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Helemloh’s Raucher- bzw. Nichtrauchertipp für 2012

Ja, genau so ist das, meine lieben militanten Nichtraucher. Ihr habt ja teilweise den Ruf, recht schnell handgreiflich zu werden, aber bitte, bitte tut mir nichts, sondern macht euch mit einer Anzeige lächerlich, wenn ihr mich in der Straßenbahn, mit einer genüsslich gerauchten Zigarette erwischt. Es ist eine E-Zigarette.

Hier die Ausrüstung: eine Zigarette mit abschraubbarer Nachfüllbox. Es gibt sogar Mentholfüllungen, allerdings ohne Nikotin. Wer Nikotin unbedingt braucht, kann ja auf ein Zusatzpräparat zurückgreifen (Kaugummi, Tabletten, Pflaster). Eine Füllung reicht für etwa 500 Züge und zum Aufladen ist ein USB-Stick dabei. Damit steht dem ungetrübten Rauchvergnügen nichts mehr im Wege. Die LED glimmt auf, wenn man anzieht und der Rauch (Wasserdampf) schmeckt nicht einmal so schlecht.

Auf der Verpackung der elektronischen Zigarette lese ich:

  • Kein Tabak
  • Völlig teerfrei
  • Schadstofffrei
  • Fällt nicht unter das Rauchverbot
  • Keine Asche, kalter Rauch oder gelbe Finger
  • Kein passives Mitrauchen
  • Billiger als herkömliche Zigaretten

So wird Euch der Neujahrsvorsatz leicht fallen, sagt helmeloh und ein Prosit Neujahr 2012!

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Der weiße Kranich spreizt die Flügel – 白鶴亮翅 (bāi hè liàng chè)

Zurück zu den Übersichtsseiten der Formen, in denen diese Figur vorkommt: 18 Bewegungen, 38 Bewegungen und Laojia Yi Lu
Hier verweise ich zum Vergleich zuerst einmal auf die gleichnamige Figur aus dem Yang Stil: Der weiße Kranich breitet seine Flügel aus.
Für diese Figur „bāi hè liàng chè“ findet man auch die Bezeichnung „White Goose Spreads Wings“. Mir persönlich gefällt „weißer Kranich“ odr „white crane“ besser, obwohl hier eigentlich die „Störche“ als Boten der Götter angesehen werden, denn immerhin bringen sie, die Babies. Egal, es soll eben irgend ein weißer Vogel sein, aber nicht unbedingt schneeweiße Taube oder Möve.

Schritt zurück:
Die Faust der rechten Hand wird geöffnet und die Hand bewegt sich nach links, wie die darunter liegende linke Hand nach rechts bis nahe der jeweiligen Ellbogen.
Die Hände drehen, sodass die Handflächen nach außen zeigen. Die linke kommt in einen Bogen nach unten und die rechte nach oben bis auf Kopfhöhe.
Das Gewicht wird auf das rechte Bein verlagert. Wenn die linke Hand an der linken Hüfte vorbei kommt wird der linke Fuß nach hinten (im Winkel von ca. 45°) versetzt. Während die Arme noch ihre Kreisbewegungen vervollständigen wird das Gewicht nun auf das linke, hintere Bein verlagert. Der linke Arm rotiert seitlich und kommt mit der Handfläche nach oben vor die Brust. die rechte Hand setzt fort nach unten, innen und oben (ist in der Endposition unter der linken Hand; gekreuzt mit den Handflächen nach oben).
Der Kranich spreizt die Flügel:
Nun setzt der rechte Fuß zurück (wieder ca. 45°) und die Zehen des rechten Fußes drehen nach außen. Wenn das Gewicht nach hinten auf den rechten Fuß verlagert wird, trennen sich die Hände, wobei die rechte Hand (arm) nach außen, oben und die linke nach außen und unten (Knie schützen) gedreht wird. Ein „Leerer Stand“, wobei die linke Fußspitze den Boden berührt ist die Endposition.

Quellen und Links:
Old Frame, First Form
Old Framne Chen Family Taijiquan von Mark Chen
Shu Jian
Perform

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Origami Kranich – Faltanleitung

Kraniche (Wikipedia):

In griechischen Mythologie war der Kranich sowohl Apollon, dem Gott der Sonne und Demeter, der Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin, als auch Hermes als Bote des Frühlings und des Lichts zugeordnet. So lasen die Auguren (Priester) in Griechenland aus den Flugformationen der Kraniche. Außerdem galten Kraniche als Symbol der Wachsamkeit und Klugheit….

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Taijiquan im Ibis Stil

Hier habt ihr den Beweis, meine lieben Taiji-Freunde, also hört endlich auf mich bei der 2ten Übung der fünf Lockerungsübungen nach Huang Xingxiang aauszulachen, wenn ich immer den Kopf nach vor und zurück bewege.
Hallo, hört zu und seht her, früher haben die alten Meister die Gottesanbeterin, den Adler und den Kranich studiert, ich habe mich hingegen auf den roten Ibis spezialisiert. Also nicht auslachen, sondern lächeln, bewundern, anerkennen und loben, dann zeige ich euch vielleicht wie das der Ibis wirklich macht. 😉

Ich glaube, dass ich das Foto früher bereits verwendete und es machte einen bleibenden Eindruck auf mich, was meine Taijifreunde im Shambhala bestätigen können.

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