Google+-Seiten

Entweder ich werde allmählich senil und verstehe „benutzerfreundliche“ Webanwendungen nicht mehr, oder die Google+-Seiten sind schlimmer, als ein Virus.
Ich habe die Community „Kinder in Not“ auf Google+ angelegt und gleich darauf erhielt ich, welch ein Zufall, ein Email von Google, dass ich € 75.- bekäme, wenn ich € 25.- für AdWords ausgebe. Gut, dachte ich mir, dann spende ich € 25.- für einen guten Zweck und Google gibt dafür € 75.- aus.
Beim Einrichten von AdWords kam ich an eine Stelle, wo ich meine Google+ID angeben sollte. Dazu die Hilfe, dass ich auf Google+ im Menü links „mehr–> Seiten“ finde und wenn ich auf „Seite“ gehe, wird mir die ID in der Adressleiste angezeigt. Als ich auf „Seiten“ klickte, stand da, dass ich keine Seite hätte und ich wurde aufgefordert eine anzulegen.

Ok, jetzt hatte ich eine Google+-ID und eine Google+Seite, die ich eigentlich nicht brauche und nicht wollte.
Als ich merkte, dass für jede Seite eine eigene Identität erstellt wird und ich plötzlich mit der Identität der Seite auf Google+ herum werkte, statt mit meiner Identität, also dem Profil entsprechend, wurde mir das ganze zu bunt und ich wollte die Seite löschen. Ich fand unter „bearbeiten“ der Seite „Seite lösche“.

Beim ersten Versuch kam ich bis zur nächsten Warnung, denn da habe ich mir dann doch nicht mehr auf „ok“ klicken getraut, weil ich dachte, dass dann vielleicht alles in Google+ weg ist.
Nein, das konnte ja nicht sein, also wagte ich den Klick und musste mein Kennwort für meinen Google Account (den richtigen mit meiner richtigen, ersten Identität, denn bevor ich diese virale Seite anlegte, hatte ich nur eine Identität). Dann kam folgende Meldung: „Sie versuchen ihr Google Konto zu löschen ….“

Ich nutze fast alle Produkte von Google und das sind wirklich sehr viele und das ist dann alles weg? OK, ich wage es nicht, mein Google-Konto zu löschen, immerhin habe ich gerade € 25.- bezahlt und die Google+-Seite und die Google+-Identität kann ich nicht löschen.
Vielleicht sollte ich es riskieren und wenn nur das Konto von „Neue Seite“ gelöscht werden sollte, trotzdem auch alle weitere Konten löschen, bis ich keine Identität mehr auf Google habe, denn langsam wird mir die Sache suspekt. Ach, ich kann ja gar nicht alle Konten löschen, ich habe ja ein Android – puuhhh – langsam wird es eng für uns.

Mir scheint da habe ich unlängst mit „Google+ ist einfach anders“ Google+ zu früh gelobt. Da gab es die Google+-Seiten aber auch noch nicht, oder ich habe sie übersehen. Das Konzept finde ich katastrophal verwirrend und nur weil FB Seiten hat, passen sie noch längst nicht ins Google+-Konzept.

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Meine neuen Prioritäten

Ich erachte es für nicht sinnvoll, wenn man uns einreden will, dass eine zweifelhafte Volksabstimmung, mit völlig undemokratischen Vorgaben (meiner Meinung nach widersprachen diese sogar den Grundrechten der Menschen und dem Gleichheitsgrundsatz), etwas mit direkter Demokratie zu tun haben soll. Es ist schon ärgerlich, wenn die Frau Innenministerin, die selbst natürlich nie irgend einen Wehr- oder Sozialdienst am Vaterland verrichtet hat, sich mit unseren Mitteln stark dafür macht, dass die Männer weiterhin zwangsrekrutiert werden sollen. Aber brauchen 19-jährige, gesunde, wehrpflichtige Männer wirklich meine Unterstützung? Ich denke, sie werden sich selbst helfen können. Natürlich war es vorherzusehen, dass solch umsichtigen Politikerinnen, wie Frau Innenministerin Mikl-Leitner, gleich zum nächsten Schlag ausholen. Aber auch die Suchtkranken werden meine Unterstützung kaum brauchen, denn mit ihrer Forderung nach einer Reduzierung der Drogensubstitutionstherapie wird Johanna Mikl-Leitner ohnehin von allen Seiten kritisiert, wie man z.B. im Format lesen kann, siehe Innenministerin Mikl-Leitner löst Proteststurm aus.
Ich finde es sehr befremdend, wenn ein(e) BundespräsidentIn oder ein(e) InnenministerIn parteipolitische Interessen vertritt. Diese zwei, der höchsten Ämter im Staat, sollten meiner Meinung nach von unparteiischen Personen besetzt werden.
Naja, solange Strache nicht über „bierige“ Stammtischrunden hinaus kommt und das Parlament nicht von einem „Strodach“ bedeckt ist, sehe ich keinen Grund, mich politisch zu betätigen. Die politische Landschaft ist für mich zwar Sumpfgebiet, aber ich könnte den Sumpf sicher auch nicht trocken legen und in ein Paradies verwandeln. Dass die Politik den Ruf hat, schmutzig zu sein, hat vermutlich einen Grund, aber ich mache mir keine Sorgen, dass die Politiker im eigenen Dreck ersticken könnten. Selbst wenn, könnte ich Ihnen nicht helfen. Meine ganze politische Betätigung besteht nämlich darin, dass ich ab und zu spontan meine Meinung sage.

