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Meine Lieblingsanwendungen am Handy

Sind zuerst einmal Google Maps für Ihr Handy. Da kann meiner Meinung nach nichts mithalten. Man muss keine Karten herunter laden usw. und kann sich mit GPS immer sofort den Standort anzeigen lassen und die Umgebung in jeder Zoomstufe (Karte oder Satellit). Einfach genial und Google Latitude ist eine hervorragende Ergänzung. Man kann seine Freunde jederzeit orten, wenn die ihren Standort frei geben. Man braucht nur mehr auf den Namen des Freundes, der auf der Karte angezeigt wird klicken und kann ihn anrufen oder eine SMS schicken ohne Google Maps zu verlassen. Zur Navigation und Wegberechnung ist die Wunderanwendung ebenfalls hervorragend geeignet. Will ich mit dem Freund lieber am Handy chaten, verwende ich Google Talk über eBuddy Mobile Messenger.
Meine zweite Lieblingsanwendung ist Quando. Die Echtzeitanzeige verwende ich gerne und auch da wundere ich mich über die perfekte Funktionalität. Egal wo ich in Wien bin mit ein paar Klicks (eigentlich touches) findet Quando über GPS meinen Standort und die nächsten öffentlichen Verkehrsmittel: die Linie auswählen, die Fahrtrichtung auswählen und über die Echtzeitanzeige staunen. Wenn ich dann zu der Station komme, vergleiche ich manchmal, weil ich es kaum glauben kann, was unser Handy heute schon alles kann, außer 8 Megapixel Bilder knipsen oder Videos aufnehmen.
MidpSSH möchte ich als letzte Lieblingsanwendung erwähnen. Damit kann ich mich auf einen Rechner anmelden und in der Shell von Debian oder Ubuntu loslegen. Mit dem Handy kann ich also auch auf meinem Server oder dem PC zu hause arbeiten. Hm und manchmal, allerdings wirklich nur ganz selten, verwende ich das Handy auch für ein kurzes Telefonat. 😉

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Schwarzweißmalerei vs mehrwertiger Logik

ist mir grade spontan eingefallen – daher schnell eine Notiz dazu

Die duale Welt wird mir zu billig, die analoge ist mir zu komplex und die Hybridisierung hat nicht viel gebracht. Uberlege ich, wie viele Rechenoperationen mein Rechner braucht, um sgen wir 8 minus 5 zu rechen, wird klar, dass es ineffizient ist. Mit zehn Zeichen, z.B. 0 bis 9 oder aber auch 10 verschiedenen Spannungen als Zeichn, also z.B. 0 bis 9 Volt wäre es nur eine Operation. Im Zahlenraum bis 10 ist das Dezimalsystem also effizienter, ich denke weiter und komme zum Analogrechner. Dabei stoße ich auf das Problem, dass Kommunikation auf Sprach mit einerm besimmtn Seichenvorrat aufgebaut ist, aber es sind jedenfalls mehr als 2 Zeichen. Mehr als 0/1, ja/nein, schwarz/weiß, yin/ang, gut/böse, hell/dunkel, männlich/weiblich …. die Welt ist nun einmal nicht dual und der billige Abklatsch überhitzt meine Recheneinheit. Diskrete Werte sind höchstens die Wendepunkte und exakte Bedeutungen für Zeichen sind so selten und häufig wie isolierte Punkte, die in ihrer Umgebung alleine sind. Wie macht es die Natur in den Nervenzellen, wie denkt sie?
Sie summiert in einem Netzwerk analog auf, bis ein Schwellwert erreiht ist und setzt den Zustand mit dem Aktionspotential in ein Dualzeichen um. (errinnert an soziale Netzwerke, Taggin und Votingsysteme, sogar Pagerankingsysteme). Das Alles oder Nichts Prinzip wird erst nach der Aufsummierung angewandt. Mit diesem Ansatz wären Hybridrechner, die darüber hinaus nicht nur auf 2 Systemen (dual und analog) basieren sollten bestimmt auch ohne Supra- und Optoelemente wesentlich leistungsfähiger. Diesen Gedanken muss ich weiter nach gehn und bei Gelegenheit nach Rechnern googeln, die nicht auf Schwarzweißmalerei beschränkt sind und damit assoziiere ich fuzzy – ja, das habe ich schon seit Jahren vergessen. Es wird Zeit, dass ich mich da schlau mache, ob sich bei der Umsetzung der Fuzzylogik etwas getan hat.

