Yoga Ruins Your Life

Yoga Ruins Your LIfe from Yoga Workshop on Vimeo.

Bin gerade über den Newsletter der Yogawerkstatt auf dieses Video aufmerksam geworden. Dazu sollte ich vielleicht vorerst einmal anmerken, dass ich noch kein Ashtanga Yoga betreibe, ich habe dort lediglich einen Basiskurs besucht. „Noch kein“, weil es mir einfach zu anstrengend ist. Ich denke, wenn man das mit 56 Jahren beginnen will, ist es auf jeden Fall möglich, aber wenn ich das wirklich will, muss ich dazu vorher meine Lebensweise ändern. Tägliche Übungen statt alle paar Wochen einmal intensiv, keine überschwänglichen Naschorgien, kein Alkohol, keine Zigaretten, gesündere Ernährung und vor allem insgesamt weniger in mich hinein stopfen.
Nun, ich habe zwar keine Ahnung von Yoga, aber eine solche ist für diese tagebuchartige Notiz auch nicht erforderlich. Tagebuchartige Notizen sind sicher nicht den Yogis vorbehalten. Nun, der Mainstreamjournalismus nimmt den aktuellen Verbots- und Gesundheitswahnsinn ja recht gut auf und man kann in jedem Blatt, zu jeder Zeit lesen, wie sehr die Politiker doch um die Volksgesundheit und um meine Gesundheit besorgt sind. Es gibt kaum irgend etwas, was mir noch nicht verboten ist. Manchmal wundert es mich, dass auf den kostenlosen Revolverblättern kein Pickerl angebracht werden muss: „Achtung, diese Lektüre könnte sie noch mehr verblöden“. Naja, vielleicht weiß man, dass das kaum noch möglich ist. Ich habe es ja schon oft genug beschrieben, aber ich finde es so grotesk, dass ich es immer wieder einbauen muss. Dazu fahren und fliegen die Umweltschutz-Heinis rund um die Welt zu Konferenzen, bei denen sie dann fest stellen, dass mein weg geworfenes Kaugummipapierl oder meine Zigarette die Umwelt belastet und die Gesundheit gefährdet. Ich vermute die würden doch sogar in Schilda wegen Dummheit ausgeschlossen, aber in unserer Gesellschaft haben sie das sagen. Naja, unabhängig davon kann natürlich alles so dosieren oder betreiben, dass es ungesund wird. Trinksüchtige schaffen das sogar mit Wasser.
Wenn du dir jeden Tag einen Schweinsbraten und ein paar Bier antust und dann das Ganze mit ein paar Verdauungszigaretten und eventuell noch ein, zwei Schnäpschen und einen Liter Kaffee mit Kuchen und Keksen, aufrundest, dann wirst du dich vermutlich irgendwann unwohl fühlen. Wenn du dann mit wenigen intensiven Yogastunden ein fitter, gelenkiger, ausgeglichener Akrobat und Guru werden willst, dann kann Yoga womöglich wirklich ungesund oder sogar gefährlich sein. Versuche es am Besten nicht autodidakt, dann wird dich erfreulicher weise wahrscheinlich ein erfahrener Yogalehrer davor bewahren.

Ich hätte nichts dagegen, könnte ich mit Yoga meinen Autopiloten dazu bringen, gesünder zu leben. Wobei ich gesünder für mich selbst, längst definierte und mir dazu Statistiken und wissenschaftliche Studien relativ egal sind. Ich weiß genau, wie ich leben möchte, es mangelt „nur“ an der Umsetzung und daher versuche ich immer wieder, mir regelmäßige Taijiquan- und Yoga-Übungen anzugewöhnen. Ich bin überzeugt: „gelingt mir das, gelingt es mir auch, meine schlechten Angewohnheiten zu zerstören und somit mein jetziges Leben“. Ja, auch das ist eine Perspektive, so kann man es auch sehen und gerade dieses Video hat dazu angeregt.
Gunas hin, Gunas her – öfter weniger, ist mehr.

