Gegen dau-Fehler schützt auch RoR nicht

Unlängst begann ich wieder mit RoR herum zu spielen und war ganz begeistert, weil es so einfach zu installieren war, siehe Ruby on Rails 3.0 auf Debian 6.0. Bei der nächsten Sitzung wollte ich MySQL statt SQLight verwenden und erlebte so richtige original-dau-Wunder. Übrigens steht „dau“ hier für „dümmster anzunehmender user“ und der bin offensichtlich ich selbst. Ich ging nach den Rails Guides vor, da ich ja nur einmal testen wollte, ob auch alles wirklich so funktioniert, wie ich mir das vorstellte. Hm, es gab die ersten Probleme, siehe Kommentare im oben genannten Artikel mit mysql2 und verschiedenen Versionen. Es wollte einfach nicht richtig funktionieren und da entschloss ich mich wegen der Anmerkung auf Getting Started with Rails

Note that Ruby 1.8.7 p248 and p249 have marshaling bugs that crash Rails 3.0. Ruby Enterprise Edition have these fixed since release 1.8.7-2010.02 though. On the 1.9 front, Ruby 1.9.1 is not usable because it outright segfaults on Rails 3.0, so if you want to use Rails 3 with 1.9.x jump on 1.9.2 for smooth sailing.

die Ruby Enterprise Edition zu verwenden. Die Installation war einfach und verlief reibungslos, doch ich war zu faul, um auch das Phusion Passenger Modul neu zu installieren, weshalb mein erster Test mit MySQl wieder nicht funktionieren konnt. Wieso ich das überhaupt versucht habe, weiß ich nicht, aber nachdem ich das Modul neu installierte und den Pfad anpasste sollte es soweit sein. Nein, es ging wieder nicht, sondern ich las „We are sorry, but something went wrong!“.
Gut, aber im log-file fand ich die Lösung, denn da stand etwas, wie: „Lieber dau, wenn sie schon unbedingt, pruduction, test und developement gleichzeitig machen wollen, dann legen sie doch bitte wenigstens eine DB für production an“, oder so ähnlich.
OK, ich war damit einverstanden und jetzt funktioniert es auch und ich kann mich endlich ein wenig mit git spielen, bevor ich nach langer Pause wieder mit den ersten Entwicklungsversuchen mit RoR beginne.

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HotelOS – das neue kostenlose Online-Hotelverwaltungsprogramm


Notification

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit „sehr geehrte Damen und Herren“ richte ich mich hier nicht nur an die Geschäftsführung von Beherbergungsbetrieben, sondern auch an Vermieter von Ferienwohnungen und Pensionen, an Hoteliers und privaten Zimmervermietungen, beziehungsweise an deren Manager.

Unser neues Hotelverwaltungsprogramm HotelOS ist da! www.hotel-os.com

Ab jetzt können Sie das Problem mit den hohen Kosten für die EDV und eine Hotelverwaltungssoftware als gelöst betrachten. Sorgen mit Daten, Datensicherung, EDV-Ausfällen und Computerproblemen können ab sofort Vergangenheit für Sie sein.

Sie können jederzeit und von überall auf ein kostenloses, funktionsfähiges, immer einsatzbereites Hotelverwaltungsprogramm zugreifen, sobald wir es für Sie eingerichtet haben. Als einzige Voraussetzung benötigen Sie einen Internetzugang und einen modernen Browser, wobei wir Firefox empfehlen. Sie können also Ihre EDV auslagern (Outsourcing) und auf teure Hard- und Software verzichten und zusätzlich bieten wir Ihnen ein Onlinebooking-System für Ihre Homepage an.
Erfahren Sie mehr über die Funktionen von HotelOS

HotelOS ist völlig kostenlos. Es gibt weder Anschaffungskosten noch laufende Kosten. Wir verlangen lediglich 10% Kommission auf die Logis von Buchungen über die mitgelieferte HotelOS-Onlinebuchungsseite (nur wenn die Gäste auch tatsächlich genächtigt haben) sowie einen Link von Ihrer eigenen Homepage zu dieser Onlinebuchungsseite. Diese verwendet automatisch die Daten von HotelOS und erfordert keine eigene Wartung.

Interesse an HotelOS?

Gerne senden wir Ihnen unverbindlich weitere Informationen zu, sobald Sie das Formular auf der verlinkten Seite ausgefüllt haben. Natürlich können Sie auch einfach auf diese Email antworten. Wir würden uns freuen, Ihre Fragen beantworten zu können.

Mit freundlichen Grüßen aus Wien,

Helmut Hirner

PS: HotelOS ist derzeit nur auf Englisch verfügbar. Übersetzungen sind aber geplant und können, sollten Sie diese unbedingt brauchen, früher durchgeführt werden.

