Der große himmlische Kreislauf

(Last Updated On: 23. November 2009)

oder der große Energiekreislauf ist eine Erweiterung des unten beschriebenen kleinen Kreislaufes. Im wesentlichen, um die Gliedmaßen, also die Bahnen außen und vorne die Beine hinab und auf der Seite innen und hinten der Beine wieder zurück zum Beckenboden. Auch die Arme sind Teil des Kreislaufes (innen und vorne zu den Fingern und hinten, innen zurück zur Schulterregion).
Wie unten angeführt, versuche ich den kleinen Kreislauf in die Kurzform einzubringen und Engergiefluss und Atmung mit der Bewegung, besonders dem Steigen und Sinken zu koordinieren. Leider habe ich dazu keine Hintergrundinformation gefunden, da die innere Arbeit und die Energiearbeit h.s. in Qigong unterrichtet wird und in Taiji begnügt man sich meist auf das Ganzheitskonzept, das eben dem Neigong entspricht. Ich finde zu beiden Methoden zwar einen Zugang, aber „die Vorstellungskraft, das Yi, der Geist“ geht als dicker Lichtstrahl nach oben und das Ting Jin (spürende, messende, man könnte sagen sensible Kraft; Spürsinn) und die Energie (Qi) folgt ist mir einfach zu wenig und zu allgemein. Es entsteht bei mir immer nur ein diffuses Gefühl und ich vermisse die Klarheit und Deutlichkeit, die Konzentration, die dem Bewußtseit hilft relevante Information in der Sensorik herauszufiltern und diese klar und deutlich herausstellt. In Qigong und bei Meditationsübungen ist mir das möglich, aber nicht sobald ich meinen Körper im Raum bewege, daher versuche ich eben den großen Kreislauf in meine Form einzubringen und diese eine Zeit lang zur Meditation zu nutzen. Ohne Rücksicht auf choreografische Verbesserung und ohne Anwendungen im Hinterkopf, möchte ich nur Meditieren und mich ganz auf das Steigen und Sinken, den Energiefluß und die Atmung konzentrieren. Ich kann die Form in 5 bis 30 Minuten ausführen, doch ich vermute bald werde ich eine Stunde benötigen und ich bin gespannt wieviele Atemzüge (normale Bauchatmung), also wie oft ein Steigen und Sinken dazu erforderlich sind.
Im nächstem Artikel möchte ich ein wenig näher auf das Meridiansystem eingehen.

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2 Gedanken zu „Der große himmlische Kreislauf“

    1. Danke Karin, das ist nach wie vor ein interessantes Thema für mich und die empfohlene Seite, Taiji Akademie, gefällt mir auch recht gut, obwohl ich Atemtechniken nun mehr aus dem Yoga und teilweise auch noch für Qigong bevorzuge. Im Taijiquan folge ich einfach den Rat meiner Lehrer, was ich von Silberstorff und dem Großmeister Chen Xiaowang gelesen habe. Einfach nicht beachten und natürlich atmen, dann kommt bei richtiger Übung automatisch die richtige Atmung. Einige Grundprinzipien, wie Yangbewegungen, öffnen, steigen – einatmen und Yinbebegung, sinken, schließen – ausatmen befolge ich noch, aber den großen himmlischen Kreislauf versuche ich nur in die Yangform hinein zu bringen und die übe ich nur 1 mal pro Woche. Bei den täglichen Form-Übungen im Chen Stil, achte ich vorläufig nicht auf die Atmung (nur bei den Vorübungen, also der Stehenden Säule und den Seidenfandenübungen), denn da habe ich ohnehin mit allem anderen Prinzipien noch viel zu viel zu beachten. Aber oben wie gesagt, für Qigong (auch Langlebensatmung), Yoga und natürlich für Meditationsübung allgemein, ist das Thema Atmung immer noch sehr interessant für mich und daher auch die Buchempfehlung und das pdf, welches ich hier auch verlinken möchte Innere Kraft durch Atemtyp Qigong.

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