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Albtraum Nigeria und Müllnet 1.0

Wenn ich nicht gerade Spam aus Nigeria lösche, wehre ich mich gegen Pishingversuche, Betrugsversuchen mit gefälschten Kreditkartendetails oder fingierten Reservierungen usw. mit gestohlenen oder gefälschten Kreditkartendetails.
Einzige Möglichkeit die ich sehe ist, alles was irgendwie mit Nigeria in Verbindung gebracht werden kann von vornherein zu sperren. Angefangen von Stopwörtern im Text, bis zu IPs aus Nigeria. Es ist traurig, aber von 1000 geschäftlichen Kontaktaufnahmen aus Nigeria, waren 1000 mit einem Betrugsversuch irgend einer Art verbunden.
Warne vor aktuellen Betrugsversuche mit den Daten:
charles omozusi obaretin
Ise Grammer School Utekon road iyoma
Nigeria
cole_smith257@yahoo.com

Das Problem aus Nigeria ist zwar leichter zu handhaben als anonyme proxies, aber ich finde langsam sollte man das Internet zu einem Web 1.0 entwicheln mit:

  • Schluss mit Anonymität
  • alles verschlüsseln und
  • gesicherte Verbindungen und Übertragungsprotokolle
  • verbindliche Signaturen für Emails und Webserver
  • alles andere sollte man per Gesetz verbieten, will man diesen Morast trocken legen

Wenn man diesen ganzen illegalen Morast Herr geworden ist, könnte man ja weiter vom Web 2.0 träumen, aber bei den derzeitigen Grundlagen macht eigentlich nichts Sinn. Das Internet ist noch absolut unseriös und eine Paradies für Verbrecher, Betrüger und geeignet für illegale und abartige Umtriebe in unzähligen Varianten. Ich finde, da sollte dringend eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden, damit diese Technologie wirklich sinnvoll und effizient genutzt werden kann.

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Müllhalde Internet – Anonymität, Verschlüsselung

Quelle: Hannesfr Wikipedia
Quelle: Hannesfr Wikipedia
Egal von wo man einen Code einbindet, Amazon, Facebook, Flickr …. die HTML Richtlinien werden nicht eingehalten. Es ist fast so ärgerlich, wie die ganzen „socal network“ sites, die den bequemen Facebook- und Twitter-Login Button zum Einloggen anbieten – der selbst natürlich dank der FBML (FaceBook Müll Language) auch kein gültiges HTML aufweist – und man dann plötzlich einen neuen Account hat. Besonders ärgerlich ist das bei Digg, denn dort kann man diesen Mist dann nicht einmal mehr löschen. Abgesehen von den ganzen redundanten x-fach vervielfachten ACPM (automatisierter copy & paste Mist) Inhalten, den Viren, Trojanern und sostiger Malware, die auf Betrug und illegale Handlungen abzielt, wird das Internet immer mehr zu einer gigantischen SEO-Müllhalde, einem Web 0.1 beta statt zu einem Web 2.0.
Daher bin ich gegen Anonymität, für Verschlüsselung und einem internationalen, rigorosen Kampf gegen anonyme Proxies, die Tür und Tor zu kriminellen Handlungen, selbst für „Dummies“, die gerade einemal ein Windowsprogramm installieren können, aufstoßen.

Ich kapiere es einfach nicht. Da machen die größten Firmen der Welt ein riesiges Spektakel und Theater, heuern eine Armee an Bürokraten und Fachkräften an, um Übereinkünfte und Abmachungen zu treffen und in Empfehlungen und Standards festzuhalten und dann hält sich keiner daran, nicht einmal die Initiatoren selbst. Ist das nicht sehr seltsam?

Weblinks:
HTTP-Statuscode /Wikipedia)

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Mein Notizblog ist keine Zitatsammlung,

sondern wie der Name schon sagt, ein privater elektronischer Notizblock, auf den ich von überall, wo ich Internetzugang habe, zugreifen kann. Es finden sich hier längere Abhandlungen, genau so, wie Notizen, Zitate, Links, Videos usw.

Falls irgend jemand ein Zitat finden sollte, das nicht als solches, mit Link auf die Quelle erkennbar ist, ersuche ich um Bekanntgabe, doch kann ich mir schwer vorstellen, dass mir dieser Fehler irgendwo auf diesem Blog unterlaufen ist.
Wenn jemand nicht genannt oder zitiert werden möchte, genügt eine kurze Mitteilung, damit ich den Text löschen kann, denn mit solchen Personen möchte ich ganz sicher nichts zu tun haben.

