Rettet den bauMax

Geh schickts den bauMax ins Bauhaus und gebt ihm Geld von der Hypo mit, damit er sich Bilderrahmen für die Essel-Sammlung kaufen kann. Die „Republik“ zahlt ihm dann sicher gleich das Doppelte dafür.
Die Presse schreibt: Kann Kunstgriff Baumax retten?

Der Verkauf der Kunstsammlung mit einem kolportierten Buchwert von 86 Millionen Euro wäre nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Springt der Bund nicht ein, kommen die Kunstwerke auf den Markt. Denn Vertreter der involvierten Großbanken erklärten gegenüber der „Presse“, dass sie an der Kunstsammlung nicht interessiert seien.

Foto: Archiv Sammlung Essl  © Sammlung Essl Privatstiftung
Foto: Archiv Sammlung Essl
© Sammlung Essl Privatstiftung
Fotoquelle: www.essl.museum

Zitat aus Der Staat soll die Sammlung Essl retten

„Es geht um viel“, sagt Karlheinz Essl. Vor zwei Jahren wurde die Sammlung in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht. Laut Essl besteht jedoch eine Nachhaftung, nachdem die Frist von fünf Jahren noch nicht abgelaufen ist. Das heißt, die Banken hätten Zugriff auf die Kunstwerke. Ein Szenario, das gravierende Folgen für den österreichischen Kunstmarkt hätte. Würde die Sammlung Essl nämlich nicht als geschlossene Einheit, sondern ihre Bilder einzeln verkauft, würde „der Wert der österreichischen Kunst in den Keller sinken“, prognostiziert Essl. „Das kann sich weder der Staat noch können sich die Banken leisten. Man darf nicht vergessen, wir haben das Zehnfache an Werken, die in einem Jahr von den beiden Auktionshäusern in Wien verkauft werden.“

Was der Erlös bringen soll, lese ich auf Baumax braucht Geld für Schließung defizitärer Ost-Töchter

Der Erlös aus der Kunstsammlung müsste zur Schließung der Länder Türkei, Rumänien und Tschechien herangezogen werden, sagt Creditreform-Chef Weinhofer.

Arnulf Rainer Zentralisation, 1951 Fotonachweis: Franz Schachinger © Arnulf Rainer
Arnulf Rainer
Zentralisation, 1951
Fotonachweis: Franz Schachinger
© Arnulf Rainer
Fotoquelle: www.essl.museum

Aha, ich verstehe, man will damit Länder schließen. 😯
Hoffentlich kauft „die Republik“ die Sammlung nicht, denn mir wäre eine Überschwemmung des Kunstmarktes wesentlich lieber, dann könnte ich mir vielleicht auch einmal ein paar „echte“ Gegenwartskustwerke leisten. Ich hätte schon ein Auge auf das 2-teilige Sexualitätssymbol, 1999 geworfen (Bild oben; für’s Schlafzimmer) und die Zentralisation, 1951 als Wegweiser für den Eingangsbereich. Ja, mein Vorzimmer ist fluktuationstechnisch und verbindungsmäßig das Zentrum der Wohnung. Ein neuralgischer Punkt, an dem alle Fäden zusammen laufen. Es gibt direkte Verbindungen zum Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, WC, sogar zur Besenkammer und natürlich zu der Außenwelt. Und ich hab da, so etwas von unpassend, ein paar kitschige Bilder von den 4 Jahreszeiten hängen, die längst durch etwas modernes, passendes ersetzt gehören. Ich überlege mir schon eine optimale Beleuchtung für die Zentralisation, wobei ich an zwei echte Fackeln aus dem Mittelalter – eine rechts und eine links vom eigentlichen Kunstwerk – denke. Falls die Sammlung also doch den öffentlichen Kunstmarkt überschwemmen sollte, dann könnte ich damit vielleicht auch etwas zur Rettung des bauMax und der Schließung diverser Länder beitragen. Es wäre mir eine Ehre. Ich weiß zwar nicht, aus welchem Material das Kunstwerk hergestellt wurde (eventuell ist das ein in Gips getränkter Teil, eines Kartoffelsackes und Draht aus dem Bauhaus), aber es sieht jedenfalls erschwinglich aus. Naja, ich meine, die Republik hat ja auch nicht so viel Geld (woher auch) und momentan laut Staatschulden € 236.805.745.935 (Stand 26.03.14 04:57) Schulden. Also wenn die Republik die ganze Sammlung kaufen kann, dann hoffe ich, dass im Falle einer massiven Überschwemmung des Kunstmarktes, sogar ich ein, zwei Einzelstücke erstehen kann. Notfalls nehme ich mir eben einen Kredit, denn mit so einem Pfand würde meine Bonität bestimmt sehr stark steigen. Hoffentlich ist mir Fortuna gut gesinnt, denn das Sexualitätssymbol und die Zentralisation fehlen mir jetzt schon.
Moment, wen haben wir in den letzten Jahren eigentlich noch nicht retten müssen? Ach ja, mich, ich darf mir immer noch selbst helfen.

