WP-Plugins

(Last Updated On: 29. Oktober 2010)

Weil ich mich ständig über WP-Plugin-Entwickler ärgere, die sich nicht an die HTML und CSS Empfehlungen halten (WP-Nutzer verärgern kann ja nicht der Sinn und Zweck von plugins sein), habe ich einmal nachgesehen, welche Informationen Plugin-Entwickler auf WordPress eigentlich bekommen. Nun, auf WordPress Coding Standards lese ich gerade als ersten Punkt im HTML Abschnitt:

Validation
All HTML pages should be verified against the W3C validator to ensure that the markup is well formed. This in and of itself is not directly indicative of good code, but it helps to weed out problems that are able to be tested via automation. It is no substitute for manual code review. (For other validators see HTML Validation.) ….

RTFM, es steht ja eh ganz deutlich und klar auf der ersten Seite, nur finden manche anscheinend keine Zeit dafür, um einen HTML-Validator (1 – 3 min., je nach Ladezeit) zu benutzen. Wenn sie diesen kleinen Zeitaufwand nicht erbringen wollen, dann sollten sie eben keine plugins entwickeln und mit ihren Werken auch die in Verruf bringen, die sich diese Mühe antun und ihr plugin ordentlich testen. Es gäbe dann vielleicht nicht zig tausende plugins, sondern womöglich nur hunderte, aber die wären zumindest hinsichtlich HTML und CSS in Ordnung. Ich könnte mich dann über Erweiterungen freuen, statt mich andauernd ärgern zu müssen. Vermutlich bin ich nicht der Einzige, der gültiges HTML, CSS und WAI, also Web Accessibility ernst nimmt und Wert auf saubere Seiten legt, daher sollte WordPress meiner Meinung nach plugins wenigstens automatisiert überprüfen, bevor sie diese in ihr Plugin-Verzeichnis aufnehmen.

Meines Wissens nach achten die WordPress Entwickler sehr darauf, gültiges (x)HTML und CSS zu liefern und das ist auch ein Grund für mich, WP zu nutzen. Plugins können für WP eine großartige Sache sein und Entwickler von Plugins können WP damit verbessern und zusätzliche Funktionalität einbringen, aber sie können WP auch unbrauchbar (für mich) machen und die Nutzer verärgern, die etwas auf die Empfehlungen von Google, W3C ….. geben. Daher sollte den Plugin-Entwicklern klar sein, dass sie nicht nur für ihr Plugin verantwortlich sind. Das schlechte Licht fällt auch auf WordPresst, wenn Erweiterungen nicht wie erwartet funktionieren, denn von WP wird gültiges HTML und CSS erwartet. Ich muss jetzt direkt nachsehen, wie diese plugins in das Plugin Directory von WP kommen, also aufgenommen werden, denn da wäre meiner Meinung nach auf jeden Fall eine Prüfung auf gewisse Grundbedingungen erforderlich. Da wird ja hoffentlich nicht jeder alles einstellen können, auch wenn es den Benutzer dann womöglich die gesamte DB löscht oder so. Das sehe ich mir noch genauer an, sobald ich Zeit dafür finde.

Weblinks:
Codex – Plugins
WordPress Coding Standards
Writing a Plugin

(251)


History

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert