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Umweltbewusstsein

Ich hielt mich eigentlich für sehr bescheiden und umweltbewusst und mein ökologischer Fußabdruck ist ja auch gar nicht so groß, aber bei der Nahrung muss ich noch umdenken. Ich habe gerade eine Sendung über einen wirklich umweltbewussten Menschen gesehen und der hat im Jahr ungefähr so viel Abfall, wie ich am Tag. Die Plastikflaschen und das Verpackungsmaterial machen dabei den größten Teil aus und das werde ich auf jeden Fall reduzieren. 3.77 gha ist mein Wert und würden alle 7 Milliarden Menschen die gleiche Ressourcenmenge verbrauchen wie ich, bräuchten wir 2,2 Erden. Wenn ich bei der Nahrung noch ein wenig bewusster einkaufe, kann ich vielleicht auf eine Erde kommen und recht zufrieden sein damit.

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Der Himmel ist grau – auch das macht euch nicht schlau

Dadaichmussistisches Novemberprosa.
Ja, es ist über 20 Jahre her, da hörte ich mir eine Vorlesung eines schlauen Sozialmediziners an, der eine 20 x 20 Regel aufstellte, welche die Studenten kennen mussten, um das Fach Sozialmedizin zu bewältigen. Er behauptete, dass man nach 20 Jahren täglich 20 Zigaretten auf jeden Fall gesundheitliche Schäden feststellen kann.
Gut, ich bin zwar nicht stolz darauf, aber bei mir sind es nun 40 Jahre mal 60 Zigaretten täglich, also das 6-fache und ich merke keine Schäden. Gut in letzter Zeit rauche ich weniger, da ich aufhören wollte. Aber jetzt bin ich auf ganz leichte Zigaretten ( 1 mg Teer und 1 mg Kohlenmonoxid) umgestiegen (bei bewusst gleichem Inhalationsverhalten) und verwende zusätzliche Filter, die über 50% Teer herausfiltern. Damit rauche ich seit Wochen eigentlich nur mehr Wasserdampf mit ein wenig Nikotin und Aroma. Dabei möchte ich bleiben und wenn möglich nicht viel mehr als 20 Zigaretten pro Tag genießen. Das ist eigentlich fast nur noch eine Zeremonie und ich habe dabei kein schlechtes Gewissen mehr, egal was andere dazu sagen. Jedenfalls habe ich schon 6 mal mehr ohne merkbaren Schaden inhaliert, als Mediziner für möglich hielten. Gut, vielleicht ist es dann ohnehin zu spät für mich, wenn ich es bemerke, aber dann gilt das nur für mich. Wenn ihr, liebe Leute merkt, dass ihr euch vergiftet habt, dann seid ihr alle tot – fuck, auch ich, obwohl ich keine Auto fahre und noch nie mit einem Flugzeug geflogen bin. Das heißt, eigentlich bringt ihr (auch Nichtraucher) mich um, egal ob ich rauche oder nicht.
20120825_110227Stellt euch vor ihr setzt euch in eurer Garage ins Auto und lasst den Motor laufen – das ist eine Methode, um Selbstmord zu begehen. Die Atmosphäre ist schon ein wenig größer, als eure Garage, aber es gibt ja auch viel mehr Verbrennungsmotoren. Da euch die Autos und Motorräder nicht genügen, verdunkelt ihr den Himmel mit Billigfliegern. Zur Tante Mali in Berlin auf einen Kaffee, schnell einen erholsamen Urlaub dort oder da, einmal um die Welt und weil ihr so wichtig seid, müsst ihr zur Nichtraucher- oder Umwelt-Konferenz in Dschibuti natürlich auch persönlich erscheinen. Videokonferenz geht natürlich nicht, da könnte man sich ja nicht so wichtig dabei vorkommen und kosten soll das Ganze ja auch etwas, wenn es schon die anderen zahlen. Nämlich die, die keine 17.000.- € Pension bekommen und auch keine Abfindungen usw., sondern ihr Leben lang hart arbeiten und dann mit € 1.000.- und weniger im Monat auskommen müssen.
Naja, wenn ich so in den Himmel schaue, dann überkommt mich das Gefühl, dass das ohnehin nicht mehr lange so weiter geht. Leider ist es dann aber vielleicht für alle zu spät, wenn ihr es auch endlich bemerkt, wer und was hier die Gesundheit gefährdet.
Raucher gründet endlich eine Religon der Raucher (nach dem Vorbild der Kopimisten), denn gegen Religionsfreiheit wagt es kein, kurzsichtiger und die Umwelt verschmutzender Gesundheitsfanatiker vorzugehen.
Aber es ist eigentlich sowieso alles total grotesk – Finger weg von meiner Hure – und bei der rasanten Zunahme der Verbote, wird das Leben bald sowieso auch explizit verboten werden, wenn es das nicht schon längst ist.

Ach ja, vorsicht! Leben ist lebensgefährlich und kann nicht nur zum Tod führen, sondern führt absolut immer zum Tod (bis jetzt zumindest). Also, ihr Lebenden, pickt euch doch ein Pickerl auf’s Hirn: „Leben kann tödlich sein“, oder seid ihr ohnehin nur noch Untote mit unzähligen Regeln und Vorschriften?

Übrigens habe ich natürlich nichts gegen Mobilität und Reisen, aber das könnte man auch mit elektrisch betriebenen Transportmittel, wobei der elektrische Strom aus sog. alternativen Quellen und aus weniger sinnlos vergeudeten Energie stammen könnte.

