Archiv der Kategorie: Deutsch

Rechtschreibung mit rotem Faden 1 und 2

httpss://www.youtube.com/watch?v=RoBh6ca3MJ8&feature=youtube_gdata_player

Ein ausgezeichneter Überblick mit dem die Grundzüge wirklich jeder leicht verstehen kann.
Siehe dazu auch mein-deutschbuch.de, wo auch gute Links zu finden sind.
Weblinks:
canoo.net

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Die aktuelle Emanzipation der Sprache, ein Spiegelbild des dekadenten Verfalles einer Kultur?

@Ich bin weder ein Sprachwissenschaftler noch ein Experte aus einem verwandten Bereich, aber ich habe eine eigene Meinung. Diese ist zwar vielleicht nicht nur eigen sondern auch eigen im Sinne von eigenartig, aber aus meiner Sicht so klar und deutlich, dass man sicher kein Experte irgend einer Art sein muss, um meine Logik zu verstehen.
Seit Jahrzehnten gefällt mir der Ausspruch von Eccles, der meint, dass im sprachlichen Ausdruck subjektive Denkprozesse immerhin einen gewissen objektiven Status bekämen. Daher finde ich es wichtig, wenn Politiker, Personen in der Öffentlichkeit, Vorgesetzte, Ausbildner, Lehrer, Eltern und andere mehr bedacht mit ihren Worten umgehen. Grundsätzlich sollte das natürlich jeder, aber Personen mit einer bestimmten Verantwortung sollten sich dessen besonders bewußt sein. Sprachliche Verrohung, verbale Aggression und Diskriminierung verabscheue und bekämpfe ich – am meisten bei mir selbst.
Wenn bestimmte Ausdrücke und Bezeichnungen neu definiert werden, finde ich das sehr gut und sinnvoll, eine Tabuisierung oder gar ein Verbot bestimmter Wörter, denke gerade an Neger, halte ich allerdings fürg- dummen und sinnlos, ausgenommen in der EDV, wo man leicht Wörter verbieten kann. Hier denke ich vor allem an Maßnahmen gegen Spam und Wörter wie Viagra, obwohl diese in Formen wie z.B. V-I-A-G-R-A manchmal gar nicht so leicht automatisch zu erkennen sind.
Viele lateinische Wörter sind heute mit einer nahezu gegenteiligen Bedeutung im Umlauf und wenn ich an naturwissenschaftliche Berufe denke, die zum Beispiel „Psych…“ enthalten, so sind diese zwar vielleicht historisch gewachsen, aber trotzdem eine Schande für die gesamte Gesellschaft, da wissenschaftliche Arbeit meines Erachtens Definitionen voraussetzt. Für Wörter wie Psychologe, Psychiater, Psychopath und so weiter, würde sich meiner Meinung nach eine Neudefinition, ein Tabu oder gar ein Verbot eventuell als sinnvoll erweisen, aber auch nur eventuell und wenn wir wirklich keine anderen Sorgen mehr haben.
Die Anpassung des grammatikalischen Geschlechts an dem natürlichen und die sprachverhunzende, halbherzige Feminisierung halte ich nicht eventuell für ein Zeichen des dekadenten Verfalls einer Sprache und Kultur, sondern ganz sicher. Dieser Schildbürgerstreich ist bei mir unbedingt in den Top Ten aller Schildbürgerstreiche. Wenn schon, dann müsste man konsequent und wissenschaftlich vorgehen und mit den Substantiven beginnen. Das Erde, das Mond und das Sonne wären richtig und das Kind ist eine Diskriminierung, welche sofort verboten gehörte. Es kann nur die Mädchen und der Bube geben, aber kein sächliches Kind. Was usere Experten dann bei Mücken, Fliegen und Schlangen machen weiß ich nicht, aber vielleicht darf man dann von Lebewesen einfach nicht mehr sprechen, wenn man ihr natürliches Geschlecht nicht erkennen kann.
Hoch leben alle GermanistInnen, SprachreformerInnen und PolitierInnen, die diesen Wahnsinn voran treiben, statt sich um eine Anpassung der Sprache an moderne Technologien, exakte Definitionen, weniger Redundanz usw. zu kümmern. Meiner Meinung nach haben sehr viele Probleme ihre Ursache in Missverständnissen, die durch die Unzulänglichkeit unserer Sprache zustande kommen. Dabei spielt Schönschrift, Schreibschrift, Schulschrift, Groß- und Kleinschreibung nur insofern eine Rolle, weil in der Zeit mit der man diesen dummen Spielereien nachgeht, in Druckschrift längst sinnvolle Lösungen erreicht hätten werden können.
Ja, vielleicht eine sehr eigene Meinung, aber eben meine eigene. Was ich von den Rechtschreibreformen und PISA-Studien halte, weiß mit Sicherheit schon jeder, der ab und zu hier vorbei kommt. Daher genügt es mir hier, die Schlagworte zu erwähnen.


