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movie2k leitet zur Piratenpartei um

Eine interessante Entwicklung.  Am 1. Juni schrieb ich noch über Alternativen zu movie2k. Heute könnte man damit schon meinen, ich schlage Alternativen zur Piratenpartei vor, denn movie2k leitet zur Piratenpartei um. Dort lese ich:

Wir wissen auch nicht, was mit Movie2k passiert ist. Uns gehört die Domain nicht, es wurde von den Betreibern nur auf uns umgeleitet. (Wieso du hier unsere Seite siehst, steht hier.)

Wir wissen aber, dass in der Politik vieles schief läuft. Im Urheberrecht, und anderswo.
Wir wollen das ändern.
Was läuft im Urheberrecht schief, und was will die Piratenpartei ändern?

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Die Hälfte der Österreicher sind kriminelle Raubkopierer! – Ihr wollt total kontrolliert und überwacht werden können!

Liebe Leute, Bürger, Österreicher. Ihr regt euch zwar über den Kontrollstaat und die Datenspeicherung auf, aber entweder ihr seid alle so strohdumm, dass ihr nicht einmal wisst, worum es geht, oder ihr seid einfach schizophren, denn euer Verhalten schreit ja gerade zu nach totaler Kontrolle und Überwachung. Ihr wollt doch total kontrolliert und überwacht werden, wie eure Einstellung zu Android, Tablets und teilw. Cloud Computing zeigt, also wozu auf der anderen Seite darüber aufregen? Ihr wollt auch lieber illegale Handlungen, statt vernünftige setzen, sonst würdet ihr längst Linux (ein „eigenes“ mit Root-Rechten) nutzen und eure Emails PGP verschlüsseln und signieren! Oder seid ihr wirklich einfach alle so ahnungslos und dumm? Aber das kann ich nicht glauben, denn zum Raubkopieren, Cracken und Hacken seid ihr ja auch wiff genug. Also seid ihr vermutlich doch einfach nur total verrückt und regt euch einerseits über das auf, was ihr anderseits durch euer Verhalten verlangt. Crazy AustrianerInnen, crazy world.

Ich las gerade auf „Fast jeder zweite Österreicher hat raubkopierte Software„.
Zitat aus dem Artikel der Presse vom 15.05.2012 | 15:19:

In Österreich wurden im vergangenen Jahr Computerprogramme im Wert von 584 Mio. Euro verkauft – 23 Prozent der verwendeten Software wurden aber illegal erworben, geht aus einer Umfrage der „Business Software Alliace“ (BSA) hervor. Die BSA ist ein Zusammenschluss von Softwareherstellern zur Bekämpfung von Raubkopierern. 41 Prozent der Befragten gaben zu, Raubkopien zu nutzen, 6 Prozent wollten sich dazu nicht äußern. Weltweit werden 42 Prozent aller Programme illegal verwendet…..

Es ist unfassbar für mich, aber Linux und Open Source Software wird in dem Artikel nicht einmal erwähnt. Ich verstehe die raubkopierenden, illegal handelnden Leute schon seit vielen Jahren nicht, da es eine hervorragende kostenlose Software gibt, zu der man sogar den Quellcode dazu bekommt, wenn man ihn möchte. Unzählige Software ist neben dem Betriebssystem und den Standardanwendungen (Office, Gimp …) darüber hinaus per Klick um 0 Null Euro erhältlich. Für Windows hingegen kostet jedes einzelne Programm eine beträchtliche Summe. Aber wenn die Leute etwas kostenlos bekommen, kann es ja nicht gut sein, denken Sie, also lieber rauben, stehlen, cracken und hacken, um etwas zu illegal zu erhalten, was man, meiner Meinung nach, noch dazu in wesentlich besserer Qualität, kostenlos bekommen kann. Obendrein bekommt man auch noch kostenlosen, hoch qualitativen Support und Unterstützung in jeder Hinsicht, durch die Linux-Gemeinschaft.
Hoffentlich wird diese Dummheit bald tatsächlich rigoros bestraft! Man sollte diesen Piraten die Computer beschlagnahmen, also weg nehmen und sie selbst ins Gefängnis stecken, damit sie einmal Zeit finden, über ihren Wahnsinn nachzudenken.

