Archiv der Kategorie: Fedora

Schande über …. mich, oder soll ich mich auch einfach umbringen?

Habe gerade gelesen, dass Linus Torvald (der sollte eigentlich Linux Torvald heißen) über Open SuSe geschimpft hat. Meine Güte, man braucht das Passwort für den Systemadministrator, wenn man die Zeitzone umstellen will. Na und? Hat er keines, oder wo ist da das Problem? Angeblich meinte er, dass der, der der Ansicht sei, dass seine Tochter Daniela dieses Passwort brauche, um ihren Rechner an der Schule mit dem Drucker zu verbinden, sich jetzt einfach umbringen sollte.
Lieber Linus, Sie werden alt, unvorsichtig und ein wenig schrullig! Oder wie soll man sonst sagen, wenn jemand Selbstmord machen will, weil er ein Passwort eingeben muss.
Ich habe mich auch gerade geärgert, aber aus Erfahrung weiß ich, dass ich wahrscheinlich selbst schuld bin, wenn etwas nicht funktioniert bei Ubuntu, Debian, BSD oder Fedora. Irgendwo dürfte ich inkompatible Versionen installiert haben. Ich meine, paranoid wie ich bei meinen Distros bin, habe mich sogar schon selbst vom eigenen Rechner ausgesperrt und hatte nur noch die einzige Möglichkeit einer Neuinstallation.
Erfreulicher weise gibt es genügend gut funktionierende SW, die mit Hirn entwickelt wurde, aber mit dem usb-creator-gtk bzw. kde habe ich gerade Stunden versch….
Wahnsinn, dass man Anwendungen in Ubuntu aus der grafischen Oberfläche nicht mehr als root starten kann und die Programme so deppert gemacht wurden, dass der verblödende Anwender die Programme aus dem Dashboard starten kann: als user! FDH, wenn ich (dazu hat man ja eine grafische Oberfläche) im Terminal die Programme mit „su“ starte, denn ein „root“ ist ja nicht mehr aktuell, sonst hätte man vielleicht zu wenig Sicherheitslücken, dann kommen jede Menge Fehlermeldungen. Was soll ich jetzt machen Herr Torvald, soll ich mich auch einfach umbringen? Oder soll ich mich mit user-cache Rechten herumspielen, wenn ich eine iso auf den USB brennen möchte? Beim Jupiter, weit habt ihr’s gebracht mit Ubuntu. Blöderweise habe ich mein Fedora zuerst gelöscht und wollte mir dann die 19er ISO auf den USB installieren.
Gut, dass es LiveUSB Install – Live USB Creator gibt. Installiert, als User gestartet, das intelligente Programm fragt dich nach dem PW, startet, lässt dich die ISO auswählen und auf den USB installieren. 4 Minuten später ist mein Fedora-Startmedium am USB.
Danke Pen Drive Linux! Euer Programm kann ja auch sonst noch so einiges. Dafür ist bei der Installation von live-usb-install in Ubuntu eine Warnung gekommen! Naja, den guys von Ubuntu ist es vielleicht nicht ganz geheuer, wenn etwas funktioniert, daher die Warnung. Quasi, Achtung, das könnte funktionieren!
Es könnte, aber es hat nicht funktioniert, die installierte Version war unbrauchbar! Schande über …. sucht es euch aus.
So, die Fedora Installations-CD her und alles passt wieder. Wieso habe ich mich nun eigentlich über Ubuntu geärgert? Ach ja, da kamen leicht verwirrende Fehlermeldungen.
Ubuntu: Es wurde ein Systemfehler gefunden. Wollen Sie den Fehler melden?
Ich: Klicke auf „melden“.
Ubuntu: Entschuldigen Sie, das Programm, dass den Fehler melden sollte ist abgestürzt. Wollen Sie es neu starten?
Ich: Bin entsetzt darüber, dass man Linux so zerstören konnte und die Witze, die man früher über Windows machte, passen heute gut auf Ubuntu. Starten Sie ihr Ubuntu neu, damit die neu gewählte Hintergrundfarbe für ihr Unity wirksam wird.
Naja, auf dem HP-Laptop war SuSe vorinstalliert und ich habe es durch Ubunutu und Fedora ersetzt, nicht weil ich unfähig bin es so zu konfigurieren, dass ich nur dort ein Passwort eingeben muss, wo ich es will, sondern weil ich open SuSe nicht gewöhnt bin und am Desktop, sowie am Notebook am liebsten Fedora und Ubuntu verwende.
Beide Systeme funktionieren wieder tadellos und ich könnte sie sogar so konfigurieren, dass ich beim Start kein PW eingeben muss, aber ich wozu sollte ich dieses Risiko eingehen. Ich kann mir ein PW merken und bin nicht zu faul ein paar Zeichen einzutippen, damit Linus meinen Laptop nicht benutzen kann, falls ich ihn verliere und er ihn finden sollte. 😉