Ich zitiere schon deshalb immer mit Link auf die Originalseite, da dies fast ausschließlich der Sinn und Zweck meiner Zitate ist. Ich möchte den Artikel später wieder finden. Ich denke, wenn es mich interessiert, ist es vielleicht auch für andere interessant. Dieser Gedanke dürfte denjenigen, die schon einmal vom „Web 2.0*“ gehört haben bekannt vorkommen (trotzdem habe ich ihn nicht gestohlen, genau so wenig wie die Worte die ich hier verwende). Solche Behauptungen tauchen natürlich immer wieder von Neidern auf, weil mein Blog, obwohl ich ihn nur für private Notizen für mich selbst verwende, oft eine größere Reichweite hat, als so manche Seiten von Wannabe-Experten, die sich womöglich noch einbilden ihr „Logbuch im Web“ sei ein seriöses Unternehmen.

Speziell Analphabeten, die nicht einmal ihren eigenen Namen schreiben können, daher müssen sie anonym auftreten, faseln dann von „fremden Texten“ und „Diebstahl“ bei Zitaten. Sie denken vermutlich, falls sie dazu im Stande sind, dass man sich nur selbst zitieren darf.
Selbst wenn ich mir hier eine reine Zitatesammlung anlege, sollte es diese Menschen mit sehr beschränkten Lese- und Schreibfähigkeiten aber nicht stören und wenn doch, kann es nur ihr Problem sein, das mich kaum tangiert.

Dazu habe ich gerade heute in der U-Bahn einen alten Mann gehört, der da meinte: „Ja, ja stiehl ein Packerl Milch im Supermarkt und sie sperren dich wegen Diebstahl womöglich ein, aber stiehl den Dummen ein paar Millionen, dann feiern sie dich als großen Wirtschafts-Kompetenzpartner.“

Zu diesem Thema habe ich gerade auf WP-Deutschland kommentiert und ich zitiere mich im folgenden selbst, wenn es gestattet ist (nach Ansicht so mancher, ist das kein Zitat, da ich den ganzen Inhalt übernehme, also handelt es sich vielleicht um Diebstahl; ich wage es trotzdem und baue darauf, dass man mich in diesem Fall verständigen würde, damit ich meine illegale Kopie meines eigenen Textes löschen kann):
be, but not a bee ist hier nicht die Frage, sondern wie man nur „fremde Texte“ zitieren kann? Wirklich eine absolute Unverschämtheit, normalerweise zitiert man sich natürlich nur selbst, denn ich bin wohl das Maß der Dinge, oder
busy bee is busily,
oh my poor, strange bee,
eigene Texte kriegst du nie!
(VON MIR! Ja nicht klauen und ins Chinesische übersetzen, sonst werde ich ganz böse!)

Die zwei Sätze oben stammen weder aus Wikiquote noch aus einer anderen Zitatsammlung und sie sind auch nicht von meinem Programm, mit dem ich normalerweise Wortpermutationen („von“ nicht „mit“ Maschine geschriebene Texte erstelle).

Euer Epigone meint:
Wer fremde Texte als eigene ausgibt (dazu darf er aber nicht erwähnen wo der Text herkommt und ihn vielleicht noch leicht modifizieren, aber niemals einen Link auf die Originalquelle setzten) stiehlt geistiges Eigentum.
Wer von sich behaupten kann sich alles selbst neu erdacht zu haben (sogar die Sprache) lügt oder ist unzurechnungsfähig.
Wer nur Blabla schreibt und den anderen mit „eigenen“ Worten nach betet, wurde von der Natur in der geistigen Ausstattung benachteiligt.
Falls jemand „eigene Worte“ hat, muss er diese schützen lassen und kennzeichnen.
Wenn jemand sein Blabla für einen Markennamen hält, hat er höchstens eine Make (Tick, Eigenart ist gemeint und es handelt sich bei diesem Wort nicht etwa um ein substantiviertes make (Warenzeichen, Marke, machen, schaffen …, Stammwort von make-up) aus dem Englischen entliehen um modern und wichtig zu klingen, aber ich könnte das Wort „Make“ mit letzteren Bedeutungen vielleicht für mein Notizblog patentieren lassen.
Schuf Gott eigentlich auch das Zitatrecht und die Meinungsfreiheit, oder nur das Patentrecht?

be, but not a bee stammt von mir in Anlehnung an Shakespeare, den ich hier gleich sehr passend bemühen (strapazieren, zitieren für Halb-Analphabeten):
Ich habe gehört, dass schuldige Geschöpfe,
Bei einem Schauspiel sitzend, durch die Kunst
Der Bühne so getroffen worden sind
Im innersten Gemüt,
dass sie sogleich
Zu ihren Missetaten
sich bekannten.

