Lesefreude mit Open Source

Openinkpot, eine freie Linux-Distribution für E-Book-Reader
Spätestens seit Amazon den Kindle2 bewirbt, hat fast jeder schon einmal von Lesegeräten für elektronische Bücher gehört. Nicht nur auf Amazons E-Book-Reader, auch auf vergleichbaren Geräten läuft fast ausschließlich Linux. Und das bedeutet, dass man auch selbst eine geeignetes Linux mit Open-Source-Programmen installieren kann. Dieser Artikel stellt Openinkpot vor, eine freie Linux-Distribution für E-Book-Reader. …
Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf Lesefreude mit Open Source

(320)

Webframeworks

Meine erste Assoziation zu „Web-Framework“ ist das Sprichwort: „Wer die Wahl hat, hat die Qual.“ Dazu eine Liste auf Wikipedia: Webframeworks.
Seit Monaten installiere und teste ich die verschiedensten Entwicklungsumgebungen. Da fällt mir gerade ein, dass ich vor etwa 15 Jahren ein EDV-Kolleg besuchte und als Projekt hatte ich eine Entwicklungsumgebung für x86-Assembler vor. Da habe ich auch noch gerne mit Microcontroller (BASIC Stamp … ) gespielt und gelernt, dass man keine Programmiersprache lernt, sondern nur die Programmierlogik. Das heißt ich habe mich gleichermaßen mit Programmierlogik für die prozedurale Programmierung (Speicherbelegung, Flußdiagramm und v.a. Struktogramme; Umsetzung in C, Cobol, Assembler) und für die damals gerade kommende OOP (UML, Klassen, OO-Prinzipien, … mit Umsetzung in Java, Smalltalk, C++) herum geschlagen. JavaScript war vor Jahren ein nettes Spielzeug mit dem man aber in der Praxis nicht viel anfangen konnte, da vor den Web 2.0 Hype clientseitig praktisch nichts machbar war. Erst Google, MS, Yahoo und Co. sorgten dafür, dass heute fast jeder Ajax akzeptiert (ist ja auch die Standardeinstellung im IE) und damit und mit dem unglaublich rasant wachsendem Internet und der, damit verbundenen Zunahme an Webapplikationen entstanden neue Anforderungen an die Entwicklungswerkzeuge. Obwohl den Informatikern bereits bessere Prinzipien bekannt hätten sein sollen, begann man bei Webanwendungen wieder mit einem Mischmasch, wobei man versuchte, in einem Quirksmode die Logik für die Anwendung, die Datenbankanbindung, die Darstellung usw. an ein und derselben Stelle, z.B. einem PHP-file oder irgend einer anderen Active-Server-Page zu bearbeiten. Dann besann man sich und begann auch hier mit einer Trennung der Logik von Daten und Anzeige, was über diverse Template-Engines und Abstraktionen für die Datenbanken (ORMs) schließlich zu den Webframeworks.
Webframeworks weiterlesen

(491)

21) Androgene (adrenale, gonadale)

zurück zu Kapitel 1a

1. Herkunft der Androgene

Die Androgene, C 19 Steroide entstehen einerseits aus 17a-OH-Progesteron, wobei das Progesteron am C 17 hydroxyliert wird, und andererseits aus 17a-Hydroxy-Pregnenolon; gemeinsame Vorläufer sind Pregnenolon und natürlich Cholesterol. Das wirksamste Androgen ist das Testosteron bzw. das 5a-DHT. von der NNR (Zona reticularis) wird es aber nur in geringen Mengen gebildet. Adrenal ist das Dehydroepiandrostan (DEHA) das wichtigste Androgen.Bei der Frau stammt dieses Androgen aus der NNR und kann unter pathologischen Bedingungen auch in größeren Mengen vom Ovar ausgeschüttet werden. Beim Mann sind ca. 2/3 der Androgene testiculären Ursprungs und nur etwa 1/3 ist adrenaler Herkunft.

nach oben


2. Testosteron und 5a-DHT

Das wichtigste gonadale bzw. testiculäre Androgen ist das Testosteron (zu den gonadalen Hormonen der Frau siehe Frage 22).

Das Testosteron wird in den Leydig-Zwischenzellen produziert. Es entsteht aus Androstendion, welches einerseits durch die 17α-Hydroxylase aus Progesteron und andererseits durch die 3β-Dehydrogenase aus DEHA entsteht.

Testosteron kann direkt zur Wirkung kommen, wie z.B. im ZNS, oder es wird zuerst umgewandelt in 5a-Dihydrotestosteron (5a-DHT), welches an der Prostata, Samenblase aber auch an den Talgdrüsen usw. wirksam ist (Einfluß auf die Behaarung).

nach oben


3. Freisetzung von Testosteron

Das LHRH (hypothalamisches Releasinghormon für LH und FSH) wird besonders nachts und am frühen Morgen episodenhaft ausgeschüttet. Dadurch kommt es auch für LH (luteinisierendes Hormon) und FSH (follikelstimulierendes des Hormon) zu einer episodenhaften Freisetzung aus der Hypophyse und in weiterer Folge zu Schwankungen des Testosteronspiegels. LH stimuliert die Androgenproduktion in den Leydig-zellen. Intratesticulär ist Testosteron für die Spermatogenese notwendig. Da Testosteron über negative Rückkopplung nur die LH-Ausschüttung beeinflußt, werden für die FSH-Rückkopplung peptiderge Hormone der Testis, Inhibine postuliert. Die Sertoli-Stützzellen (Epithel der Tubuli contorti) Iiefern das Milieu für die Reifung der Spermatocyten. Außerdem produzieren sie ein androgenbindendes Protein (ABP), welches das Testosteron von den von den Leydig-Zellen zu den Sertoli-Zellen transferiert. Hier erfolgt teilweise die Aromatisierung zu Östrogenen, die neben den Androgenen für die Reifung der Spermatocyten erforderlich sind. Die Sertoli-Zellen produzieren vermutlich auch das Inhibin. Die Funktionen der Epididymis und der Anhangdrüsen sind androgenabhängig. Die Zusammensetzung des Ejakulats ist daher auch vom Testosteron abhängig. Das Ejakulat besteht aus der Spermatocyten enthaltenden Flüssigkeit aus den Vasa deferentia, den Flüssigkeiten der Samenblase (enthalten Fructose, Prostaglandine, Fibrinogen…), einer alkalischen FIüssigkeit der Prostata (Enzyme enthaltend) und Flüssigkeiten von den mucösen Drüsen [bes. der bulbourethralen Drüsen).

Der Großteil des Testosterons ist an testosteronbindendes Globulin (TBG) gebunden. Nur so gebunden kann Testosteron die Blut-Hoden-Schranke passieren. Neben Testosteron ist auch Vitamin A zur Spermiogenese notwendig; Alkohol wirkt sich hemmend aus.

nach oben


4. Wirkungen des Testosterons

Androgene wirken eiweißanabol, weshalb Männer allgemein muskulöser sind als Frauen. Über die stimulierte Eiweißsynthese wird auch die Knochenbildung verstärkt. Das 5a-DHT ist u.a. für die männliche Behaarung verantwortlich. Anabolica – die in der Medizin und Ieider auch im Sport eingesetzt werden – sind Androgenderivate.

Testosteron ist auch für das männliche Sexualverhalten, sowie auch für das agressive Verhalten mitverantwortlich. Ab einem Schwellwert (1-2 ng/ml) ist es wirksam und zeigt bei höheren Konzentrationen keine Verstärkung der Wirkung auf das Verhalten (eine Art Alles-oder-Nichts-Gesetz). Durch Kastration wird der Testosteronspiegel gesenkt. Die männlichen Testis bleiben normalerweise bis ins hohe Lebensalter funktionsfähig, obwohl die Testosteronproduktion im Alter abnimmt.

Für die Entwicklung der inneren Genitalen ist Testosteron als Stimulans für den Wolff-Gang verantwortlich, aus dem dann Epididymis, Vasa deferentia und die Samenblase entstehen. Aber auch für die Ausbildung des Penis ist der Androgeneinfluß mitveranwortlich (also innere und äußere Genitalia und sekundäre Geschlechtsmerkmale).

