Der ganz normale Wahnsinn

(Last Updated On: 2. August 2009)

Der Arbeitstag des gemeinen Web-Entwicklers beginnt ja üblicherweise damit, dass man mal eben schnell was im IE & Firefox kontrollieren will. Beim Start der Virtualisierungs-Software will diese erstmal aktualisiert werden. OK. Update durchgeführt, neugestartet und, oh Wunder, die nächsten Sicherheitsupdates für XP. Na gut, schnell mal installiert, Neustart und dann endlich Firefox geöffnet. Oh, ein Update! Mal schnell runterladen, Browser neustarten, Erweiterungen auf Updates überprüfen und, man glaubt es kaum, es gibt neue Versionen. Runterladen, installieren, Browser neustarten und …

… nichts geht mehr.

Und das alles nur um festzustellen, dass zumindest der letzte Teil des Prozederes für die Katz' war, weil ausgrechnet eine für Web-Entwickler so wichtige Erweiterung namens Firebug so dermaßen voller Bugs ist, dass nur noch das Downgrade auf die Vorgängerversion hilft. Pustekuchen, weil die ist dann nämlich nicht mit der neueren Browser-Version kompatibel und verweigert die Installation.

20 GOTO 10

Der einzige Trost: Die Suche bei Twitter zeigt, dass man nicht allein mit dem Problem ist. Dabei wollten wir eigentlich nur was zu den angeblichen Accessibility-Verbesserungen in Firebug 1.4.x schreiben, aber mangels Testobjekt muss dieser Blogpost halt bis zur nächsten Version warten. Und dann geht der Spaß wieder von vorne los …

Den ganzen Originalartikel können Sie hier lesen: Der ganz normale Wahnsinn

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Ein Gedanke zu „Der ganz normale Wahnsinn“

  1. Das kommt davon, weil sich immer alle Entwickler ganz genau an die Standards und Richtlinien bzw. Empfehlungen halten, die sie sogar selbst mitentwickeln. 😉
    Mit Inkompatibilität und der Lüge, dass man sich an bestimmte Empfehlungen hält lassen sich eben dort und da, bei Hard- und Software ein paar Cent herausschinden. Für mich liegt der Schluss nahe, dass nicht nur die oder jene Software katastrophale Mängel aufweist, sondern, dass das ganze Wirtschaftssystem unökonomisch ist und dringend überdacht gehört. Ein Augenmerk auf Qualität, Haltbarkeit und Kompatibilität könnte meiner Meinung für die Umweltprobleme nützlicher sein, als die ineffiziente, stümperhafte Mülltrennung durch Privatpersonen, die wieder nur einigen zu einem kleinen Gewinn verhilft. Oder gar das Gackerl vom vierbeinigen Liebling in ein Plastiksackerl zu stecken und Kunstdünger und Bentazon auf den halbklinisch sauberen Rasen zu streuen.
    Jetzt habe ich den ganz normalen Wahnsinn aber schon etwas zu weit ausgebaut. Das gehört nicht mehr zum ursprünglichen Thema, oder doch?

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