Schlagwort-Archive: Internet

Die Rettung des Internets ist für mich beendet

Denn ich bin sehr enttäuscht über die Ansätze, die ich dazu gelesen habe und halte diese Ansinnen eher für Versuche zur Zerstörung des Internets, als für eine Rettung. Illegalen Machenschaften Vorschub leisten führt sicher nicht zur erträumten Freiheit. Ich denke, der PC, auf dem die Autoren solch unglaublich naiven Geschichten verfassen gehört längst dem, der das Rootkit installiert hat.
Ich lasse dieses Thema nun wieder anderen über, zum Beispiel den Piraten an der somalischen Küste und schließe mit meiner Meinung, die ich vorhin gerade geäussert habe:
Nur wer seine Grenzen kennt ist wirklich frei. In diesem Sinne brauchen wir endlich Grenzen, damit sich der Sumpf illegaler Machenschaften nicht zügellos über filesharing systeme, illegale Server, anonyme Proxies, ungesicherte WLAN-Router und gehackte Rechner ausbrteiten kann. Oft können Rechner ohne weiteres missbraucht werden, sie bieten sich sogar dazu an und müssen also gar nicht wirklich gehackt werden, besonders dann, wenn eine illegale Raubkopie als Betriebssystem verwendet wird und die übrige SW auch über ein illegales filesharing system, einer illegalen Seite, samt crack bzw. serial bezogen wird.
Dazu empfehle ich: Wechseln Sie zu Linux, aber das ist eigentlich ein anderes Thema, obwohl ein sicheres OS mehr zur Rettung des Internets beitragen könnte, als die ganzen Vorschläge zusammen, die ich bis jetzt gehört habe. Doch von sinnvollen Maßnahmen will man offensichtlich nichts wissen, sonst wären dank Open und GnuPG längst alle Emails digital signiert und dank Linux und BSD alle Viren eliminiert und für die übrige SW bräuchten die Leute auch kein fs und illegale Server, sondern lediglich auf „installieren“ klicken.
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Das Internet muss gerettet werden

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Hexenjagd auf Kinderpornographen

Den ganzen Originalartikel können Sie hier lesen: Hexenjagd auf Kinderpornographen
Hier ein Zitat aus oben genannten Artikel:

Natürlich müssen Leute, die Kinder verführen, vergewaltigen, oder gar töten, dingfest gemacht werden. Und Leuten mit entsprechenden Veranlagungen sollten Therapiemaßnahmen angeboten werden. Darüber gibt und gab es nie eine Diskussion. Im Moment aber scheint die allgemeine Hatz auf (angebliche) Kinderpornographen immer absurdere Ausmaße anzunehmen …..
Die ganze Absurdität dieses Falles wird weniger an der Gefängnisstrafe deutlich als an den weiteren Folgen:
Für eine Bewährungszeit von zwei Jahren darf der Verurteilte nur unter Aufsicht mit weiblichen Personen unter 18 Jahren kommunizieren!
Für diese Zeit hat er auch ein striktes Internetverbot!
Schließlich darf er auch keine Mobiltelefone oder andere internetfähigen Geräte besitzen.
Seine DNA wird in einer landesweiten Datenbank gespeichert.
Sein Name wird in das Register für Sexualstraftäter eingetragen.
Nicht nur, dass dies eine „Sexualstraftat“ ohne Opfer ist. Es stellt sich auch die Frage, was mit der Freiheit der Gedanken und der Kunst ist. Würden die Verfasser von „Frühlingserwachen“, „Lulu“ (Wedekind) und „Lolita“ (Nabokov) heute ebenfalls verhaftet? Und sind deren Bücher inzwischen in Amerika und Kanada verboten (was mich nicht wundern würde)? Ist meine Assoziation mit der Zeit der Hexenverfolgungen wirklich total abwegig?

