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Wahl 17: Runde der Spitzenkandidaten

Die Sendung „Wahl 17: Runde der Spitzenkandidaten“ kann noch 9 Tage lang gesehen werden.

Gleich zu beginn gibt Herr Kern gleich einmal zu, dass sie sich diesen Wahlkampf hätten sparen können und dass wir Veränderung brauchen. Naja, lieber Herr Kern – Kreisky ist halt doch schon eine Weile her.

Herr Kurz will nicht anpatzen und nicht angepatzt werden. Man hätte ihm bei den Duellen als Geschenk ein Trenzpatterl (Lazerl) überreichen sollen. Gut, er ist für mich sowieso jener, der mir am wenigsten authentisch wirkt und dem ich kein einziges Wort glauben kann.

Herr Strache hätte sich eine Entschuldigung für das Dirty Campainig gewünscht. Ach, Herr Strache, sie wissen doch, dass man so etwas nicht erwarten kann. Die suchen lieber nach einem anderen Schuldigen und stellen eventuell mögliche Fehler anderer in den Vordergrund.

Die Grüne, ich will ja nicht respektlos sein, aber ihren Namen will ich mir nicht merken, denn bald hört man sowieso nichts mehr von ihr. Schade um Pilz und Glawischnig, die hätten es ein wenig interessanter gemacht. Ach ja, ist ja schon gut, liebe Frau, die FPÖ hat früher Hass verbreitet und Hetze betrieben und jetzt sind es die Regierungsparteien, meinte sie. Also alle außer wer? Denn die Grünen gibt es quasi nicht mehr. Soviel dazu, bei Inhalten bleiben und keinen schmutzigen Wahlkampf betreiben. Sie waren die Einzige, die mit solchen perfiden Beschuldigungen eröffnete.

Herr Strolz will die Parteienförderungen kürzen, legt aber auch gleich wert auf mehr Inhalte. Ja, er ist immer wieder erfrischend.

Sehr gut fand ich, dass diesmal die Kandidaten die Themen aussuchten:

  • Strolz – Bildung
  • die Grüne tut sich schwer mit der Aussprache, das Wetter macht sie halt ein wenig müde, aber es geht ihr um – Klima (nicht um den Viktor)
  • Strache – Zuwanderung
  • Kurz – Sozialsystem sichern
  • Kern – Vollbeschäftigung und er will auch gleich noch ein zweites Thema, die Gleichberechtigung – er will alles nehmen.

Wer wissen will, was die Personen dazu sagten, soll sich das Video oben ansehen. Mir ist aufgefallen, dass alle sehr gute Redner waren, bis auf die Grüne und dass sie sich vorbildlich benahmen. Ja, so hätte der gesamte Wahlkampf geführt werden sollen. Wenn ich bedenke, dass Kern gerade einen Misstrauensantrag im Hinterkopf haben musste, hat er sich diesmal sehr gut gehalten. Strolz wie immer erfrischend und Kurz unglaubwürdig. Herr Strache hat diesmal nicht so als Bester hervor gestochen, wie bei allen übrigen TV-Auftritten, aber das war auch nicht mehr nötig, denn meiner Meinung nach, war er vorher immer der eindeutige Sieger und jetzt ging es nur mehr um eine Zusammenfassung zum Ausklang.

Es mag viele Unentschlossene geben, aber ich denke, dass die Wahl in den Köpfen und Herzen der Österreicher schon entschieden ist.
Wenn jetzt die FPÖ nicht eindeutig gewinnt, dann nie.

Weblinks
Misstrauensan­trag gegen Kern abgelehnt
Kern: „Wer weiter Misstrauen schürt, hat Lektion nicht gelernt“
Angleichung von Arbeitern und Angestellten auf Schiene
Viel Wahlkampfrhetorik in Nationalratsdebatte über Erklärung von BK Kern „Verantwortung für Österreich“
Kickl: FPÖ erwägt Misstrauensantrag gegen Bundeskanzler Kern
Misstrauensantrag! FPÖ bringt ÖVP in Zwickmühle
So lief die „Elefantenrunde“ im ORF
Peter Pilz und die „Presse“ tickerten die ORF-„Elefantenrunde“: „Wenn ich gewählt werde …“


Bildquelle: Screenshot der Übertragung auf ORF TV-Thek

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Meine aktuellen Umfrageergebnisse für die Nationalratswahl 2017

Da permanent neue abstruse Umfrageergebnisse zur Nationalratswahl 2017 in den Medien auftauchen, muss ich auch einmal meine Ergebnisse von meiner anonymen Umfrage veröffentlichen.

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Vor der Wahl ist nach der Wahl

Ich gehe davon aus, dass die FPÖ die Wahl gewinnt und hoffe nur, dass sich Herr Strache dann nicht gleich auf die ÖVP einlässt, sondern sich taktisch geschickt, die SPÖ an den Tisch holt. Nur wenn sich die ÖVP richtig vor Blau-Rot fürchtet, können die finsteren Mächte der schwarzen Landesfürsten aufgebrochen werden und dann kann die FPÖ die ÖVP vielleicht sogar dazu zwingen, dass sie auch nach der Wahl, das neu von der FPÖ abgeschriebene Parteiprogramm beizubehalten. Mit einer geschickten Strategie und harten Verhandlungen, könnte die FPÖ einen brauchbaren Koalitionspartner aus der ÖVP machen, deren Inhalte mit den eigenen gut vereinbar sind. Eine starke Blau-Schwarze Koalition könnte dann endlich wirklich Veränderungen bringen und zeigen, dass die Bundesregierung über dem Land steht. Und Kern könnte, wie Schulz in Deutschland, endlich in der Opposition wieder einmal gesund schrumpfen, ausmisten, zur Vernunft kommen und sich auf die eigentlichen Werte der Sozialisten besinnen, denn seit Kreisky wurde das bei der SPÖ leider verabsäumt.


Bildquelle: Leider weiß ich nicht mehr, wo ich den armen Adler her habe, aber falls sich jemand meldet, werde ich natürlich den Urheberrechten nachkommen und einen entsprechenden Verweis setzen, oder ihn auf Wunsch entfernen.

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