Go Diagonalzug – Kosumi

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Kosumi ist somit fast genauso sicher wie ein Nobi, aber etwas schneller.
Die Steine zu verbinden, ohne dass ein gegnerischer Stein die Schnittstelle besetzt, erzeugt ein leeres Dreieck (soll möglichst vermieden werden).
Wenn die Schnittstelle besetzt wird kann man ein volles Dreieck generieren und das ist nicht nachteilig.

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Go – Verbindungen und Gruppen

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Das Verbinden und Trennen der Steine ist in Go essentiell, da Leben und Tod von einzelnen Steinen und Gruppen davon abhängt, ob sie mit einer lebenden Gruppe verbunden sind.
Werden einzelne Gruppen von einer lebenden Gruppe abgeschnitten, so können sie im weiteren Spielverlauf getötet werden. Daher ist es wesentlich, die Möglichkeiten zum Verbinden eigener Steine und zum Trennen gegnerischer Steine zu kennen.

Zwei-Stein-Verbindungen

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Go Verlängern – Nobi

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Verlängern – Nobi ist ein direktes Anfügen eines eigenen Steins. Diese Verbindung kann nicht mehr von gegnerischen Steinen durchbrochen bzw. geschnitten werden.
Durch Nobi erhöhen sich die Freiheiten des Steins bzw. der Gruppe um 2.
Der Nachteil ist, dass Nobi langsam ist und durch den Zug nur wenig neues Gebiet kontrolliert wird. In Brettbereichen ohne gegnerischen Einfluss ist ein Nobi daher sinnlos.

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Go Grundbegriffe – Freiheiten und Atari

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Unbesetzte Punkte, die einem Stein benachbart sind, werden Freiheiten dieses Steins genannt. Benachbart sind Punkte, wenn sie direkt nebeneinander liegen und durch eine Linie des Spielbretts verbunden sind. Benachbart sind also horizontal und vertikal angrenzende, aber nicht diagonal gegenüberliegende Punkte. Ein Punkt in der Mitte des Spielbretts besitzt vier Nachbarpunkte, und somit maximal vier Freiheiten, einer am Rand drei und einer in der Ecke nur zwei.

Wenn ein Nachbarpunkt eines Steins mit einem gegnerischen Stein besetzt ist, hat der Stein hierdurch eine Freiheit weniger. Eigene Steine auf einem Nachbarpunkt nehmen jedoch keine Freiheiten weg, vielmehr bilden alle durch eine Linie verbundenen Steine derselben Farbe eine Gruppe, meist Kette genannt. Freiheiten werden dann immer nur für eine Kette als ganze betrachtet. Die Freiheiten einer Kette sind die unbesetzten Punkte, die zu irgendeinem ihrer Steine benachbart sind. Damit in den Regeln keine Fallunterscheidung zwischen Kette und Stein nötig ist, wird ein einzelner Stein ebenfalls als Kette aufgefasst. Jede Kette auf dem Brett muss immer mindestens eine Freiheit haben.
Siehe auf Wikipedia Atari (Go) und Wikibooks Freiheiten und Atari

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Go Regeln und Grundbegriffe – Tutorial 01

Go (wikipedia) Go (chinesisch 圍棋 / 围棋, Pinyin wéiqí, Jyutping wai4kei4*2; japanisch 囲碁 igo; koreanisch 바둑 baduk; wörtlich „Umzingelungsspiel“) ist ein Brettspiel für zwei Spieler und gilt als das komplexeste aller weltweit bekannten Strategiespiele.

Regeln

Die Spieler setzen abwechselnd jeweils einen eigenen Stein auf die Schnittpunkte der Linien des Brettes – Schwarz beginnt. Man kann gegnerische Steine und Steingruppen schlagen, indem man sie rundum einschließt. Am Ende gewinnt der Spieler, der den größeren Teil des Brettes kontrolliert.

Eigentlich gibt es nur drei Regeln beim Go:

  1. Regel 1: Abwechselnd setzen die Spieler einen Stein ihrer Farbe auf einen freien Gitterpunkt. Ein bereits gesetzter Stein wird nicht mehr bewegt.
  2. Regel 2: Verliert ein Stein oder eine Steinkette durch einen solchen Zug die letzte Freiheit, so wird der Stein bzw. die Steinkette entfernt.
  3. Regel 3: Ein Zug, der zur Stellungswiederholung führt, ist nicht erlaubt.

Die Grundregeln sind seit Entstehen des Spiels unverändert geblieben. Hier wird eine japanische Version der Regeln dargestellt, die in Deutschland populär ist. Andere Regeln (die chinesischen Regeln oder die Ing-Regeln) unterscheiden sich in Details. So erfolgt beispielsweise das Auszählen am Ende des Spieles anders, was aber fast immer zum selben Gewinner führt.