Weblinks:
zitate.at gmbh (Offizieller Sponsor der deutschen Sprache)
Wikiquote

Wikiquote ist ein freies Kompendium von Zitaten in allen Sprachen der Welt. Jeder kann Zitate mit Quellenangaben beitragen. Seit Juli 2004 sind so 7316 Artikel in deutscher Sprache entstanden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind stets willkommen.

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*Web 2.0 – wie ich schon öfter ausführlich beschrieben habe, halte ich eine Versionsnummernvergabe für’s Web für eine absolut entbehrliche Geschäftssache, mit der für „Gehirnstürme“ viel Geld gemacht wurde. Die mit neuen Namen versehenen, alten Technologien und die allgemeine Entwicklung im sog. „sozial networking“ finde ich aber im Großen und Ganzen sehr begrüßenswert.

Wenn schon Versionsnummern, dann wäre meines Erachtens für den derzeitigen Stand (anonyme Proxies, malware, Sicherheit allgem., Stabilität, Verfügbarkeit, … ) die Bezeichnug Web 0.2 beta eher gerechtfertigt.

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Web 2.0 und Content unique, double, mulitple, …

… eigen, gestohlen, bewertet, vervielfältigt, zitiert, ….
Web 2.0
Es ist schon erstaunlich was das so genannte Web 2.0, dessen Höhnenflug (Hype) langsam dem Ende zugeht, für einen Schwachsinn hervorbringt.
Als der Begriff Web 20 eingeführt wurde, habe ich mich mächtig darüber aufgeregt. Also zu dem Zeitpunkt, als eine Versionsnummer für’s Internet und willkürlich, in einem Hirnsturm, (so möchte ich das Brainstorming von Dougherty, Cline und vor allem Tim O’Reilly bezeichnen) zusammengefasste Techniken zum Web 2.0 wurden. Es bestand absolut kein Bedarf, außer dem, des Geschäftemachens einiger weniger, mit diesem Begriff, Web 2.0. Die Technologien habe ich nie abgelehnt, nur diese sinnlose Bezeichnung, aber inzwischen musste ich sie natürlich längst akzeptieren, da sie fixer Bestandteil des Sprachgebrauchs wurde. Zu Beginn habe ich in den typischen Web 2.0 Medien, Artikel darüber geschrieben, wie „Web 2.0 ein Haus ohne Dach“, „Wo ist das Web 1.0“, „Web 0.9 Beta“ und einige mehr. Es ist irgendwie bezeichnend, dass diese Artikel, die ich auf mehreren Web 2.0 Plattformen veröffentlicht habe, nicht mehr aufzufinden sind.
Ein typischer Fall von Datenverlust eines „Web 0.9 Beta“ würde ich sagen, aber es ist ja nicht wirklich wichtig, da ich ja weiß, was ich geschrieben habe und einiges habe ich mir sogar auf meinen eigenen Datenträgern (ohne Web irgendwas) gesichert.
Methoden, wie zum Beispiel einen HttpRequest als Ajax zu verkaufen kenne ich seit 30 Jahren aus jedem Bereich der Wirtschaft, wenn der Rindsbraten im Gasthaus nicht mehr geht verkauft man ihn eben SEOmäßig als Boeuf a la mode der Nouvell Cousine und schon lässt sich das gleiche Gericht wieder verkaufen.
Wie gesagt, die technologische Entwicklung hat mich immer fasziniert, aber diese seltsamen Methoden Geld damit zu machen sind mir zwar suspekt, aber ich muss mich natürlich der modernen Terminologie anpassen und diese Begriffe akzeptieren. Womit wir schon fast beim „Content“ wären.
Der ganze Web 2.0 Hype hat nicht nur einigen viel Geld gebracht, es hat sich dadurch auch wirklich einiges geändert im Internet. Statt statischen Seiten wurden Blogs (elektronische Tagebücher) modern und Foren bekamen so genannte CMS (content management system) als Konkurrenz. Die ganze neue Web 2.0 Software, die im großen Ausmaß verbreitet wurde, also Blog- Microblogging- und CMS-Software arbeitet mit „cotent“ und nun will ich einmal Preis geben, was dieses Zauberwort denn bedeutet: „Inhalt“! Ja Sie lesen richtig, es ist schlicht und einfach eine Übersetzung des Wortes Inhalt ins Englische. Verdammt genial, nicht wahr? Also wer immer sich heute mit „content“ wichtig macht, spricht von „Inhalt“ und damit bin ich beim 2ten Teil meiner heutigen Notiz angekommen, dem Content.
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