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MS-Office Online ist für mich komplett unbrauchbar

ms officeDa ich ein Windows geschenkt bekam, installierte ich es neben meinem Ubuntu und Fedora. Ich kenne diverse Windows Versionen und auch MS-Office schon von den ersten Versionen an, also war es für mich nichts neues. Die MS-Politik, die zu Online Produkten drängt ist mir von Google und anderen großen Firmen bekannt. Am liebst würden sie den Kunden nur noch einen Zugang kaufen lassen und selbst alle Anwendungen (Aplications, also Aps, sagt man heute dazu) und Daten in ihrer Cloud hosten. Bei Google bekommt man das wenigstens noch quasi kostenlos, aber bei Microsoft natürlich nicht.
Normalerweise verwende ich Libre Office, aber nun hatte ich schon das neue Windows, also testete ich auch das neue Office von MS. Erfreulicher weise, gab es für das Office 365 ein Probemonat zum Testen. Das reichte mir auch vollkommen und nun könnte ich weiter mit der Online-Version arbeiten. Da ich gerade ein Problem mit einem Inhaltsverzeichnis eines längeren Dokumentes hatte, versuchte ich es mit dem neuen MS-Office Online. Das heißt ich wollte es versuchen, denn ob Sie es glauben oder nicht, aber ich fand kein Inhaltsverzeichnis. In der Hilfe erfuhr ich:

„Word Online behält ein bereits in Ihrem Dokument vorhandenes automatisches Inhaltsverzeichnis bei, es gibt jedoch noch keine Möglichkeit, eins hinzuzufügen.“

Also bitte das kann und darf doch nicht wahr sein. Was denken sich die bei MS eigentlich, dass ich ein Produkt kaufe, bei dem nicht einmal ein Inhaltsverzeichnis erstellt werden kann? Alles schließen und nichts wie weg von https://onedrive.live.com/ und https://stores.office.com/
googledoca
Ich gehe auf Goolgel Docs https://docs.google.com eröffne ein neues Dokument füge meinen Inhalt ein und füge ein Inhaltsverzeichnis hinzu. Wunderbar es hat funktioniert und Goolge verlangt nichts dafür und beschwert sich auch nicht darüber, dass ich mit Firefox auf Ubuntu unterwegs bin.
Bei Google kann ich die Dokumente in GoogleDrive ablegen, bei Microsoft im OneDrive. Von meinem Smartphone kann ich die Dateien und Bilder aber nur auf GoogleDrive automatisch hochladen. Wahrscheinlich würde das auch bei OneDrive möglich sein, aber ich will es gar nicht mehr wissen, Word Online hat mir schon gereicht.
google-doc-add-ons
Was ich bei GoogleDocs aber unbedingt noch lobend hervorheben möchte, sind die unzähligen add-ons. Fast für jeden Bedarf und Zweck gibt es da ein nützliches, kostenloses Tool.
zeichnungAuf Word Online habe ich vergeblich Standard-Formen gesucht. Vielleicht gibt es sie ja, aber auf GoogleDocs braucht man nur „hinzufügen –> Zeichnung“ wählen und schon ist alles da, was das Herz eines Schreibers begehrt.

MS Office war neben MS Exchange das Beste von Microsoft und nur deshalb habe ich ab und zu, bei verschiedenen Gelegenheiten, freiwillig Windows benutzt, aber die Zeiten sind vorbei. Wozu sollte ich das heute noch nutzen, um mir für ein Dokument von GoogleDocs ein Inhaltsverzeichnis erstellen zu lassen, damit das dann in meinem Word Online behalten wird? Nein, danke!

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Windows 7 freigegeben

Windows 7 ist fertig, verkündet Microsoft lauthals. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass es jetzt auch umgehend veröffentlicht wird. Stattdessen gibt es das neue Windows etappenweise. Lesen Sie nach, wann Sie dran sind, und ob es sich überhaupt lohnt.

