Heute gibt es Äpfel und Birnen

Ja, manchmal stehe ich schon stundenlang in der Küche, aber zwischendurch gibt es auch sehr einfache Speisen, die trotz geringem Aufwand gut schmecken.

Heute Gorgonzola-Birnen Toast und Scheiterhaufen.

Toastbrot mit gebratenen Speck belegen eine Williamsbirne in Scheiben schneiden und darauf legen. Die Scheiben etwas verschieben und mit Sauce aus Rahm und Gorgonzola übergießen – fertig, ab ins Rohr.

Der Scheiterhaufen ist schon ein wenig aufwendiger, geht aber auch recht schnell.

4 bis 6 Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden – Zucker, Vanillezucker und viel Zimt dazu geben und mit den Apfelsparten vermengen.

1/2 l Milch 4 Eidotter und ein Ei mit Zucker gut verrühren und darin Weißbrotscheiben eintauchen. In eine mit Butter ausgeschmierte Pfanne geben, dann werden Rosinen, die ich in gewässerten Kirschrum einweiche über die Weißbrotschicht gestreut und es kommt eine mehr oder weniger dicke Schicht mit den Apfelspalten. Darüber noch eine Schicht Weißbrot und wenn von der Eiermilch etwas übrig bleibt, einfach darüber gießen.
Ab ins Rohr und mit den 4 Eiklar Schnee schlagen – Vanillezucker dazu und nach 15 Minuten bei 180 Grad nehme ich die Pfanne heraus und gebe die Schneehaube drauf – noch gut 10 Minuten backen – fertig.

So, das war mein Obsttag, nächstes mal gibt es Gemüsetag mit einer Kürbiscremsuppe, Gemüse- und Spinatstrudel mit Spezialschnittlauchsauce (in Milch eingeweichtes Weißbrot und hart gekochte Eier als Basis) und dann werde ich wieder einmal aufwendiger kochen, um es mir nicht ganz zu einfach zu machen. 😉

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Meine Pizza – ein Italo-americano Salamipizzablech

Nach einigen Experimenten habe ich endlich meine bzw. unsere Pizza gebacken, also so, wie sie uns am besten schmeckt. Daher notiere ich mir das hier, damit ich nächstes mal nicht wieder überlegen muss.

1/8 l heißes Wasser und 1/8 l Milch, einen Würfel Germ hinein bröckeln, 3 Kaffeelöfferl Zucker und 3 mit Salz, weiter 3 Esslöffel Olivenöl und ganz wenig vom Mehl. Mehl nehme ich insgesamt etwa 1/4 kg glattes und 1/4 kg griffiges. Alles wird geschätzt, ich brauche keine Waage und keinen Messbecher.
Angeführtes kommt in die Küchenmaschine und wird verrührt.
– mindestens 10 Minuten stehen lassen, Knethaken einhängen und mit kleiner Geschwindigkeit das Mehl einrühren – Kneten bei weiterer Mehl Zugabe bis sich der Teig schön löst und einen Klumpen bildet.
Auf die bemehlte Arbeitsplatte geben und weiter mit dem Handballen kneten bis mir die Konsistenz gut vorkommt. Der Teig nimmt dabei noch etwas Mehl auf – in einer Schüssel an einem warmen Platz mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Während dessen bereite ich die Sauce zu. Passierte Tomaten, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Thymian und Basilikum verwende ich dazu (dass ich heimlich auch einen Spritzer Ketchup hinein gebe bleibt ein Geheimnis, denn das ist höchst verpönt in meinen Kreisen). Dann kommt noch Parmesan dazu und schon ist die Sauce fertig.

Das Backblech belege ich mit einem Backpapier und dann wird der Teig ausgezogen und gerollt, damit er das ganze Blech bedeckt.
An dieser Stelle kann er weiter gehen, bis kurz vor der Essenszeit – meist noch ein paar Stunden.