(484)

Endgültiges aus für Yigg

Es ist schon ein wenig Schade um Yigg, denn zu Zeiten, als ich dort noch Moderator war, gab es unzählige Benutzer, die teilweise täglich mehrere Stunden auf Yigg verbrachten und angeregt kommunizierten. Es gab damals auch viele sehr gute Features, die fantastisch integriert waren. Dann kam ein völlig unnötiger Relaunch und 90% der Daten und 99% der Features waren weg. Ein Teil der Daten und einige wenige unbedingt erforderliche Features kamen später zwar wieder dazu, aber das bewirkte nur noch wenig. Zuerst fragte ich mich ob Yigg noch zu retten wäre und schrieb am 1. Juli 2008 Yigg auf Selbstzerstörungskurs. Im August war es den meisten ehemaligen Yiggern klar, dass Yigg kaputt war, siehe auch meine Notiz vom 4. August 2008 Yigg Relaunch – 4 Wochen danach. Bergab konnte es auf der Talsohle zwar nicht mehr gehen, aber das Dahinwurschteln war ein trauriger Anblick mich, als Ex-Yigger. Am 28 Dez. 2010 musste ich bei einem spontanen Besuch auf Yigg schon schreiben Yigg Kommentare: Hallo, ist da jemand?, da keiner auf Kommentare reagierte. Früher war nach dem Einstellen eines Kommentars die Hölle los und unzählige Yigger kommentierten, bekräftigten oder lästerten über deinen Kommentar. 2010 war da nichts dergleichen, es herrschte Stille wie auf einem Friedhof. Alle paar Monate schaute ich auf Yigg vorbei, wo inzwischen der Besitzer gewechselt hat, aber sonst geschah nichts, siehe 22. Jänner 2013 Digg, Yigg, Webnews & Co waren Delicious und 21. Jänner 2014 Schade um Digg, Yigg, Webnews und Co.
Heute war es wieder einmal so weit und ich postete dort domani gesperrt, weil ich auf den Versuch einen Artikel zu posten als Antwort bekam:
„Diese Domain wurde gesperrt, weil vermehrt gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen wurde.“
Ich ärgerte mich und meinte dazu „notizblog.digital fragt sich, ob ihr noch alle Tassen im Schrank habt!“
Es gab sogar eine Reaktion:

test-vergleich meint
25.03.14 13:35
Bin auch gerade dreimal gescheitert. Und das mit ziemlich bekannten Newsseiten.
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ripanti meint
25.03.14 14:37
Hi, nennt uns einfach die betroffen Seiten und wir packen diese auf unsere White-List.
Unsere Technik gegen Spammer werden leider auch ein paar treue YiGG treffen. Hier sind wir dann auf eine Rückmeldung angewiesen.

