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Hochrechnungen statt Wahlergebnisse der Urnernwahl

Leben wir in einer kommunistischen Diktatur? Es gibt und gab Wahlergebnisse, aber im ORF und anderen TV-Sendern wurden nur Hochrechnungen angezeigt. 

Das ist keine Berichterstattung, sondern Manipulation, Lug und Betrug. Die Leute wollten die Wahrheit und somit die Ergebnisse der Urnenwahl. Hochrechnungen hätten sie ja nebenbei anzeigen können, aber sie taten so, als handelt es sich um die Ergebnisse. Was werden sie uns am Donnerstag zeigen? Die Prognosen für die nächste Wahl? Solchen Volksbetrügern gehört die Lizenz entzogen. 

Wenn Wahlergebnisse vorliegen Prognosen und Hochrechnungen zu präsentieren, wobei nicht einmal erklärt wurde, welcher Algorithmus diesen Hochrechnungen zugrunde liegt, ist absolut unerträglich. Falls der ORF den Auftrag zu neutraler Berichterstattung hat, sollte man Herrn Wrabetz (SPÖ) und Co sofort auswechseln. 

In gewisser Weise bin ich aber auch selbst Schuld, denn manche Stationen haben das angezeigt, um das es gestern ging, also das Wahlergebnis ohne Wahlkarten und ich Dummkopf, schaute ORF 2. Nun, diesen Fehler mache ich zukünftig nicht mehr, solange der ORF von der SPÖ gesteuert wird, denn da ist keine objektive Berichterstattung zu erwarten, wie man sieht.

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Ist eine Samba-Show peinlich, geschmacklos und gar sexistisch?

Screenshot ORF TVThek
Screenshot ORF TVThek
Beppi Maohart, Verzeihung, Beppo Mauhart und der ORF Publikumsrat sehen das zumindest so und regen sich über die hübschen Brasilianerinnen auf. Fernsehdirektorin Zechner meint dazu, Zitat aus dem Standard-Artikel ORF-Publikumsrat über WM-Studio: „An der Grenze zum Sexismus“:

Eine „Geschmacksdebatte“ wollte sie im Publikumsrat zwar nicht führen, betonte allerdings, dass sie „alles, was auch nur in Richtung Sexismus geht“, heftig bekämpfen werde. Zudem habe sie bereits in die Gestaltung eingegriffen. Mittlerweile sei es dadurch zu „einer Durchmengung von männlichen und weiblichen Auftritten sowie einer Zurücknahme der Damen“ gekommen. Man werde jedenfalls gemeinsam mit ORF-TV-Sportchef Hans Peter Trost weiter daran arbeiten.

Screenshot ORF TVThek
Screenshot ORF TVThek

Also was hat das mit Sexismus zu tun, wer wird hier auf sein Geschlecht bezogen diskriminiert? Mauhart vielleicht, das kann sein, denn er kann mit den Brasilianerinnen sicher nicht mithalten. Nur nicht eifersüchtig sein, sondern einfach bei der nächsten Regenbogenparade (Link zu Fotos auf Google) mit marschieren, kann ich da nur empfehlen.
Bildschirmfoto vom 2014-06-25 17:56:36Wenn die Darbietung der Capoeira-Tänzer mit nackten Oberkörper, oder die Samba-Girls sexistisch sind, dann kann der ORF gleich 90% der Sendungen heraus nehmen und die Damen beim nächsten Dancing Stars mit Schleier und in langer Mönchskutte Samba tanzen lassen.
Ich finde sie hübsch, auf keinen Fall sexistisch, da ja niemand diskriminiert wird und ich habe schon viel geschmackloseres und peinlicheres im ORF gesehen und damit meine ich jetzt nicht irgend welche perversen Spielfilme.
Nur diese hinterwäldlerische Doppelmoral mancher Machos nervt mich, sonst ist alles in Ordnung.
Bilder sind Screenshots aus der ORF TVThek und zeigen den Skandal. Ach, wie schrecklich!

