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Taijiquan: Die Hände zurückziehen und stoßen

Yin Yang

Yin Yang Symbol

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Figur 15 bzw. 22) Die Hände zurückziehen und stoßen
Zur dieser Figur siehe auch Vorderansicht, Seitenansicht, Schritte und Zeichnungen.
Da mein Notizblog schon recht häufig mit dem Begriff „Tai Chi“ oder Taijiquan gefunden wird, sei hier noch einmal betont, dass ich mir nur Notizen machen. Hier erklärt kein Meister wie es gehört, sondern hier versucht ein Schüler die Figuren zu erlernen und ich erleichtere es mir ein wenig, indem ich mir hier Notizen mache und Material zu dem Thema sammle, aber ich glaube, dass hätte jeder auch ohne die Betonung selbst gemerkt. 😉
In der 37er Form und die erlerne ich gerade, kommt nach „blocken, abwehren, Schritt und Fauststoß“ also Die Hände zurückziehen und stoßen, was ungefähr wie folgt aussieht.
Die linke Hand dreht mit dem Daumen als Angelpunkt unter dem rechten Ellbogen, die rechte Faust öffnet sich. Die linke Hand kommt unter den rechten Ellbogen vor und streift den rechten Arm entlang mit der Handfläche zum Arm, als ob man einen Haltegriff abstreifen würde. Zurücksetzen, von den Händen weg, das Gewicht nach hinten verlagern (in der 24er Form dabei die linke Fußspitze anheben, dann das Gewicht auf das rechte Bein verlagern) und wie beim „Vogel am Schwanz fassen“ . An: stoßen:
Sich aus dem vorderen Fuß nach hinten drücken, wobei die linke Hand über die rechte rutscht und dann werden die Hände nach hinten und bogenfürmig auseinander gezogen, als würden sie über einen Ball gezogen werden. Wenn die Hände auf Schulterhöhe kommen (abwinkeln der Arme) und die Ellbogen knapp vor den Rippen ankommen folgt eine Kraftwelle und die Finger steigen, die Ellenbogen entfernen sich etwas von den Rippen und Hände nähern sich einander in einer Dreiecksform. Schließlich sinkt man wieder in den vorderen Fuß.
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Taijiquan: Vorbereitung oder Eröffnung nach links

Yin Yang

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Figur 1) Vorbereitung oder Eröffnung nach links (Yin)
Locker und aufrecht stehen. Die Füße sind V-förmig ausgerichtet und die Fersen dicht aneinander. Der Nacken ist gerade und das Kinn ist leicht zurückgezogen. Den Brustkorb und den Bauch locker lassen, die Hände hängen mit den Handflächen nach innen an der Seite. Man konzentriert sich und blickt nach vorne. Bei der Konzentration soll man weder die Brust herausstrecken noch den Bauch einziehen. Man kann sich vorstellen wie die Anspannung über die Beine und Füße in die Erde fließt. Natürlicher Atmungsrhythmus. Wo die Vorstellungskraft (Geist, Konzentration, Yi) ist, dort ist auch die Lebenskraft (Qi, Ji, Chi) die den Körper bewegt. Das Qi im Zentrum (Dantian) sammeln.
Man kommt bewusst aus der Ruhe in Bewegung. Das Gewicht wird langsam auf die rechte Seite verlagert, die linke Seite wird leicht (Yin, Xu). Die linke Ferse hebt sich. Man stellt sich vor in den Achselhöhlen füllen sich zwei Bälle mit Luft, was die Ellbogen zur Seite etwas öffnet.
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Übungen aus dem Taijiquan Anfängerkurs

Nach dem Taiji-Qigong Kurs folgte die 2. Stunde im Taijiquan Kurs Taijiquan A1 und dazu möchte ich mir ebenfalls zwei Übungen notieren. Auch diese Nachricht werde ich nächsten Montag korrigieren, da ich mir die Übungen nur teilweise gemerkt habe. Bevor ich eine Lockerungsübung und die Grundbewegungen der Kurzform näher beschreibe, möchte ich ein Zitat von der Seite des Tai Chi Vereins Shambhala anbringen:

Im Shambhala sind wir dem System von Meister Huang Xingxian (1910-1992) verpflichtet. Dieses System besteht im Grunde aus drei verschiedenen Stilen. Während seiner Jugend lernte Huang das Baihequan, den daoistischen Stil des weißen Kranichs seiner Heimat Fujian, gemeinsam mit dem Luohanstil, einem sehr alten Shaolinstil. Später erlernte er Taijiquan von Zheng Manqing. Huang Xingxian verstand es, alle drei Stile zu einem einzigartigen System zusammenzufügen und so neue Synergien zu nutzen.

