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Japan gewinnt das Auftaktspiel der Fußball WM 2014

Ich bin nicht besonders an Fußball interessiert und Großveranstaltungen, wie Olympiaden und Fußball-Weltmeisterschaften sehr skeptisch gegenüber eingestellt. Trotzdem habe ich mir die Eröffnung angesehen und über die kreativen Kostüme gestaunt. Das erste Spiel Kroatien gegen Brasilien habe ich mir auch angesehen und ich bereue es nicht, denn es war für mein Verständnis von Fußball ein ausgezeichnetes Spiel. Die Kroaten haben mich besonders beeindruckt, aber das Ergebnis erinnert mich irgendwie an die Österreicher: „gut gespielt, aber kein Glück und verloren“. Da ich vom Fußball nichts verstehe, habe ich auch keine Ahnung wie entscheidend der Faktor Glück bei so einem Spiel ist, aber der Elfmeter war ein Geschenk von Fortuna, bzw. vom japanischen Schiedsrichter Nishimura, dem da anscheinend eine Fehlentscheidung unterlief. Aber schon beim 1:0 hätten sich die Kroaten nicht das Eigentor, sondern ein eigenes Tor verdient und mir kam die Partie sehr ausgewogen vor, wobei ich, leichte Vorteile für die Kroaten gesehen hätte, aber das sagt nicht viel, denn ich kenne nicht einmal die Regeln beim Fußball genau.

Weblinks:
Brasiliens Werk und Schiedsrichters Beitrag
Brasilien gewinnt mit 3:1
Brasilien gewinnt WM-Auftakt glücklich mit 3:1
Die WM-Eröffnungsfeier in Bildern


Artikelbildquelle: screenshot aus dem Video oben

Über Banken, Großveranstaltungen, Arroganz und Wirklichkeit

Nach den olympischen Spielen nun die Fußball-WM. Sotschi war nicht nur der Anfang vom Problem Russland-Ukraine, sondern noch vor der Eröffnung kam es zu Zwangsübersiedlungen und zu Menschenrechtsverletzungen (siehe dazu meine kleine Serie PUTINS SPIELE – TRIBUTE VON PUTIN), weil Russland ein gutes Prestige brauchte bevor sie die Krim und Ukraine in Angriff nehmen konnte.
Jetzt lese ich übrigens gerade nichts über die Unruhen und die bedrohliche Situation in der Ukraine, sondern im Profil Asamer: Schmiergeldzahlungen und Managementfehler in Sotschi.

Verdeckte Schmiergeldzahlungen, schlitzohrige Mitarbeiter, Managementfehler. Die Baustoffgruppe Asamer bediente bei ihrem Engagement im russischen Sotschi jedes Klischee. …

Quelle: Wikipedia, Fernando Frazão/ABr
Quelle: Wikipedia, Fernando Frazão/ABr

Jetzt gibt es Unruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände in Brasilien. Dazu lese ich gerade den Artikel in der Frankfurter Allgemeinen „Arroganz und Wirklichkeit„. Da lese ich:

Der Protestmarsch von Bewohnern eines Armenviertels von Rio de Janeiro, bei dem es einen Toten gab, muss dabei der Fifa besonders weh tun. Es geschah im Stadtteil Copacabana, …

Die Unruhen sind allerdings nichts neues, siehe den Clip vom Juni 2013 „Die Proteste in Brasilien eskalieren! Steht der WM-Testlauf vor dem Abbruch? | Confederations Cup“

Aus dem Artikel auf Wikipedia geht das auch hervor, dass es jetzt zu einer Eskalation kommt, aber die Proteste schon länger bestehen: Proteste in Brasilien 2013

Die Proteste in Brasilien, die im Juni 2013 begonnen haben, sind die größten Unruhen in dem südamerikanischen Land seit dem Ende der Militärdiktatur in den 1980er Jahren.[1] Die Proteste richten sich gegen die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, gegen Korruption (insbesondere in der Verwaltung), gegen soziale Missstände, Erhöhung von Preisen im öffentlichen Nahverkehr und unrechtmäßige Polizeigewalt.[2]

In einem Land, wo der Drogenkrieg tobt und die Polizei mutmaßliche Drogendealer erschießt, herrschen eben andere Gesetze, als bei uns. Ich habe gerade irgendwo gelesen, dass die Polizei einen Star erschossen hätte, weil er wie ein Drogendealer aussah. Wie sieht den ein Drogendealer aus? Sind Nadelstreif und Lackschuhe oder Designer-Klamotten ein Kennzeichen?