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Ethanol-Kraftstoff und E10

Auf Wikipedia list man dazu:

Ein heute viel diskutierter Ottokraftstoff ist E10 mit 10 % Ethanol. Die Beimischung von geringen Mengen in Benzin, beispielsweise 5 % Ethanol, wie derzeit in Deutschland durchgeführt, wird nicht als Ethanol-Kraftstoff bezeichnet, sondern als Benzin. Nach der europäischen Norm EN 228 ist eine Beimischung von Bioethanol zu herkömmlichen Benzin von bis zu 5 % zulässig (E5). Normale Benzinmotoren können ohne Modifikation mit E5 betrieben werden…… weiter lesen

Ich zitiere das nur als Hintergrundinformation für mich, weil ich über einen interessanten Artikel gestolpert bin, den ich mir hier dazu notieren möchte:
Lebensmittel in Autos zu verbrennen ist klimapolitischer Unfug: In dem Artikel von Peter Knobloch auf Cicero heißt es unter anderem:
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.. „Lebensmittel in Autos zu verbrennen ist klimapolitischer Unfug und ethisch verantwortungslos“, so Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte von Greenpeace. Das für sogenannte Biokraftstoffe benötigte Ethanol wird aus Getreide und Zuckerrüben destilliert. Ihr Anbau beansprucht gewaltige Flächen an Ackerland. Diese werden weltweit immer knapper. Um neues Anbauland zu erschließen, werden häufig Urwälder gerodet oder sogar abgebrannt. Das schwächt die Katalysatorwirkung der Urwälder als grüne Lunge. Das Niederräuchern von Baumriesen in Äquatornähe verursacht zusätzlich ein Mehr an umweltschädlichem CO2. Die Herstellung von Ethanol für „Bio“-Sprit schadet also häufig der Umwelt….

Ich finde, das ist ein interessanter Aspekt und hoffe, dass die Ottokraftstoffe insgesamt bald so historisch sein werden, wie heute die Pferdeäpfel auf den Straßen. Elektrischer Strom und Knallgas soll und wird sich hoffentlich durchsetzen, sobald die letzten Tropfen des schwarzen Goldes zur Umweltzerstörung vergäudet wurden.

Weblinks zum Thema:
Ottokraftstoff E10
Autofahrer boykottieren Biosprit E10
Diese Autos vertragen den neuen Kraftstoff E10 (nicht)

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Waste Watcher unterwegs

ist heute wieder ein Thema in Radio Wien, siehe auch „Waste Watcher“ unterwegs. Wie es der Zufall will, habe ich heute gleich bei meiner ersten Runde mit meinem kleinen Wauwau Bekanntschaft mit einer freundlichen Dame der Waste Watcher gemacht.
Ich habe mich zwar hier schon mit einigen Artikeln über die Aktion „Sackerl fürs Gackerl“ ablehnend geäußert, weil ich es nicht sehr klug finde natürlichen Dünger in ein Plastiksackerl zu stecken, aber allmählich ändert sich meine Meinung, weil ich einsehe, dass es einfach erforderlich ist. Es ist wirklich unglaublich, wie rücksichtslos manche Menschen sind. Der Mist wird achtlos weggeworfen, der Hund macht auf den Gehweg, der Christbaum wird aus dem Fenster geworfen usw….
Selbst auf den Wiesen bin ich inzwischen dafür, dass die Hundebesitzer den Kot entfernen müssen, denn die beliebtesten Plätze sind ein einziger Misthaufen und der ist meist direkt neben den Gehwegen, um sich ein paar Schritte zu einem Gebüsch zu ersparen. Auch wenn man sich einen Weg durch die Häufchen findet und dabei einen perfekten Wiesenslalom hinlegt, so kann man sich dem Gestank kaum entziehen. Wie gesagt, ich habe meine Meinung geändert und benutze auch gleich die kleine orange Tasche der MA 48, die ich von der Dame bekam, um sie mit Sackerl bestückt an die Hundeleine hängen zu können. Ich bedanke mich dafür, denn sie ist nützlich.
Den tragbaren Aschenbecher werde ich mir aber ersparen, denn ich bin schon so gut wie Nichtraucher, dank der Intensivierung meiner Qigong- und Taijiquan-Übungen.

Weblinks:
Waste Watcher
Achtung Müllkontrolle: Wien schickt „Waste Watcher“ los
Angelobung 90 neuer WasteWatcher bei MA 48 und MA 42

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Weltrekord in Pakistan: 500.000 Bäume an einem Tag

Indien schlägt Pakistan im Ökowettbewerb

Karachi/Wien, 17. Juli 2009 – 300 Freiwillige aus Fischerdörfern pflanzten an nur einem Tag mehr als eine halbe Million Mangroven. Pakistan hat damit Indien geschlagen und den Weltrekord im Baumpflanzen aufgestellt. Der Wettbewerb für eine gesunde und produktive Umwelt soll den gefährdeten Wäldern das Überleben sichern. Der WWF hat dafür Pakistans Umweltminister Hameed Ullah Jan Afridi den Titel “Führer des Planeten” verliehen und würdigt die Aktion auch als wichtiges Zeichen Pakistans gegen den Klimawandel….

Den ganzen Originalartikel können Sie hier lesen: Weltrekord in Pakistan: 500.000 Bäume an einem Tag

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