Putins Spiele – Tribute von Putin

Ja, Putins Spiele am Dienstag, 28. Januar um 20:20 Uhr (90 Min.) auf ARTE wird wahrscheinlich so ziemlich alles sein, was ich mir von den Spielen ansehe. Da steht in der Beschreibung:

Was passiert hinter den Kulissen, wenn sich Russland den olympischen Traum Vladimir Putins erfüllen will? Wie korrupt ging und geht es bei der Vorbereitung auf die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 zu, in einem Ort, dessen subtropisches Klima eine Wintersport-Veranstaltung als absurd erscheinen lässt?


Gut gemacht, ARTE-TEAM, zuerst ein Video zum Einbetten zur Verfügung zu stellen und dann deaktivieren oder entfernen. Bravo, so macht ihr euch beliebt.
Hier also eine Alternative

Winterspiele im subtropischen Sotschi? Na und? Passt doch genau zum olympischen Gedanken, der ist nämlich bei den Spielen genau so weit weg, wie Sotschi von einem Wintersportort. Auf Wikipedia steht dazu:

Wenn heute vom olympischen Motto oder dem olympischen Gedanken die Rede ist, ist oft „dabei sein ist alles“ gemeint. Diese Aussage steht interessanterweise in klarem Gegensatz zum klassischen Motto. Dieses stellte den Wettbewerb und den Siegeswillen in den Vordergrund, während dabei sein ist alles die Olympischen Spiele als Fest des Sports und somit das Ereignis selbst in den Vordergrund stellt.

Aber der Gedanke zählt heute ohnehin nicht mehr sehr viel denke ich, sondern es geht genau wie immer und überall, um Geld und Prestige.

Ich war zwar immer sportbegeistert und bin es auch heute noch, aber ich interessierte mich nur für aktiven, gesunden Sport. Sich Sport im TV anzusehen und dabei Schnitzel, ein paar Bier oder einer Flasche Wein und dann Naschereien zu verzehren, halte ich für skurril. Außerdem kommen mir die Spitzensportler vor, wie eine moderne Art an Gladiatoren, also mehr bemitleidens-, als bewundernswert. Wirklich störend finde ich aber nur den Wirtschaftswahnsinn, die einhergehende Zerstörung von sozialen Strukturen und der Umwelt durch solche Monsterspiele. Naja, vielleicht habe ich eben etwas verschrobene Ansichten, denn ich wäre im alten Rom vermutlich auch nicht zu Gladiatorkämpfen im Kolosseum gegangen. Da hätten sie noch so viele Menschen als lebende Fakeln anzünden können. Oder vielleicht gerade deshalb, weil sie das taten?
Zum Schluss frage ich mich noch, wieso Olympische Spiele eigentlich „Spiele“ heißen. Was bitte, hat das Ganze mit spielen und einem Spiel zu tun? Spielen wir etwa, via TV dabei zu sein? Ganz schön langweilig, da bräuchte ich auch Bier und Wein um das auszuhalten.

So und wer jetzt noch immer nicht weiß, wie Sotschi funktioniert, der hört sich hier Christian Schwab mit So funktioniert Sotisch an, der erklärt es uns ganz genau. Hoffentlich ist das nicht sein Freifahrtsschein nach Sibirien.

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Wellenkraftwerke

Heute hat die Seeschlange meine Aufmerksamkeit erregt. Dazu fand ich auch einen interessanten Artikel „Wellenkraftwerke – das Zähmen wilder Kräfte“ auf enerdream.de. Nur der erste Satz macht mir ein wenig Sorge. Natürlich nicht wirklich, sondern ich finde den „typo“ nur lustig und zitiere daher wörtlich:“Tosend schlägt die Brandung gegen die Klippen, die Gicht spritzt meterhoch und die zerklüfteten Felsen bereiten sich gelassen auf das Anrollen der nächsten Meereswelle vor. Hier erlebt man Energie in ihrer reinsten Form; ungestüm, wild, frei.“ Wenn ein Wellenkraftwerk nur in einer so ungesunden Gegend funktionieren soll, in der die „Gicht“ meterhoch spritzt, dann wird wohl nichts aus dieser Technik. 😉 Im Artikel findet man auch eine Skizze zur Oszillierende Wassersäule. Es gibt ja viele verschiedene Ansätze, aber das Prinzip der Seeschlange finde ich besonders gut:
Aber auch piston pumps sind faszinierend
Gezeiten- und Strömungskraftwerke bergen allerdings auch noch ein großes bis jetzt ungenutztes Potential.