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Taijiquan Anwendungen

Eigentlich hatte ich vor, mir Notizen zu den Anwendungen der jeweiligen Figuren aus der Kurzform aufzuschreiben, aber leider weiß ich schon am Ende der jeweiligen Übungseinheit nicht mehr was wir alles gelernt haben. Daher kann ich aus den zwei Kursen lediglich eine erste Ahnung mitnehmen, wie es funktionieren könnte. Es gibt so viele Anwendungsmöglichkeiten für jede Figur, dass es momentan bei mir nur zur Verwirrung reicht. Ich weiß keine einzige Anwendungskombination mehr und selbst die einfachsten, ersten Anwendungen im Idealfall, also optimal zur Form passend, sind mir in der Praxis plötzlich so fremd, als hätten sie nichts mit der Form zu tun. Verwirrung – jede meiner Bewegungen ist ein Irrtum und führt zu einem Knopf in den Armen und alle Prinzipien sind vergessen, sobald mein Partner einen Angriff simuliert. Ich warte also mit meinen Notizen bis ich die erste Anwendung kapiert habe. Ich meine nicht theoretisch, sondern motorisch, also bis ich sie wenigstens irgendwie kann. Die Vorstellung, dass mir eine einzige Anwendung richtig gut gelingen könnte ist in weite Ferne gerückt und für die nächsten Monate (oder Jahre) ausgeschlossen. Trotzdem ist es recht interessant und obwohl keine rohe Kraft angewendet wird auch körperlich ganz schön anstrengend. Ich merke schon, dass mir die Bewegung gut tut, aber ob ich je eine Figur richtig anwenden können werde, bezweifle ich.
Das Video auf Taijiquan Anwendungen aus der 37er Form ist mir jedenfalls nützlich und jetzt habe ich dazu gerade welche auf Youtube von Master Jesse Tsao gefunden:
Tai Chi Application in Traditional Yang Long Form 1

Yang Long Form 2

und im Chen Style geht es natürlich ähnlich:

und

Folgendes Video zeigt auch ein paar schöne Anwendungsbeispiele, sogar mit Aufnahmen in Zeitlupe:
Taiji quan yang style 108 application

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Taijiquan und Qigong – zu meinen Übungen

Je mehr ich übe, um so weniger schreibe ich, aber ich nehme mir vor, mir wieder öfter Notizen aufzuschreiben, damit ich mir wesentliche Punkte für die tägliche Übungsstunde auf der Wiese leichter merke.
Die vielen Anwendungen zu den Figuren aus der Form überfordern mich noch einigermaßen, da ich gleichzeitig mit einigen neuen Prinzipien, die fast auf die gesamte Form angewandt werden können konfrontiert werde. Vom Cross-alignment, vertikale Halbkreise (unten, oben, vor, zurück über Ferse oder Zehenballen) über Interception Technik und die für mich neuen gedanklichen Vorstellungsmöglichkeiten die mir helfen die Techniken umzusetzen (verdichten gegen eine fiktive Wand vor der Kraftwelle aus dem hinteren Fuß …) usw. Besonders auffällig scheint mir, dass selbst beim Blocken einer angreifenden Faust keine rohe Gewalt nötig ist, sondern manchmal nur ausgewichen wird, häufig Kontakt mit dem Arm hergestellt wird, dann erfolgt oft eine „Übergabe“ an den Arm mit dem man noch keinen Kontakt hat und dabei bringt man sich in eine gute Ausgangsposition, sowohl was den Standposition betrifft, wie auch die Position der Arme. Oft soll so der Partner (Gegner) in seinem Angriff verstärkt werden und selbst weicht man aus, oder man nimmt die Kraft auf und gibt sie zurück. Weicht der Partner zurück, weil er mich rechtzeitig durchschaut, setze ich sofort nach und verstärke seinen Rückzug mit einem Schubs (push). Gerne wird auch schon einfach zuvor gekommen, d. h., wenn ich merke, dass der Partner sich nach vor bewegen möchte und dabei zu langsam ist, kann ich ihn schon im Ansatz stoppen. Zumindest ist es denkbar und manchmal ist es mir auch möglich, da mir die Teilnehmer mit mehr Erfahrung, bei den Übungen auch ab und zu ein Erfolgserlebnis gönnen.
Ach ja, für heute wollte ich nur schriftlich festhalten, dass ich mir öfter dazu Notizen machen werde und mir einen Formfehler aufschreiben möchte. Fehler von heute: bei der schönen Frau am Webstuhl ( 4 Ecken) setzt man sich zuerst von den Händen zurück und dann erfolgt erst die Drehung, ich habe das bis jetzt immer kombiniert und schon beim Zurücksetzen mit der Drehung begonnen.

Bis jetzt haben wir meist single hand oder 7 Punkt push hands geübt, aber zu der mir neuen Art habe ich ein Video gefunden:
Part 5 Push Hands Basics

Dieses Video hat mich natürlich auf die ganze Serie aufmerksam gemacht und sie ist wieder einmal von Erle Montaigue. Wegen seines Alters muss ich annehmen, dass das Video schon etwas älter ist. Hier noch ein neueres,

bevor ich mir die Serie in einem folgenden Artikel zu push hands merke.

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Taijiquan: Anwendungen der Eröffnung im Old Yang Style

Ich habe mir gerade das Video „Tai Chi The 10,000 Fighting Methods of Old Yang Style. V.1“ von Erle Montaigue angesehen

und dabei zufällig bemerkt, dass er auch singt:
Erle Montaigue & Moontagu Blues: The Song

Moontagu auf Youtube
Gefällt mir gut, auch das Video ist hervorragend gemacht. Das er Gitarre kann war aber auch irgendwie zu erwarten, sonst könnte er ja nicht die Pipa spielen. 😉

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