Das Spielmaterial besteht traditionell aus 181 schwarzen und 180 weißen Steinen, und die Parteien werden dem entsprechend „Schwarz“ und „Weiß“ genannt. Dem Prinzip des Spiels nach ist die Anzahl der Züge nicht begrenzt. Die traditionelle Anzahl der Spielsteine reicht aber praktisch immer aus.

Auf dem Spielbrett sind 19 horizontale und 19 vertikale Linien, die ein Gitter von 19×19 = 361 Schnittpunkten bilden. Auf diese Punkte werden die Steine gesetzt. Für kürzere Partien und besonders für Anfänger eignen sich kleinere Spielbretter, meistens in der Größe 13×13 oder 9×9. Die Spielregeln sind für alle Brettgrößen gleich.

Der Spieler, der am Zug ist, darf einen Stein aus seinem Vorrat auf einen beliebigen leeren Punkt setzen. Anders als beim Schach gibt es jedoch keine Zugpflicht, das heißt ein Spieler darf auch auf seinen Zug verzichten (passen). Wenn beide Spieler nacheinander passen, ist das Spiel zu Ende.
Genaueres über die Regeln, Zusatzregeln und die Auszählung findet man auf Wikibooks Spielregeln.

Eine ausführliche Erklärung der Regeln findet man auf Wikibooks Einführung in die Regeln.

Grundbegriffe

  • Freiheiten und Atari
  • Verbindungen und Gruppen
  • Gebiet und Einfluss
  • Augen
  • Leben und Tod
  • Ko
  • Sente und Gote
  • Spielabschnitte
    • Schlagen
      Durch einen Zug, mit dem die letzte Freiheit einer gegnerischen Kette (welche auch ein Einzelstein sein kann, s. o.) besetzt wird, wird diese Kette „geschlagen“ (auch: „gefangen“ oder „getötet“). Sie wird dann vom Brett genommen; der schlagende Spieler bewahrt diese Steine für die Punkteabrechnung bei sich auf (als „Gefangene“). Die Folgen verschiedener Schlag-Züge sieht man im Vergleich der beiden obigen Bilder. Man kann eine Kette nur als Ganzes schlagen, nicht Teile davon. Ein Zug kann aber auch mehreren Ketten gleichzeitig die letzte Freiheit nehmen. Es werden in jedem Fall alle gegnerischen Ketten geschlagen, die keine Freiheit mehr haben.

      Man darf nicht so setzen, dass die Kette, zu der der gesetzte Stein gehört, keine Freiheit hat („Selbstmord“), es sei denn, dieser Zug nimmt auch einer gegnerischen Kette die letzte Freiheit.



      Es gibt Stellungen, die in einer Weise symmetrisch sind, dass nach einem Schlag ein Gegenschlag möglich wäre, sodass sich wieder die ursprüngliche Situation einstellt und sich ein endloser Kreislauf ergeben könnte. Eine solche Stellung nennt man Kō (abgeleitet von japanisch kō 劫, sprich koh, zu Deutsch Ewigkeit). Zur Vermeidung eines endlosen Kreislaufs von Schlag und Gegenschlag gibt es die „Kō-Regel“: Sie verbietet das sofortige Zurückschlagen eines einzelnen Steines, der gerade einen einzelnen Stein geschlagen hat. Die Kō-Regel greift nicht, wenn mehrere Steine im selben Zug geschlagen werden, oder wenn ein Stein geschlagen wird, der zuvor mehrere geschlagen hat. Gleichbedeutend kann man die Regel formulieren: Man darf keinen Zug machen, durch den wieder die gleiche Anordnung der Steine wie vor dem unmittelbar vorhergehenden Zug entstehen würde.
      Auf Wikipedia findet man hier mehr zur Kö-Regel.

      Go-Server:
      Auf KGS liest man: Auf dem KGS Go Server können Sie Go (bekannt als Weiqi auf Chinesisch und Baduk auf Koreanisch) gegen Leute aus der ganzen Welt spielen. Sieh dir Spiele an, spiele Spiele und rezensiere deine Spiele – alles kostenlos!

      Über das Spielende und die Punktezählung notiere ich mir das Wichtigste im nächsten Artikel, denn für den allerersten Eindruck von Go reicht es mir. Habe mich auch schon auf gokgs.com angemeldet, aber bevor ich das erste Spiel wage, werde ich mir die Regeln noch weiter ansehen und mit ein paar Tricks, Strategien und die Punktezählung ansehen. Dann werde ich mir zuerst noch die App Go (AI Factory Limited) ansehen.

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