Zum Schluss binde ich mir noch ein Video eines ganz anderen Prototyps ein:

Weblinks:
Wellenkraftwerk (Wikipedia)
Energie der Zukunft?
2 Artikel von green.wiwo.de:
In Schottland entsteht Europas größtes Meereskraftwerk
Franzosen testen neuartiges Wellenkraftwerk

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Speech – Open Source

Bin auf der Suche nach OSS für Spracherkennung und -synthese und notiere mir hier, was ich so auf die Schnelle finde. Bevorzugte Sprachen: Ruby, Java, C und C++, aber wenn es gute Projekte oder schon benutzbare OSS gibt, die man weiter entwickeln und auf eigene Bedürfnisse adaptieren kann, wäre mir die Sprache nicht so wichtig.

Sprachsynthese:
FreeTTS sieht mir schon einmal sehr gut aus.
Auch The Festival Speech Synthesis System macht einen guten ersten Eindruck.

Spracherkennung:
Simon listens

OSS allgemein:
www.findbestopensource.com

Für’s erste reicht mir das schon, die 3 Projekte werde ich einmal genauer unter die Lupe nehmen und vielleicht kann ich davon ja schon etwas für meinen AIML-Sprach-Bot verwenden. Der funktioniert sowohl in Ruby, als auch in PHP ganz gut, aber ich möchte auch noch eine Java-Version testen, bevor ich mich festlege und ernsthaft an meinem Heli-Bot herumbasteln werde.

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Ich googelte das Java-Orakel

Ich googelte das Java-Orakel (-Oracle) und es prophezeite mir: „Java Go to die“. Google hat sich Linux genommen, es aufs Handy gepackt, denn Linux ist das beste System, kann alles, läuft überall und kostet nichts. Dann nannte sie es Android und machte sich selbst zum root (sysadmin, Chef) auf über einer Milliarde Geräten, eben überall, wo Android läuft. Um auf dem Gerät der Zukunft Anwendungsprogramme laufen lassen zu können, ist die universellste, am weitesten verbreitetste Laufzeitumgebung und Programmiersprache Java ideal. Ruby wäre zwar z. B. auch frei und meiner Meinung nach in vielen Hinsichten wesentlich besser (effizienter, konsequentere OO, …) aber wo läuft schon Ruby? Die Verbreitung, Bibliotheken, Runtime Engines, … von Java sind gigantisch. Daher nimmt sich Google einfach Java und erstmals in der Geschichte von Java können die Java-Programmierer einpacken. Ihr Programm läuft nämlich nicht mehr auf Android und eine Portierung ist so aufwendig, dass man es besser gleich lässt. Nicht einmal dann ist Java auf Android verwendbar, wenn man sein eigenes Gerät hackt, um sich auf dem eigen Gerät (oder gehört es gar nicht mehr den offiziellen Besitzer) auch das Rootrecht zu nehmen. Alle Garantieansprüche usw. verliert man dadurch sowieso und nützen wird es auch nicht besonders viel, denn Google kann jederzeit immer alles auf ihrem Android machen und wenn sie dir das Konto sperren, dann kannst du vielleicht noch einen Notruf absetzten. Naja, was solls, Java wird Go, wie Linux Android wurde. Was noch nicht Google gehört und Google nicht haben will, muss wohl wertlos sein, sieht man von FB einmal ab. Mit ungeheurem Aufwand, Druck und Zwang will man uns zwar Google Plus aufzwingen, aber dabei haben sie wenig Erfolg. Mir ist Facebook zwar genau so unsympathisch wie Google +, aber von FB ist man wenigstens nicht total abhängig. Das Java-Orakel zuckte ein paar mal zusammen und starb seufzend: „Go Google Go“.

Schade, um die ungeheuren Leistungen der Java Entwickler, bald wird die Ergebnisse keiner mehr brauchen, denn man wird sie nur noch als Go erhalten und mit Erlaubnis von Google, eingeschränkt als user benützen dürfen.

Naja, natürlich gibt es auch für Android Alternativen, aber die „Android SDK“ als Alternative vorzustellen, wie ich es gerade in einem Artikel, mit dem Untertitel „Software für Android selbst entwickeln“, gelesen habe, grenzt an …. Egal, aber diese Genies sollen mir mit ihrer Android SDK einmal eine ordentliche Applikation programmieren, die offline funktioniert, also ohne auf die Google Server zugreifen zu müssen. Abgesehen davon wird man durch die SDK auch nicht zum root.
Die einzige echte Alternative, die für mich in Frage kommt ist CyanogenMod und dann sofort Java von Oracle installieren.

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