Den ganzen Originalartikel können Sie hier lesen: Windows 7 freigegeben

Weiter unten liest man:

Nach der Fertigstellung von Windows 7 bereitet sich Microsoft nun fieberhaft auf dessen Veröffentlichung vor – auf die Einführung eines Systems also, das der Cash Cow des Konzerns nach der Pleite mit Windows Vista wieder richtig Schwung verleihen soll. Das ist dringend nötig, denn nachdem der größte Softwarekonzern der Welt im dritten Quartal erstmals rückläufige Umsätze ausweisen musste, wurde Microsoft im vierten Geschäftsquartal 2009 erneut durch die Wirtschaftskrise schwer gebeutelt. …

Meine Meinung dazu: Die Talfahrt hat erst begonnen, denn immer mehr Menschen begreifen, dass Linux (für den Desktop Ubuntu) mindestens gleichwertig ist (meiner persönlichen Meinung und Erfahrung nach, sogar viel besser) und 0 Euro kostet, genau so, wie die Dokumentationen und der Support in den Foren. Dazu gibt es tonnenweise kostenlose und qualitativ hochwertige Software mit Quellcode, keine Virenprobleme ….
Ein Update, aber auch ein Versionsupgrade geht mit einem Mausklick und kostet ebenfalls nichts. Kein Einkauf, keine Neuinstallationen, keine Neukonfiguration, sondern Sie erhalten eine Nachricht am Desktop, dass eine neue Version installierbar ist. Klick und das war es auch schon. Man kann ungehindert weiter arbeiten und beim nächsten Neustart hat man die neueste Version zur Verfügung. Ja, so funktioniert das bei Ubuntu, wenn eine neue Version erscheint, also 2 mal jährlich. 😉

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Microsoft veröffentlicht Prüfsummen der Windows-7-ISO-Images

Nach dem Release to Manufacturing (RTM) kommen bislang nur die großen PC-Hersteller an die finale Version von Windows 7, während der allgemeine Verkauf erst am 22. Oktober startet. Doch macht man sich bei Microsoft offenbar keine Illusionen darüber, dass der RTT (Release to Tauschbörse) deutlich schneller folgt. Und wohl damit niemand eine gefälschte oder Viren-verseuchte Version herunterlädt, deren Mängel womöglich dem bislang guten Ruf der neuen Windows-Version schaden, hat Microsoft nun die Namen und Prüfsummen der englischsprachigen ISO-Images von Windows 7 veröffentlicht. Sie lauten:….

Den ganzen Originalartikel können Sie hier lesen: Microsoft veröffentlicht Prüfsummen der Windows-7-ISO-Images

Ich frage mich nur wozu man die braucht, wenn es doch Ubuntu gibt. Da braucht man keine Registrierungscode und ständige Verlängerungen von 30-Tage Versionen und wenn man dann Software jeder Art in bester Qualität benötigt, klickt man auf „installieren“, zahlt keinen Cent und bekommt Tutorials, Dokumentationen und Support in fast jeder Sprache in den Foren kostenlos dazu. 😉

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Microsofts Schmusekurs mit Open Source

Ehemals von Bill Gates und Steve Ballmer als Krebsgeschwür und Teufelswerk verschrieen, entdeckt Microsoft mittlerweile die Vorzüge quelloffener Anwendungen für sich, und fördert sogar aktiv deren Entwicklung.
Als Schwerpunkt nennt Andreas Urban, Leiter der Open-Source-Strategie, die Skriptsprache PHP, die offenbar in künftigen Microsoft-Produkten vermehrt zum Einsatz kommen wird. So nahm der Riese aus Redmond den PHP-Core-Entwickler Pierre Joye unter seine Fittiche, der die Schnittstelle zwischen Community und Microsoft bildet.

Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf Microsofts Schmusekurs mit Open Source

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XP-Downgrade für Vista-Skeptiker

Microsoft erlaubt PC-Herstellern für ihre Rechner mit Windows Vista Betriebssystem eine XP-Alternative anzubieten, allerdings nur bei Vista Business und Ultimate-Versionen.
heißt es auf (24.Jan 2011 um 07:06:21): www.telekom-presse.at
Da fragt man sich auch: „Bald generelles aus?“

Nun ich würde ein Upgrade auf Ubuntu empfehlen. 😉

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