„Ein guter Spieler spinnt manchmal ein bisserl“

Adi Niederkorn und Edi Finger jun. kommentieren die Fußball-EM auf Ö3. Im „Presse“-Interview kommen sie zum Schluss, für ein Cordoba II gibt es zu wenig „Pülcher“ auf den österreichischen Fußballfeldern.
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„Überflüssige“ Kirchen: Wie eine feindliche Übernahme

Angst-Szenario der Christen: „Überflüssige“ Kirchen im säkularisierten Europa könnten auch in Moscheen umgewandelt werden. Erich Leitenberger, Erzdiözese Wien: „Das wäre in Österreich absolut undenkbar.“
Kirchenschiffe, in denen Kellner herumhuschen und Kaviar servieren oder Jugendliche mit Cocktails herumstehen und zur Discomusik tanzen – in England ist das ein gewohntes Phänomen, dort hat die anglikanische Kirche schon seit langem begonnen, „redundant churches“, „überflüssige“ Kirchen abzustoßen. Auch die Niederlande scheuen keine Tabus, wenn es um Kirchen-Umwidmungen geht. Die St. Josephskirche in Amsterdam ist ein Sportzentrum, St. Bernadet in Helmond ein Supermarkt….
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Festwochen: Die Kacke ist am Dampfen

„Irgendwann im Leben…“ Der spanische Regisseur Rodrigo García führt im MQ Ekel-Theater vor: Der letzte Mist.
Kacke in die Luft geschossen, gibt im Winter Sommersprossen… Der Kalauer fällt einem ein, während auf einer Wärmeplatte Häufchen dampfen. Auch im Süden hat es sich herumgesprochen, dass provozieren und Publikum vertreiben die Bedeutung eines Theaterabends ins Unermessliche steigern. Die Reihen lichteten sich rasch nach der Performance „Irgendwann im Leben solltest du ernsthaft damit anfangen, dich nicht mehr lächerlich zu machen“ von Rodrigo García, der seine Wut über unsere Werte und die Werbung entlädt. So steht es im Aviso….
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Taijiquan 太极拳: Die Pipa spielen

Yin Yang

Yin Yang Symbol

Taijiquan im Yang Stil
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Bevor ich zu der Figur 5 des vereinfachten Yang Stiles, bzw. Figur 13 in er 37er Form komme einige Anmerkungen zu folgenden Punkten den Grundlagen:
Körperhaltung, Gewichtsverlagerung, Drehung, Armbewegung, Handhaltung, Standpositionen, Schreiten

Bei den folgenden Formen werde ich mir zu jeweils einem Punkt der oben angeführten Grundlagen ein paar Notizen machen.
Ich beginne mit der Körperhaltung, der Grundhaltung.
Der entspannte aufrechte Stand kann als typische Tai Chi Körperstellung bezeichnet werden. Er ist die Grundlage jeder Taiji-Bewegung. Die Füße sind parallesl in einem Abstand der etwa der Schulterbreite entspricht und die Zehen zeigen nach vorne. Die Knie und die Hüftgelenke sind leicht gebeugt. Die Knie sollen nicht nach innen fallen und nicht über die Zehen hinaus ragen. Das Becken ist aufgerichtet und die gesamte Wirbelsäule, soll möglichst senkrecht sein. Um eine möglichst senkrechte Wirbelsäule zu erreichen, kann man sich mit dem Rücken an eine Wand stellen. Die Füße (parallel, schulterbreit) sollen dabei ungefähr eine halbe Fußlänge von der Wand entfernt sein. Nun versucht man besonders mit den Lendenwirbel die Wand zu berrühren. Wenn es nicht klappt kann man ein Hohlkreuz machen, also den Abstand zur Wand absichtlich vergrößern, um dann einen erneuten Versuch zu starten. Der Rumpf soll möglichst entspannt sein, die Schultern hängen herab, wobei noch etwas Luft unter den Achselhöhlen sein soll. Brustkorb und Bauch bewußt entspannen und dann einen Schritte weg von der Wand.
Der Kopf ist aufrecht und der Scheitel zeigt gegen Himmel. Der Blick ist nach vorne gerichtet, ohne einen bestimmten Punkt zu fixieren.
Die Fersen, die Außenseiten der Fußsohlen, die Ballen und die Zehen sollen guten Bodenkontakt haben, was sich positiv auf Fehlhaltungen (Platt-, Knick- und Senkfüße) auswirken kann.

5. Form: Die Pipa (Leier, Laute, Gitarre) spielen

Zur Abwechslung soll hier einmal ein Demonstrationsvideo aus dem Wu Tai Chi Style gezeigt werden:

Zur Form 5 siehe auch Vorderansicht, Seitenansicht und Zeichnungen.

Den rechten Fuß einen halben Schritt vorwärts bewegen die Sohle zuerst aufsetzen, dann erst den ganze Fuß und den Oberkörper etwas nach hinten zurücknehmen. Das Körpergewicht auf das rechte Bein verlagern. Den Oberkörper halb nach rechts wenden, den linken Fuß leicht anheben und die Ferse am Boden und die Zehen aufwärts, in einem hohlen Schritt nach vorn setzen. Das Knie ist dabei leicht gebeugt. Gleichzeitig die linke Hand von unten in einem Bogen an die rechte Seite der Nase führen. Die Handfläche zeigt nach rechts und der Arm ist leicht angewinkelt. Die rechte Hand mit nach links zeigender Handfläche neben den linken Ellbogen zurückziehen. Dabei auf den Zeigefinger der linken Hand blicken.

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