Für Umweltschutz könnte ich mich schon einsetzen, da ich da einige gute Ideen hätte. Ich habe diese Ideen, zum Beispiel bezüglich erneuerbaren Energien und Recycling zwar schon etwa 30 Jahre lang, aber langsam kommt man auch ohne mich auf diesen Weg.
Auch Tierschutz wäre mir ein Anliegen, aber erstens ist mir das viel zu gefährlich und zweitens stehen mir die Menschen einfach näher. Ich finde es wirklich schlimm und beschämend, wie teilweise mit sogenannten Nutztieren umgegangen wird und ich sollte etwas dagegen tun. Aber ich tue ja schon etwas, ich werde Vegetarier. Leider ist das gar nicht so einfach für mich, da ich inzwischen zwar schon gut und vielfältig vegetarisch kochen kann, aber ich bin 50 Jahre lang nicht einmal auf die Idee gekommen, dass Tiere wegen mir leiden müssen. Es war einfach selbstverständlich für mich, dass ich Fleisch esse und nun werde ich die Gewohnheit nicht so leicht los. Es schmeckt mir noch immer, aber ich habe jedes mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich Fleisch esse, weil ich weiß, dass die Tiere vermutlich nicht artgerecht gehalten wurden und wahrscheinlich auch nicht an einem plötzlichen Tod ohne zu leiden gestorben sind. Es erscheint mir aber nicht sehr sinnvoll zu sein, wenn ich mich über die schlechte Behandlung von Nutztieren aufrege und diese selbst als Konsument unterstütze. Daher muss ich mich selbst ändern und daran arbeite ich.
Für Menschen in Not, besonders für Kinder, da ich die für besonders hilfsbedürftig halte, möchte ich mich aber unbedingt einsetzen. Weltweiter Frieden und Demokratien wären dafür die wichtigsten Voraussetzungen, aber das kann ich kaum beeinflussen. Einzelnen Menschen und besonders „Kindern in Not“ kann ich aber helfen und je mehr Menschen das tun, umso weniger Menschen bzw. Kinder in Not wird es in Zukunft geben. Daher habe ich meine Priorität gefunden, ich werde Kindern in Not helfen.
Google+-Community: Kinder in Not
FaceBook-Seite: Kinder in Not

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Kinderrechte

Heute möchte ich auf Kinderrechte hinweisen und dazu auf folgende Seiten hinweisen:
kinderrechte.gv.at
Download-Dokumente zur UN-Konvention (KRK)
amnesty-kinderrechte.de

Zitat aus https://www.amnesty.de/themenbericht/kinder-haben-rechte:

Amnesty International fordert von den Regierungen
allen Kindern den Besuch von Grundschulen zu ermöglichen,
aktiv gegen die Ausbeutung (Arbeit, sexuelle, …) von Kindern vorzugehen,
Hinrichtungen von jugendlichen Straftätern sofort auszusetzen,
bei der Inhaftierung von Jugendlichen internationale Mindeststandards zu garantieren,
Jugendliche nicht in Gefängnisse für Erwachsene zu sperren.