Auf oben angeführter Seite findet man auch recht interessante Texte von Niki Deistler, dem Kursleiter. von den Texten, die als pdf angeboten werden habe ich einmal
„Eine kleine Taijireise – Tipps, Tricks und Einsichten (oder die daoistische Kunst ein Räuber zu werden)“
und “ Teil 1: Wie man einen Unsterblichen fängt“ gelesen und ich kann sie nur weiter empfehlen. Besonders lustig finde ich die „Mischung aus Musikantenstadel und Stille Post“ und eine Anmerkung von Meister Lu möchte ich noch anführen: “ Auch wenn du nicht am Kämpfen interessiert bist, aber gut trainiert hast und du kommst in so eine Situation oder hast einen Unfall, dann wirst du sie viel besser überstehen, denn dein Körper ist weich und widerstandsfähig.“
Die Texte sind hier als pdf erhältlich.

Lockerungsübung 1 (nach Huang Xingxian):
Im schulterbreitem Stand (Außenseite der Füße sind parallel) sehen, Wirbelsäule möglichst gerade, Schultern entspannt, die Arme seitlich angehoben.
Man sinkt in das rechte Bein dabei kommt die rechte Hüfte nach vor und der rechte Arm schwingt vor dem Körper bis zur Achsel und der linke nach hinten. Wegdrücken vom Boden, die Hüfte dreht nach vorne die Arme steigen und dann sinkt man in das linke Bein, wobei nun der linke Arm vor dem Körper schwingt und der rechte hinter dem Körper.
Also: steigen – drehen der Hüfte diese nimmt die Arme mit – sinken!

Wichtig: Hüfte, Knie und Fuß bilden eine Linie, die Hüfte darf nicht hinaus hängen und das Knie nicht hinein knickt.
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Tai Chi Schritte – Gehen wie auf Eis

Ich habe wieder einmal einen Artikel zu „Tai Chi Schritte“ aufgespürt:
Tai Chi Schritte – Gehen wie auf Eis für schöne und gesunde Beine
Tai Chi im Park
Das Tai Chi Bild ist die Vorstellung von alten Menschen in China, die im Park ihre merkwürdigen langsamen Bewegungen tanzen. Ein wichtiger Teil dieser Bewegungen ist die so genannte „innere Arbeit“ im Tai Chi. Für einen sicheren, festen Gang werden nicht nur die Beine bewegt, sondern auch die Vorstellungskraft.
Modernes Laufen = Falsches Laufen?
Laufen bringt man sich selbst bei – oder besser: … weiterlesen auf Tai Chi Schritte – Gehen wie auf Eis
In dem angeführten Artikel findet man auch folgendes, hervorragende Video:
Internal Discipline in Tai Chi Walk
http://www.youtube.com/watch?v=-wbdKSUus3U

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Tai Chi & Taoism

There are some interesting inspirations for the movement philosophy of Tai Chi within the writings of Chuang Tzu, for example:

„The pure man of old slept without dreams and woke without anxiety. He ate without indulging in sweet tastes and breathed deep breaths. The pure man draws breaths from the depths of his heels, the multitude only from their throats.“

„[The sage] would not lean forward or backward to accomodate [things]. This is called tranquility on disturbance, (which means) that it is especially in the midst of disturbance that tranquility becomes perfect.“

In any event the principles of yielding, softness, centeredness, slowness, balance, suppleness and rootedness are all elements of Taoist philosophy that Tai Chi has drawn upon in its understanding of movement, both in relation to health and also in its martial applications. One can see these influences (of softness and effortlessness) in the names of certain movements in the Tai Chi Form, such as:
* Cloud Hands
* Wind Rolls the Lotus Leaves
* Brush Dust Against the Wind
* Push the Boat with the Current
* Winds Sweeps the Plum Blossoms

Gefunden auf Yang Style Tai Chi

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