With best regards,
Hirners Hotel Guide Team

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Ruby on Rails 3.0 auf Debian 6.0

Früher hatte ich schon ab und zu ein Gwirks mit den diversen Versionen von Ruby und Rails, aber diesmal habe ich auf ein komplett jungfräuliches Debian 6.0 in etwa 15 bis 30 Minuten ein RoR 3.0 ohne Probleme installiert.
apt-get install ruby-full für Ruby
ruby setup.rb für rubygem
gem install rails für Ruby on Rails
gem install sqlite3-ruby für Sqlite3 (weil ich mir den MySql oder PostgreSQL erst später einrichten will)
und dann noch 2 Befehle für das geniale Passenger Modul für den Apachen:
gem install passenger
passenger-install-apache2-module
Letzteres prüft alle Abhängigkeiten und sagt einem sogar wie man es installiert, falls noch etwas benötigt wird.
Und schon habe ich meine neue Spielwiese für Ruby on Rails bereit. a-href.net wird mir hauptsächlich zum Spielen mit meinem Lieblingsspielzeug Ruby und Ruby on Rails dienen. Natürlich habe ich dazu ein bestimmtes Projekt vor Augen, aber eigentlich ist es eher nur eine Idee und der Hauptzweck ist, alles mögliche in RoR, wahrscheinlich MySQL und Git auszuprobieren.
Vielleicht werden dadurch die Artikel hier etwas seltener, da ich mich auch um den Hotel Guide, Hotel-OS, Webdesign verstärkt kümmern möchte und vor allem endlich alles von notizblog.digital auf den Notizblog bringen möchte (Physio, Graphentheorie, …) damit dort nur mehr ein v- oder h-card als digitale Visitenkarte übrig bleibt, die ich auch als Impressum für meine Projekte benutzen werde.
Ach ja, das Notizblog hier muss ich unbedingt so führen, dass ich die automatische Updatefunktion von WordPress benutzen kann, denn ein elektronischer Schmierzettel soll mir keinen unnötigen Zeitaufwand bescheren.

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Erstbesteigung des Sparhügels in der Krieau

Ort der Handlung:

In der Gegend Prater, Krieau, Messegelände und dem neuen Viertel Zwei (siehe auch hier Viertel Zwei) gab es in den letzten Jahren eine heftige Bau- und Gestaltungsaktivität, die noch immer nicht ganz abgeschlossen ist, denn es wird ja noch die Wirtschaftsuni Wien NEU gebaut. Siehe dazu unter anderem auch Baustellenbilder auf Campus Wu.
Auf wien.at wird dies im sonst ausführlichen Artikel Prater – Messe – Krieau – Stadion: Zielgebiet der Stadtentwicklung noch nicht erwähnt.
Besonders gefällt mir das Viertel Zwei, wie ich hier ja schon öfter beschrieben habe und mein Lieblingsfotoobjekt, das Hoch Zwei, welches links vom Fuße des Sparhügels aus zu sehen ist.

Gestern wagte ich mich an die Erstbesteigung des Sparhügels, so bezeichne ich die gut gelungene neue Sparfiliale. Das vormals hässliche Haus, es sah wie eine Lagerhalle aus, wurde unter einem grünen Hügel versteckt und so gut in die Landschaft integriert.
Nach dem ersten Aufstieg in schwindelnde Höhen, ich spreche hier von etwa 2 m die man gut und sicher auf Stufen ohne Seil bewältigen kann, legte ich am Plateau die erste Rast ein.



Ich schoss ein Erinnerungsfoto von meinem Schlapfen.
Nach dem strapaziösen Endspurt erreichte ich die höchste Ebene, wo es gemütliche Bankerl zum Erholen gibt. Noch schnell eine Foto vom Panorama und dem herrlichen Ausblick und dann machte ich mich mit meinem vierbeinigen Begleiter bereit zum Abstieg bereit und trat schließlich den langen Heimweg um den Häuserblock an.
Die Expedition wurde erfolgreich abgeschlossen und wir sind wohlbehalten zu hause angekommen, wie diese Dokumentation und der Verlauf von Google Latitude (natürlich habe ich vorher eingecheckt) ja belegt. 😉
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es bezüglich der wirklich hervorragend gelungenen Neugestaltung der besprochenen Gegend natürlich auch: „früher gab es etwa 10 große Sammelbehälter für Plastik und Glas neben dem Geschäft, aber leider sind diese verschwunden und so wandern die ganzen Behälter wieder im Hausmüll.“
Gesamte Bilddokumentation auf Facebook.

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Hic Helmeloh’s Notizblog, hic salta und du wirst glücklich!