Während ich den Artikel schrieb, diskutierte ich über dieses Thema und ich dachte noch einmal darüber nach. Nachdenken ist nämlich meine große Stärke. 😉
Als Ergebnis kann ich jetzt zugeben, dass ich mich, meine Kultur und Sprache in Gefahr sah, wegen kleinen Änderungen, die eigentlich nur eine Diskriminierung beheben.
Trotzdem erwarte ich von Germanisten und Sprachreformer eigentlich mehr, denn die Sprache ist meiner Meinung nach sehr unzulänglich und sollte verbessert werden, damit wenigstens auf Sachebene im Vier-Seiten-Modell sollten die Möglichkeiten für Missverständnisse verringert wird (klare neue Definitionen, logische Grammatik, Anpassung an neue technische Gegebenheiten …).
Erwähnenswert finde ich hier das Vier-Seiten-Modell (auch Nachrichtenquadrat, Kommunikationsquadrat oder Vier-Ohren-Modell) von Friedemann Schulz von Thun ist ein Modell der Kommunikationspsychologie, mit dem eine Nachricht unter vier Aspekten oder Ebenen beschrieben wird: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell.

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Personencharakteristik: Elena

Elena ist ein Mädchen im Alter von ca. 15 Jahren und lebt am Feuerberg. Ihr Vater Likato hat Yan ihren Bruder adoptiert. Die beiden verstehen sich sehr gut und auch ihr Verhältnis zu Likato ist gut auch wenn er seinen Pflichten als Vater nicht immer nachkommen kann. Sie hat natürlich Verständnis für ihn, immerhin ist er Mondpriester. Nur manchmal wenn er Yan sagt, dass er Spaß haben und feiern gehen soll wundert sie sich sehr, denn würde sie sich so verhalten würde er das nicht dulden. Im Großen und Ganzen hat sie ein schönes Leben außer, dass sie noch nie die Welt außerhalb des Feuerberges gesehen hat.

Doch dann veränderte sich alles. Zu Hause wird die Situation immer außergewöhnlicher und sie immer gespannter auf die Welt in die ihr Vater hin und wieder verschwindet. Außerdem verlangt ihr Vater, dass sie heiraten solle, doch einen Mann den sie einfach nicht ausstehen kann. Eines Tages als Yan ein Bildnis seiner selbst findet, etwas was sehr außergewöhnlich ist, weil normalerweise nur Götter gemalt werden, beschließt Elena mit Yan davon zu laufen. Das erste Mal in ihrem Leben ist sie auf sich alleine gestellt und das ist gar nicht so einfach wie sie ursprünglich dachte. Yans und ihr Proviant wird auf eine geschickte Weise gestohlen. Sie macht sich schreckliche Sorgen was passieren würde wenn sie nichts mehr haben. Der Sohn des Volkes, der sie ausbeutet und gefangen hält ist sehr krank und zu ihrem Glück schafft es Elena ihn mit Hygiene zu heilen. So erlangen sie ihre Freiheit wieder und bekommen auch ihren Proviant. Elena ist enttäuscht, doch sie hofft in einer großen Stadt, das zu sehen was sie sich vorgestellt hat. Sie kommen in die nächst gelegene Stadt die am Meer liegt, um über dieses zu reisen. Doch sie landen im königlichen Palast und Elena muss für den König tanzen. Sie findet das sinnlos und unter ihrer Würde, doch jedes Mal, wenn sie sich gegen den König auflehnt bekommt Yan die Wut ab. Darum hört sie auf dem König Ungehorsam zu sein. Nach einiger Zeit erscheint ihr Vater im Palast und sie fasst neuen Mut und Willenskraft, aber am gleichen Abend sieht sie Yan und Tio seinen Zwillingsbruder von dem sie vorher nichts wusste zum ersten mal gemeinsam und sie wird von Angst gepackt. Der Gedanke, dass Yan kein Mensch sondern nur ein Schatten in Menschengeschalt sei ist in ihren Augen ganz unmöglich. Es macht sie beinahe verrückt, dass alle die von den Zwei wussten, das behaupten. Sie müsse lernen damit zu leben, dass Yan sich opfern müsse. Als sie befreit wird und das Tama-Tal erreicht, kann Elena nicht die Stadt bewundern, die sie immer schon sehen wollte. Ihre einziehe Sorge gilt Yan. Zuletzt stirbt aber keiner der Zwillinge und ihr fällt ein Stein vom Herzen.

