Schlagwort-Archive: künstlicher Muskel

Elektromagnetfeder – gibt es so etwas?

Skizze Elektromagnetfeder
Skizze Elektromagnetfeder
Ursprünglich wollte ich die Idee eigentlich für mich behalten und selbst einfach austesten, ob sich ein solch einfaches Konstrukt für den Roboter eignet, den ich vielleicht baue. Da ich aber sowieso keine wirtschaftlichen Interessen habe (bin kein Geschäftsmann und habe außerdem schon alles was ich brauche, abgesehen vielleicht, von Elektromagnetfedern), kann die Idee gerne jemand anders vermarkten,  falls es funktionieren sollte.
Ich habe dazu nichts gefunden, weshalb ich annehme, dass es aus irgend einen Grund nicht funktioniert,  oder dass ich nicht gut genug gesucht habe. Ich werde es in den nächsten Tagen jedenfalls noch testen, aber vielleicht kann mir ja jemand hier etwas dazu sagen, worüber ich mich freuen würde, denn die Versuchsanordnung ist zwar einfach, stellt aber doch einen gewissen Aufwand dar. Berechnungen dazu sind komplizierter, als ausprobieren, außerdem müsste ich nach den Berechnungen das ganze ja trotzdem praktisch umsetzen.
Eine Druckfeder zwischen zwei elastischen Bändern aufgehängt soll einen Draht mitführen, der an gegenüber liegenden Stellen zu einer kleinen Spule gewickelt wird. Kann damit ein elektromagnetisches Feld erzeugt werden, das die Feder zusammen zieht? Wäre die Kontraktion direkt über Strom- oder Spannung regulierbar?
Wie gesagt, ich habe nichts dazu gefunden, weshalb ich annehme, dass es nicht funktioniert, denn das wäre sonst bestimmt ein häufig verwendetes Bauteil.
Falls ich jemanden eine gute Geschäftsidee geliefert habe, würde ich mich über ein paar kostenlose Exemplare in verschiedener Ausführung freuen.

(593)

Künstlicher Muskel: Wozu ein Material für Alles?

Ich habe gerade auf www.dresden-concept.de einen interessanten Artikel gelesen: DURCHBRUCH AUF DEM WEG ZUM „KÜNSTLICHEN MUSKEL“ – NEUE PLATTFORMTECHNOLOGIE ERZIELT HERAUSRAGENDE ERGEBNISSE in dem es um eine Problematik mit dielektrischen Elastomer-Aktoren geht. Die Aktoren sind so augebaut, das zwischen zwei, mit Metall beschichteten Oberflächen ein elektrisch isolierendes Dielektrikum aus elastomeren Materialien, wie Gummi liegt und beim Anlegen einer elektrischen Spannung ein elektrostatischer Druck entsteht, der den Gummi zur Dehnung zwingt. Leider dehnt sich die Metallschicht nicht genügend und wird zerstört. Dann lese ich (Zitat):

Mit einem Trick gelang es den Dresdner Forschern, ein elastomeres, elektrisch leitendes Gummimaterial zu erzeugen. Sie mischten winzige Mengen elektrisch leitfähiger Carbon-Nanofibrillen in ein Elastomer, welches nahezu identische Dehneigenschaften aufwies wie das elektrisch isolierende Gummimaterial. Durch die Zugabe der Nanofibrillen wird das Elastomer leitfähig. Ein mit diesem leitfähigen Material beschichteter isolierender Gummikörper versagte in Dehnversuchen auch nach Millionen von Zyklen nicht.

Das ist natürlich genial, aber trotzdem frage ich mich, wozu das nötig ist? Weshalb nimmt man nicht einfach eine leitende Flüssigkeit?
Diese kann weder reißen noch Zerstört werden, daher würde ich vor dem Aufwickeln Salzwasser in die Gummisackerl füllen.
Weiß jemand warum das nicht gemacht wird, bzw. ob es funktionieren müsste?

Ein Muskel aus Angelschnur ist für mich aber auch eine reizvolle Vorstellung, wobei die motorische Endplatte dann eine Heizspirale (Heizplatte) sein müsste.

Weblinks:
Künstlicher Muskel aus Angelschnur
DURCHBRUCH AUF DEM WEG ZUM „KÜNSTLICHEN MUSKEL“ – NEUE PLATTFORMTECHNOLOGIE ERZIELT HERAUSRAGENDE ERGEBNISSE
Flexibel und stark: Künstliche Muskeln Die Zukunft des elektrischen Antriebes
verdrehte Nylonschnur (Video) zum Artikel Bodybuilding für Roboter
Der elektrische Bizeps
Künstliche Muskeln aus Nylongarn
Superstarke künstliche Muskeln aus Angelschnur für Roboter und Lüftungsklappen
Video der Woche: Künstliche Muskeln aus Angelschnur

(860)