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Liebe im Getriebe

Quo vadis – John Lemming
Ich weiß wohin du gehst
Du suchst die Freiheit und findest den Tod
Ich weiß wo ich steh – geh
Triebe im ge-triebe
Du suchst nach Liebe
buchst die Hiebe
lauf lemming lauf
Friedenssuche Krieggebuche
dissen wissen
ritzen flitzen
fliz mein lemming fliz
suchst nach Leben
findest Tod
lähming starr
rar
I tät
s ist zu spät
geritzt, geflitzt gefunden
John wurde umsonst geschunden

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Outing: Auch ich habe ein Bekenntnis und zolle Tribut

Bildschirmfoto vom 2013-12-03 09:44:39 ich liebe Unterhosenwerbung!


Zwar habe ich kein religiöses oder politisches Bekenntnis, sitmmts Joe?

Und ich glaube aufklärerisch und trotzig, dass ich nichts glaube, aber ich brauche Wasser. Bitte

Trotzdem ich bitte euch, bei aller Liebe zu meiner Hure – Hände weg von meiner Musch, das i da net ane dusch! (frei übersetzt aus dem aktuellen politischen Ansinnen, Prostitution zu verbieten und Freier mit Haftstrafen zu belegen, weil die Putas mit Dekl [Deckel ist der Hurenführerschein auf Wienerisch] zuwenig Steuern zahlen).

Weißt was? I klopf a an, weil auf Erden gibts schon mehr Gesetze als Menschen!

dadabekannteichmich dadamussteichzollen ohnezuwollen sobinicheinfach ohneesseinzumüssen & genausowirdes∞sein
Bildschirmfoto vom 2013-12-03 09:55:40
Bildschirmfoto vom 2013-12-03 09:56:03

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Western – Eastern – Violin_stern

dadamusssieaufgeigen

Das Video ist für mich die Vergeilung von „geil“ mit Niveau.

Volkshirnerklärung (Wikipedia) für Deutsch Lernende:

Als Vergeilung oder Etiolement bezeichnet man in der Pflanzenphysiologie jene Merkmale, die Pflanzen aufweisen, wenn sie bei Mangel an photosynthetisch nutzbarem Licht wachsen.

geil, Adjektiv steht für:

Geilheit, umgangssprachlich zunächst die sexuelle Erregung oder deren auslösendes Moment, in jüngerer Zeit eine Steigerungsform von ‚gut‘

dadamusssieaufgeigen

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Facebooker klicken und teilen das Urheberrecht einfach weg

Du bist nicht, was du teilst!
Es ist mit unverständlich, wie das mit dem Urheberrecht vereinbar ist, dass die Facebooker in ihrer Unart, einfach alles was ihnen gefällt, nicht mit „gefällt mir“ zu bewerten, sondern in ihre Pinnwand teilen. Die meisten Facebooker sind ja sowieso einfallslose Klick-Wahnsinnige. Die schmücken sich hemmungslosest mit fremden Federn und posten fremde Bilder, Musik, Gedichte, Sprüche usw. in ihren Status, ohne jeden Kommentar und Hinweis auf den Urheber. Ich dachte mir schon oft, wow, der/die hat aber wirklich was darauf, kann gut denken, dichten, malen …. bis ich merkte, dass alles nur geteilt war und dass sich jemand mit einem Klick fremdes Eigentum angeeignet hat. Das scheint auf FB die Hauptbeschäftigung vieler Nutzer zu sein. Ähh, ist das ekelhaft – keine Moral, kein eigene Kreativität, sondern alles nur geklaut.
Ich habe jetzt nach FB und Urheberrecht gegoogelt und fand „Hochladen“ kann für Facebook-Nutzer teuer werden.
Das kommt ja noch dazu, obwohl das ja klar ist, dass man nichts „hochladen“ darf, wenn man nicht die nötigen Rechte dazu hat, aber das ist ja nicht das Schlimmste, sondern irgend jemand lädt halblegal Bilder hoch und dann werden sie unzählige male geteilt von völlig Ahnungslosen, nur weil es Ihnen gefällt.
Hallo, Facbook-User, wach auf: „du bist nicht, was dir gefällt und was du teilst“!

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