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Apache Openmeetings

Nachdem ich gerade feststellen musste, dass Phonegape für meine Zwecke überhaupt nicht geeignet ist, überlegte ich, wie ich für meinen Chat-Bot wohl am einfachsten eine Audio- und Vidoübertragung zuwege bringen könnte. Es kamen mir Zweifel auf, ob die Handy-Kamera wirklich die beste Lösung wäre, aber mit Webcams hatte ich früher schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ich sah mir einige Open Source Projekte für Webcams und Videochats an, aber die Ausbeute war sehr spärlich. Dann stieß ich mit der Suche nach „Open Source Web Conferencing“ wieder einmal auf Apache und zwar diesmal auf Openmeetings. Gut, die Installationsanleitungen, die ich gleichzeitig fand (seitenlange pdf’s) mit unzähligen Voraussetzungen, die angeblich erforderlich sind, schreckten mich ab. Aber ich dachte mir, ich versuche es einfach einmal, schau mir die Fehlermeldungen an und installiere auf meinem alten, schwachen Laptop, aber mit dem aktuellsten Ubuntu darauf, dann einiges nach, wenn es mir sinnvoll erscheint, oder ich lasse es.
videochat
Ich lud mir also die zip herunter, entpackte sie, führte die red5.sh aus und las, dass Tomcat gestartet wurde. Hm, das klingt gut, also ging ich auf localhost:5080/openmeetings/install. Tatsächlich, da tat sich etwas und ein paar Fehlermeldungen erschienen. Ich lud die Seite neu und bekam ein Formular der Installationsprozedur. Wo ich dachte, dass eine Angabe nötig sei, gab ich etwas ein und klickte auf weiter, … fertigstellen und ich traute meinen Augen nicht. Der Red5 Streaming Server lief einwandfrei, ich konnte mich zum Videochat anmelden und die Webcam (mit der ich früher schon Probleme hatte) funktioniert einwandfrei und alles ohne jede Konfiguration. Es ist …. unglaublich. Na damit kann ich natürlich etwas anfangen und daher werde ich mir Apache OpenMeetings nun genauer ansehen und dann „wirklich“ verwenden. Nach einer Pause, denn momentan bin ich noch ganz perplex.

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YouTube Video Download – Stream, Mainstream, Umweltfeinde und Epigonen der Schildbürger

Es ist schon immer wieder erstaunlich für mich, dass es immer noch dümmere Mainstreamdeppen gibt, als die, die ich ohnehin schon kannte. Da ich ja ein neues Android-Handy habe, suchte ich heute nach einer App zum Herunterladen von YouTube Videos. Nun, ich fand auch eine ganze Menge Einträge, aber statt dem „download button“ waren alle mit dem Zusatz „App wurde entfernt“ versehen. Dann endlich die große Erleuchtung in einem Forum. Ein Meinstreamtroll, der zwar offensichtlich keine eigene Gedanken und schon gar keine Meinung hatte, sondern ein gerade gehörter Mainstreamgedanke geisterte durch sein Hirn, klärte die Angelegenheit präpotent auf, indem er einen Benutzer für dumm erklärte, weil dieser anscheinend nicht wisse, dass für YouTube Videos nur „Streamen“ erlaubt sei und dass man streams natürlich nicht speichern darf.
Vor 20 Jahren habe ich schon auf Großrechner und unter UNIX mit data streams gearbeitet und sogar den default in-stream auf die Tastatur und den out-stream auf den Drucker gesetzt, da gab es kaum eine Internet und schon gar kein YouTube und dieses Würstchen, das da glaubt, das „streamen“ genau das und nur das sei, was er gerade irgendwo gehört hat, war vermutlich auch noch in der Windelhose. Jetzt macht er/sie sich wichtig und erklärt uns was „streamen“ ist und dass YouTube in den AGBs festgelegt hat, dass Videos nur gestreamt werden dürfen, aber nicht gespeichert.
Gut, meinetwegen, natürlich kann ich mir das Video nach wie vor herunter laden und zwar nicht nur mit „wget“, sondern mit einem ganz nützlichen Add-on im Firefox, aber ich mache es nicht mehr, wenn es nicht erlaubt ist. Denn ich habe es sicher nicht nötig, wegen eines Videos, eine illegale Handlung zu setzten. Da ich einfach nicht jeden total verblödeten Wahnsinn mitmachen kann, verwende ich YouTube eben nicht mehr. Ich meine, wenn ich mir ein Taijiquan, Yoga, Kampfkunst Video im Monat 100 mal ansehe, wäre das der 100 fache unnötige „stream“.
Ich soll mir ein und das selbe Video jedes mal neu herunter laden und dann schalten diese wahnsinnigen Möchtegern-Umweltschützer den Bildschirm auf schwarz, zum Energiesparen und Umwelt schonen. Das überholt die Schildbürger bei weitem und noch vertrottelter kann unsere Gesellschaft kaum noch werden.
Darüber hinaus hat dieser Mainstreamdepp, der sich darüber aufregt, wie man auch nur daran denken könnte ein Video von Youtube herunter zu laden, selbst beim streaming das Video im Cache gespeichert und die Daten im Arbeitsspeicher und im Register der CPU. Nur dass er eben zu blöd ist das zu wissen, oder gar darauf zugreifen könnte. Hauptsache er kann sich darüber aufregen, dass man YouTube Videos doch natürlich nicht speichern darf.
Ich mache diesen Wahnsinn nicht mit und lade mir ein und dasselbe Video 100erte male herunter, sondern ich suche mir eben eine andere Plattform, oder verwende die Videos der gekauften DVDs, obwohl die auf Youtube kürzer und aktueller wären.