In erwähnten Artikel lese ich weiters:

Einige technische Entwicklungen und Trends bremsen die Verbreitung von Raubkopien – etwa Cloud Computing, SaaS („Software as a Service“) oder Tablet-Computer.

Liebe Leute, mit dieser Entwicklung ist es dann endgültig vorbei mit der Freiheit im Internet, denn die Besitzer (eigentlich müsste man sagen die Käufer, denn sie besitzen es ja gar nicht mehr richtig, da das Gerät ohne SW nahezu wertlos ist und die SW jemand anderen gehört; dem, der die Root-Rechte hat) dieser Geräte (heute auch schon der Android Handys) haben auf ihrem eigenen Gerät nicht einmal mehr Administrator-Rechte. Man hat keine Kontrolle mehr, was einem auf das Gerät gespielt wird und was das Gerät (Handy, Tablet) macht. Google hat die freie Open Source Software Linux leider dazu benutzt, die Benutzer völlig abhängig zu machen. Microsoft ist mit ihren Projekten der Digitale Rechteverwaltung, DMA und des hardwaremäßigen Kopierschutzes auf die Nase gefallen, aber Google schafft es mit dem Android und mit Cloud Computing. Ja, so wie Google es mit Android macht, kann man Linux offensichtlich auch nutzen.
Es gibt bei dieser Entwicklung zwar keine Raubkopien mehr, aber auch die totale Herrschaft des Betreibers und Anbieters und man bekommt auf dem eigenen Gerät kein Administrator-Recht mehr und ist somit komplett ausgeliefert – unglaublich, aber wahr. Wenn Google auf einem Android Handy eine App löschen will oder nicht erlaubt, können sie das, wenn sie eine installieren wollen, können sie das, wenn sie die Kamera oder das Micro einschalten wollen, können sie das, wenn ….. wir jetzt noch nicht total überwacht und kontrolliert werden können, wann dann?

Alternativen:
Jedes eigene Linux, Open Source Software und
CyanogenMod 7

CyanogenMod 7 ist eine sogenannte Custom-ROM die das vorinstallierte Betriebssystem ersetzt. Die ROM basiert auf Code von der offiziellen Android 2.3.4 Version. Dieser Code wurde verändert, damit mehr Einstellungen möglich sind. Die Benutzeroberfläche kann beliebig angepasst werden, die CPU kann übertaktet werden, es gibt diverse neue Features. Angeblich soll das Galaxy S auch stabiler und flüssiger laufen (Lagfix). Die CyanogenMod wird ständig weiterentwickelt, fast jeden Tag erscheint eine neue Version. Für mehr Infos schaut auf die offizielle CyanogenMod Homepage.

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Piraten bei Bild.de

Den ganzen Originalartikel können Sie hier lesen: Piraten bei Bild.de
Hier ein Zitat aus oben genannten Artikel:

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Nachdem die Piratenpartei den kompletten Wahlkampf über quasi totgeschwiegen wurde, widmete die Online-Ausgabe der Bildzeitung ihrem Wahlergebnis nun einen kompletten Artikel. Und nicht etwas aus Häme. Vielmehr wurde von einem sensationellen Erfolg gesprochen. Tatsächlich sind 2 Prozent für eine Newcomer-Partei gar nicht mal so schlecht. Auch Grüne und Linke haben mal so angefangen. …. weiter lesen

Darauf würde ich sicher nicht stolz sein, aber wie ich zur Piratenpartei und zur Bild stehe dürfte jedem bekannt sein, der ein paar Artikel von mir gelesen hat.
Es ist kein Widerspruch, dass ich für die Rettung des Internets bin, aber von Piraten nichts halte. Diese sollten an der Somalischen Küste bleiben. Alleine schon wegen der Bezeichnung, aber natürlich nicht nur deswegen, sondern auch wegen deren utopischen Hirngespinsten, kann ich mit dieser Partei einfach nicht viel anfangen. Ja und Bild.de wage ich kaum zu erwähnen, da diese Seite jugendfrei bleiben soll. 😉

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Parteiprogramme aus der IT-Perspektive

Mit einem ziemlich müden Wahlkampf schleppen sich die etablierten Parteien zur Bundestagswahl. Und dann ist da noch die Piratenpartei, die auf eine wachsende Menge von Protestwählern spekuliert – und auf die Verdrossenheit der Generation Internet.

