kompare statt diff

Ich war bis heute mit „diff“ so zufrieden, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen wäre, nach irgend einer Alternative zu suchen oder eine zu wollen. Doch wer hat schon immer alle Optionen im Kopf? Na dazu gab es für mich „man“ oder „help“, doch heute suchte ich im Netz danach und fand auf manpages.debian.org alles was ich benötigte. Hier im pdf nachzulesen:

Abgesehen von diff(1), das ich immer benutzte gibt es auch noch diff von Open Group und diff(1) von OpenBSD, aber als nächsten Eintrag fand ich „kompare„, weshalb ich auch darauf einen Blick warf. Ach, könnte ich das doch rückgängig machen, denn hinkünftig werde ich wahrscheinlich meist „kompare“ benutzen und mit dem super praktischen, ultra schnellen „diff“, werde ich wegen der Bequemlichkeit einer graphischen Oberfläche, ganz außer Übung kommen.
Aber was solls, gut sind beide und am Server habe ich erfreulicher weise ohnehin keine GUI.

So, jetzt kann ich schnell die Dateien, die ich geändert habe, obwohl ich schon ein Child-Thema für mein Twenty Fourteen verwendete, zu meinem Thema hinzu fügen und dann von Twenty Fourteen 1.1 auf Twenty unbedenklich auf Fourteen 1.2 updaten.
Zukünftig soll mir das nicht mehr passieren, dass ich den Originaldateien herum pfusche, entweder ich bastle mir ein Plugin, oder ich verwende das Child-Thema, damit Upgrades und Updates schnell und einfach bleiben.

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Helmelohs universal Honig-Senf Kräutersauce

für die kalte Küche.
Es gibt so viele Variationen von Honig-Senf Saucen und von Erweiterungen der Vinaigrette, dass man stundenlang dazu lesen könnte. Meine Variation habe ich sonst aber noch nirgends gefunden. Eigentlich stammt die Basis von einem alten Rezept für eine traditionelle Wiener Schnittlauchsauce, die ich für fast alle Salatsaucen und viele Dipps als Grundlage verwende.
Ich nehme ein paar alte Semmerl oder Toastbrot und entferne die Rinde. Aus der mache ich dann je nach Bedarf Croutons, Brösel oder Semmelbröckerl. Dann schneide ich das weiße Brot ohne Rinde in grobe Würfeln und gieße Milch darüber. Eventuell nach einer Zeit wiederholen, bis das Weißbrot nicht mehr Milch aufsaugen kann. Inzwischen koche ich ein paar Eier hart und schneide diese ebenfalls grob und gebe sie zu dem milchgetränkten Weißbrotwürfeln.
Gut püriert und manchmal mit ein wenig Joghurt versetzt, ist das auch schon meine Basis. Für meine Standard-Honig-Senf-Kräutersauce setze ich dann mit den Zutaten eine Vinaigrette eine Mayonaise an. Das heißt ich nehme ein ganzes Ei (also mit Eiklar zum Unterschied von einer Mayonnaise) etwas Rotweinessig oder Weißweinessig (manchmal auch einen Walnussessig oder einen weißen Balsamico), fein zerhackte Schalotte, scharfen Dijon und zu gleichen Teilen süßen Senf, etwas Salz und Pfeffer und Honig in eine Schüssel. Dann gebe ich Oliven- oder Erdnussöl (manchmal nehme ich auch andere Pflanzenöle, wie z.B. Leinöl) dazu und zwar so, wie wenn ich eine Mayonnaise machen würde. Also langsam in einem hauchdünnen Strahl unter ständigem pürieren. Jetzt mit meiner Grundsauce mischen und Kräuter (meist frische aus dem Blumenkisterl) nach Bedarf beigen, fertig ist meine Honig-Senf-Kräutersauce. Manchmal schmecke ich sie noch mit fertiger Worcestersauce oder nur mit Sojasauce ab, wenn ich ich weiß, dass es meine Gäste mögen, oder wenn ich nur für mich koche.

