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GTK+ UVC Viewer

Auf Linux UVC driver and tools fand ich nützliche Infos wie:

The USB Device Class Definition for Video Devices, or USB Video Class, defines video streaming functionality on the Universal Serial Bus. Much like nearly all mass storage devices (USB flash disks, external SATA disk enclosures, …) can be managed by a single driver because they conform to the USB Mass Storage specification, UVC compliant peripherals only need a generic driver.

The UVC specification covers webcams, digital camcorders, analog video converters, analog and digital television tuners, and still-image cameras that support video streaming for both video input and output

und eine Liste mit UVC features supported by the Linux UVC driver.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch das Projekt auf Sourceforge GTK+ UVC Viewer.

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Mein neues Ubuntu Maverick Meerkat + Canon PIXMA MP490

Die Installation des Grundgerüsts von Ubuntu ging sehr flott und wie immer problemlos, nur da ich meinen Standort bekannt gab und gleich die Internetverbindung aktivierte, wurden einige Nachinstallationen von Sprachpaketen usw. vom lokalen Server in Wien geholt und der verhielt sich typisch wienerisch, nämlich sehr, sehr gemütlich, man könnte auch sagen extrem langsam.

Bildquelle techfieber.de
Bildquelle: techfieber.de

Nach dem Neustart änderte ich sofort die Quelle auf Hauptserver und die Installation „meiner“ Programme ging dann wieder gewohnt flott. ruby 1.9.2p0 (2010-08-18 revision 29036) [i686-linux], Grisbi, ….. funktioniert alles und die Peripherie auch. Naja, das ist ja der einzige Wermutstropfen, dass ich vor einem halben Jahr einen Drucker kaufte und vorher nur einen schnellen Blick in die Hardwareliste riskierte. Ich sah den Drucker unter für Ubuntu unterstützte Hardware gelistet und das genügte mir. Leider las ich nicht, dass dort stand „nur mit proprietären Treiber von Canon“ und da gibt es leider nur die 32-Bit Version für Debian. Das heißt ich musste bei Ubuntu auf die 64-Bit Version verzichten, damit der Treiber von Canon PIXMA MP490 auch verwendet werden kann.
Ubuntu und die Community kann da natürlich nichts dafür, ich hätte eben lesen sollen, was bei diesem Drucker unter „weiter“ stand und hätte mich nicht damit begnügen sollen, dass der Drucker in die Liste kompatibler HW aufgenommen wurde. Vielleicht könnte man das trotzdem etwas auffälliger gestalten, damit auch DAUs in Eile, wie ich z.B. einer zu sein scheine, nicht ins Fettnäpfchen treten. 😉
Egal, es wird ja sogar auf ubuntu.com die 32-Bit Version empfohlen und es ist ohnehin eher eine Prestigefrage auf einer 64er-Architektur auch eine 64er Ubuntu zu verwenden. Meiner Erfahrung nach bringt die 64-Bit Version kaum etwas, außer Treiberprobleme, da so einige Hersteller mit der Entwicklung einfach nicht mithalten können oder wollen. Leider können sie sich auch nicht zu open source überwinden – vielleicht aus Angst zu viele Menschen könnten damit zu ihren Kunden werden und sie könnten die Nachfrage dann nicht mehr bewältigen. Welche Beweggründe sie für die Geheimhaltung ihrer Treiber auch immer haben mögen, es ist jedenfalls die Ursache der Probleme, denn sonst gäbe es vermutlich auch mit den 64-Bit Versionen in der fleißigen Linux Gemeinschaft keine Probleme mehr.
Ob es nun pietätlos ist eine 32-Bit SW auf einer 64-Bit-Architektur zu verwenden oder nicht ist mir eigentlich gleichgültig – es funktioniert.

Aktualisierung des Artikels:
ScanGear MP Ver. 1.40 für den Scanner habe ich nun auch gefunden:
MP490 series ScanGear MP Ver. 1.40 for Linux (debian Packagearchive)
Mit Simple Scan funktioniert nun auch der Scanner tadellos.

Simple Scan is an easy-to-use application, designed to let users connect their scanner and quickly have the image/document in an appropriate format.

Webcam; WLAN-karte, Sound, etc. wurden wieder sofort richtig und automatisch erkannt, aber das bin ich von Ubuntu schon gewohnt, trotzdem möchte ich es wieder einmal anerkennend erwähnen.

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Ubuntu Hardwaredatenbanken

sind mir sehr nützlich. Z.B. die Hardwaredatenbank und die dort weiter führenden Links genau so, wie die Listungen auf Linux Hardware Compatibility Lists & Linux Drivers usw.. Lediglich ein sofort sichtbarer, auffälliger Hinweis auf die Systemarchitektur wäre wünschenswert. Ich habe gerade wieder einen Drucker gekauft und vorher einen Blick auf die Hardwaredatenbank geworfen. Dort fand ich den Drucker gelistet und daher dachte ich, dass der Drucker von meinem Ubuntu unterstützt wird. Leider musste ich dann feststellen, dass für den Drucker zwar Treiber für Debian auf Canon erhältlich sind, aber leider nur für 32-Bit-Systeme. Gut, die 32-Bit-Version läuft auch in einer V-Box auf der 64er Architektur, oder kann bei Ubuntu problemlos zusätzlich als weiteres Betriebssystem auf dem gleichen Rechner installiert werden, aber ein unübersehbarer Hinweis in der HWDB wäre trotzdem sinnvoll.

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ATI-Grafiktreiber für Linux unterstützt Aiglx

AMD hat wie angekündigt einen neuen Linux-Treiber für seine ATI-Grafikkarten veröffentlicht, der nun auch Aiglx unterstützt. Damit lässt sich die OpenGL-Beschleunigung für den X-Server nun auch mit dem Treiber von ATI nutzen.
Der proprietäre ATI-Treiber 8.42.3 für Linux unterstützt nun Aiglx, womit sich im Zusammenspiel mit Compiz 3D-Effekte auf dem Linux-Desktop nutzen lassen. Bisher blieb dies Nutzern des Treibers verwehrt, so dass Xgl installiert werden musste. Zudem unterstützt die neue Treiberversion X.org in der Version 7.3.
Quellen: AMD und Ati

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Linux-Treiber Madwifi wird abgelöst

Bisher verwendet der Linux-Treiber Madwifi für WLAN-Chips von Atheros noch eine proprietäre Softwareschicht, die nun aber durch ein komplett freies Modul ersetzt werden soll. Dadurch kann der Treiber langfristig auch in den Linux-Kernel gelangen. (WLAN, Linux-Kernel)
Freut mich.

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