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Neues Feindbild Islam?

Wikipedia sagt zu Feindbild:

Als Feindbild bezeichnet man die in einer Menschengruppe (Eigengruppe) verbreitet negative Vorstellung von einer Fremdgruppe, wobei die Aufspaltung einer Menschengruppe in eine sog. Eigengruppe und eine sog. Fremdgruppe bereits den Beginn des Prozesses darstellt.

moschee
Ein Feindbild ist anscheinend immer nötig, seien es die Juden, Ausländer, Kommunisten, Islam und zwischendurch sind die USA auch immer wieder ein willkommender Lückenbüßer.

alte Umfrage: Das Feindbild Nr. 1 ist / sind

Raucher (70%, 79 Votes)
Islam (17%, 19 Votes)
Ausländer (6%, 7 Votes)
Rauschgiftsüchtige (4%, 4 Votes)
es gibt keines (3%, 3 Votes)
eine Rasse (0%, 1 Votes)

Total Voters: 113

Start Date: 18. Dezember 2008 @ 09:17

Ein paar interessante Artikel zu diesen Thema:

  • Feindbild Islam Kommentar zur Verleihung des Ludwig-Börne-Preises an Henryk M. Broder
  • Feindbild Islam Von Riza Baran
  • Feindbild Ausländer
  • BZÖ braucht neues Feindbild
  • Islam, Hort des Fundamentalismus – Oder altes neues Feindbild?
  • Der 11. September: Neues Feindbild Islam?

Als Atheist habe ich weniger Einblick in die Hintergründe der religiösen Feindbildern, aber ich davon überzeugt: „Feindbilder sind keine zufälligen Erzeugnisse“
Beim letzten aktuellen Feindbild „Ausländer“ kenn ich mich aber sehr wohl aus und wenn ich schon nicht für „Ausländer raus aus aus dem Ausland“ bin, dann weiß ich zumindest, dass das Ausland auf jeder gegenüberliegenden Straßenseite beginnt.

In Österreich gibt es ca 400.000 Muslime und davon sind angeblich 300.000 tief religiös, 50 radikal und 3 wurden unlängst verhaftet.
Bundeskanzler Gusenbauer meint zu diesen Thema: „Unser Feind ist der Terror, nicht der Islam“.
Die Themen „Überwachung“, „Religionslehrer-Streit, „Aufschaukeln von Feindbildern“, Kopftuchstreit und ähnliche, ergeben sich aus der Entwicklung.
Kommentare und Ansichten diesbezüglich, sind gerne erwünscht.

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Grüß Gott oder Gott ist tod, hoch lebe mein Gott!

Ach Gott, Gott sei Dank, weiß ich heute, dass ich mir über Gott keine Gedanken machen zu brauche. Ob ein Gott existiert, gelebt hat, lebt oder leben wird, kann nicht mein Problem sein, denn ich bin nur ein einfacher Mensch. Falls es einen Gott gibt, wird dieser verstehen, wenn ich mich nicht um göttliche Angelegenheiten kümmern will und wenn ich nicht versuche Gott oder das Göttliche zu verstehen, sondern wenn ich versuche diese Welt in der ich lebe zu verstehen. Diese Welt und deren Bewohner. Wenn ich versuche, mich zu verstehene und täglich ein wenig mehr das werde, was ich gerne sein möchte: menschlich, also verstehend, zu meiner Art und Gattung haltend und das Leben bejahend. Solange sie die Menschen nicht bedrohen, dürfen sie meinetwegen alle so lange und so gut leben wie sie wollen; Lebewesen, Pflanzen, Viren, Tiere, Anroiden und auch Götter.

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