Zeige was du kannst, beweise was du behauptest und bringe Argumente vor, wenn du welche kennst. Dieses Motto gefällt mir zwar recht gut, aber genau so gern plaudere ich ab und zu einfach darauf los. So wie jetzt zum Beispiel, aber natürlich kann jeder gerne dazu argumentieren, falls es Argumente gibt, die für oder gegen meine Behauptung sprechen. Ich finde, dass wir zu sehr in der Vergangenheit und viel zu sehr in der Zukunft leben, statt zu versuchen, die Gegenwart zu erfassen. Das wäre eigentlich das Leichteste und trotzdem können wir es nicht. Ich schließe dabei von mir auf andere.
Es passiert mir seit Jahrzehnten immer wieder der gleiche Fehler, obwohl ich darauf achte. Kaum beginne ich irgend etwas, sei es ein Projekt, ein Freizeitbeschäftigung, ein … – irgend etwas eben, schon mache ich mir Gedanken, wie das weiter geht. Was werde ich morgen, nächstes Monat, Jahr machen. Wo werde ich da stehen und wie komme ich dort hin. Es wird geplant, gedacht, getagträumt und in der Zukunft gelebt. Ich hole Erkenntnisse aus der Vergangenheit zum Vergleich ein und baue auf meine Erfahrung, die doch keine seine kann, da ich ja immer den gleichen Fehler machte. In der Vergangenheit lebte ich ja auch hauptsächlich in der Zukunft, wenn ich jetzt also auf Erfahrungen aus der Vergangenheit zurück greife, muss das ein Griff ins Leere sein, denn die Erfahrungen der Vergangenheit, in der ich gedanklich hauptsächlich in der Zukunft lebte, sind sicher nicht die Gegenwart.
Ich erkenne also wie immer, dass ich eigentlich in der Gegenwart leben möchte. Je gegenwärtiger, um so besser, denke ich und erinnere mich an Nitzsches Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben und Sprüche aus dem Buddhismus und dem Taoismus. Ich erinnere mich an das „Loslassen“ und das „Nichterzwingenwollen“ im Taijiquan, wo man wie in Trance die Zukunft und Vergangenheit vergisst und selbst alle eigenen Absichten verwirft. Man versucht nur auf den Partner und eventuelle Aktionen zu achten und im Zentrum zu bleiben, sonst nichts und doch ist es fast unmöglich.
Oben erwähnte ich Sprüche und finde auf Hier und jetzt – Das Glück der Gegenwart folgendes Zitat, das ich in verschiedenen Variationen kenne, einmal ist der weise Mann ein Taijiquan Meister, einmal ein buddhistischer Mönch usw., aber der Sinn bleibt der Gleiche:

Ein weiser Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Aufgaben immer so glücklich sein könne. Da sagte der Mann: “Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich liebe, dann liebe ich …”
Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: “Aber das tun wir doch auch! Was aber machst Du darüber hinaus?”
Der Mann antwortete nur: “Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich … ”
Wieder sagten die Leute: “Das tun wir genauso!”
Da entgegnete ihnen der Mann: “Nein! Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.”

Zu Glück (Wikipedia) fällt mir auch der gute Artikel auf WeltOnline von Ariadne von Schirach ein: Das größte Glück findet man in der Gegenwart der beginnt mit:

Die Gegenwart entsteht innerhalb von Sekunden in unserer Wahrnehmung. In der Gegenwart zu leben, ist die beste Glückstrategie von allen. Jeder Moment ist einzigartig, unwiederbringlich, kostbar. Die richtigen Augenblicke zu finden, das ist eines der Geheimnisse des Glücks.

und vortrefflich endet mit:

Das Hier und Jetzt ist unser bester Verbündeter auf der Suche nach Glück. Und wir – Jäger des geborgenen Schatzes, Sammler einzigartiger Augenblicke und Besitzer herrlichster Subjektivitäten. Leider auch: Sklaven der Zwänge, Virtuosen des allgemeinen und besonderen Scheiterns, bedeutungslose Bewohner einer zufälligen Welt. Aber wie das so ist mit der Freiheit: Man muss nehmen, was man kriegen kann. Und eins, und zwei, und drei.

Jack Kornfield passt mir hier auch gut mit seiner Aussage zur Gegenwart:

Die meisten von uns sind ihr Leben lang von einem Wust von Projekten,
Erwartungen und Plänen für die Zukunft eingenommen,
sowie von Bedauern, Schuldgefühlen und Scham im Hinblick auf die Vergangenheit.
In die Gegenwart zurückzukehren bedeutet dem Konflikt ein Ende zu setzen.

Abschließend möchte ich noch mit einem Zitat eines Zitats auf einen für mich recht interessanten Artikel hinweisen: Liebe zur Sexualität von Von Stephan U. Neumann auf Christ in der Gegenwart.

Denn – so Revenstorf – „Liebe ist Sexualität. Doch ist sie noch weit mehr als das: Liebe ist Altruismus, Treue, Fürsorge, Hingabe. Liebe ist, wenn unser Ich weniger wichtig wird. Sie ist das Erweitern von Grenzen … In der Sexualität geschieht dies im Moment des Orgasmus … Das Ich löst sich vorübergehend auf, und wir sind eins mit dem Anderen. Die Erotik, wenn sie meditativ verstanden wird, kann diese Verbindung mit etwas Größerem bewirken, das außerhalb des Paares liegt.“

Hic Helmelohs Notizblog, hic salta. Wer seine Argumente nicht vorbringen kann, wo sie gefragt sind, hat meistens keine. Aber wie oben erwähnt ist ja plaudern hier auch erwünscht, solange Ansichten nicht als Fakten ausgegeben werden. Übrigens ist Hochstapelei keine Erfindung von heute, auch wenn sie vielleicht heute besonders aktuell ist, aber schon in Äsops Fabel reißt der Angeber Sprüche über seine Weitsprungleistung und soll deshalb sein Können „hier und jetzt“ beweisen – Hic Rhodos! Hic salta!

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