Archiv der Kategorie: EU

2020 – Wien als Land und Gemeinde hat gewählt

Ergebnis der Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2020 Quelle: wien.gv.at

Bezirksvertretungswahlen:

Wer nicht aus Wien ist, kennt vielleicht die Verwaltung von Wien nicht –
Organisation der Wiener Stadtverwaltung

Hier können Sie sich einen Überblick verschaffen:

Screenshot von https://www.ris.bka.gv.at/

Das Bild links zeigt das Wappen von Wien, siehe dazu auch Gesetz über die Symbole der Bundeshauptstadt Wien

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Der Tag danach – Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2020

Vier Gewinner und zwei Verlierer ist ein Ergebnis, über das ich mich wirklich freuen kann. Und zynisch meine ich dazu, dass jetzt Wien noch sicherer wird. Strache und Nepp waren ja die zwei Spitzenkandidaten, die nachts auf Wiens Straßen Angst haben. Falls das Wahlergebnis diese Angst verstärkt, wäre Ibiza vielleicht als neue Wahlheimat eine Überlegung wert. Das die ÖVP am meisten dazu gewonnen hat, gefällt mir natürlich weniger, noch dazu mehr als meine favorisierten Parteien (Grüne, SPÖ und NEOS) zusammen. Aber das ist schon in Ordnung, so kann ich mich mit Bedacht freuen und verfalle in keinen Freudentaumel und es wird mir noch bewusster, dass man nur mit der ÖVP aber nicht gegen sie, etwas erreichen und bewirken kann. Hoffentlich kommt der neue, alte Bürgermeister nicht auch zu der Erkenntnis, denn ich sähe natürlich die Grünen oder NEOS lieber im Rathaus.

Weblinks:
Vier Gewinner, zwei Verlierer
Wien Gesamtübersicht
Wien-Wahl 2020: Das vorläufige Ergebnis mit Wahlkartenprognose

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Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2020

Am Sonntag werde ich meine Stimme nützen. weshalb ich mir noch die Elefantenrunde angesehen habe, obwohl ich ohnehin schon recht sicher bin, wen ich wählen werde. Sonst wollte ich mich eigentlich nicht mehr weiter informieren, denn meine Entscheidung zwischen rot, grün und pink ist inzwischen ohnehin schon längst gefallen.
Da mich gerne mit Schach beschäftige bin ich auf verschiedenen Schachseiten unterwegs und jetzt geht mir die Wahlwerbung der FPÖ wirklich schon massiv auf die Nerven. Obwohl ich sonst kaum auf einer Seite der FPÖ bin, bekam ich wiederholt einen abstoßenden Werbebanner der FPÖ eingeblendet und nur von der FPÖ! Wenn die Werbung ein bisschen ausgewogen wäre und auch nur annähernd meinem Surfverhalten entspräche, schriebe ich diesen Artikel nicht, denn das wäre zu erwarten.
Gut, wenn Sie schon Unsummen für Werbung haben und mich permanent belästigen, klicke ich auch einmal auf so einen abstoßenden Banner und komme auf die Seite der FPÖ. Das wiederum veranlasste mich von jeder Seite der Parteien ein paar Screenshots zu machen und hier zu vergleichen. Aber machen Sie sich doch bitte einfach selbst ein Bild davon:

1.) FPÖ, die mich mit Werbung bombardierte – alle anderen Seiten musste ich aus freien Stücken, bewusst aufsuchen.


2.) ÖVP

Tut mir Leid, liebe ÖVPler, aber das ist ein Screenshot von eurer Startseite.


3.) Die Grünen Wien



4.) SPÖ Wien



5.) NEOS


6.) Team HC Strache – Ja, es ist unglaublich, dass der auch auf der Liste steht, statt vor dem Richter und das Bild dürfte auch noch aus der Zeit als Zahntechniker stammen, aber bitte:

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Liebe Klimawandelleugner

Ich könnte euch mit unzähligen Beispielen eure Ignoranz vor Augen führen, doch ich will euch nicht verwirren und bringe nur ein einziges Beispiel, das sogar ein Kleinkind im Vorschulalter richtig interpretieren kann. Ich zeige euch anhand der Graphik der „The New York Times“ How Much Hotter Is Your Hometown Than When You Were Born? an wie vielen Tagen wir jährlich in Wien, seit meiner Geburt hatten.

