Heureka, adaxas webshop

Endlich konnte ich mich wieder einmal zu einem neuen Projekt aufraffen, siehe adaxas webstore.

Nachdem ich durch Dojo, Maqetta und Popcorn wieder eine Motivation für mein Hirners Webdesign & Hotelbetriebssystem fand, will ich mich nun auch wieder ein wenig mit Smarty und PHP beschäftigen, neben Ruby und Rails versteht sich.
Dazu habe ich den Heureka Megawebshop eröffnet. Was schrieb ich dort auf der Startseite?
Ach ja:

Die auf shop.hirner.at angezeigten Produktdaten (Bilder, Beschreibungen, Preise) werden über eine XML-Schnittstelle zwar möglichst aktuell gehalten, trotzdem können wir nicht garantieren, dass die ausgewählten Anbieter die Daten (Preise) zwischen den Updates nicht geändert haben. Dies ist allerdings dann im Store des jeweiligen Anbieters ersichtlich. Viel Spaß, Zeitersparnis und gute Angebote beim bequemen Shoppen im Internet wünscht, Helmut Hirner

und in diesem Sinne, kann er auch schon genutzt werden, obwohl der Webshop mit Produkten von Partnerprogrammen erst im Aufbau ist und ich noch viele Spielereien in PHP und Smarty vor habe. 😉

Ergänzung: So, als erstes habe ich den Shop umbenannt, da heureka zwar kaum geschützt sein kann, aber als Shopbezeichnug vielleicht doch. Jedenfalls habe ich Heureka IT works gefunden und mich darauf besonnen, dass ich vor Jahren nach einer gut klingenden Bezeichnung gesucht habe, die bei Google 0 Suchergebnisse brachte. adaxas ist zwar nicht geschützt, aber meine Wortschöpfung und wenn ich heute, da ich die Domain adaxas.net abgegeben habe nach freien Doamains suche, finde ich zu meinen Erstaunen von Domainspekulanten adaxas.com, net und info besetzt und sie bieten sie zum Kauf an. Also nein danke, ich nehme mir lieber adaxas.hirner.at, falls ich adaxas noch einmal reaktivieren sollte und gebe meinen neuen Shop einfach den Namen adaxas webstore. Man kann dann ja trotzdem sagen, Heureka! Ich hab’s auf adaxas gefunden.

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Die Jadefrau wirft das Webschiffchen – 玉女穿梭 (yù nǚ chuān suō )

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Die Jadefrau wirft das Webschiffchen (Jade Maiden Works Shuttles; yù nǚ chuān suō )
Im Video unten bei 1:57.

Zuerst zum Übergang von der einzelnen Peitsche. Die Peitschenhand wird zur linken Hand gebracht, wie schon mehrmals zuvor, sodass der Handrücken der Peitschenhand nahe an die linke Hand herangebracht wird. Das Gewicht wird dabei auf das linke Bein verlagert. Dann sinkt der linke Arm nach unten und der rechte öffnet (Seidenfadenbewegung) nach rechts mit gleichzeitiger Gewichtsverlagerung auf das rechte Bein. Jetzt sinkt der rechte Arm nach unten und der linke geht halbkreisförmig nach oben. Dabei erfolgt eine Körperdrehung nach rechts und gleichzeitig eine Gewichtsverlagerung auf das linke, nun hintere Bein. Das rechte Bein wird nach rechts hinten gebracht und setzt auf der Zehenspitze auf. Es erfolgt eine Körperdrehung nach rechts, wobei der rechte Ellbogen durch die Körperdrehung zuerst nach rechts und dann nach unten gebracht wird, sodass der rechte Unterarm vertikal vor dem Körper steht und die Handkante nach vorne zeigt. Inzwischen wird der rechte Fuß ganz aufgesetzt und der linke Arm folgt der Bewegung, sodass die linke Handkante auf das rechte Handgelenk zu liegen kommt.
Jetzt geht die Aufmerksamkeit nach oben, die Arme und das rechte Bein werden nach oben gerissen und schließlich stampft der rechte Fuß bei der Landung auf den Boden.
Der rechte Arm stößt zuerst nach vor und der linke wird etwas nach hinten herangezogen. Es folgt ein Schritt mit dem rechten Bein und dann ein Sprung bei dem gleichzeitig die linke Hand nach vor stößt, die rechte zum Schutz vor die Stirn gebracht wird und der Körper um 240° nach rechts gedreht wird.
Nach der Landung ist das Gewicht am rechten Bein, die rechte Hand schützend vor dem Kopf, wobei die Handfläche vom Körper weg zeigt und der linke Arm fast gestreckt über den linken Bein, wobei die Handfläche nach oben zeigt.
Bevor es mit dem befestigen des Mantels weiter gehen kann, kommt noch ein Übergang, bei dem die Arme geschlossen (vor dem Körper mit den Handflächen nach oben gekreuzt) werden und das rechte Bein herangezogen und auf den Zehenspitzen aufgesetzt wird.


