Wie viele Regierungen hat Österreich?

20130514_033141Bis heute dachte ich, es wäre nur eine und zwar die Bundesregierung, für die man synonym auch Regierung, Regierung Faymann, Staatsregierung verwenden könne, aber doch nicht irgend eine Landesregierung. Heute lese ich aber auf der Titelseite die Schlagzeile des Standards: „Vierte Regierung in Österreich mit grüner Beteiligung.“ Die 4. Regierung der 2. Republik kann ja kaum gemeint sein, denn zu dieser Zeit gab es „Die Grünen“ noch nicht. Gut, der Standard sagt ja über sich selbst, dass sie keinen Schlagzeilen-Journalismus machen und da kann ich nur zustimmen. Diese Schlagzeile ist kein Journalismus. Natürlich ist eine Landesregierung auch eine Regierung, da haben sie schon irgendwie recht, genau so wie eben eine Samen- oder Parkbank auch eine Bank ist, oder ein Ehemann ein Mann, eine Ehefrau eine Frau und … Naja, vielleicht müssten sich alle Männer der Welt einmal ins Ehebett seiner Frau legen, falls es sich um einen männlichen, verheirateten Verfasser handeln sollte, damit er den kleinen Unterschied verstehen lernt. Ich habe den Artikel übrigens nicht gelesen und weiß auch nicht von wem er stammt, mir ist nur die Schlagzeile ins Auge gesprungen.
Trotzdem freut es mich, dass die Grünen nun schon in der vierten Landesregierung vertreten sind.

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Samsung GALAXY Note – Tipp 1 – 5

Nützliche Tipps für’s Galaxy Note, die ich auf Samsung GALAXY Note – Samsung Mobile gefunden habe; die Bilder stammen von samsung.com.

Tipp 1 – Die einhändige Benutzung:
Ich verwende diese Einstellung nur zum Freischalten, aber für flinke Daumen und „lange Finger“ können vielleicht auch die weiteren Möglichkeiten nützlich sein.


Tipp 2 – Auf Funktionen durch Gesten mir dem S Pen zugreifen:
Nützlich, allerdings habe ich damit ungewollt schon unzählige Screenshots angefertigt. (;-)


Tipp 3 – Klopf, klopf:
Taste am S Pen drücken und 2 mal auf den Bildschirm klopfen und schon kann man sich schnell eine kurze Notiz anfertigen. Ist besonders während eines Gespräches mit dem Headset nützlich.


Tipp 4 – Screenshot beschriften:
Damit kannst du mir anzeichnen, wo ich drauf drücken muss, um das Handy auch zum Telefonieren verwenden zu können. By the way, als ich mir vor etwa einem Jahr das Handy besorgte, bekam ich während der Fahrt nach hause in der U-Bahn meinen ersten Anruf. Mein Gott, wie peinlich war das denn – ich konnte das Gespräch nicht annehmen, weil ein Druck auf das grüne Telefon nicht funktionierte. Naja, hat mir ja keiner gesagt, dass man es aus den Kreis hinaus ziehen muss. 😯


Tipp 5 – Fingerübung zum Vergrößern:
Durch auseinander ziehen zweier Finger kann wie im Browser auch bei S Memos vergrößert werden.


Das Handbuch habe ich mir jetzt auch endlich einmal durchgeblättert, vorgenommen hatte ich es mir ja schon vor einem Jahr.
Bei so schön illustrierten Tipps auf samsung.com lerne ich die Feinheiten meines Handys vielleicht doch noch kennen.

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Kirchen statt Wirtshäuser!

Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien hat nicht viel gebracht und das stärkt meine Meinung. Wäre ich ein Wirt und wollte ich den Rauchern ein gemütliches Lokal bieten, würde ich das Rauchen, als heilige Handlung bezeichnen und eine missionarische Kirche der Smokisten gründen. Als Vorbild verwendete ich die Kopimisten, siehe dazu Det Missionerande Kopimistsamfundet auf Wikipedia. So macht Religionsfreiheit wirklich Sinn, oder?
Für motivierte Wirte zitiere ich zuerst einmal aus der oben verlinkten Seite der Wikipedia, zur Geschichte des Kopismus, der gut als Vorbild für den Smokismus (vorerst einmal) dienen könnte:

Die Geschichte des Kopimismus beginnt 2003 in Schweden mit der Gründung des sogenannten Piratbyrån. Hierbei handelte es sich um eine sogenannte „Anti-Copyright“ Organisation. Mitglieder dieses Piratenbüros gründeten im selben Jahr den BitTorrent-Tracker The Pirate Bay. 2005 veröffentlichte es dann die Anthologie Kopimi. Nachdem am 31. Mai 2006 die Server des Piratbyrån beschlagnahmt wurden, schlossen seine Mitglieder es 2010 „zum Nachdenken“. „The Pirate Bay“ wird seitdem von der Piratpartiet gehostet.

Quelle: Wikimedia, Thomas Wolf,
Quelle: Wikimedia, Thomas Wolf,

In deren Jugendverband Ung Pirat ist der damals 19-Jährige Philosophiestudent Isak Gerson aktiv. Er ist zudem Schatzmeister der christlichen Studentenbewegung Schwedens, wobei er versucht die beiden Ideologien zu verbinden.[5] Die Gründung der Kirche erfolgte 2010. Ein im selben Jahr gestellter Antrag, um die Kirche offiziell als solche anzuerkennen, wurde Juli 2011 abgelehnt.[6] Nach zwei weiteren fehlgeschlagenen Anträgen[7] wurde Det Missionerande Kopimistsamfundet Ende Dezember 2011 vom Kammarkollegiet als Religion anerkannt. [8] Ab diesem Zeitpunkt ist Kopimismus in Schweden als Religion anerkannt und wird daher nicht mehr als Sekte bezeichnet.[9] Zwischen Mitte 2010 und Anfang 2011 verdreifachte sich die Anzahl der Mitglieder von 1.000 auf 3.000.[7]

Nach Angaben der Kirche, ist Kommunikation heilig und kopyacting ist das Ritual der Anbetung des Wertes von Informationen, die sich in der Form des Kopierens äußert, eben dem Kopyacting.
Das Rauchen als heiliges Ritual zu erklären wird ambitionierten Wirten wesentlich leichter fallen, da können sie sogar auf ganz alte Rituale in vielen Kulturen zurückgreifen, ohne die Tabakindustrie beweihräuchern zu müssen.
Ich weiß nicht, ob es nach dem Zitatrecht in Ordnung ist, wenn ich weiter aus oben angeführter Seite zitiere, aber es ist so geil und falls ich deshalb Probleme bekommen sollte, trete ich eben den Kopimisten bei:

Da das Internet einer der besten Orte dazu wie auch zum Filesharing ist, gilt es ebenfalls als heilig. Das Kopieren und die Verbreitung von Informationen sei ethisch richtig, sogenanntes Copymixing eine heilige, sakrale Form des Kopierens, da es die existierende Fülle an Informationen vergrößere und verbessere. Außerdem sehen „Kopimisten“ es als ein Zeichen des Respekts, bekannt gemachte Informationen von einer anderen Person zu kopieren und zu „remixen“, da es ein starker Ausdruck von Akzeptanz und kopimistischem Glauben sei. [11]

Zudem wird das „kopimi“-Logo als heilig erachtet.[10]

Als Starthilfe kreierte ich euch schnell ein heiliges Symbol (Bild oben links), das ihr meinetwegen verwenden dürft.

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Die Google-Mafia! Wenn das kein Betrug von Google ist, was ist das dann?