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Ubuntu das /home Verzeichnis erschien plötzlich als Desktop

Keine Ahnung, was ich da wieder angestellt hatte, aber plötzlich schien das gesamte /home-Verzeichnis am Desktop in meinem Ubuntu 12.10. Das erinnert mich, dass dieses Monat die nächste Version erscheint. Bin gespannt auf 13.04, denn Ubuntu ist neben Fedora ja doch „mein“ System am Desktop. Ich will keinem Anwendungsprogramm und/oder Update etwas unterstellen, denn wahrscheinlich war es, wie meistens, ein Anwendungsfehler. Ich habe in der Eile vielleicht irgend wo, irgend etwas geändert, gelöscht oder mit dem gconf-editor gespielt und meine .config/user-dirs.dirs geändert.
Die Suche nach „Ubuntu /home Verzeichnis Desktop !g“ auf duckduck.go brachte mich jedenfalls auf:
Ubuntu desktop suddenly points to home folder
Use Any Folder For Your Ubuntu Desktop (Even a Dropbox Folder)
womit die Sache geklärt war.

Nein, nicht ganz, denn wenn man in der .config/user-dirs.dirs „XDG_DESKTOP_DIR=“$HOME/Desktop“ stehen hat, muss es das Verzeichnis „Desktop“ im home-Verzeichnis auch geben, es wird durch den Eintrag nicht automatisch angelegt. 😉

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Ubuntu zeigt nach dem Start: „es wurde ein Problem mit einer Systemanwendung festgestellt“

Leider kommt die Meldung ununterbrochen, alle paar Sekunden, daher suchte ich nach „Ubuntu Problem Systemanwendung“ und fand auch gleich die Lösung auf ubuntuusers.de:

Alt + F2 ->

gksu gedit /etc/default/apport

-> Passwort eingeben -> ganz unten enabled von 1 auf 0 setzen.

Es kommt zwar die Meldung „nur zum Lesen geöffnet“, aber funktionieren soll es laut einem ubuntuuser trotzdem, siehe hier, wo ich auch der freundliche helmeloh bin.

Ach, den besten Witz aller Zeiten seit @UNIXTIME ist NULL hätte ich schon fast vergessen: „eventuell neustarten“ las ich dazu noch auf ubuntuusers.
Ich weiß nicht, ob ich mich jemals wieder von diesem Lachanfall erholen werde, denn das ist wirklich der absolute, pure unununglaublichste Terrawahnsinn! Linux und Neustarten! Dekadenz in der absolut reinsten Form, die mir je in meinen Leben untergekommen ist. Das ist einfach Benutzung eines linux systems auf runlevel 6 * -10² im schizophrenen single user mode.

Jahre lang, nein, es sind schon Jahrzehnte, musste ich mir die ätzenden Witze, Sketches, Videos, Cartoons usw. antun, wo sich Linux Benutzer über das ehemalige Neustartphänomen bei Windows lächerlich machten. Jetzt lese ich auf einem Linuxforum und „eventuell neustarten“. Naja, gut, dass es eine graphische Oberfläche gibt, denn sonst müssten sie vielleicht den Stecker ziehen und wieder einstecken zum Neustarten.
:typerhappy:
Natürlich kann Ubuntu nicht für die Benutzer verantwortlich gemacht werden – oder doch? Immerhin hat man fast alle Vorteile von Linux einer zweifelhaften Benutzerfreundlichkeit geopfert.
Love for Linux