Den ganzen Originalartikel können Sie hier lesen: Parteiprogramme aus der IT-Perspektive

Meiner Meinung nach ist eine Piratenpartei ungefähr das Schlimmste, was einer Gesellschaft überhaupt passieren kann. Angefangen vom Namen über das Konzept bis zu den Anhängern eine einzige Katastrophe. Nach der Piratenpartei kommt womöglich die Killerpartei und die Räuberpartei, aber was soll’s, sie werden so schnell wieder von der Bildfläche verschwinden, wie sie erschienen sind. International ist sie jedenfalls, also ich habe gehört, es gibt eine in Deutschland, Österreich und ich glaube auch in Somalia, allerdings soll sie dort verboten sein.

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Stoppt diese Krebsgeschwürpolitik – Sperrt alle Provider und relauncht ein sicheres, sauberes Internet 1.0 stable

Die Reaktionen auf meinen letzten Artikel zeigen mir, das wir immer mehr in eine Krebsgeschwürpolitik abdriften. Eine ander Bezeichnung fällt mir dazu nicht ein, wenn sich politische Gruppierungen bilden, um staatstragende Personen persönlich beleidigen zu können und sich ganz offensichtlich auf die Seite von Kriminellen stellen, statt diese zu bekämpfen.
Natürlich wird das Konsequenzen haben, Abwehrreaktionen nach sich ziehen und so zerfetzen und bekämpfen sie sich selbst und gegenseitig, während sich die Kriminellen ins Fäustchen lachen und den Machtgewinn und Vorsprung natürlich sofort wieder benutzen, um Öl ins Feuer zu gießen bzw. die Krebsgeschwüre zu fördern.
Vielleicht schafft das neue Medium endgültig, was in Sodom und Gomorrha (bildlich gesprochen) anscheinend nicht zu Ende gebracht wurde.

Stoppt endlich gemeinsam die illegalen Machenschaften im Internet, oder gibt es jemand der Kinderpornographie, Betrug, nationalsozialistische Betätigung usw. als tolle Errungenschaft bezeichnen will?
Ich bin für das beste System einer Firewall. Zuerst alles sperren und dann nur genehmigen was legal ist und wofür es einen Verantwortlichen gibt. Im realen Leben muss ich mich ausweisen können, warum sollte das im Internet anders sein?
Wenn es anders ist und die Anarchie herrscht, kann es keine weitere Entwicklung geben. Wer das Internet als modernes Medium sinnvoll nutzen will, muss sich Regeln schaffen deren Einhaltung nur der Staat bzw. die Staaten gewährleisten können.
Sperrt alle Provider und gebt nur mehr identifizierten Personen, die auch im Internet ihr Verhalten verantworten müssen Zutritt.

Ich fordere Schutz vom Staat, ganz besonders für Kinder, digitale Signaturen, Zensur, drakonische Strafen für Internetverbrechen, Sperrung aller Provider die illegales Material verbreiten und einen Neuanfang, der eine sinnvolle Nutzung ermöglichen soll! Jetzt kennen wir ja schon einige Gefahren und sollten ein neues, sauberes und sicheres Internet 1.0 stable relaunchen.

Lasst euch von Piraten nicht mit ein paar glänzenden Golddukaten (gestohlener Software) kaufen, am Ende werdet ihr sonst teuer dafür bezahlen, das erzählt doch schon jede Geschichte, seit es Piraten gibt.

An alle sogenannten Piraten und Möchtegernpiraten:
„Ihr grauen Schafe werdet nicht sauber, wenn ihr die Wölfe schützen wollt, sondern gefressen!“

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