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ORF: Seit über 20 Jahren keine Strategie

Der Rechnungshof hat seinen Bericht dem ORF am Freitag zugestellt. Unter den 56 Anmerkungen und Empfehlungen: Wozu braucht der ORF eine Online-Direktion?
Auf Wallfahrt Richtung Mariazell ist Stiftungsrat und Caritas-Präsident Franz Küberl; viele seiner 34 Kollegen aus dem obersten Aufsichtsgremium des ORF begeben sich heute, Samstag, auf dem Küniglberg „in Klausur“. In der Einladung zur Strategiesitzung hieß es in einer Vorabinformation bloß vage: „Behandelt werden Bereiche der strategischen Grundlagen der mittelfristigen Finanzplanung.“

Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf ORF: Seit über 20 Jahren keine Strategie

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ORF: „Werbeverbot“ für Ö3 im Fernsehen

16 Privatradios klagten den ORF wegen seiner „Eurowuchtel“-Kampagne. Vorerst erreichten sie eine einstweilige Verfügung.
„Unsere Juristen sind ganz sicher, dass unsere Rechtsinterpretation die richtige ist“, sagte ORF-Sprecher Pius Strobl Mitte Juni der „Presse“. Der Bundeskommunikationssenat (BKS) hatte da den öffentlich-rechtlichen Rundfunk eben schuldig gesprochen, gegen das Gesetz verstoßen zu haben: In einem seiner TV-Programme hatte der ORF die Online-Plattform der „Ö3-Eurowuchteln“ – ein Portal mit Fußballer-Witzen anlässlich der Euro ’08 – beworben. Dabei gibt es ein „Cross-Promotion-Verbot“ im ORF-Gesetz (§13 Abs.9): „Die Bewerbung von Hörfunkprogrammen des ORF in Fernsehprogrammen des ORF und umgekehrt ist, sofern es sich nicht um Hinweise auf einzelne Sendungsinhalte handelt, unzulässig.“

Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf ORF: "Werbeverbot" für Ö3 im Fernsehen

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ORF will an Personal und Strukturen 50 Millionen Euro einsparen

ORF

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Das ist die gute Nachricht heute, denn damit wird vielleicht auch das Programm besser. Die Generalintentanten nicht nachbesetzen wäre schon die halbe Miete.
😆
Die ORF-Geschäftsführung reagiert auf den Marktdruck und zu erwartende Rechnungshofkritik mit einem Sparpaket, so das Wirtschaftsmagazin „trend“.
Von 250 zu streichenden Planposten ist nun nach wie vor die Rede. Er habe „keine andere Wahl“, sagt Wrabetz im „Presse“-Interview, er müsse sich mit den Personalvertretern auf „unkonventionelle Schritte“ verständigen.

Der im ORF eingeschlagene Sparkurs soll nun konkrete Auswirkungen auf Personal, Strukturen und Abläufe zur Effizienzsteigerung haben.
50 Millionen Euro gilt es im Jahr 2009 einzusparen, und zwar nicht auf Kosten der Programmleistung, bestätigte Kommunikationschef Pius Strobl einen Bericht der „Presse“ gegenüber der APA. Der Sparstift soll vielmehr beim Personal angesetzt werden. Die rund 250 Posten, die bis 2010 durch natürliche Abgänge freiwerden, sollen nicht mehr nachbesetzt werden. Das betrifft auch sämtliche Führungsebenen des ORF, so Strobl. Der Personalaufwand des Senders betrug im Vorjahr 406,4 Millionen Euro – 2006 waren es 393 Millionen Euro. 2007 gab es im ORF 3.431 Angestellte (Vollzeitäquivalente). …
Lesen Sie den aktuellen Originalartikel dazu auf ORF will an Personal und Strukturen 50 Millionen Euro einsparen
Weitere Weblinks zu diesem Thema:
ORF: Sparen beim Personal
ORF will 50 Millionen Euro sparen

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