Bei der testiculären Feminisierung (Genotyp XY) werden durch einen Androgen-Receptordefekt äußere Genitalia in weiblicher Richtung angelegt, obwohl die Testis normal funktionieren. Eine umgekehrte Entwicklung also zum adrenogenitalen Syndrom.

Beim adrenogenitalen Syndrom wird zuwenig Cortisol (Enzymdefekt) von der NNR gebildet, worauf der Hyperthalamus mit verstärkter CRH-Ausschüttung reagiert. Dies hat eine erhöhte ACTH-Sekretion durch die Hypophyse zur Folgeworaufhin übermäßig viel androgene und Steroide gebildet werden. Diese Androgene können eine Virilisierung eines weiblichen Feten bewirken, sodaß dem Phänotypus nach ein Knabe entsteht.

nach oben


5. Zwischenfragen

  • Welche Androgene kennen Sie?
  • Wo werden sie gebildet?
  • Welche Aufgaben erfüllen sie während der Embryonalentwicklung?
  • Was bedeutet „anabole Wirkung“?
  • Was beeinflußt Bartwuchs, Statur, Stimme…?
  • Wie wirkt sich Testosteron auf das Wachstum aus (Epiphysenfugenschluß)?
  • Welchen Einfluß zeigt es auf die Spermiogenese?
  • Welchen Einfluß zeigen Androgene auf die Befruchtungsfähigkeit?
  • Beeinflussen Androgene die Zusammensetzung des Ejakulates?

nach oben

androgene

androgene

Weblinks:
Androgene (Wikipedia)

(711)

Ruby on Rails – erster Test

Nachdem ich gestern Ruby on Rails installierte, habe ich mir heute die „command line“ ein wenig angesehen A Guide to The Rails Command Line und wurde ich gleich auf Git Version Control aufmerksam, das recht nützlich zu sein scheint.

Da ich keine Erfahrung mit Ruby habe, stimmt nicht ganz, denn ich habe gerade ein umfassendes Programm geschrieben, das „Hello World“ ausgibt 😉 komme ich am ersten Tag nach der Installation nicht wirklich dazu das Framework zu testen.
Das Grundgerüst ist jedoch dem, von Django und Symfony recht ähnlich und die habe ich schon ein wenig getestet.
Also begnüge ich mich für heute mit dem Herumstöbern auf The Ruby on Rails Link Library wo ich auch den Artikel Kostenloses E-Book: „Praxiswissen Ruby on Rails“ gefunden habe und sehe mir nur noch die recht nette Homepage vom Entwickler an Loud Thniking.

Weblinks über die ich beim ersten Test gestolpert bin:
19 Rails Tricks
Ruby on Rails Wiki
has_many :bugs, :through => :rails
Ruby on Rails Plugins
Haml templating language for Rails/Ruby
Ruby IDE RubyMine
Rails Wiki
jQuery
Ruby
A Place to Start for the Future Programmer
Insoshi
Edge Rails got templates
pagination plugin

workingwithrails/

(426)

China grausamer Weltmeister 2008 bei Todesstrafe

In keiner Region dieser Erde wurden im Jahr 2008 mehr Menschen hingerichtet als in Asien. Allein die Volksrepublik China war mit mindestens 1.718 Fällen für über 70 Prozent aller weltweiten Hinrichtungen verantwortlich, die Dunkelziffer lag vermutlich um ein Vielfaches höher.
Zu diesem Ergebnis kommt Amnesty International in ihrem jährlichen Bericht Todesstrafe, den die Menschenrechtsorganisation heute veröffentlicht hat. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mindestens 2.390 Menschen in 25 Ländern hingerichtet und wenigstens 8.864 in 52 Ländern zum Tode verurteilt. In Europa wendet mit Belarus/Weißrussland nur noch ein Staat die Todesstrafe an und richtete seit 1991 schätzungsweise 400 Menschen hin.

Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf China grausamer Weltmeister 2008 bei Todesstrafe, Europa muss Todesstrafe endgültig abschaffen

(366)