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GTK+ UVC Viewer

Auf Linux UVC driver and tools fand ich nützliche Infos wie:

The USB Device Class Definition for Video Devices, or USB Video Class, defines video streaming functionality on the Universal Serial Bus. Much like nearly all mass storage devices (USB flash disks, external SATA disk enclosures, …) can be managed by a single driver because they conform to the USB Mass Storage specification, UVC compliant peripherals only need a generic driver.

The UVC specification covers webcams, digital camcorders, analog video converters, analog and digital television tuners, and still-image cameras that support video streaming for both video input and output

und eine Liste mit UVC features supported by the Linux UVC driver.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch das Projekt auf Sourceforge GTK+ UVC Viewer.

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Web-Idiokratie: Der HTML5 Tag

Der menschliche Verstand ist abgestürzt! Oder war es doch wieder nur ein versteckter Adobe Flash-Player?
Wie dem auch sei, mit HTML5 <video> schuf man sich vor einiger Zeit die Möglichkeit, Videos mit einem fähigen HTML-Browser ohne speziellen Player abzuspielen. Was finde ich heute im Netz? Unzählige HTML5-Player und sogar ganz gescheite HTML5-Videoplayer-Vergleiche! Ich glaube es wird Zeit, dass ich mich als Einsiedler in die Wildniss zurück ziehe, denn die Welt wird mir einfach schon zu verrückt.
Naja, was soll es, eigentlich hat sich ja nichts geändert – gar nichts. Die Idiokratisierung (ungebildete Menschen sprächen hier ev. ganz vulgär von Verblödung) schreitet voran und die Vermarktung von Schwachsinn wird zum Lebensinhalt des typischen Mainstreamvollidiokraten. Im xten Abstraktionslayer vom genialen Verwirrungskonzept, Nichts teuer zu verkaufen, schwärmen die HTML5-Player aus und wenn man alle Abstraktionsschichten abträgt und tiefer schürft, findet man heraus, dass sich kein Schwein um Standards oder Normen (falls es überhaupt je so weit kommt) kümmert, sondern jede Pimperlfirma, jede Gruppierung und jeder Web-Matcho seinen eigenen Standard (Empfehlung, Norm, …) durchsetzen möchte, um die Weltherrschaft zu erlangen.
Wie dem auch sein, wichtig ist heute also nur mehr der Web-Browser und der Codec, da man ja keinen Player mehr braucht, abgesehen für Fallbacks und zur Unterstützung von unzähligen, sinnlosen Möchtegerns!
Firefox setzt auf Theora
Safari auf MPEG-4
Google Chrome auf beides, also Theora und MPEG-4
und wie sollte es wohl anders sein, beim Internet Explorer ist es ungewiss, weil es gewiss ist, dass sich MS nicht entscheiden kann, was schlechter ist für sie. Also kann er vielleicht wieder gar nichts, aber es wird gemunkelt, dass der IE 9 H.264 unterstützen soll.

Also, was bleibt mir anderes übrig, als mir ein paar Popcorns einzuwerfen, Tee zu trinken und abzuwarten, wer das Rennen macht. Beim nächsten Video über die Web-Idiokratie darf ich dann vielleicht schon selbst aktiv interaktiv teilnehmen. 😉

Hoch lebe Schilda – normiere und patentiere man ihre Gesetze!

Weblinks:
HTML5
HTML5 Video Player Comparison
A Collection of 20 HTML5 Video Players
Video for Everybody
Einführung: Videos einbinden mit HTML 5
HTML5 Video
Neues HTML5-Toolkit macht Webvideos „interaktiv“
Popcorn

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YouTube Video – Einbetten deaktiviert

Leider passiert mir das immer wieder und ich verstehe den Sinn der Sache nicht. Weiß jemand wozu die Deaktivierung zum Einbinden von Videos gut sein soll? Besonders ärgerlich finde ich es, wenn es im nachhinein deaktiviert wird. Wozu soll das gut sein, außer um alle Beteiligten zu verärgern?
Bei diesem Video ist mir das z.B. gerade passiert http://www.youtube.com/watch?v=4SwXT92meSY. Werden die vielleicht unrechtmäßig hoch geladen, oder wozu soll das gut sein?
Natürlich gibt es Tricks, um auch solche Videos einzubetten, doch das ist ja nicht Sinn der Sache und daher mache ich das auch nicht. Falls aber jemand weiß, weshalb manche Videos hoch landen und später dann das Einbetten deaktivieren, wäre ich über eine kurze Aufklärung dankbar. Da haben alle Beteiligten doch nur einen Schaden, also weshalb macht das überhaupt jemand?

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