Danke.
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Alex Wagner
Wieso werde ich mit www.designwargestern.de/blog gesperrt? Ist hochwertiger Content ohne Werbung dahinter. Bin seit Jahren Mitglied und hatte bisher nie Probleme. Sind die Yigg-Zeiten etwa vorbei?
Reply · · 6 hours ago

Ja, es ist Schade, dass die Spammer wieder einer Seite den Todesstoß verpassten, denn so kann man mit seinen Nutzern nicht umgehen. Ich werde nun meine seltenen Besuche auch einstellen. Klar ist auf einer kleinen Plattform, die gern Qualität bieten möchte, der Spam ein Problem, wo hingegen auf FB und Google+, wo auch alle Ex-Yigger anzutreffen sind, Spam nicht auffällt, weil es dort ohnehin fast nur Spam gibt. Geteilter Müll hoch unendlich und die Teilung ist eigentlich eine Vervielfachung. Die Scheinkommunikation auf FB und G+, die der aufgezwungenen Selbstdarstellungsorgie dient, geht mir zwar auch nur mehr am Nerv, aber auf Yigg möchte ich nicht einmal mehr automatisiert etwas einstellen.
Aus, vorbei, es hat sich endgültig ausgeyiggt.

(846)

Was ist ein Negerkonglomerat?

Mölzer soll zum Dritten Reich etwas ausgesagt haben und er hat angeblich das Wort Negerkonglomerat verwendet.
Zum Dritten Reich zitiere ich aus Die Presse:

Für Aufregung sorgte am Wochenende eine weitere vom SZ-Magazin zitierte Aussage Mölzers, wonach die EU eine Diktatur sei, gegen die „das Dritte Reich wahrscheinlich formlos und liberal“ gewesen sei. Das verteidigte der EU-Abgeordnete am Montag: Es sei „in der Tat so, dass düstere Systeme des 20. Jahrhunderts weniger Ge- und Verbote hatten“.

Also ich finde, er hat etwas über die EU ausgesagt, sonst hätte sich ja vermutlich niemand aufgeregt. Ein Vergleich mit dem Dritten Reich ist meines Erachtens trotzdem inakzeptabel.
Akzeptabel hätte ich es hingegen gefunden, hätte er in Anlehnung an die aktuelle Modeerscheinung, Versionsnummern zu vergeben, wie z.B. Web 2.0, vom 4. Reich gesprochen und die EU damit gemeint.
Übrigens, wenn jemand „wahrscheinlich“ sagt und offensichtlich keine Ahnung von Wahrscheinlichkeiten hat, denke ich mir immer, er wolle im Konjunktiv sprechen, ist aber der Sprache so wenig mächtig, wie der Statistik.

Zum Negerkonglomerat zitiere ich auch aus der Presse, weil ich zu faul zur Recherche im SZ-Magazin bin, die ihrerseits wiederum aus dem SZ-Magazin zitiert:

„Da ist es wirklich so, dass alle, von den Portugiesen bis zu den Esten, von den Schweden bis zu den Sizilianern, die nimmt man nicht so wahr, weil sie wirklich nur 1,60 groß sind, alle über uns lachen, über die Deutschen und Österreicher. Wir sind die einzigen, die bei einem Termin einigermaßen pünktlich sind. Wir sind die einzigen, die um 9 schon arbeiten und nicht erst um 11. Und es ist wirklich so. Es ist eine Frage auch des gestalterischen, des Arbeitsethos, was aus diesem Europa wird: Entweder sind wir ein Negerkonglomerat, totales Chaos, sage ich jetzt bewusst brutal politisch nicht korrekt. Wo das Chaos sich vermehrt, wo Massenzuwanderung, wo institutionelles Chaos, wo wirre Konzerninteressen (sind).“

Bei allem Respekt vor hauptberuflichen Schreiberlingen, aber unabhängig von ihrer Quelle und selbst bei Berufung auf möglichst hohe Authentizität, sollten sie schon einen ganzen Satz zuwege bringen, sonst kann man mit dem Schmarren, der da für Aufregung sorgt, nichts anfangen. In ihrer Diktion könnte ich sagen: „Entweder sind sie der deutschen Sprache nicht mächtig!“ Seit wann gibt es da kein „oder“? Na gut, dann muss ich mir den Satz eben mit einer Vermutung ergänzen: „oder sie sind der deutschen Sprache nicht mächtig“.
Sagen wir, es ist eh alles egal, was Regelwerk und Form angeht, sondern nur die Wörter zählen, dann steckt in diesem Wörterkonglomerat jedenfalls ein „Negerkonglomerat“, da stimme ich zu.
Ich habe im Duden nachgeschlagen, aber das Wort kommt nicht vor. Daher denke ich angestrengt nach, was es wohl bedeuten mag. In den letzten Jahren ging es hier zu Lande immer nur um Finanzskandale, Korruption, Betrügereien und Bankrott, daher wird es vermutlich etwas mit Finanzen zu tun haben. Ich bin schon wieder neger, bedeutet ja, dass ich flach bin, keine Kohle habe usw.
Mölzer spricht auch in der Wir-Form und schließt sich nicht aus „sind wir ein Negerkonglomerat“, daher vermute ich, dass er sauer war, weil sich korrupte Kollegen (egal welche Fraktion oder Partei) bereichert haben, aber die meisten EU-Bürger dadurch neger wurden.