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Kinder in Not

11330_290125437782973_978159271_nIn letzter Zeit bin ich über viele berührende Fotos und Geschichten aus dem Bereich Umwelt- und Tierschutz gestolpert. Gerade gestern fand ich schockierende Fotos und einen Bericht darüber, wie Haifische in großer Anzahl gefangen werden, ihnen am lebendigen Leib die Flossen abgeschnitten werden und der Rest des Fisches, also fast der ganze, sterbende Fisch, wie Müll entsorgt wird. Man macht sich nicht einmal die Mühe, das Tier zu töten. Der Bericht erschien jetzt, da Haifischflossensuppe angeblich eine beliebte Speise für die chinesische Neujahrsfeier ist und diese gerade am 10. Februar zelebriert wurde. Vorher las ich einen Bericht über Affen, die der Palmölproduktion zum Opfer fallen, vorher ….
Ich bin immer wieder schockiert, aber dann dachte ich mir, dass ich nicht in den fernen Osten blicken muss, um abscheuliche Tierquälereien in der Fleischproduktion zu finden. Heute las ich in einer Zeitung, dass das Rindfleisch im Supermarkt teilweise Pferdefleisch ist.
Ich wundere mich ehrlich gesagt nur mehr über wenige Dinge, aber wenn es mir möglich ist, fördere ich Organisationen und Berichterstatter, die Taten aufzeigen, die vernünftige Menschen nicht einfach nicht begehen und hinnehmen sollten. Mir ist klar, dass es noch ein langer beschwerlicher Weg sein wird, bis wir Menschen wirklich human und verständig werden, daher muss ich Prioritäten setzen und das werde ich auch. Ich werde mich um Kinder in Not kümmern.
Ich habe erst heute wieder erkannt, dass mir dies das wichtigste Anliegen überhaupt ist und zukünftig meine ganze Aufmerksam und meinen vollen Einsatz bekommt.
Ich habe dazu auch gerade eine Seite auf FaceBook – Kinder in Not angelegt.
Auf Google+ habe ich gerade die Community Kinder in Not angelegt. Sie ist öffentlich und jeder mit einem Google Account kann beitreten und ist gerne willkommen.

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Google+ ist einfach anders

Wenn es einem blinden Huhn gelingt ein Korn zu finden, so hatte diese unbedeutende Kleinigkeit schon oft unglaubliche Folgen, eine Art Schmetterlingseffekt. Den sehe ich zum Beispiel an Microsoft, seit Digital Research sein CP/M-86 verschlafen hatte und Microsoft das „schmutzige“ QDOS lizenzierte. Jetzt ist, glaube ich, Windows 8 am Markt und Microsoft hat inzwischen schon „eine Kleinigkeit“ mit Software verdient. Der Zenit ist für MS längst überschritten und inzwischen teilen sich die sehenden Hühner schon wieder die Körner. Ein blindes Huhn hat auf diesen Futterplatz keine Chance mehr.
Seit dem Internet dreht sich die Spirale immer schneller und es kommt zu kurzen Turbo-Schmetterlingseffekten, deren Auswirkungen immer noch gigantisch sind, aber meist nur von kurzer Dauer. Startups, Mashups, skurrile Ergebnisse von Brainstorming wie die Versionierung des Webs, beginnenden mit Web 2.0 spriessen aus dem Web wie die Schwammerl. Gerade als ich mir selbst eine Suchmaschine stricken wollte, weil mich die Werbung der unzähligen Such- und Metasuchmaschinen, neben dem Verzeichis (DMOZ), das von arroganten, selbstherrlichen Mods überlaufen war, tauchte Google auf. Ein Senkrechtstarter, nicht einmal 20 Jahre alt, aber wenn ich auf mein Android-Smartphone sehe und bemerke, dass ich in den Kontakten sogar schon die neuesten Fotos meiner Kontakte sehe, die sie über „sofortupload“ zu Google brachten, dann wir mir zum xten mal klar, dass bei Google kein blindes Huhn zufällig ein Korn fand. Es ist vielmehr die Zentrale, der Seher.
WEB 2.0 statt dem HttpRequest, der nirgends anzuwenden war, weil JavaScript für gefährlich gehalten und standardmässig überall deaktivert war. Trotzdem habe ich lange, lange vor Web 2.0 und Ajax diese Technologie für Menüs und Spielereien, die keiner benutzen konnte, auf meinen Seiten verwendet.
del.icio.us, twitter, Facebook – ein paar Zeilen Spaghetti-Code, die bei jeden Programmierer, der über „hallo world“ in irgend einer Sprache hinaus gekommen ist, nur Brechreiz auslösen kann und trotzdem zeigte sich, weil zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort, der kommerzielle Erfolg als Schmetterlingseffekt. Vielleicht kann man das auch als zuckerbergsches Glück bezeichnen, aber Google hat dieses anscheinend nicht nötig. Google+ holt meiner Meinung nach am sozialen Sektor mächtig auf und spätestens mit Google++ werdet ihr mir recht geben. 😉
Ihr könnt euch die Suche nach Google++ sparen, das war nur ein Spass von mir, wie ich mich früher semantisch über Web 1.0 und Web 3.0 lustig machte, denn ihr werdet höchstens SEO-Geschichten oder den Artikel „Matt Cutts: Gadgets, Google, and SEO “ finden. 😉
Ade IE und leider auch mein geliebter Firefox, Chrom ist einfach schneller und passt besser zu allen übrigen Google Produkten, von denen heute bereits fast jeder abhängig ist, oder womit suchen sie etwas im Internet?

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