Ludwig Hirsch, Die Omama

(Last Updated On: 22. März 2014)

Fanpage von Ludwig Hirsch

httpss://www.youtube.com/watch?v=cSB8MaZ0Rbs

Wie ich klein war, hat’s mir einegstopft die Knoedln,
hat’s glauert mit dem Pracker in der Hand;
hat’s mir auch umdraht schon den Magen,
es war ihr wurscht, sie hat mi gschlagen,
so lang, dass i schon angfangt hab zum Beten:
Lieb Jesukind, lass d’Oma doch verrecken.
Die sieben Raben, es wars nur sechs,
die gute Fee, es war a Hex,
der boese Wolf, ein kleiner Dackel,
der Maerchenprinz, ein schiacher Lackel.
In Stammersdorf …

Die sieben Raben …
Oma, pfueadigott, mach’s drueben besser,
mach keine Knoedeln fuer die Engerln, sei so gut!
Tu nicht die Heiligen sekkiern, tu nicht den Opa denunziern;
und gehst zum Herrgott auf Besuch – ein guter Tip:
Omama, nimm’s Mutterkreuz net mit!

Ludwig Hirsch auf Wikipedia
Hirsch studierte erst an der Hochschule für Angewandte Kunst Grafik, besuchte jedoch dann die Schauspielschule Krauss in Wien. Er debütierte 1973 am Stadttheater Regensburg. Von 1975 bis 1979 war Ludwig Hirsch Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt in Wien.

1978 begann er mit seiner Karriere als Liedermacher mit kritischen, makaber-morbiden Texten. Er ist ein bedeutender Vertreter des Austropop. In einigen seiner Werke zeigt er sich aber auch als moderner Interpret des ´klassischen´ Wiener Liedguts (etwa des 1834 entstandenen „Hobellieds“)….

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