The Ten Little Niggers von Frank J. Green von 1869
The Ten Little Niggers von Frank J. Green von 1869; Wikipedia

Ich finde auch, dass das schlimm ist, schließlich kann ich ja auch nicht von der Hand im Mund leben und stecke mir deshalb gerne einen Mohr im Hemd hinein, aber rassisitisch?
Ich meine, in der EU leben ja nur wenige Schwarze und was hätte die Aussage in Verbindung mit Portugiesen, Esten, Schweden, Deutsche, Österreicher und Italiener für einen Sinn? Nein, Schwarze kann er, abgesehen von den ÖVPlern, damit nicht gemeint haben, also was ist ein Negerkonglomerat in der EU?
Rassistich hätte ich es empfunden, hätter von den Zehn kleinen Negerlein (Link auf den Auszählreim auf Wikipedia) in der EU gesprochen und seine Rede in der dazugehörigen Melodie gesummt. Aber ein „Negerkonglomerat in der EU“ ist für mich Hirnwixerei, die für einen *1 „linksverblödeten“, politischen Medienhype gut sein kann und sonst nichts.
Was sagt Ihr dazu?

Weblinks:
Im Duden wurde „Neger“ erstmals 1999 markiert als „wird heute meist als abwertend empfunden“. Ulrike Kramer: Von Negerküssen und Mohrenköpfen.(pdf) Begriffe wie Neger und Mohr im Spiegel der Political Correctness – Eine Wortschatzanalyse.
Fußnote:
*1 „linksverblödet“ ist meine Wortschöpfung für Menschen, deren rechtes Broca-Areal aufgrund politischer Überzeugung nur mehr sehr eingeschränkt funktionsfähig ist. (Für Leute, die aus „Negerkonglomeration, Negerkonglomerat oder Negeraggregation in der EU“ einen Hype machen können, sollte ich dazu schreiben, dass es sich dabei um eine Metapher handelt, sonst behaupten sie womöglich als nächstes, ich hätte mich pietätlos über kranke Menschen lustig gemacht.)

(6378)

Mein Dadaichmuss näher definiert

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Mein „dada“ ist nicht ganz so trivial wie es auf den ersten Blick scheinen mag, es sei denn, jemand weiß, was dada und jetzt ist und geht mit der Heisenbergschen Unschärferelation, dem Welle-Teilchen-Dualismus und der Relativitätstheorie, Strings und Quantenfeldtheorie so um, wie mit der Berechnung der Fläche eines Quadrates. Dabei musste ich nicht einmal Wurmlöcher oder Parallelwelten erwähnen, um Zweifel am naiven Realismus von „dada“ zu erwecken. Und mein „ichmuss“ im Dadaichmuss ist so trivial, wie die Evolution, das menschliche Gehirn, Gefühl und Erleben und speziell die Volition, um nicht am Willen zur Macht oder anderen abgedroschenen Floskeln herum zu kauen.
Ein einzelnes Individuum kann unmöglich in allen Wissensgebieten, die sich die Menschen geschaffen haben alles wissen und verstehen, aber ich kann alles erahnen, alles erleben und mittels meines Dadaichmuss sogar verbalisieren bzw. Zeichen als Informationsträger dafür organisieren. Ich verwende dazu alle mir möglichen Mittel und halte mich an keine Regeln. Notizen der Kategorie Dadaichmuss sind meist so entstanden, dass ich eigentlich gar nicht beabsichtigte etwas zu schreiben, sondern es hat sich aufgedrängt und ich musste es los werden. Von einer zwanghaften Störung (Zwang zu schreiben) kann man trotzdem vermutlich nicht sprechen, da ich völlig unorganisiert, spontan und planlos schreibe. Ich denke, wenn ein Maler ein Bild vor Augen hat, dann will er es mehr oder weniger unbedingt realisieren. Wenn mir Zeichen als Informationsträger in den Sinn kommen, dann will ich sie fest halten.
Also sprach Helmeloh, dann schreibe ich eben eine dadaichmussistische Notiz. Dadaichmussistisch würde ich zu meinem Dadaichmuss momentan schreiben:

dadamussichso
soso,
Hic universus, hic salta
hic altar, hic versus uni hic
fixit, dixit helmeloh
sos oh, helmeloh
so a SOß – aha
nano – nana
go!

Wenn einem Maler sein Bild oder einem Mahler seine Komposition nicht gefällt, kann er es übermalen oder schmeissen. Für mich ist es faszinierend, dass ich nur ein paar Zeichen herausnehmen, versetzen oder hinzu fügen muss und schon bin ich wieder zufrieden damit. Außerdem kann man mit Zeichen auch komponieren. Sie können meine Kompositionen zwar auch singen, aber ich dachte mehr an eine eingebaute Partitur oder Teile davon ♪♫•*¨*•.¸¸¸¸.•*¨*•♫♪. Die ASCCI-Kunst zeigt, dass man auch Bilder mit Zeichen erstellen kann und da bevorzuge ich Texte, statt wahllose Zeichen. AFAIC LOL
Einfaches Beispiel:
. . …… t
. ….. . .U
KIRCH. RM

Im Neztjargon gefällt mir „143“ für „I love you“ weil „I“ einen Buchstaben hat, vier Buchstaben in „love“ zu finden sind und drei für „you“ benötigt werden.
Also 123 und los geht’s 143
oder
Der Habensburger
one four three – you are free
wenn er dich liebt, schenkt er dir die Freiheit,
sonst – heiratet er dich.
CU ASAP

(373)

Erdoğan lässt Twitter sperren

Damit nähert sich die Türkei in Bezug auf Meinungsfreiheit China und Nordkorea an. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass sich die türkische Bevölkerung das bieten lässt. Gibt es da einen Wettstreit zwischen Putin und Erdoğan, wer als erstes abgesetzt wird?

So sehr ich gegen anonyme Proxies usw. bin, in diesem Fall erweisen sie sich als nützlich. Man suche sich (dafür gibt es unzählige kostenlose Programme und Listen; z. B. einfach „Proxy Liste“ in Google eingeben) einen anonymen Proxy, stelle die IP unter Proxy bei Internetverbindungen ein und schon ist man ein Benutzer aus Irgendwo, mein lieber Herr Erdoğan. Die türkischen Kinder, Jugendlichen und mittelmäßig gebildete Twitterer werden das im Gegensatz zum Regierungschef auch wissen.

Was sagen die Medien dazu:
Süddeutsche Zeitung – Regierungschef Erdoğan lässt Twitter sperren

Twitter-Nutzer können in der Türkei die Seite des Kurznachrichtendienstes nicht aufrufen. Zuvor hatte der türkische Ministerpräsident Erdoğan auf einer Wahlkampfveranstaltung das Verbot angekündigt….

Zeit online – Erdoğan will gegen Twitter vorgehen

Erst Facebook und YouTube, jetzt will der türkische Premier Twitter abschalten – ungeachtet dessen, was die internationale Gemeinschaft dazu sagt…..

Die Presse – Türkei: Erdogan wettert über „Twitter und solche Sachen“

Zehn Tage vor der Kommunalwahl in der Türkei hat Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seine Drohungen gegen soziale Medien verschärft. „Twitter und solche Sachen werden wir mit der Wurzel ausreißen. Was dazu die internationale Gemeinschaft sagt, interessiert mich überhaupt nicht“, zitierte die türkische Nachrichtenagentur Anadolu den Regierungschef am Donnerstag….

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