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Ubuntu ist Spyware

zumindest wenn es nach Richard Stallman geht. Nun ich bin Fan von beiden, Stallman und Ubuntu, daher finde ich die Aussage etwas hart, aber recht hat er trotzdem.
Wenn man im Dash nach Dateien oder Anwendungen sucht, erhält man auch ungewollte Kaufempfehlungen von Amazon. Ubuntu-Entwickler Canonical erhält einen Anteil am erwirtschafteten Umsatz. Dazu muss Ubuntu auch Suchdaten an Canonical übermitteln, was Stallman als „spionieren“ bezeichnet.
Daher empfiehlt der GNU-Entwickler, Ubuntu nicht mehr zu verwenden und das Betriebssystem nicht weiter zu empfehlen.
Von der Ubuntu-community hört man aber (Bacon), dass man sogar plant für Ubuntu 13.04 die Werbefunktion weiter auszubauen.
Siehe dazu auch Richard Stallman slams Ubuntu as spyware, prompting Canonical’s Jono Bacon to call FUD.
Wie dem auch sei, seit Ubuntu Unity statt Gnome verwendet, tendiere ich ohnehin schon zu Fedora. Wenn nun die Werbung auch noch unerträglich wird, dann bekommt Fedora bei mir endgültig den Vorzug.
Das erinnert mich an meinen Artikel, den ich vor 5 Jahren schrieb „Wird Ubuntu zum schlechteren Windows?“ und an Oh mein Fedora: “Aus meinem Seitensprung wurde eine neue feste Beziehung zu dir!”.

Auch zu anderen Themen finde ich Stallman’s Perspektive recht interessant. Hier ein Zitat zu Facebook:

Facebook is not your friend. Its „real name“ policy is enough reason to refuse to use it, but there is so much more nastiness in Facebook. I don’t use it, and you shouldn’t either.
Some impostor created a Faceook account using my name. The page is not mine.


Facebook makes a practice of telling users to rat on their friends who use aliases.
I think we can formulate the principle that any social network that asks its members for information about other people is abusive.


Facebook is experimenting with a system to ask people to rat on friends who have not given their real names.


Facebook pressures users to report on their friends‘ disobedience to Facebook rules.


Unfriend Facebook now — you are its product, not its customer.
Facebook says that a user can’t have Facebook’s data about him, because it’s a trade secret…
 

Dabei hat er nicht einmal erwähnt, dass das Einbnden eines „Like Buttons“ ohne Erwähnung in der AGB, dass Facebook von der Seite Daten sammelt, illegal ist, genau so illegal, wie Firmenhomepages auf Facebook, die nicht einmal ein Impressum aufweisen.

Übrigens, muss man nicht einmal auf den „Like Button“ klicken, damit FaceBook Daten sammeln kann, es genügt, wenn man auf eine Seite geht, die den Button eingebunden hat. EmoticonOpus Entry: Virus

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Linux: Qual der Wahl

Meine Probleme möchte ich haben, denn mein einziges Problem bei Linux ist, dass ich mich nie entscheiden kann, welche Distribution ich am Desktop verwenden soll. Am Server, kam, das ist einfach ein Spleen von mir, immer nur Debian oder ein BSD in Frage, aber am Desktop will ich das beste, neueste System mit den aktuellsten Anwendungen haben, was bei Linux einfach schon zur Qual wird, da es zu viele kostenlose Distributionen gibt, die wirklich unglaublich gut in jeder Hinsicht sind. Vielleicht sollte ich den Grub2 erweitern, dass er mir zufällig Ubuntu 12.04 oder Fedora 17 (beides Beta) startet, denn ich kann mich nie entscheiden.
Es ist sagenhaft, was die Linuxgemeinschaft leistet und ich möchte mich hier gerne einmal bei den Entwicklern bedanken.
Beider Systeme unterstützen meine exotische Hardware, die ich kaufte, ohne mich um Treiber oder Kompatibilität zu kümmern. Es war mir egal, ob da drauf stand nur für Windows 7 oder ähnliches. Angefangen von seltsamen Scannern, über WebCams und USB WLAN-Adapter wurde alles sofort erkannt und unterstützt, einfach genial


Ergänzung für meinefinanzanlage von Yigg:

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