Die Klimawandelleugner meinen ja immer, dass das Wetter sei und einmal ist es eben wärmer und einmal kälter. Ja das stimmt auch, wenn Sie sich die Kurve ansehen, stellen Sie fest, dass keine kontinuierliche Steigung zu sehen ist. Können Sie auch sonst noch etwas erkennen?
Über den linken Teil der Kurve, also die letzten 61 Jahre, braucht man nicht diskutieren, denn der ist ein Faktum und der rechte Teil wird leider zu einem Faktum werden. Oder seht ihr gerade eine Tredwende? Wenn ja, dann könnt ihr mir diese vielleicht auch graphisch veranschaulichen, mit der Entwicklung der Gletscher, oder des Meeresspiegels vielleicht.

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Lösung für E-Scooter Problem

Vor einiger Zeit habe ich mir die E-Scooter Apps angesehen und ausprobiert, siehe E-Scooter Sharing, Bikes und E-Bikes in Wien. Da ich Probleme beim Gehen habe, überhaupt über weitere Strecken, war ich sehr begeistert. Die Anmeldung war einfach und ging schnell und schon konnte ich einen E-Scooter freischalten und ausprobieren. Da man sie überall dort abstellen darf, wo man auch ein Fahrrad abstellen darf, ist man nicht an bestimmte Standorte oder Stationen gebunden und am Ziel gibt man den Scooter einfach zurück und muss sich keine Sorgen machen, ob er gestohlen wird. Man kann erledigen, was man zu tun hatte und mit ein bisschen Glück steht der Scooter noch da und man kann damit auch wieder zurück fahren. Sonst gibt es in der Nähe wahrscheinlich einen anderen. Den Standort des nächsten Scooters, sieht man mittels App und was mich überrascht hat, sogar auf Google Maps, scheinen sie auf, wenn ich eine Route (mit öffentlichen Verkehrsmittel) berechnen lasse.
Nun werden aber immer mehr Stimmen laut, die sich beschweren, weil die E-Scooter wirklich überall, wo es nicht erlaubt ist, abgestellt werden und herumliegen. Ich habe mich selbst auch schon oft gewundert und manchmal auch geärgert. Wie asozial und verblödet muss man eigentlich sein, um einen Scooter am Gehsteig an einer Kreuzung abzustellen, obwohl auf der anderen Seite der Straße eine U-Bahn Station (in dem Fall war es Krieau) mit viel Platz und Abstellplätzen für Räder uns E-Scooter ist. Sogar eine Citybike Station ist dort. Das ist schon ärgerlich, genauso wenn so ein Verrückter gegen die Einbahn, oder auf den Gehsteig fährt, obwohl das natürlich verboten ist und das auch noch mit relativ hoher Geschwindigkeit.
Ach ja, ich wollte ja eine Lösung vorschlagen. Die Stadt Wien sollte das selbst in die Hand nehmen und die Anbieter sollten gezwungen werden, einen Vertrag mit der Stadt abzuschließen und eine Grundgebühr für jeden Scooter zahlen. Scooter sollten einen Chip und eine gut sichtbare Nummer bekommen, über die der Scooter von jedermann, aber vor allem auch von Beamten identifiziert werden kann. Die Anbieter sollten bei der Registrierung die Personalien und Adresse des Benutzers verlangen und ihn haftbar machen, bei ungesetzlicher Verwendung.
Wenn dann ein E-Scooter irgendwo herumsteht oder -liegt, wo er das nicht darf, oder gegen die StVO verstößt, sollten Beamte, vor allem Organe der Parkraumüberwachung strafen und die Strafe sofort vom Anbieter kassieren. Dieser muss sich die Strafe dann vom Benutzer holen. Ich bin davon überzeugt, dass die Stadt dadurch beachtliche Einnahmen hätte und gleichzeitig das Problem mit den E-Scootern gelöst hätte.

Das wäre doch eigentlich recht einfach, daher frage ich mich, wo bei meiner Idee der Haken ist, denn die Stadt Wien müsste auf so einfache Lösungen eigentlich doch auch selbst kommen. Naja, vielleicht klärt mich jemand in einem Kommentar auf. Oder vielleicht wird die Idee umgesetzt, falls sie gut ist.

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