Quellen und Links:
Old Frame, First Form
Old Framne Chen Family Taijiquan von Mark Chen
Shu Jian – Meister Paris Lainas
Großmeister Chen Shi Hong

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45. Die Mähne des Wildpferdes teilt sich – yĕ mă fēn zōng

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Die Mähne des Wildpferdes teilt sich (Part the Mustang*s Mane; yĕ mă fēn zōng)
Im Video unten bei 1:16.

Die Figur beginnt mir einem Schritt mit dem rechten Bein nach vorne, wobei die kreisenden Arme nun einen großen Radius aufweisen. Der rechte Arm ist während des Schrittes knapp über dem rechten Bein, wodurch die Hand etwas über dem Knie ist und der linke Arm schützt stark gebeugt den Kopf knapp über den Augen, so dass die Handfläche vom Körper weg zeigt. Das Gewicht wird auf das rechte Bein verlagert und beide Arme kreisen weiter. So kommt der rechte Arm gebeugt vor den Kopf und der linke ist fast gestreckt über den hinteren linken Bein. Das Gewicht kann nun kurz nach hinten verlagert werden (wie im Video), oder man dreht gleich auf der Ferse am belasteten rechten Bein den Fuß nach rechts (außen) um dann mit dem linken Bein und einer gleichzeitigen Drehung nach rechts nach vor zu steigen. Die Arme bleiben dabei in ihrer Position, sodass nun der linke Arm vorne ist und der Handrücken ebenfalls nach vorne zeigt und die rechte Hand ist dahinter, als würde man einen Ball halten. Das Gewicht wurde gleich nach dem Schritt auf das nun vordere linke Bein gebracht. Jetzt folgt eine kreisförmige Bewegung nach unten und dann nach hinten und zwar mit beiden Armen, wie wir sie aus der beidhändigen Seidenfadenübung kennen. Dabei wird das Gewicht zu etwa 70% nach hinten verlagert. Die Arme wechseln ihre Position und es wird auf der linken Ferse nach links (außen) gedreht. Einen Ball halten mir der rechten Hand oben und der linken Hand unten, bzw. in einer neuen Variation, die Großmeister Chen Xiaowang gerade Anfang November in Prag gezeigt hat, mit der linken Hand vorne, sodass der Handrücken vom Körper weg, also nach vorne zeigt. Es folgt ein Schritt mit dem rechten Bein nach vor und das Gewicht wird gleich großteils auf das nun vordere rechte Bein gebracht. Die Arme bewegen sich wieder mit den Handflächen zueinander nach vorne.


Quellen und Links:
Old Frame, First Form
Old Framne Chen Family Taijiquan von Mark Chen
Shu Jian – Meister Paris Lainas
Großmeister Chen Shi Hong

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Endlich wieder ein vernünftiges Arbeiten am PC

Ich war jetzt mehr als 6 Jahre lang ein Ubuntu-Fan, aber die Version 11.10 ist in meinen Augen eine Katastrophe. Ich habe das zwar schon in „Meine Meinung zu Ubuntu 11.10“ geschrieben, aber damals noch auf Ubuntu. Nachdem ich aber immer öfter und länger vor dem abgedunkelten Bildschirm saß und der PC auf nichts reagierte, musste ich nach einer Alternative Ausschau halten. Ich meine, das kann es doch nicht sein, dass ich auf den PC warten muss, wenn ich ein Email schreibe oder im Browser irgenwo Text eintippen möchte und sonst keine Anwendung läuft. Da kann ich mir ja gleich die Schreibmaschine aus dem Keller holen. Wenn das ab und zu passiert, denke ich mir, dass sich das System reorganisieren muss, oder die Festplatte überprüft wird und dies anscheinend wichtiger ist, als der Benutzer. Wenn das Ressourcenmanagement schlecht ist, könnte ich noch ein Auge zudrücken, aber wenn das System andauernd von Standardanwenungen völlig lahm gelegt wird, dann kann ich das einfach nicht akzeptieren und fühle ich mich wie zu Zeiten von Windows 95, das ich natürlich nur neben Linux (damals Slackware und SuSe) benutzte. Heute haben wir aber den 11.11.2011 und nicht 1995.
Also versuchte ich es mit Debian, weil ich es auf Server auch benutze und vertrödelte damit wieder ein paar Stunden, denn wenn die gängige WLAN-Karte nicht erkannt wird, nützt mir die ganze Stabilität nichts. Zum Treiber basteln fange ich ganz sicher nicht mehr an. Fedora hatte ich unlängst schon neben einem Ubuntu laufen und das war eigentlich ganz gut, daher installierte ich mir Fedora 16 und bis jetzt bin ich wirklich begeistert. Abgesehen von meinem Drucker, der braucht noch Schlagobers, ich wollte sagen SANE, aber da musste ich in Ubuntu auch schon damit herum spielen, weil ich einfach beim Kauf nicht genau in der Hardwaredatenbank nachgesehen habe.

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