Car-sharing in Wien und Österreich

(Last Updated On: 10. Oktober 2018)

Wo auch immer ich eine Anmerkung zum Straßenverkehr und über die stinkenden, lauten, unökonomischen Lenkwaffen, auch Autos genannt, die die häufigste Todesursache darstellen, somit eigentlich nur mit Pickerl „Achtung Autos können tödlich sein“ verkauft werden sollten, hier auf meinem Notizblog gemacht habe, war es sicher nichts Positives, es sei denn, ich hoffte auf E-Autos. Sonst habe ich kein Verständnis für die unendlich lange, blecherne, tödliche Giftschlange, die sich durch die Stadt schlängelt und selbst im Stillstand noch den Menschen und Pflanzen den Platz stiehlt. In einem tonnenschweren Ungeheuer sitzt dann oft nur ein einziger Mensch und der kommt vielleicht gerade vom Heurigen oder aus der Disko. Stundenlang kreisen sie um einen Parkplatz zu finden um den Häuserblock und werden dabei immer gereizter und aggressiver.

Heute kann ich mir aber das erste mal sogar zu diesem Thema etwas wirklich erfreuliches notieren. Wien fördert CarSharing und ich hoffe, das es ein voller Erfolg wird.
Auch die Wiener Linien sind dabei und ich lese auf DAS TEILZEIT-AUTO:

Sie haben sich für eine Jahreskarte der Wiener Linien entschieden? Für die Ziele und Unternehmungen, wo U-Bahn, Straßenbahn- und Buslinien vielleicht doch nicht ganz ausreichen, ist CarSharing die richtige Ergänzung um unbegrenzt mobil zu sein.

Ihre CarSharing-Card erhalten Sie um nur EUR 39,- / Jahr – inklusive EUR 10,-Fahrguthaben.

Auf das Projekt Carsharing (Link zu KliP II-Umsetzungsbeispiele auf wien.gv.at) können wir wirklich stolz sein.


Bildquelle:
carsharing.at

Jetzt habe ich auch noch den THINK City entdeckt und bin ausgesprochen beeindruckt von dieser Entwicklung.
CarSharing.at verändert meine Einstellung zum Auto und gibt mir Hoffnung, dass wir unsere Umweltprobleme vielleicht doch noch in den Griff bekommen könnten.
Jetzt brauchen wir nur noch den Flugverkehr drastisch reduzieren, die Atomkraftwerke still legen, den Hunger und Durst besiegen, Diktaturen demokratisieren und Fanatiker und Terroristen zur Vernunft bringen, und der Wegwerfgesellschaft die Verpackungsorgien untersagen und … ach, dazu schreibe ich mir eine neue Notiz – jetzt freue ich mich erst einmal über dieses geniale Projekt.

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2 Gedanken zu „Car-sharing in Wien und Österreich“

  1. Hinbeordern ist an und für sich schon ein seltsames Wort, aber im Zusammenhang mit Carsharing (auch ein seltsames Wort im Deutschen, aber „sich ein Auto teilen“ versteht vermutlich niemand mehr in Vienna) kann ich damit überhaupt nichts anfangen. Abgesehen davon, geht nicht hervor, wo sie ein Auto hinbeordern wollen und der Artikel handelt über Wien und Österreich. Ich wusste gar nicht, dass wir eine Adriaküste in Wien haben. Verwechseln sie das etwa mit dem Gänsehäufel? Danke für den Kommentar und Servus.

    PS: Kenne mich mit den Details übrigens nicht gut aus, aber die Idee finde ich recht sinnvoll.

  2. Wenn ich mit dem Zug nach Venedig reise kann ich am Bahnhof dann ein Auto über caresharing hinbeordern, welches ich für ca 2 Std. zur Anreise an die Adriaküste benützen würde.?
    Mg H.Wimmer

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