität der Lebewesen, in mit der oberflächennahen Geothermie korrespondierenden Gebieten bzw. von Klimazonen aufgefallen ist. Dazu werde ich bei Gelegenheit weiter recherchieren.

Die Gravitation und die Bahnen der Planeten und der Vergleich zu den Orbitalen der Elektronen lassen mich auch nicht los. Bewegung ohne Antrieb – was würde bei einer Störung oder Abweichung von den Bahnen passieren? Liese sich die Erde etwa als Raumschiff benutzen?
Ende mit dem Geankensalat, die grünen Männchen rufen und ich muss …
Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt und bring‘ die Liebe mit von meinem Himmelsritt …. DöFelt Codo im Hintergrund und es geht weiter mit

Ich bin der Hass!
Hassen, ganz hässlich hassen, ich kann’s nicht lassen:
Ich bin der Hass!

Attention, attention.
Unknown flying object approaching the planet. –
Identify unknown flying object.

Codo der dritte, aus der Sternenmitte bin ich der dritte von Links.

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Chiffren der Transzendenz als Synonym für Gott

Existenz ist stets auf den Anderen gerichtet. Das Selbstsein bedarf wesentlich der Kommunikation mit anderen Menschen. In der Kommunikation von Mensch zu Mensch realisiert sich Philosophie im „liebenden Kampf“, in dem Angriff und Rechtfertigung nicht dem Gewinn von Macht dienen, sondern Menschen sich gegenseitig nahe kommen und sich einander ausliefern. So erreicht man das „Innewerden des Seins“, die „Erhellung der Liebe“ und die „Vollendung der Ruhe“…..
Quelle des Zitats: Karl Jaspers
Die Biografie hat mich über Kollektivschuld zum Befehlsnotstand geführt, wo ich eine äußerst interessante Logik vorfinde:

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Liebe von Eva Strittmatter

Als ich auf Leichen der Zeit

Die reine Wahrheit. Nichts als die Wahrheit.
Nichts als die Wahrheit reden, heißt schweigen.
Spricht man sie aus, wird zu jedem Satz,
Sowie man ihn sagt, sich ein Gegensatz zeigen.
Erinnern — Vergessen, Lieben und Hassen,
Freiheit und Zwang. Die Feindlichen lassen
Sich wahr nur mit einem Atemzug fassen,
Weil Leben vergeht und alles sich wandelt.
Und doch ist im Recht, wer redet und handelt
Und das Risiko des Irrtums nicht scheut.
Die reine Wahrheit: die Wahrheit von heut.
von EVA Strittmatter

gefunden habe war suchte ich nach Eva Strittmatter und fand auf Liebe
Liebe – welch eine furchtbare Kraft.
Zerstörerisch, wenn sie eingesperrt bleibt,
Wenn sie den Sprung hinüber nicht schafft,
Hinüber zu jenem, zu dem es uns treibt.
Er fängt sie nicht auf, er nimmt sie nicht an.
Sie, die sich nicht befreien kann,
Wütet in uns und gegen
Uns als die Schuldigen an.
Warum können wir keine Liebe erregen?
Wären wir so, wie wir selber uns sehn,
Könnte die Schande an uns nicht geschehn.
Wir würden geliebt, wären wir es nur wert.
So sind wir mit unserem Unwert beschwert
Und schleppen an der verzweifelten Last
Einer Liebe, die liebt und sich selbst dabei haßt.

Von Eva Strittmatter

Da bleibt mir wohl gar keine andere Wahl und ich muss mehr lesen und etwas über die Autorin erfahren.
Auf Wikipedia finde ich Eva Strittmatter:

1947 legte Eva Strittmatter das Abitur ab und begann in Berlin das Studium der Germanistik, Romanistik und Pädagogik. 1950 heiratete sie und gebar einen Sohn. Die Ehe wurde jedoch bald wieder geschieden. Noch vor der Scheidung lernte sie Erwin Strittmatter kennen, den sie bald darauf heiratete.

Seit 1951, nach dem Abschluss ihres Studiums, arbeitete Eva Strittmatter freiberuflich beim „Deutschen Schriftstellerverband“ der DDR als Lektorin. Ab 1952 veröffentlichte sie literaturkritische Arbeiten in der Literaturzeitschrift ndl. Von 1953 bis 1954 war sie Lektorin beim Kinderbuchverlag der DDR. Zudem wurde sie 1953 Mitglied des ndl-Redaktionsbeirates. Seit 1954 ist sie freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte vor allem Gedichte, aber auch Prosa für Kinder und Erwachsene. Von 1960 bis 1972 unternahm sie in ihrer Eigenschaft als Mitglied der Auslandskommission des Schriftstellerverbandes der DDR zahlreiche Reisen in die Sowjetunion und nach Jugoslawien. 1994 starben innerhalb von nur neun Monaten ihre Mutter, ihr Mann Erwin und ihr Sohn Matti. Sie lebt heute im brandenburgischen Schulzenhof.

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