Was hat das nun mit Banken zu tun?
Nichts offensichtliches, aber ich schreibe zu diesen Themen keine zwei Artikel, denn es ist immer das Gleiche: Geld regiert die Welt und leider kann da auf untere soziale Schichten keine Rücksicht genommen werden, weder bei dem Banken Problem, noch bei Olympiaden oder Weltmeisterschaften. Ach, da ist ja der gemeinsame Nenner.

Also, gleichzeitig werden nicht nur in Österreich Banken staatlich unterstützt.
Banken haben weder einen Wareneinsatz noch gibt es einen Schlechtwetter-Einfluß und die Arbeit kann so einfach rationalisiert und automatisiert werden, wie kaum auf einem anderen Sektor, wodurch bei modernen Banken auch die Personalkosten gering sein könnten. Die Schuldnerberatungsstelle ist voll beschäftigt und kein Mensch bekommt heute sein Gehalt bar auf die Hand ausbezahlt. Bei jeder Geschäftsabwicklung ist die Bank im Spiel und somit hätte ich erwartet, dass die Banken die „heilige Kuh“ des Staates sind, hohe Gewinne erzielt werden und die Banken am meisten Steuern zahlen im Land.
So kann man sich (ich mich) täuschen. Trotzdem frage ich mich, wo den das Geld bleibt? Haben die Safes der Banken ein Loch?
Ich verstehe die Aufregung, wenn bei der Bildung Einsparungen vorgesehen werden, damit man die Banken unterstützen kann. Was ich nicht verstehe, ist wie es Politiker wagen können, die Angelegenheit nicht aufklären zu wollen. Da kommt mir natürlich ein gewisser Verdacht auf. Nein, nicht was Sie jetzt womöglich denken, ich verdächtige unsere Politiker doch nicht, sonder ich habe den Verdacht, dass die nächsten Wahlen für manche eine Art „Jüngstes Gericht“ (eine Nacht ohne Morgen, das Letztes Gericht) werden.

Ach ja, warum habe ich diesen Artikel geschrieben? Weil die macht- und prestigegierigen Initiatoren und die Sportler sicher nichts dagegen machen werden und es immer nur schlimmer wird, aber wir können etwas dagegen tun. Geht nicht hin uns seht es euch nicht einmal im TV an. Boah, Fußball ist der Nationalsport Nummer eins und jeder wird sich jetzt fragen, ob ich noch ganz bei Trost bin. Naja, wie wär’s wenn ihr während der WM einmal selbst ein wenig spielt und Österreich ist ja sowieso nicht dabei. Also während ich das schreibe, wird mir schon klar, da wird sich nichts ändern und es wird noch schlimmer werden. Außerdem sollte ich sofort aufhören mit diesem Thema, sonst fliegt mir womöglich bald eine Wuchtl um die Ohren. Ich bin ja eh schon leise. 😉

Was können wir gegen Unterstützung für Banken und keinen U-Ausschuss im Hypo-Fall tun? Die richtige Partei wählen und das ist sicher keine, der aktuellen Regierungsparteien.

Weblinks dazu:
Ehrenhauser – „Europa anders“ startet Volksbegehren gegen Bankenhaftung
„Spindi, wir wissen, wo die Hypo steht!“
Das Netz rüstet zum Hypo-Widerstand
HYPO-ALPE-ADRIA: EIGENTLICH MÜSSTE ES EINE GROSSDEMONSTRATION GEBEN (Albert Steinhauser)
“Hypo: Es reicht!” – Demonstration gegen Hypo-Causa in Wien