Ich finde die Assoziation mit Hexenverfolgung nicht ganz abwegig, nur dass die Hexen heute besser hexen können, weil sie das Internet und filsharing dazu missbrauchen.
Beides ist unverhältnismäßig und irrational, einerseits kann jeder, der bis 3 zählen kann die schlimmsten, illegalen Inhalte ins Netz stellen und niemand kann ihn erwischen und die Inhalte kann auch niemand löschen und andererseits gibt es angeblich Fälle, wie im oben zitierten Artikel. Ich bin für eine angemessene, kontrollierbare Freiheit, aber nicht für das totale Chaos. Damit könnte man vielleicht auch wieder die „wirklichen Bösen“ verfolgen und müsste sich nicht auf eine Hexenjagd einlassen.

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Kinofilme und TV im Internet

Heute war es mir einfach zu kalt für meine Taiji-Übungen auf der Wiese und dazu schneit es ja auch noch stark, also sah ich mir einen Film an. Natürlich am PC, weil ich ja auch ein wenig Arbeiten wollte, ein paar Emails beantworten, auf Google Code herumschnüffeln, wieder einmal yiggen usw.
WP habe ich auch gerade „upgedatet“ sage ich einmal, um mich der modernen Diktion anzupassen. Auf wwitv findet man inzwischen schon 3035 TV-Sender, aber der ORF hat noch immer Probleme und kein vergleichbares Angebot. Moment, ich sehe noch einmal nach auf TVThek
daher ging ich auf RTLNow, um festzustellen, dass es inzwischen schon wieder eine Folge von Alarm für Cobra 11 kostenlos zu sehen gibt.
Kino.to finde ich als nächstes und dazu auch gleich Kinofilme kostenlos anschauen im Internet und die gute Frage ist die seite KINO.TO legal?. Auch wenn hier die Meinungen auseinander gehen, Movies auf YouTube ist jedenfalls ein sicherer Tipp, auch wenn die Auswahl noch etwas spärlich ist.
Morgen werde ich doch meine Schneeschuhe hervorholen und wieder auf der Wiese üben.

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Merkels neue Schritte im Netz


Einer anderen großen Plattform, die sich dem direkten Dialog zwischen Bürgern und Politikern verschrieben hat, verweigert sich Merkel seit Jahren konsequent: Auf der Politikerbefragungsplattform Abgeordnetenwatch hat sie in ihrer Funktion als Bundestagsabgeordnete bisher 369 Fragen erhalten – und keine einzige beantwortet. Andere Abgeordnete, darunter inzwischen auch Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU), schreiben fleißig zurück oder teilen wenigstens mit, warum sie nicht ausführlich antworten, erläutert Gregor Hackmack von Abgeordnetenwatch – zum Beispiel weil sie keine Zeit haben oder lieber Briefe schreiben….
„Dialog gibt es nur, wenn alles äußerst kontrolliert ist“, kritisiert Markus Beckedahl, der mit www.netzpolitik.org zu den wichtigsten deutschen Bloggern zählt, die geplante Frage- und Antwortaktion der Kanzlerin. Merkels Profile in den Online-Netzwerken ähnelten bisher „eher animierten Litfasssäulen als einem richtigen Dialog“. Immerhin erhält jeder neue Fan bei studiVZ die Nachricht „Angela Merkel hat Dich gegruschelt“ – das ist der Szene-Ausdruck für eine Art freundschaftliche Kontaktaufnahme. Doch solche identischen Gesten, gibt Beckedahl zu bedenken, „kann auch ein Roboter machen“….

Den ganzen Originalartikel können Sie hier lesen: Merkels neue Schritte im Netz

Beckdahl sollte meine „3te Generation von Gott“ lesen, denn lesen sollten auch Menschen können. Zwar nicht fehlerfrei und so schnell als Roboter, aber doch irgendwie. 😉

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Vorerst keine Wahlen per Internet

Die Sozialwahl 2011 hatte dem von T-Systems entwickelten Internetwahlsystem "voteremote" den Durchbruch bringen sollen. Doch nach der Wahlcomputer-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wurde die Premiere abgesetzt.

Den ganzen Originalartikel können Sie hier lesen: Vorerst keine Wahlen per Internet

Was nicht ist, kann noch werden! Die Demokratie soll endlich die technischen Mittel nützen und sich damit weiter zu einer echten, direkten Demokratie entwickeln. Natürlich birgt das Gefahren in sich, aber das ist wohl bei jeder Entwicklung so. 😉

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