Schande über …. mich, oder soll ich mich auch einfach umbringen?

(Last Updated On: 25. Juli 2013)

Habe gerade gelesen, dass Linus Torvald (der sollte eigentlich Linux Torvald heißen) über Open SuSe geschimpft hat. Meine Güte, man braucht das Passwort für den Systemadministrator, wenn man die Zeitzone umstellen will. Na und? Hat er keines, oder wo ist da das Problem? Angeblich meinte er, dass der, der der Ansicht sei, dass seine Tochter Daniela dieses Passwort brauche, um ihren Rechner an der Schule mit dem Drucker zu verbinden, sich jetzt einfach umbringen sollte.
Lieber Linus, Sie werden alt, unvorsichtig und ein wenig schrullig! Oder wie soll man sonst sagen, wenn jemand Selbstmord machen will, weil er ein Passwort eingeben muss.
Ich habe mich auch gerade geärgert, aber aus Erfahrung weiß ich, dass ich wahrscheinlich selbst schuld bin, wenn etwas nicht funktioniert bei Ubuntu, Debian, BSD oder Fedora. Irgendwo dürfte ich inkompatible Versionen installiert haben. Ich meine, paranoid wie ich bei meinen Distros bin, habe mich sogar schon selbst vom eigenen Rechner ausgesperrt und hatte nur noch die einzige Möglichkeit einer Neuinstallation.
Erfreulicher weise gibt es genügend gut funktionierende SW, die mit Hirn entwickelt wurde, aber mit dem usb-creator-gtk bzw. kde habe ich gerade Stunden versch….
Wahnsinn, dass man Anwendungen in Ubuntu aus der grafischen Oberfläche nicht mehr als root starten kann und die Programme so deppert gemacht wurden, dass der verblödende Anwender die Programme aus dem Dashboard starten kann: als user! FDH, wenn ich (dazu hat man ja eine grafische Oberfläche) im Terminal die Programme mit „su“ starte, denn ein „root“ ist ja nicht mehr aktuell, sonst hätte man vielleicht zu wenig Sicherheitslücken, dann kommen jede Menge Fehlermeldungen. Was soll ich jetzt machen Herr Torvald, soll ich mich auch einfach umbringen? Oder soll ich mich mit user-cache Rechten herumspielen, wenn ich eine iso auf den USB brennen möchte? Beim Jupiter, weit habt ihr’s gebracht mit Ubuntu. Blöderweise habe ich mein Fedora zuerst gelöscht und wollte mir dann die 19er ISO auf den USB installieren.
Gut, dass es LiveUSB Install – Live USB Creator gibt. Installiert, als User gestartet, das intelligente Programm fragt dich nach dem PW, startet, lässt dich die ISO auswählen und auf den USB installieren. 4 Minuten später ist mein Fedora-Startmedium am USB.
Danke Pen Drive Linux! Euer Programm kann ja auch sonst noch so einiges. Dafür ist bei der Installation von live-usb-install in Ubuntu eine Warnung gekommen! Naja, den guys von Ubuntu ist es vielleicht nicht ganz geheuer, wenn etwas funktioniert, daher die Warnung. Quasi, Achtung, das könnte funktionieren!
Es könnte, aber es hat nicht funktioniert, die installierte Version war unbrauchbar! Schande über …. sucht es euch aus.
So, die Fedora Installations-CD her und alles passt wieder. Wieso habe ich mich nun eigentlich über Ubuntu geärgert? Ach ja, da kamen leicht verwirrende Fehlermeldungen.
Ubuntu: Es wurde ein Systemfehler gefunden. Wollen Sie den Fehler melden?
Ich: Klicke auf „melden“.
Ubuntu: Entschuldigen Sie, das Programm, dass den Fehler melden sollte ist abgestürzt. Wollen Sie es neu starten?
Ich: Bin entsetzt darüber, dass man Linux so zerstören konnte und die Witze, die man früher über Windows machte, passen heute gut auf Ubuntu. Starten Sie ihr Ubuntu neu, damit die neu gewählte Hintergrundfarbe für ihr Unity wirksam wird.
Naja, auf dem HP-Laptop war SuSe vorinstalliert und ich habe es durch Ubunutu und Fedora ersetzt, nicht weil ich unfähig bin es so zu konfigurieren, dass ich nur dort ein Passwort eingeben muss, wo ich es will, sondern weil ich open SuSe nicht gewöhnt bin und am Desktop, sowie am Notebook am liebsten Fedora und Ubuntu verwende.
Beide Systeme funktionieren wieder tadellos und ich könnte sie sogar so konfigurieren, dass ich beim Start kein PW eingeben muss, aber ich wozu sollte ich dieses Risiko eingehen. Ich kann mir ein PW merken und bin nicht zu faul ein paar Zeichen einzutippen, damit Linus meinen Laptop nicht benutzen kann, falls ich ihn verliere und er ihn finden sollte. 😉

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10 Gedanken zu „Schande über …. mich, oder soll ich mich auch einfach umbringen?“

  1. Pingback: Kreditkarten, Banken und Programmierer | Helmut Hirner's Notizblog
  2. bitte versuche nicht, deinen senf dazuzugeben.
    du hast keinen plan von nichts, dein ganzer artikel geht am thema vorbei.
    bring dich zwar nicht um aber fang an nachzudenken und deinen halbgaren plan von linux, der internet wie auch dem informatisierten zeitalter zu überdenken.