Ideal für einen Salat, wobei ich die diverse grüne Blattsalate in streifen schneide und mit wenig Kürbiskernöl, dunklen Balsamico, Salz und Pfeffer würze, bevor Tomaten, Paprika und was ich eben so im Kühlschrank habe und dazu passt (Oliven, getrocknete Tomaten, Lauch, Jungzwiebel, …), in Streifen geschnitten, dazu gebe. Vielleicht ein gekochtes Ei und ein paar Hünerbruststreifen, oder die Reste von einer gebratenen Ente, Schaf- oder Ziegenkäse darauf legen und ein paar Spuren mit Honig-Senf Kräutersauce darüber ziehen, die auch in einer Schale separat dazu gereicht wird. Ein gutes, weißes Gebäck (z. B. ein kurz angetoastets Körndlbaguette) gehört auf jeden Fall dazu, damit man auch die Reste der Sauce noch auftunken kann. 😉 Mahlzeit!

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Gehen echte Männer wirklich in Karenz?

Ich frage mich gerade, wozu man eine gute Regelung schafft, die mir wirklich gerecht und sinnvoll scheint, wenn man sie dann nicht verbindlich durchsetzt. Ja, fast alles, was ich auf der Seite maennerinkarenz.at lese, finde ich recht gut. Daher verwende ich auch einen Screenshot dieser Seite als Artikelbild.
Was ich nicht gut finde, ist dass Väterkarenz nicht verbindlich in Anspruch genommen werden muss. Meine Vorstellung wäre, dass es einen Elternkarenz geben sollte, von dem 50% die Frau und 50% der Mann nach der Geburt beanspruchen müssen sollte. Mutterschutz und und Kündigungsschutz ist natürlich ein anderes Thema, das schon ganz gut geregelt ist.
Es gibt Stimmen die meinen, dass noch viel zu wenige Väter den Karenz beanspruchen. Meiner Meinung nach liegt das aber nicht an den Vätern, sonder an der unverbindlichen Regelung. Denn es gibt genügend Betriebe, in denen sich der Vater nach einem Karenz einen neuen Job suchen kann. Daher sollte sie in Karenz gehen müssen, genau so wie die Frau es muss, oder wollt ihr die Mutter nach der Entbindung arbeiten schicken? Das geht natürlich nicht, sie muss in Karenz gehen, was ein Nachteil für die Frau am Arbeitsplatz ist und ein Nachteil für den Mann ist es, wenn er zwar gerne in Karenz gehen möchte, aber Angst haben muss, dass er dadurch seinen Job verliert.
Die Risikobereitschaft, einen Job zu verlieren, hat meiner Meinung nach wenig mit „echte Männer“ zu tun, denn echte Männer sind sich auch der Verantwortung bewusst, dass eine Familie ein dauerhaftes, geregeltes Einkommen benötigt.

Weblinks:
karenz.at
VÄTERKARENZ – ES GIBT NOCH ZU WENIG VORBILDER
Ohne Nachteil: Mann in Karenz
Väterkarenz: Informationen für Unternehmen
Gesamte Rechtsvorschrift für Väter-Karenzgesetz RIS

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WordPress 4.0

Eigentlich wollte ich mir gerade ein paar Zeilen zu Django notieren. Nein, nicht zum neuen Vizekanzler (Liberaler „Django“ wird Österreichs Vizekanzler, Mitterlehner – Django, liberal und pragmatisch), sondern zum Webframework Django is a high-level Python Web framework that encourages rapid development and clean, pragmatic design.
Aber nach dem Login sah ich, dass es eine neue Version von WordPress gibt und führte gleich das automatische Upgrade durch. Das ist ja inzwischen wirklich sehr benutzerfreundlich und praktisch, mit einem einzigen Klick zu erledigen.
Ja und wie man sieht, hat es auch problemlos funktioniert.
Mein Thema Twenty Fourteen kann ich noch nicht auf den neuesten Stand bringen, denn da muss ich zuerst kontrollieren, ob ich auch wirḱlich alle Änderungen im Child-Thema habe, denn soweit ich mir erinnern kann, habe ich trotzdem an einigen Dateien etwas geändert, obwohl ich ein ein Ersatzthema benutze. Das war dumm von mir, dass ich mir ein paar mal eine Minute ersparen wollte, denn jetzt muss ich mindestens 10 Dateien auf Unterschiede prüfen und die Unterschiede dann im mein Child schreiben, bevor ich ein Update vornehmen kann. Naja, vielleicht lerne ich aus diesem Fehler und bin nächstes mal konsequent mit meinem Thema.
Was neu ist bei WordPress, findet man hier Version 4.0 oder auf WordPress 4.0 „Benny“ veröffentlicht.

