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Meine aktuellen Umfrageergebnisse für die Nationalratswahl 2017

Da permanent neue abstruse Umfrageergebnisse zur Nationalratswahl 2017 in den Medien auftauchen, muss ich auch einmal meine Ergebnisse von meiner anonymen Umfrage veröffentlichen.

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Umfrage: Geschlechtsangabe im Identitätsnachweis

Ist es diskriminierend, wenn man bei amtlichen Angaben nur zwischen „männlich und „weiblich“ auswählen kann? Es interessiert mich, ob dies geändert werden sollte. Dazu ersuche ich Sie zuerst um eine Angabe zu ihrem Geschlecht:

Mein Geschlecht

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In manchen fortschrittlichen Ländern gibt es schon die Möglichkeit aus „m, f, x“ zu wählen und anderseits habe ich schon Blüten gesehen, wo Formulare zig Möglichkeiten zur Auswahl angeboten haben.
Wie soll Ihrer Meinung nach die Möglichkeit zur Angabe des Geschlechtes in amtlichen Fragebögen, aber auch ganz generell aussehen:

Geschlechtsangabe im Identitätsnachweis

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Über einen Kommentar freute ich mich auf jeden Fall, aber bei Auswahl von *x“ oder „xx“ wäre er erforderlich.

Weblinks:
Männlich, weiblich, unbestimmt

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Kurzer Gedanke zur Wiener Bürgerbefragung

Die Beteiligung ließ zu wünschen übrig, aber die Bürger sind eben nicht gewohnt, dass sie gefragt werden und wenn ich mir die Meinungen der etablierten Parteien anhöre, werde ich vielleicht in meinen alten Tagen doch noch Partei ergreifen, denn die Überheblichkeit mancher Politiker ist bereits unerträglich unverschämt.
Die Grünen meinen wir wären zu dumm, um einen Manipulationsversuch zu erkennen und man müsse uns vor einer eigenen Meinung schützen, denn nur sie wären klug genug, um uns diktieren zu können, was eine freie und richtige Meinung ist. Sie haben offensichtlich Angst ihren Posten zu verlieren, wenn die Bürger dazu ermächtigt werden, direkt unmittelbar ihre Stimme zu verwenden. Auf der Startseite von „Die Grünen“ lese ich aber nichts zu diesem Thema, die Nummer eins ist „totales Rauchverbot“. Das erinnert mich an mein ‚“Wollt ihr das totale Rauchverbot?“ und an den Geschichtsunterricht.
Die FPÖ meint, die Stimme und Meinung des Bürgers ist nichts wert, das sei zu teuer! Man soll das Geld lieber für die Parteien, Abgeordneten und Funktionäre verwenden, denn sie wissen besser was wir wollen. Auf FPÖ finde ich aber auch nichts dazu, sondern da geht es um Genitalverstümmelung usw. Oder war das etwa auf der Frageliste und ist ein aktuelles Thema der Bürger in der Bundeshauptstadt?
Der ÖVP scheint es in ihrem Leitartikel wichtig, dass die Hypo unbedingt zu retten war. Klar, denn wie sollte man sonst in Zukunft die Steuergelder anlegen?
Zitat aus dem Interview „Josef Pröll spricht im Interview mit der Kleinen Zeitung“:

Bezüglich der Banken betont Pröll, dass bei der Hypo die richtige Antwort gegeben wurde. Sie war unbedingt zu retten: „Jetzt muss der Schaden für den österreichischen Steuerzahler, der in der Hypo und von der Kärntner Politik angerichtet wurde, absolut minimiert werden.“ Ditz soll schnell einen Vorstand bestimmen, der eine klare Zukunftsstrategie für die Hypo Alpe Adria vorlegen muss. Der Vorstand …

Der SPÖ scheint die Befragung auch nicht wirklich wichtig gewesen zu sein, aber immerhin findet man auf der Startseite einen winzigen Eintrag unter „Aus den Ländern“, die auf Erste Volksbefragung in Wien seit 19 Jahren! verweist.
Die KPÖ wollte ich noch erwähnen, für die ist die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko zur Zeit am wichtigsten. Ein wunderschönes Bild (man beachte bitte, dass „wunderschön“ ein Attribut zu Bild ist) der blonden Dame mit geflochtenem, heiligenschein-artigen Kranzerlzopf und ein Kurzzitat verweist auf Eine Farce und nimmt die obere Hälfte der Startseite der KPÖ-Homepage ein. Liebe WienerInnen, ist das nicht ausgesprochen volksnah?
Ich habe in dem parteipolitischen Sumpf kein Lichtlein mehr gesehen, seit die Grünen ins Parlament eingezogen sind, aber vielleicht habe ich seit dieser letzten, herben Enttäuschung auch nicht mehr danach Ausschau gehalten.
Die SPÖ scheint jedenfalls moderne Mittel für die Demokratie einsetzen zu wollen, sie hat keine Angst vor der Meinung des Bürgers und sie verwendet sogar Geld dafür, dass die Stimme und Meinung des Bürger direkt Einfluss auf das Geschehen nehmen kann. Das erscheint mir interessant und lobenswert, auch wenn einige Parteien Angst davor haben, den Bürger für dumm erklären wollen und meinen, dass die direkte, unmittelbare Demokratie den Aufwand nicht wert sei, siehe Was Sie über die SPÖ-Volksbefragung wissen sollten…. Meine Frage dazu: „Wollen wir mit Handschlagqualität in Steinzeitmanier von Bürger zu Bürger hausieren gehen und mit jedem direkt und unmittelbar eine Grätzelplauderei halten?“

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