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Das ist das System Pröll

Das ist das System Pröll: gute Milliarden für die Täter und gute Worte für die Opfer.

gefunden im Peter Pilz Tagebuch unter „DONNERSTAG, 08. OKTOBER 2009“.

weiter unten liest man:

FDLA. Das sind die „Finanzdienstleistungsassistenten“, unqualifizierte Wertpapierkeiler, die von AWD und Kumpanen auf ihre Opfer losgelassen werden. Die goldenen Nasen der AWD-Spitzen finden in den wertlosen Wertpapieren der Opfer ihre Deckung.


und

• Ausbildung. Pröll weiß bis heute nicht, wie viele der 18 000 unqualifizierten Keilern überhaupt für den Beruf taugen – und wie sie zu seriösen Beratern ausgebildet werden können.

Wenn die Konsequenzen nur annähernd so hart ausfielen wie die Worte, wäre dem Keilerunwesen bald ein Ende gesetzt.

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Die 10 Gebote Prölls

Ach, ich habe die alte Regierung nicht gut geheißen, brauchte keine Neuwahlen und ich brauche schon gar keine neue alte Regierung, also als Ergebnis von teuren Neuwahlen und einer langen Periode in der die Parteien mit sich selbst und der Regierungbildung beschäftigt sind, das was wir vor den Wahlen hatten.
Daher lausche ich den 10 Geboten Prölls und frage mich, wer eigentlich die Wahl gewonnen hat und ob es sich die ÖVP tatsächlich leisten kann, Bedingungen zu stellen und kontraproduktive Verzögerungstrategien zu versuchen.
Natürlich kann sie, man sieht es ja, denn die SPÖ ist schwach und will um jeden Preis regieren. Über Minderheitregierungen mit allen und jeden wird schon gemunkelt, siehe Österreichische Verhandlungsfestspiele 2008.
Auch wenn man die 10 Gebote dem Neuen Testament zurechnen muss, denn 10 Punkte-Programme hatten wir schon öfter (anscheinend ein Fan vom Dezimalsystem), siehe LH Pröll präsentierte 10 Punkte-Programm, so verstehe ich den optimistischen siehe „Optimistischer“ Faymann will am Donnerstag weiterverhandeln nicht ganz. Kennt er die Wahlergebnisse der letzten Wahl noch nicht?
Aber man kennt ja die geheimen Sitzungsprotokolle aus dem Radio (Ö3) und das werden die 10 Fragen an die SPÖ eigentlich nur mehr zu einer Farce face to face, die in eienr Absage für großen Koalitionsgipfel heute: Stattdessen Faymann und Pröll ‚face to face‘ auf kosten der Steuerzahler endet.

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