Für Plugin-Entwickler hat WP übrigens auch ein recht nützliches Service. Ich erhielt ein Email, worin ich darauf higewiesen wurde, dass mein Plugin
(Here are the current „tested“ values for each of your plugins: * httpss://wordpress.org/plugins/hh-quizzes/ (tested up to 3.9)) HH-Quizzes nur bis zur Version 3.9 getestet ist. Danke WordPress-Team, ihr seid ganz schön auf Zack.
Ja und ich muss mir ansehen, ob es noch funktioniert und dann eventuell die Info auf HH-Quizzes aktualisieren.

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Sex-Party in stattlichen, staatlichem Kurhotel erregt Politikerin

Keine Angst, aus meinem Notizblog wird kein Porno-Blog oder gar ein Promi-Blog. Nein, nein, alles bleibt wie es ist und ich notiere mir, was mir gerade auf- und einfällt, nutze es für Recherchen und Brainstorming und um mir bestimmte Seiten und Artikel zu notieren.
Heute lag in der U-Bahn, auf dem Sitzplatz mir gegenüber, eine aufgeschlagene Heute. Ich las: „Sex-Party in Kurhotel (gehört dem Staat) erregt Politikerin„. Obwohl ich heute schon ein paar österreichische Zeitungen gelesen hatte, war mir das neu. Ich dachte mir: „die schreiben das deshalb, weil es außergewöhnlich ist, dass die abgebildete Politikerin, Miachaela Kaniber, bei einer Sex-Orgie erregt wurde und normalerweise wird sie bei Sex-Orgien wahrscheinlich nicht sexuell erregt“. Warum sollten sie es sonst so schreiben? Ach, im Artikel steht nichts von sexueller Erregung sondern sie war entsetzt, was natürlich eine ganz andere Art von Erregung ist. Vom Titel wurde ich vergewaltigt, ich kann ja nicht die Augen schließen in der U-Bahn, aber in diesem Fall ist es doch gut, dass ich das Blatt, von dem mir sonst ekelt, selbst wenn es noch druckfrisch ist, doch in die Hand nahm und den Artikel (wenn man das so bezeichnen kann) las, sonst hätte ich einen falschen Eindruck von Frau Kaniber bekommen. Dem Titel nach, hätte ich sie für eine frigide Sexsüchtige gehalten, der ich nur noch Heute empfehlen hätte können. Ich meine, der Wiener Feuerwehrmann mit der Riesenschlange, die sich vor seinem Hosentürl aufbäumt, hätte sie eventuell wieder erregt. Ob sexuell oder empörend, dass sei dahingestellt, denn ich kenne diese Frau ja nicht.
heuteorgie
Jedenfalls finde ich, dass sich dieser Artikel (natürlich ohne Angabe eines Autors, wie es sich für ein Revolverblatt gehört) auf der Titelseite wunderbar ausgemacht hätte und wahrscheinlich hätte (heute ist mein Tag des „hätte“) er es auch geschafft, wären da nicht die störenden runden Klammern, die man vermutlich nicht weg bekam, weil man nicht wusste, wie man „staatlich“ dekliniert. Wär‘ ich ein Heute-Schreiberling, würde ich sagen: „Wenn die (mollige) Klammer nicht dabei gewesen wäre, wäre das ein Titelblattleitartikel gewesen“, schade drum.

Insgesamt also nix passiert, außer ein Titel der Gegenteiliges aussagt, als der dazugehörige Artikel.
400 Gäste haben in einem staatlichen Hotel eine Lack- und Leder-Sex-Orgie gefeiert und eine Politikerin hat das erregt, merke ich mir.
Moment – 183 Abgeordnete mal 2 ist doch 366. Wer war da also noch dabei? 😉
Ausführliche Recherche klärt das Geheimnis, denn laut Radio Arabella Sex-Party in staatlichem Kurhaus beschäftigt Finanzministerium fand das Erotik-Treffen ja in Bad Reichenhall, im königlichen Kurhaus des Staatsbades statt.
Jaja, die Deutschen, die sind ja wirklich Schweine – Pfui, Teufel.
LOL und noch ein 😉 damit das sicher keiner ernst nimmt.

Naja, Heute ist eben das neue Morgen von Vorgestern.

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