Wenn es dann soweit ist, heize ich das Rohr auf 180 Grad vor, verteile sparsam die Sauce auf dem Blech und belege (bei uns wird es immer wieder Salami, auch wenn wir oft vor hatten, etwas anderes zu versuchen) die Pizza sehr dicht mit Salami. Zuletzt wird Pizzakäse darüber gestreut.
Ins Rohr und dann dauert es gut 10 Minuten bis die Pizza durch ist, das reicht uns schon. Sie soll nicht knusprig und hart werden, daher nur 180 Grad und trotzdem kurz im Rohr. Da ich den Rand nicht belege, bemerke ich an diesem, wenn die Pizza fertig ist – er sollte gerade ganz leicht braun werden. Das ist natürlich Geschmackssache, aber uns passt die Pizza so am besten. Man könnte sagen ein Italo-americano Salamipizzablech.

Nach belieben mit Knoblauchöl (Olivenöl mit Knoblauch und Salz mit dem Stabmixer zerkleinert) bestreichen – ja, so ist sie für uns lecker.

Wir essen so viel, wie wir mögen, der Rest wird portionsweise in Frischhaltefolie gepackt und eingefroren.

Später einfach aus dem Tiefkühler nehmen – auspacken, gleich am Teller auftauen lassen – 30 Sekunden in die Mikrowelle und sie schmeckt wieder sehr gut.

Jetzt habe ich es mir zwar notiert, aber dabei wurde mir klar, dass das so einfach ist, dass die Notiz nicht6 mehr brauche werde. Macht aber nichts, vielleicht will es auch jemand anderer auf diese praktische Art versuchen.

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Kraulen lernen soll gar nicht so schwer sein

NOAA NMFS, Public domain, via Wikimedia Commons

Nachdem ich seit meiner Pensionierung und bedingt durch Corona stark zugenommen habe, musste ich etwas dagegen unternehmen. Verzicht auf Bier und Naschereien, sowie Umstellung der Ernährung (vor allem eine Reduzierung), brachte sofort einen kleinen Erfolg. Aber viel Bewegung empfiehlt jeder und da machte ich zu hause eben Yoga und Gymnastik. Ausgedehnte Spaziergänge versuchte ich, doch mit starkem Übergewicht ist das sehr mühsam. Also gehe ich zweimal in der Woche schwimmen.
Am Anfang ging es ja ganz gut, da ich früher ein guter Brustschwimmer war. Also kein Sportschwimmer, aber ein paar Breiten über die Neue Donau waren überhaupt kein Problem. Ich konnte stundenlang schwimmen, aber das war jetzt nicht mehr ganz so einfach. Doch es machte Spaß, bis ich sah, dass die meisten Schwimmer Kraulen.
Kann ja nicht so schwer sein, dachte ich und kraulte eine Länge, also 50 Meter. Naja, kraulen war das nicht, ich dachte ich ertrinke und war völlig erschöpft.
Okay, ich muss es also erst lernen, dachte ich mir und sah mir ein paar Videos an. Da erfuhr ich so einiges und unter anderem, dass es gar nicht so schwierig ist, man müsse nur ein paar Dinge beachten. Dann ist es weniger anstrengend als Brustschwimmen und man kommt schneller voran. Klingt doch gut! 😕
Dieses erschien mir ganz gut für den Anfang

Ich kaufte mir ein Schwimmbrett und begann mit der ersten Übung, also einfach das Brett halten und ein paar Längen nur mit Beinschlag, war der Plan.
Wow, ich kam keinen Zentimeter von der Stelle. Nein, es war noch schlimmer, ich stieß mir den Fuß an der Mauer an, an der ich mich abgestoßen hatte – ich schwamm tatsächlich in die falsche Richtung!
Das war sehr frustrierend, denn ich konnte mich anstrengen wie ich wollte – ich kam nicht vom Fleck und wenn, dann in die falsche Richtung.

Manchmal lege ich mich mit dem Rücken auf’s Wasser und paddle ein wenig mit den Händen, damit ich Richtung Füße am Rücken schwimme – ja, das macht Spaß, aber bei Kraulversuchen ist es ganz schön peinlich.

Falls also jemand eine kostenlose Belustigung braucht, nächsten Montag starte ich den nächsten Versuch. 🙂

Aber erfreulicher weise fand ich eine Erklärung dafür und hoffe, dass es nächstes mal besser klappt, sonst bleibe ich doch lieber beim Brustschwimmen. 😉

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