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Wochenendbeilage:Neues vom W3C und was mit CSS 3

Die CSS-Arbeitsgruppe des W3C hat eine ganze Reihe neuer Entwürfe für Module der kommenden CSS 3-Spezifikation vorgestellt. Ganz frisch am Start sind Flexible Box Layout Module und CSS Image Values Module, beide vom 23. Juli und beide erscheinen uns beim ersten Drüberlesen sehr sinnvoll zu sein. Besonders flexbox hat es uns angetan, weil es mit sehr einfachen Regeln ermöglicht, eine Menge HTML– und CSSHacks zu ersparen:

»In this new box model, the children of a box are laid out either horizontally or vertically, and unused space can be assigned to a particular child or distributed among the children by assignment of ›flex‹ to the children that should expand. Nesting of these boxes (horizontal inside vertical, or vertical inside horizontal) can be used to build layouts in two dimensions.«

Bereits beim Status eines Last Call angelangt ist Ende letzten Monats der Entwurf des CSS 3-Moduls Multi-column layout, das, wie der Name schon sagt, wirklich echte mehrspaltige Layouts ermöglicht. Hier bittet die Arbeitsgruppe um Kommentare bis zum 01. Oktober diesen Jahres.

Wir hatten neulich schon mal etwas mit Multi-column layout herumgespielt und siehe da: es funktioniert sogar in modernen Browsern wie Safari 4, Google Chrome 2 oder Firefox 3.5. Zum selber ausprobieren: die Liste im Kasten »mehr zum wettbewerb:« ganz unten auf einfach-fuer-alle.de/biene-2009 basiert auf einer simplen Mehrspalten-Anordnung mit reinem CSS ohne jegliche Eingriffe ins HTML.

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Unschöne Wahrheiten

Beim Browser-Hersteller Opera läuft seit längerem eine Studie namens MAMA (Metadata Analysis and Mining Application). Untersucht werden versteckte Qualitäten von Webseiten wie deren Aufbau und die Verwendung (oder Nicht-Verwendung) von HTMLTags und -Attributen – gemeinhin Dinge, die man kaum mit einer herkömmlichen Suchmaschine herausfinden wird. Interessant ist sowas vor allem für Browser-Hersteller wie eben Opera, aber auch für die Weiterentwicklung von HTML (zum Beispiel zur Version 5).

Untersucht wurden mittlerweile 4,2 Mio. URLs, die Ergebnisse werden nach und nach veröffentlicht (mehr zur Methodik und eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte). Heute fanden wir im Opera Developer Network einen Artikel von Henni Swan über einige gerade aus Sicht der Barrierefreiheit interessante Teilaspekte – die Verwendung von Überschriften-Strukturen, Bildern und Datentabellen: »Opera MAMA – a sneak peek at headings, images and summary«. Hier ein paar der wichtigsten Ergebnisse:

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Klage gegen ORF wegen fehlender Barriere-Freiheit bei On-Demand

Der Generalsekretär des österreichischen Gehörlosenbundes (ÖGLB), Lukas Huber, hat eine Klage gegen den ORF eingebracht. Entgegen einer Vereinbarung aus einem Schlichtungsverfahren habe die Sendeanstalt On-Demand-Angebote nicht untertitelt bzw. versprochene Transkripte nicht online gestellt, erklärte Huber heute, Donnerstag, gegenüber der APA. Beim ORF bedauerte man die Verzögerung mit dem Hinweis auf Umsetzungsschwierigkeiten….

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Na endlich, ich finde das sehr erfreulich und für die Webseiten sollten sich das auch gleich machen, damit die ganzen 0-815 Webmaster einmal die ersten Kapitel des Webdesigns lernen müssten und wenigstens HTML-, CSS und WAI-konforme Seiten erstellen müssten. Ein Lehrer muss ja auch das Alphabet können ein Polizist die StVO usw. nur Webmaster müssen nichts können, dürfen jeden Mist ins Netz stellen und kassieren dafür auch noch Unsummen, wenn Sie ein CMS installieren und zerstören können, denn die meisten Seiten sind ohnehin fix und fertige CMS-Systeme, die dann ein wenig angepasst werden und dabei werden diese Systeme dann von den sog. Webmastern auch noch zerstört, sodass die Seiten vor HTML-, CSS- und WAI-Fehler nur so strotzen. Man sollte sich nur Webmaster nennen dürfen, wenn man eine Ausbildung vorweisen kann, die bescheinigt, dass man wenigestens die Grundlagen beherrscht, auch was Barriere-Freiheit betrifft!

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HTML und CSS

Inzwischen bin ich schon bei der Übung 24 in KTouch angelangt und ich befasse mich nun etwas mit HTML und CSS.

Dazu benutze ich SELFHTML . Ich benutze diese Seite auch gerne für Perl, PHP und JavaSript.

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"
       "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd">
<html>
<head>
<title>Beschreibung der Seite</title>
</head>
<body>
********
</body>
</html>

HTML 4.01 Spezifikation

XHTML 2.0

CSS

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HTML, PHP und Smarty

Für die meisten die schon mit PHP gearbeitet haben ist es wahrscheinlich nichts neues, aber trotzdem möchte ich kurz auf die Vorteile der Trennung von Applikations-Logik und Design/Ausgabe hinweisen.
Da PHP ja direkt in HTML bzw. XHTML-Dateien verwendet werden kann, entsteht oft sehr schnell ein unübersichtliches Konvult an gemischten Code. Eine saubere Trennung in CSS, HTML, PHP, JS ist mit Smarty leicht zu erreichen, dabei hat die Template-Engine für PHP noch andere Vorteile.
Zum Beispiel die Kompilierung der Templates. Smarty liest die Template-Dateien und generiert daraus neue PHP-Skripte; von da an werden nur noch diese Skripte verwendet. Deshalb müssen Templates nicht für jeden Seitenaufruf performance-intensiv neu geparst werden und jedes Template kann voll von PHP Compiler-Cache Lösungen profitieren, siehe auch Zend bzw. PHP Accelerator
Applikation und Design wird getrennt, dazu ein Zitat von Smarty.

Nehmen wir zum Beispiel eine Webseite die Zeitungsartikel ausgibt. Der Titel, die Einführung, der Author und der Inhalt selbst enthalten keine Informationen darüber wie sie dargestellt werden sollen. Also werden sie von der Applikation an Smarty übergeben, damit der Designer in den Templates mit einer Kombination von HTML- und Template-Tags die Ausgabe (Tabellen, Hintergrundfarben, Schriftgrössen, Stylesheets, etc.) gestalten kann. Falls nun die Applikation eines Tages angepasst werden muss, ist dies für den Designer nicht von Belang, da die Inhalte immer noch genau gleich übergeben werden. Genauso kann der Designer die Ausgabe der Daten beliebig verändern, ohne dass eine Änderung der Applikation vorgenommen werden muss. Somit können der Programmierer die Applikations-Logik und der Designer die Ausgabe frei anpassen, ohne sich dabei in die Quere zu kommen.

Weiter geht es in der Doku mit:
Was Smarty nicht kann: Smarty versucht nicht die gesamte Logik aus dem Template zu verbannen. Solange die verwendete Logik ausschließlich für die Ausgabe verwendet wird, kann sie auch im Template eingebettet werden. Ein Tip: versuchen Sie Applikations-Logik aus dem Template und Präsentations-Logik aus der Applikation herauszuhalten. Nur so bleibt die Applikation auf absehbere Zeit gut skalier- und wartbar.
Quelle: Smarty
Empfehlung: Forum

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