So leben sie glücklich miteinander im Tama-Tal und alle Sorgen sind vergessen.
von Estella Reinprecht

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Personencharakteristik: Yan

Yan ist ein Junge im Alter von ca. 15 Jahren der am Feuerberg lebt. Er hat einen Zwillingsbruder von dem er anfangs nichts weiß und lebt mit seinem Leihvater und deren Tochter zusammen. Dieser kann ihm nicht die Liebe entgegen bringen, die sich Yan erwartet. Der Leihvater Likato lehrt in auch nicht in Sternenkunde und Unterrichtet ihn überhaupt nicht, sodass er nie in seine Fußstapfen treten wird können. Im Gegenteil er hält seinen Sohn von allem fern. Er ermutigt Yan jagen zu gehen und Spaß zu haben. Am Anfang freut er sich darüber und ist glücklich, dass Likato ihm so viele Freiheiten gibt, jedoch auf Dauer bekommt er Bedenken und es geht sogar so weit, dass er sein Leben als sinnlos betrachtet. Oft will er einfach nur die Aufmerksamkeit seines Vaters erregen und stellt ganz schön unsinnige Sachen an, aber auch damit geling es ihm meistens nicht die Aufmerksamkeit zu bekommen nach der er sich sehnt. Tröstlicherweise hat er ja noch Elena seine Schwester. Sie ist für ihn nicht nur eine Schwester sondern auch seine beste Freundin, mit ihr kann er über alles reden.

Doch als ob sein Unglück nicht schon genug wäre, hat er noch einen seltsamen Traum und als er erwacht weiß er nicht ob es die Wahrheit oder nur ein Albtraum war. Ihm wird gesagt, dass er schlecht geschlafen hätte, und dass er sich keine Gedanken machen solle. Ihn lässt der Traum aber keine Ruhe, er will sich nicht wie sonst auch immer, abschieben lassen. Er forscht nach und findet ein Bild auf dem er seltsamerweise drauf ist. Er möcht Likato zur Rede stellen, aber als das nicht gelingt bricht er mit Elena aus seinem vorherigen Leben aus. Sie haben große Probleme und werden schlussendlich in einem Palast festgehalten. Nach geraumer Zeit trifft er einen Jungen der sich als sein Zwillingsbruder herausstellt. Yan wird dadurch seiner Lebensaufgabe bewusst. Er muss sich dem Feuergott opfern, weil er nur ein Schatten in einem Menschlichen Körper gefangen ist. So erklärt er sich auch warum Likato ihn vernachlässigt hat. Als er wieder frei ist und im Tama-Tal ankommt, wächst seine Freude sogar sich opfern zu lassen. Er könnte so ein ganzes Volk vor einem kompletten Chaos retten. Sein Zwillingsbruder sieht das aber anders und so muss keiner sterben und ein viel größeres Wunder als die Opferung geschieht, denn aus einem wurden zwei.

Yan und Elena können zusammen im Tama¬-Tal bleiben und dort Leben.
von Estella Reinprecht

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Der Tag der Spinne (Indirekte Rede 1o Sätze)

1)Tio sagte: „Heiliger Vater, heilige Mutter, euer Sohn grüßt euch und fleht um euren Segen bei seiner Rückkehr.“
Tio sagte, dass er bei seiner Rückkehr um den Segen seines heiligen Vater und seiner heiligen Mutter flehe.

2)Atamina antwortete: „Du verdienst unseren Segen nicht. Dennoch mögen deine Sünden dir vergeben sein, wenn alles gut geht.“
Atamina antwortete, dass er ihren Segen nicht verdiene. Dennoch seien ihm seine Sünden vergeben, wenn alles gut gehen würde.

3)Avina meinte: „Wir müssen seine Gemächer vorbereiten. Er wird sie heute Abend beziehen.“
Avina meinte, dass sie seine Gemächer vorbereiten müssen. Er würde sie heute Abend beziehen.

4)Andio verneinte: „Er verbringt die Nacht in Valcans Residenz. Habe geduld, Mädchen. Wenn die Zeremonie vorbei ist, wird er uns wieder brauchen.“
Andio verneinte, dass er würde die Nacht in Valcans Residenz verbringen.

5)Avina erwiderte: „Ich hoffe es. Ich glaube nicht, dass ich bei der Zeremonie morgen zuschauen kann. Ich würde lieber bleiben bis alles vorbei ist.“
Avina erwiderte, dass sie es hoffe. Sie glaube nicht, dass ich bei der Zeremonie morgen zuschauen könne.

6)Andio stellte fest: „Du bist sehr klug. Ich werde auch nicht zusehen.“
Andio stellte fest, dass sie ein sehr klug sei. Er würde auch nicht zusehen.

7)Valcan behauptete: „ Hier werden wir nicht gestört.“
Valcan behauptete, dass sie dort nicht gestört würden.

8) Likato meinte: „ Du kannst das jetzt abnehmen.“
Likato meinte, dass er es jetzt abnehmen könne.

9&10)Yan seufzte: „ Vier Tage lang bin ich darunter fast erstickt!“
Er sagte: „ Aber wenigstens hat mich niemand für dich gehalten.
Yan seufzte, dass er vier Tage darunter fast erstickt sei.
Er sagte, dass ihn wenigstens niemand führ Tim gehalten hatte.
von Estella Reinprecht

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