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Plan – Entwicklung in Kati, Mali

Ich freue mich gerade über ein Foto meines Patenkindes aus Kati, Mali und lese ein Informationsschreiben über die Entwicklung in Kati.
Ich höre zwar manchmal die Kritik, dass Patenschaften und Organisationen wie Plan nicht effizient wären, ein Teil der Spenden für die Organisation verwendet werden muss und manche bezweifeln überhaupt, ob bei den Bedürftigen überhaupt etwas ankommt.
Die ausführlichen Berichte sollten eigentlich jeden Zweifel beseitigen, meine ich, aber es bleibt auch immer noch die Möglichkeit des Kontaktes mit dem Patenkind.

Die Grundprinzipien der Kinderrechtskonvention halte ich für einen sehr wichtigen Grundstein für eine kinderfreundliche Welt.
Die Arbeit von Plan finde ich sehr bewundernswert und wenn ich die Schwerpunkte des Projektbüros in Mali für nächstes Jahr lese, wird mir wieder einmal klar, dass manche Menschen mit sehr widrigen Umständen zu kämpfen haben und trotzdem schenken sie uns ein Lächeln.

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Zweite Taijiquan-Woche 2011

Bevor ich mir endlich Anmerkungen zu den Figuren der Laoija Yi Lu mache, sonst vergesse ich die vielen Korrekturen, die ich in letzter Zeit erhielt womöglich noch, notiere ich mir kurz die Zeiten für meinen aktuellen Trainingsplan. Ich werde, auch was die Notizen hier betrifft, nicht mehr den Fehler begehen, mir aus noch immer vorhandener Begeisterung für Taijiquan einen Freizeitstress aufzubürden. Das wäre bei aller Begeisterung für die chinesische Kultur und Kampfkunst ja wirklich kontraproduktiv. Außerdem werde ich bestimmt noch oft genug korrigiert und dann ist immer noch Zeit mir dazu Notizen zu machen. Mir wurde in letzter Zeit nämlich auch so richtig klar, dass es mir momentan das Wichtigste ist, mir einfach meiner eigenen Bewegungen bewusst zu werden. D. h., wenn ich etwas falsch einlerne ist das gar nicht so schlimm, ich muss nur wissen was ich normalerweise mache, denn dann wird mir die Korrektur erst richtig nützlich. Solange ich mich frage, ob ich es nicht eh so ausgeführt habe, wie ich korrigiert wurde, verschwende ich eigentlich die Zeit meiner Lehrer. Erst wenn mir wirklich bewusst ist, wie ich es mache, kann ich die Fehler erkennen und daran arbeiten. Die Illusion eine Bewegung von vornherein richtig zu lernen habe ich längst abgelegt.

Mein aktueller Trainingsplan:

  • Mo: 18 – 19 h – Laoija Yi Lu in der Benedikt-Schellinger-G. mit Paris Lainas vom Shū Jiàn
  • Di: 18 -19.15 – Laoija Yi Lu in der in der Mariahilfer Str. mit Christa Fasching vom Perform; dann 19.45 bis 21 Uhr Push Hands in der Selzerg. mit Paris Lainas
  • Mi: 18.30 – 19.45 – Laoija Yi Lu (oder 19er) in Landsteinerg. und anschließend Säbel bis 21 Uhr mit Paris Lainas vom Shū Jiàn
  • Do: 18 – 19 Uhr – Laoija Yi Lu in der Benedikt-Schellinger-G. mit Paris Lainas vom Shū Jiàn und anschließend 18er und 38er Mit Paris Lainas ung Chen Shi Hong am Loquaiplatz, Austrian-Chinese Wushu Association
  • Sa: 12 – 14 Uhr – Laoija Yi Lu in der Zieglergasse mit Paris Lainas vom Shū Jiàn

Ab Februar ist dazu noch ein Chinesischkurs geplant. Ja und dieses Wochenende werde ich „Schwertschnuppern“, also mich ganz allgemein einmal ein wenig über das Schwert im Taijiquan informieren, dazu besuche ich das Seminar Taiji Jian – Das Schwert mit Gastlehrer Frank Miller von Nikolaus Deistler im Shambhala. Auf der Seite lese ich „Aus dem System Meister Huang Xingxians: – Schwert: Flow, Präzision, wellenförmige Bewegungen und Leichtigkeit ….“ das wird sicher interessant, aber ich werde das erste mal ein Schwert in die Hand nehmen und mich wenn möglich damit in eine Ecke verdrücken und den anderen und Vortragenden zusehen. 😉

Ach, ich bemerke gerade, dass ich 书 – shū – Buch und 剑 – jiàn – Schwertt noch nicht in meinem Bedeutungsindex habe.

Da mich ja nicht nur Chen Stil interessiert, obwohl ich in nächster Zukunft nur diesen üben werde, bin ich gerade über zwei interessante Seiten gestolpert, die ich mir hier merke:
Tai Chi Texte und
William C. C. Chen (es üben eben nicht alle Chen’s den Chen Stil).

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