    1. Du bist ja wirklich ein absolut präpotenter Vollkoffer, der vorgibt mich und meine Kenntnisse zu kennen und mir auch noch Notizen verbieten will. Hier kann nichts am Thema vorbei gehen du Hirni. Lese einmal wo du bist und welchen zweck dieses Blog hat. Abgesehen davon, bin ich mir sicher, dass ich mich seit 20 Jahren in jeder Distro besser auskenne, als du. Ok, ich werde meinen Plan „der Internet“ überdenken und du lerst inzwischen vielleicht einmal Deutsch. Musst nicht antworten, bin froh, wenn ich nichts mehr von dir höre, denn ärgern kann ich mich auch mit Ubuntu und ganz aktuell, mit dem verhunzten grub2 im Fedora 19.
      Falls dich die Federspitze juckt, sag‘ mir einfach, wie viele kernels du dir schon selbst gebacken hast: keinen, einen, mehrere, hunderte oder tausende?

      1. Naja, wurde etwas mühsam, früher musste ich nur einen Eintrag in der grub.cfg anpassen – httpss://fedoraproject.org/wiki/GRUB_2.
        yum, ein Linux ohne vi(m) im Standard ist dumm und dieser sch… grub2 im Fedora nervt auch gewaltig. Der zeigt mir immer ein anderes Betriebssystem als „default“ an, als das er dann tatsächlich verwendet. Also, yum, yum grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg ist auch dumm.
        Naja, so kommt Ubuntu wieder öfter zum Zug.

  3. Hallo Helmut!
    Wie gehts euch?
    Ich wusste nicht, dass du auch ein Linux Nurd wie ich bist… *g*
    Allerdings nutze ich nur die Server Versionen von Ubuntu und Debian.
    KDE und Gnome kenne ich nur vom Hören und Sagen, ich bin Bash-Fan.
    Alles Liebe an dich und Gabi!

    LG
    Peter und Elli

    1. Hallo Peter, Werde Gaby den Gruß ausrichten. Nerd ist übertrieben, aber ich habe vor 20 Jahren mit Slackware angefangen und dann viele Distros benutzt, darunter SuSe, Mandrake, Debian und in letzter Zeit Fedora und Ubuntu und am Server Debian und BSD. Leider bin ich mit der Entwicklung von Ubuntu nicht ganz glücklich, daher tendiere ich jetzt mehr zu Fedora. Bash mag ich auch, aber auf eine grafische Oberfläche kann heute niemand mehr verzichten, denke ich. Also ich könnte auf „mein“ Gnome jedenfalls nicht verzichten. Noch ein Grund mehr für Fedora, denn das neue Unity von Ubuntu ist nichts für mich.
      LG, Helmut

      1. Ich finde gut was du machst, ich habe etwa vor 14 Jahren mein Erstes Suse als Zweit-Betriebssystem neben Win98.
        Nur aus Jux und Spielerei ohne irgendwelchen produktivem Hintergrund. Jetzt werden auf die vHosts hauptsächlich Debian (stabil) oder Ubuntu Server (aktuell) für OpenXchange, Zarafa, Apache, anderen tools oder div. Gameserver installiert. Mandrake hatte ich bis zur Namensänderung, dann wurde ich auf Ubuntu Aufmerksam. Als Workstation verwende ich *schandeon* Windows 7 *schandeoff* wegen der Programme natürlich *g*
        Ich finde auch das Unity mit diesem Vertikalem Menü ein kompletter Reinfall ist. Also Debian verwenden und X-Server Gnome manuell nachinstallieren 🙂

        LG Peter

        1. Also auf Servern ist Debian schon seit eh und je aktuell und Gnome musst du nicht nachinstallieren, das ist Standard bei der Desktop-Version. Aber die Guys bei Debian arbeiten und testen so genau und ausführlich, dass die Anwendungssoftware schon wieder veraltet ist, wenn sie endlich in ein Debian Paket aufgenommen wird. Daher habe ich auf jeden PC und Laptop Ubuntu und Fedora. Kann ich nur empfehlen. Windows verwende ich nur wenn ich muss, z.B. berufsbedingt. Wie dem auch sei, jedes System ist nur so gut, wie sein Admin. Ich werde aber nie begreifen, wieso sich Leute eine Raubkopie installieren (egal von welcher SW), wenn es kostenlose, super funktionierende SW legal gibt. Wenn jemand z.B. Open Office nicht verwenden kann, weil er im WIFI-Kurs nur gelernt hat wie man im MS-Office eine Überschrift formatiert, der ist zu bedauern. Linus Torvald würde wahrscheinlich sagen, der soll sich am besten einfach gleich umbringen.

  4. Leider erfährt man bei den neueren Ubuntu-Versionen als User in der grafischen Oberfläche nicht einmal den Namen des Programms, das man sinnlos anklicken und starten kann. Früher gab es da einen Rechtsklick und Infos bzw. sogar „ausführen als“. Schande über die rootlosen, runlevellosen neuen Macher bei Ubuntu.
    So, bin gerade wieder darauf reingefallen: Für viele Terminal-erfahrene Benutzer ist es irritierend, dass unter Ubuntu-GNOME standardmäßig die Dateien ~/.bash_profile bzw. ~/.profile nicht ausgewertet werden. Um das „normale“ Verhalten zu bekommen, kann man einfach im Kontextmenü (rechte Maustaste rechte Maustaste) des GNOME-Terminals das „momentan verwendete Profil bearbeiten“ und im Reiter „Titel und Befehl“ die Option „Befehl als Login-Shell starten“ anwählen.

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