Na was wohl? Ein Anwendungsfehler eines dummen DAUs. Der Galomier bin ich auf jeden Fall, aber trotzdem befinde ich die Methoden von Google als recht bedenklich.
Ich wunderte mich vor ein paar Tagen, dass bei einem Einkauf auf Amazon meine Prepaid Kreditkarte nicht akzeptiert wurde. Ich wollte dem nachgehen und sah mir zuerst einmal meine letzten Emails an. Dabei wurde mir klar, dass Google mein Konto leer geräumt hat!
Zuerst lehnten sie mir AdSense ab, ohne die Seite zu kennen, wo ich es einsetzen wollte. Dann fingen sie mich mit einer Gutscheinaktion, wo sie mir einen € 75.- Gutschein für AdWords versprachen. Dazu musste ich mindestens € 25.- zahlen, wozu ich meine Kreditkarte benutzte. Die € 100.- wollte ich für eine Nonprofit-Seite „Kinder in Not“ verwenden. Ich beabsichtigte also uneigennützig € 25.- für Werbung für Hilfsorganisationen zu spenden und ich wollte die € 75.- von Google für den gleichen Zweck verwenden.
Nicht nur, dass sie die Werbeanzeigen nicht schalteten, mit der Begründung, dass die „Facebook-Seite“ nicht indiziert würde, sondern sie „betrogen“ mich auch um die versprochen € 75.- und letztenlich finde ich mein Kreditkarten-Konto leer geräumt. War das die Google-Mafia?
Viel kann ich dagegen nicht machen, aber alles was auch nur im entferntesten mit Google zu tun hat, wird von mir nicht mehr genutzt und wenn irgend wie möglich, mache ich für eine Alternative dazu Werbung!

GOOGLE MAFIA !!! – MyVideo Österreich

So, jetzt habe ich sofort das Google AdWords Konto gelöscht und bekam umgehend eine Email mit „Ihr Konto weist jedoch noch ein Soll von ca. *€51,61* auf. Wir können den Betrag nicht abbuchen, da in unseren Daten kein funktionierendes Zahlungsmittel vermerkt ist. Bitte geben Sie gültige Zahlungsinformationen ….“
Ich habe extra für „Internet-Zahlungen“ eine Prepaid Kreditkarte genommen und wenig darauf eingezahlt, damit nicht viel passieren kann. Trotzdem ist das sehr ärgerlich, dass Google einfach abbucht und weitere Forderungen stellt, obwohl nicht einmal für die € 25.- eine Leistung erbracht wurde. Die Abbuchungen und die zusätzlichen € 51,61 kann ich bestimmt verkraften, aber ich warne euch Leute: „Google wird euch schneller ruinieren, als ihr euch vorstellen könnt!“
Ich wollte Hilfsorganisationen eine Werbung spendieren, statt dessen habe ich Google das Geld in den Rachen geworfen. Wenn ich der Einzige bin, der „zu dumm“ ist, Google AdWords zu benutzen, bin ich höchstens bewundernswürdig, aber ich vermute, dass dem nicht so ist. Denn erstens hatte ich früher AdWords lange genutzt und ich hatte keine Probleme damit und bei Facebook war ich ja auch nicht zu dumm eine Werbung zu schalten.
Wie dem auch sei, jetzt werde ich ganz schnell Gmail, Chrome und alle Google Konten löschen und heute noch mein Smartphone rooten, denn da sind die ja auch „Root“, also der Superuser, der alles darf und wenn sie wollen, kann ich höchstens noch einen Notruf von meinem tollen Galaxy Note absetzten.
Aber nicht mehr lange, denn in paar Stunden bin ich 100%ig frei und Google-Clean!

Auf FaceBook hatte ich ebenfalls eine Werbung für Kinder in Not geschaltet und ich ging bei Google und FB gleich vor. Mit einer Einmalzahlung für eine Werbekampagne, nur dass man mir bei Google eben einen Gutschrift versprach, weshalb ich überhaupt auf diese Idee kam. Dann löste man mir den Gutschein nicht ein, schaltete die Werbung nicht, räumte mein Konto leer und stellt weitere Forderungen – wirklich eine tolle Erfahrung. Es hat übrigens sowieso nur die FaceBook-Seite und Facebook-Werbung etwas gebracht, aber zur Sicherheit habe ich jetzt auch dort, das Übersichtliche Werbekonto mit Stand € 0.- geschlossen und das Projekt auf Google plus und der ganze andere Müll auf Google ist bereits gelöscht.
Geschafft – ich bin frei!Ich unterstelle Google nicht, dass sie absichtlich betrügen, aber es ist alles so angelegt, dass sie immer einen Vorteil für sich herausholen. Google ist bestimmt gesetzeskonform vorgegangen und hat mich ganz legal gelinkt. Naja und notfalls passen sie die Gesetze eben an.

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